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Sonntag, 2. Februar 2020

Asia-Gemüsenudeln mit Marinade

"Katernudeln" bei Jamie Oliver. Supersuperlecker. (Ich weiß leider nicht mehr aus welchem seiner Bücher, sonst würde ich es nennen.)



Asia-Gemüsenudeln mit Marinade

Zutaten (für 4)

  • 250g Mie-Nudeln
  • 1 Brokkoli
  • 1 Chinakohl
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Zuckerschoten
  • 2 EL salzarme Sojasoße
  • 3 EL Reisessig
  • 3 EL geröstetes Sesamöl
  • 4 gr. Eier
  • Chilisoße 
  • Olivenöl

Zubereitung

Brokkoli waschen, in Röschen teilen. Zuckerschoten putzen. Chinakohl waschen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken/pressen.

In einer sehr großen Schüssel eine Marinade aus Reisesseig, Sojasoße, Sesamöl, Knoblauch und Ingwer herstellen.

Wasser in einem großen Topf aufsetzen. Die Nudeln mit Chinakohl und Brokkoliröschen vier Minuten lang in kochendem Salzwasser garen. Als nächstes die geputzten Zuckerschoten für eine Minute mitkochen. Sobald das Gemüse und die Nudeln gar sind, alles durch ein Sieb abschütten und abtropfen lassen. In der großen Schüssel mit der Marinade vermengen.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und kurz die Eier hineinschlagen. Kurz braten bis das Eiweiß gar, das Eigelb noch flüssig ist. Nudeln auf vier Teller verteilen, die Eier draufsetzen und mit Chilisoße servieren.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Spargelsalat mit Nudeln

In diesen Monaten sollte man so viel Spargel essen, wie irgendwie reingeht. Dabei ist Spargelsalat eine meiner liebsten Zubereitungsvarianten.

 Hier im Bild links! Das Rezept für den Salat auf der rechten Seite folgt.

Spargelsalat mit Nudeln

Zutaten (für 2 Pers.)
  • 500 g weißer Spargel
  • ca. 180 gkurze Nudeln
  • 2 Eier
  • 1/2 Bd. Schnittlauch
  • 1 EL Schmand
  • 1 EL Mayo
  • 1,5 EL Joghurt
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 TL Senf
  • Zucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung 

Nudeln kochen, beseite stellen. Spargel schälen, schräg in ca. 3 cm große Stücke schneiden. In leicht gesalzenem Wasser mit 1 Prise Zucker 4-5 Minuten gar, aber bissfest kochen. Kalt abschrecken. Eier ca. 10 Min. lang hart kochen.

Schnittlauch in Röllchen schneiden. Für das Dressing Schmand, Mayo, Joghurt, Essig und Senf vermischen, dabei ggf. für die Cremigkeit etwas Wasser zugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Eier längs vierteln, dann die Viertel quer halbieren. Nudeln, Spargel, Schnittlauchröllchen und Eier in einer Schüssel vorsichtig mit dem Dressing vermischen. Bis zum Essen ziehen lassen.

Mittwoch, 21. September 2016

Pasta mit Lachs und Zuckerschoten

Ein superleckeres Nudelgericht, wichtig ist hier der Noilly Prat. Meines Erachtens eine Zauberzutat.
Foto bisher nicht, reiche ich nach.

Pasta mit Lachs und Zuckerschoten
 
Zutaten (für 4 Personen)
  • 500 g Vollkornspaghetti
  • 600 g Kirschtomaten
  • 200 g Zuckerschoten
  • ca. 500 g Lachsfilet ohne Haut
  • 2 Schalotten
  • 150 ml trockener Wermut (Noilly Prat)
  • 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer


Zubereitung

Zuckerschoten putzen und längs schräg halbieren. Tomaten halbieren. Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen. 3 Minuten vor Ende der Garzeit Zuckerschoten zugeben.

Lachs in Würfel, Schalotten in feine Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Lachs darin rundum anbraten und aus der Pfanne nehmen. Schalotten in die Pfanne geben und weich dünsten. Tomaten zugeben und kurz und kräftig anbraten. Mit Wermut ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen.

Lachs zurück in die Pfanne geben. Nudeln abgießen, dabei 50-100 ml Nudelwasser auffangen. Nudeln und Nudelwasser zum Lachs geben und vorsichtig unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
 

Mittwoch, 1. April 2015

Ramen Bowl mit Aubergine und Zucchini

Mit diesem Rezept wollte ich ein Gericht nachbasteln, das ich letztens in einem Restaurant gegessen habe und das mir supergut geschmeckt hat. Aubergine, mein Lieblingsgemüse, dazu Kohlenhydrate und cremige Kokosmilch - schmeckt so gut, dass ich es in den letzten Wochen schon drei- oder viermal kochen musste. Im Restaurant gab es nach Hühnchen dazu, darauf kann ich aber gut verzichten. Für den Extrakick lege ich lieber ein Spiegelei mit flüssigem Eigelb obendrauf.





















Das Foto gibt die Cremigkeit des Gerichts leider nur unzureichend wieder. Davon sollte man sich nicht täuschen lassen.


Ramen Bowl mit Aubergine und Zucchini

Zutaten (für 2)
  • 1/2 Packung Mie-Nudeln
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Stange Zitronengras
  • Saft von 1 Limette
  • 1 gestr. EL rote Currypaste
  • neutrales Öl
  • 1 TL Sesamöl (wichtig, nicht weglassen!)
  • Sojasoße
  • optional: 2 Eier
  • optional: frischer Koriander

Zubereitung

Aubergine in dünne Scheiben schneiden. Von beiden Seiten salzen, mit Küchentüchern bedecken, etwas ziehen lassen. Dann abspülen und ausdrücken. Große Scheiben vierteln, kleine halbieren. Zucchini längs halbieren und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Zitronengras längs einritzen und mit dem Messerrücken andrücken. Knoblauch fein hacken/pressen.
Die Mienudeln nach Packungsanweisung gar kochen, abtropfen, beiseite stellen.
In einer großen Pfanne etwas neutrales Öl erhitzen. Zitronengras, Aubergine, Zucchini, Knoblauch zugeben, alles kurz anbraten, dann die Currypaste unterrühren. Bei niedriger bis mittlerer Hitze braten, bis das Gemüse beginnt weich zu werden. Dann die Kokosmilch angießen und alles mit Deckel köcheln, bis das Gemüse weich ist. Gekochte Mienudeln unterrühren und Zitronengras rausfischen. Mit Sojasoße, reichlich Limettensaft und Sesamöl abschmecken.
Wer mag, hält die Nudeln jetzt kurz warm und brät so lange zwei Spiegeleier. Nudeln auf 2 Tellern anrichten, Spiegeleier drauflegen und mit frischen Korianderblättchen bestreuen.

Donnerstag, 27. November 2014

Spaghetti mit Grünkohl

Nudeln und Kohl gehen in meinen Augen supergut zusammen. Daher hat mir dieses Rezept hier auf Anhieb gut gefallen, als ich letztens im Fernsehen gesehen habe, wie Tim Mälzer das zubereitet hat. Musste ich sofort am nächsten Tag ausprobieren und hab ich danach schon ein zweites Mal gekocht, weils so lecker ist. Falls einer Zweifel hat: Die Rosinen würde ich echt nicht weglassen, die schmecken super dazu. Und nach Möglichkeit nicht an Butter und Parmesan sparen.





















Spaghetti mit Grünkohl

Zutaten (für 2)
  • Spaghetti
  • ca. 400 g Grünkohl, geputzt und von den ganz groben Strünken befreit
  • 1/2 rote Chilischote (Menge nach Geschmack)
  • 1 große Knoblauchzehe
  • ca. 1 EL Butter
  • 1 handvoll Rosinen
  • ein paar Mandelstifte (im Original: Rauchmandeln)
  • 1 Stück Parmesan oder Pecorino, gerieben
  • Olivenöl
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und den Grünkohl kurz blanchieren. Derweil in eriner Pfanne ohne Fett die Mandelstifte anrösten. (Wer Rauchmandeln hat: Diese nicht anrösten, sondern in Scheibchen schneiden.) Knoblauch schälen und in feine Scheiben, Chili in feine Ringe schneiden. Grünkohl abgießen, mit eiskaltem Wasser abschrecken und gut ausdrücken.

Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln kochen. Derweil die Soße zubereiten. Dazu den ausgedrückten Grünkohl-Klotz in dicke Scheiben schneiden. In einer Pfanne 1 Stich Butter mit etwas Olivenöl erhitzen und Knoblauch mit Chili darin andünsten. Grünkohl zugeben, kurz mitbraten und dann ein paar Schöpfkellen vom Nudelwasser angießen. 1 TL Gemüsebrühpulver zugeben. Die Rosinen auf dem Kohl verteilen und mit Deckel ein paar Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln fast fertig und der Kohl gar geworden ist.

Herdplatte der Soße abschalten. 1 guten Stich Butter und die Hälfte des Parmesans unter den Kohl rühren, ggf. etwas salzen und pfeffern. Nudeln abgießen und mit der Soße vermengen. Mit dem restlichen Parmesan und den Mandelstiften/Rauchmandelblättchen bestreut servieren.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Gnocchi mit Spinat und Gorgonzola

Herbst draußen! Ich mag das, ist meine Lieblingsjahreszeit. Zum Beispiel, weil es sich da mindestens genauso gut basteln lässt wie zu allen anderen Jahreszeiten. Montag Morgen hab ich bei Instagram ein Foto von einer Schüssel mit Kiefernnadeln gepostet, aus denen ich kleine Körbchen binden wollte (und immer noch will); kommentiert mit der Frage "I hope my pine needles are long enough!?" (Wenn die zu kurz sind, funktioniert das nämlich nicht, beziehungsweise ist halt viel fummeliger.) Anderen ist aufgefallen, dass das echt ziemlich krasse Probleme sind für einen Montag Morgen. Stimmt. Mein Mittwoch-Morgen-Problem ist, dass man bei dem Pullover, den ich gerade stricke, den Unterschied zwischen den Farbpartien doch ziemlich stark erkennt. Und dass man Youtube immer so schlecht auf Repeat stellen kann. <3 Aber zu diesen Themen später mehr, denn heute werde ich erst mal das Rezept für das leckere Essen notieren, das ich vor ein, zwei Wochen oder so gekocht habe.
Das folgende Rezept für Gnocchi mit Spinat und Gorgonzola stammt eigentlich von hier. Julia schreibt, Spinat-Gorgonzola-Soße werde zu häufig mit Sahne verlängert. Nachdem ich das hier probiert habe, muss ich ihr recht geben - diese Version hier ist wirklich besser als andere, in denen ein Becher Sahne vorkommt.
Bei uns gabs dazu noch ein in der Pfanne geräuchertes Lachsfilet, einfach weil wir's können. Ah und Knoblauch hab ich ergänzt, ich finde, das muss einfach.



Gnocchi mit Spinat und Gorgonzola

Zutaten (für 2)
  • 400 g Gnocchi
  • 125 g Gorgonzola
  • 125 g Mascarpone
  • 150 g Blattspinat, frisch und geputzt oder aufgetaut
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Wasser für die Gnocchi aufsetzen und diese nach Packungsanweisung kochen (in der Regel zwei bis drei Minuten). Während das Wasser heiß wird, in einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Knoblauch pressen/fein hacken und zusammen mit dem Spinat in die Pfanne geben. Deckel aufsetzen und warten, bis der Spinat etwas in sich zusammenfällt. Dann Gorgonzola zugeben, schmelzen lassen und anschließend den Mascarpone unterrühren. Alles unter Rühren heiß werden lassen. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gnocchi zusammen mit der Soße servieren.

Sonntag, 5. Januar 2014

Pasta mit geschmortem Lauch und frischem Knoblauch




















Pasta mit geschmortem Lauch und frischem Knoblauch

Zutaten (für 2)
  • 200 g Spaghetti
  • 2-3 Stangen Lauch
  • 5 Zehen Knoblauch, frisch
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • etwas Olivenöl
  • etwas Butter
  • 2 EL Petersilie, gehackt
  • 60 ml Sahne
  • 120 ml Gemüsebrühe
  • 80 ml Weißwein
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Lauch längs halbieren, waschen, in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Knoblauchzehen halbieren und die Hälften grob würfeln. Butter und Öl in einem Topf erhitzen. Lauch und Knoblauch zugeben, salzen und pfeffern und etwa 5 Minuten unter Rühren anbraten, bis das Gemüse zusammenfällt. Den Wein zugießen, kurz einkochen lassen, dann die Hühnerbrühe angießen und köcheln lassen .
Das Gemüse in geschlossenem Topf etwa 30 bis 40 Minuten schmoren, dabei ab und zu umrühren. Das Lauch soll weich, aber nicht komplett zerfallen sein. Gegen Ende der Kochzeit die Nudeln aufsetzen. Die Sahne zum Geüse geben und ca. 3 Minuten köcheln lassen. Die Nudeln mit etwas Kochwasser und dem Lauch vermischen, dann Parmesan und Petersilie unterrühren. Servieren.


(Quelle)

Montag, 15. Juli 2013

Spätzleauflauf mit Hackfleisch

Übers Wochenende habe ich mich erkältet, die Arbeitsprobleme sind nicht gelöst, meine Nase läuft, die Wohnung ist unglaublich chaotisch, Brot und Sprudel sind alle, alles nervt. Kein guter Start in die Woche!
Gut ist allerdings dieser Auflauf hier. Letztens habe ich einen Freund besucht, bei dem es Reste vom Vortag zum Abendessen gab. Die Reste waren Reste eines superguten Kartoffelauflaufs mit Hackfleisch und Feta, den ich am liebsten sofort nachgekocht hätte. Bekanntermaßen koche ich zu Hause jedoch meistens ohne Kartoffeln, denn Kartoffeln haben zu Hause einen schweren Stand. Wir konnten uns dergestalt auf eine Abwandlung des Auflaufs einigen, dass die Kartoffeln ersetzt wurden durch frische Spätzle, die ich ohnehin gerne mal wieder selbstmachen wollte.
Das Ergebnis ist - wenig überraschend - anders als das Original, aber - wenig überraschend - auf jeden Fall ebenfalls lecker. Wer Lust hat auf die andere Variante, ersetzt die Spätzle einfach durch Kartoffeln: schälen, kochen, in Würfel schneiden, in Olivenöl anbraten, in der Auflaufform mit den anderen Zutaten vermischen.




















Spätzleauflauf 

Zutaten (für 4 Pers.)
  • selbstgemachte Spätzle aus 300 g Mehl und 3 Eiern oder fertige Spätzle aus dem Kühlregal
  • 150 g Feta
  • Hand voll Kirschtomaten
  • 250 g Schweinehackfleisch (Mett)
  • 1 EL Tomatenmark
  • ca. 1/2 Becher Sahne
  • ca. 1/2 Becher Schmand
  • 1 Ei
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • frische Petersilie, gehackt
  • eingelegte grüne Pepperonis (mild)

Zubereitung

Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Tomaten vierteln und Feta grob würfeln. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und das Hackfleisch darin von allen Seiten anbraten. Salzen, pfeffern. Gegen Ende Frühlingszwiebeln und Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten. In einer Auflaufform mit den Tomaten- und den Fetawürfeln mischen.
Spätzle ebenfalls kurz anbraten und ebenfalls mit den anderen Zutaten mischen. In einer Schüssel Sahne, Schmand und Ei glattrühren, salzen, pfeffern und über den Auflauf geben.
Ca. 20 bis 30 Minuten backen. Derweil die Pepperoni in Ringe schneiden. Den Auflauf bestreut mit Pepperoniringen und Petersilie servieren.

Dienstag, 18. Juni 2013

Pasta mit Butter und geräuchertem Schinken

Noch ein Nudelgericht aus dem neuen Buch. Dieses hier aunahmsweise mal nicht mit Tomaten, stattdessen mit Butter, Zwiebeln und rohem Schinken: In viel Butter gebratene Zwiebeln sind einer meiner liebsten Bestandteile in beinahe jedem Essen; Salbei, Zitronenschale und frische Petersilie können es nur noch besser machen. Nur würde ich beim nächsten Mal vielleicht keine Penne, sondern lange Nudeln verwenden, weil ich finde, dass die hier besser passen.





















Pasta mit Butter und rohem Schinken

Zutaten (für 2)
  • Pasta für 2
  • ca. 60 g dünner roher Schinken
  • 60 g Butter
  • eine große weiße Zwiebel
  • 3 frische Salbeiblätter
  • abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
  • 1 Becher Hühnerbrühe
  • 1/2 Bd. Petersilie
  • Prise geriebene Muskatnuss
  • ca. 60 g Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Schinken in Streifen, Zwiebel in feine Ringe schneiden. Salbei fein, Petersilie grob hacken. Nudeln nach Packungsanweisung kochen. 
Die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Zwiebel darin ca. 4 Minuten weich dünsten. Einen Becher Brühe angießen und ca. 1 Minute köcheln lassen.
Nudeln abgießen und in einer Schüssel mit der Zitronenschale, den Schinkenstreifen, Petersilie und Salbei, etwas Muskatnuss und Salz und Pfeffer vermischen, dabei etwas Petersilie zurückbehalten. Die Zwiebelmischung zugeben und alles mit 3 EL Parmesan vermischen.
Servieren mit dem restlichen Parmesan und dem Rest der Petersilie.


(Quelle)

Dienstag, 28. Mai 2013

Rigatoni mit Salami, Mozzarella und Rucola

Hallo zurück aus einer anstrengenden und schönen Woche Venedig mit zu viel Wein, zu wenig Schlaf und den albernsten Jungs der Welt. Ich bin total durchgeunsinnt! Zurück in Groningen bessert sich das kaum, denn auch Groningen ist sozusagen eine Hochburg des Blödsinns. Und eine Hochburg des Bekochtwerdens:





















Das hier war sehr lecker. Macht man so:

Rigatoni mit Salami, Mozzarella und Rucola 

Zutaten (für 2)
  • Rigatoni für 2
  • 2 Dosen mit ganzen Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 60 g italienische Salami am Stück
  • 125 g Mozzarella
  • etwas Weißwein 
  • 1/2 Bd. Rucola
  • Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Tomaten abgießen und würfeln. Salami und Mozzarella ebenfalls würfeln. Rucola waschen und ggf. Stiele entfernen. Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Eine großzügige Menge Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Tomaten darin ca. 5 Minuten kochen, bis sie weich werden und Flüssigkeit abgeben. Dann einen Schuss Wein zufügen und verkochen lassen. Salamiwürfel zu den Tomaten geben und salzen und pfeffern. Von der Flamme nehmen. Nudeln abgießen und mit Tomaten, Rucola, Mozzarella, noch etwas Olivenöl und frisch geriebenem Parmesan vermischen.


(Quelle: Erica de Mane - Pasta)

Dienstag, 12. März 2013

Grüne Alles-drauf-Nudeln

Gerade fällt es mir schwer, Rezepte rauszusuchen und nachzukochen. Irgendetwas stimmt damit nie, entweder sind Sachen drin, die einer nicht mag, oder sie sind mir zu winterlich, oder es sind Sachen drin, die in Groningen schwer zu kriegen sind, oder sie sind mir zu aufwendig, denn ein bisschen faul bin ich im Moment auch. Rezepte angucken macht mir genaugenommen sogar ziemlich schlechte Laune im Moment. Weil man trotzdem was essen muss, gehe ich - wenn es nicht einfach Nudeln mit Tomatensoße gibt - auf den Markt und in den Supermarkt und kaufe einfach das, was gut aussieht, ohne zu sehr darüber nachzudenken, ob alles zusammenpasst. Nudeln mag hier jeder, zum Beispiel mit Parmesan drauf, mit gehackten Kräutern drauf, mit Pinienkernen drauf und mit Guacamole drauf. Aber wieso nicht alles kombinieren? Dazu ein bisschen Gemüse - fertig.



Grüne Alles-drauf-Nudeln

Zutaten (für 2)
  • Tagliatelle für 2
  • 1 Zucchini
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 kleine Avocado
  • etwas Limetten- oder Zitronensaft
  • ein paar Pinienkerne
  • Parmesan, frisch gerieben
  • frische Kräuter (hier viel Basilikum und etwas Minze)
  • Chili, gemahlen
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Zucchini in sehr dünne Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Knoblauch fein und Kräuter grob hacken. Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Derweil Avocado in eine kleine Schüssel löffeln, zermanschen und mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hälfte der frischen Kräuter untermischen. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und Zucchini darin kurz anbraten, dann Knoblauch und Frühlingszwiebel zugeben. Kurz mitbraten. Salzen, pfeffern und ggf. mit etwas Chili würzen. Nudeln abgießen und mit der Avocadopaste vermischen. Mit Zucchini auf Tellern anrichten, dann mit Parmesan, Pinienkernen und den restlichen Kräutern bestreuen.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Tagliatelle mit Kokos-Spinat

Diese riesigen Tüten mit geputztem Spinat muss ich immer kaufen, wenn ich sie im holländischen Supermarkt herumstehen sehe. Oder naja, nicht immer, aber ziemlich oft. Zum Beispiel auch deswegen, weil es so viel Spaß macht, dreihundert Gramm (=einen Riesenberg) rohen Spinat in eine Pfanne zu stopfen und zuzuschauen, wie der riesige Haufen immer kleiner und kleiner wird, bis er irgendwann die "Abendessen-für-zwei"-Größe angenommen hat. Spaß, Spaß, Spaß!

Montag hab ich ein sehr schnelles, irgendwie indisches Abendessen mit so einem Gemüsesack gekocht. Currypaste anbraten, Spinat drauf, Kokosmilch drauf, Nudeln dazu, fertig. Naja, so in etwa. Unten noch mal in (etwas) ausführlicher. Das Rezept ist natürlich beliebig erweiterbar durch gebratene Hühnerbrust, Garnelen, Panir oder was man sonst so in seiner Kokosspinatsoße mag. Cherrytomaten finde ich zum Beispiel wichtig als Farbklecks; Rosinen kann ich mir auch gut vorstellen.
Ach, indisches Essen. Wer keine Lust auf Selberkochen hat und stattdessen mal in Groningen Indisch essen gehen will: Hier ist es lecker (das "Marco Polo"-Curry ist große Liebe).





















Tagliatelle mit Kokos-Spinat

Zutaten (für 2)
  • Tagliatelle für 2
  • 300 g Spinat, frisch
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • 1-2 geh. EL Currypaste (auf die Schnelle nicht gefunden, daher hier irgendeine andere asiatische Würzpaste plus Currypulver)
  • Msp. Zimt
  • Stückchen Ingwer, frisch
  • Knoblauchzehe
  • Erdnuss- oder Rapsöl
  • Salz, Pfeffer
  • 6 Cherrytomaten

Zubereitung

Nudeln in Salzwasser kochen. Spinat ggf. waschen. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, Currypaste, Ingwer, Knoblauch und etwas Zimt darin anbraten. Spinat zugeben, zerfallen lassen. Kokosmilch dazugießen, kurz einkochen lassen. Tomaten halbieren und unter die Soße rühren.






















Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen mit den Nudeln servieren.

Montag, 25. Februar 2013

Pasta mit Broccoli und Bratwurst

Montag, Groningen, ziemlich kalt. Heute vormittag zwei Stunden verzweifelt USB-Stick mit Dissertation drauf gesucht und Wohnung auf den Kopf gestellt. Bekannte des Diebstahls verdächtigt (evt. am Freitag im Suff bei der Seitenzahl oder der Genialität der Arbeit gelogen und so jemanden auf eine üble Idee gebracht?). Freund im Geist beschuldigt. Katze verdächtigt. Stick wiedergefunden. Merke Faustregel betr. "Sachen wiederfinden": Erst drei Mal am wahrscheinlichen Ort, frühestens dann an den unwahrscheinlichen Orten suchen - da sind die Sachen meistens nicht. (Nicht hinter der Heizung, nicht im Badezimmer, nicht in der Gemüseschublade vom Kühlschrank sondern doch genau da, wo man schon fünf Mal geguckt hat.) Stick ins Notebook gesteckt, Dissertation gesichert. Zur Beruhigung Eis gegessen, Kaffee getrunken und fünfzig Runden Solitär gespielt. USB-Stick entfernt. Arbeitstag beendet.

Essen letzte Woche von Patti gekocht, lecker. Broccoli und Nudeln sind immer super, auch zum Beispiel mit Sardellen-Bröseln und Chili und besonders gerne auch mit Vollkornnudeln. Broccoli und Bratwurst: Kombination für Liebhaber. Und hatte ich eigentlich mal was zu De-Cecco-Nudeln gesagt? Wenn es keine selbstgemachten gibt, gibt es immer die. Sind ein bisschen teuer, aber so so so viel besser als andere Sorten.





















Pasta mit Broccoli und Bratwurst

Zutaten (für 2)
  • kurze Pasta
  • 1 kl. Broccoli
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1-2 italienische Bratwüstchen (Salsiccia, ca. 125 g), in Stücke geschnitten
  • Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung

Wasser mit etwas Salz in großem Topf zum Kochen bringen. Broccoli waschen und zerteilen (auch den Stiel, versteht sich) und in dem Wasser 5 bis 10 Minuten gar kochen. Dann mit einer Schaumkelle herausnehmen, das Wasser auf dem Herd stehen lassen.
Derweil in einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Wurststücke und gehackten Knoblauch darin 5 Minuten braten, vom Herd nehmen. Wurst aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen.
In dem Kochwasser des Broccolis die Nudeln gar kochen. Broccoli währenddessen aus dem Topf in die Pfanne geben und erneut kochen, dabei rühren und mit einem Kartoffelstampfer etwas zerstampfen.
Wenn die Nudeln gar sind, die Nudeln, etwas von dem Kochwasser und die Wurst zum Broccoli geben. Die Konsistenz ggf. mit mehr Kochwasser und/oder Olivenöl anpassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit viel Parmesan servieren.

Sonntag, 17. Februar 2013

Süßer Seeteufel mit Macadamia-Reisnudeln und Paprikachutney

Weil man in Groningen auf dem Fischmarkt eine große Auswahl an frischem Fisch kaufen kann, müsste man eigentlich öfter mal was mit Fisch kochen, wenn man in Groningen ist. Gestern schien ziemlich nett die Sonne: Ein guter Tag, um den Fisch-, den Blumen- und den Gemüsestand, den Nussladen (!) und, äh, das Wollgeschäft (nur ein bisschen anfassen!) zu besuchen.
Kochmäßig hatte ich Lust auf "was Größeres" und dementsprechend ist dieses Essen hier eher was für Leute mit Zeit (und ggf. wen, der hilft oder nebenbei vorliest). Die zu investieren lohnt sich aber; das Ergebnis ist verrückt und lecker, wie schon das Rezept vermuten ließ.





















Die Reisnudeln werden zusammen mit dem Nusspesto als lauwarmer Salat serviert, dazu ein Klecks von dem Chutney aus Grillpaprika und oben drauf der karamellisierte Fisch.





















Traubenhyazinthen. Sind sie nicht supersweet?
Im Originalrezept stehen auch beim Chutney Gewichtsangaben, es gibt hier aber keine Waage, deswegen sind alle Mengen grob geschätzt.


Süßer Seeteufel mit Macadamia-Reisnudeln und Paprikachutney

Zutaten (für 2)
  • 400 g Seeteufel-Filet, ohne Haut und Gräten
  • ca. 15 g Ingwer, frisch
  • 2 TL Zucker
  • Stich Butter
  • Olivenöl
  • Salz
Reisnudeln mit Macadamia-Pesto:
  • 80 g breite Reisnudeln
  • 35 g Macadamia-Nüsse, geröstet und gesalzen
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • ca. 7 g Ingwer, frisch
  • 1/2 grüne Chilischote
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Limette
  • 1/4 Bd. Koriander 
  • Olivenöl
  • Salz
Paprikachutney:
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 m.-große Zwiebel
  • 2 leicht geh. EL Zucker
  • 3 EL Apfelessig
  • 1/2 TL Koriander, getrocknet und gemahlen
  • 1/2 TL Piment
  • Salz

Zubereitung

Zunächst (auch schon am Vortag) das Paprikachutney zubereiten. Dazu die Paprikas vierteln, entkernen, grillen und häuten. Das kann man im Backofen machen, wenn man keinen hat aber auch direkt auf dem Gasherd (das geht sogar besser als in meinem Ofen ohne Oberhitze).






















Gehäutete Paprika in Würfel schneiden, Zwiebel ebenfalls würfeln. Beides zusammen mit Zucker, Essig, Koriander und Piment in einem Topf einmal aufkochen, dann bei geringer Hitze offen eine gute Stunde lang köcheln lassen. Salzen, abkühlen lassen.

Für die Reisnudeln zunächst das Pesto zubereiten. Dazu die Nüsse zusammen mit Knoblauch und Chili sehr fein hacken. Wer hat, nimmt dafür eine Maschine, es geht aber auch per Hand (das heißt mit Messer, Hammer und Gefrierbeutel). Die Schale der Limette abreiben und die Hälfte davon ins Pesto rühren.

Frühlingzwiebeln waschen. das Weiße und Hellgrüne in feine Streifen schneiden, für zehn Minuten in kaltes Wasser legen, dann abtropfen lassen. Die Salatgurke schälen, längs in Scheiben und dann in spaghetti-artige Stifte schneiden. Leicht salzen und in einem Sieb (oder auf Küchenrolle) abtropfen lassen. Korianderblättchen abzupfen und hacken.

Die Reisnudeln nach Packungsanweisung kochen. In einer Schüssel mit dem Pesto, den Frühlingszwiebeln, dem Koriander und der Gurke vermischen. Etwas Limettenaft dazupressen, außerdem den Rest der Limettenschale und einen Schuss Olivenöl zugeben. Leicht salzen. Alles gründlich, aber vorsichtig verrühren.

Auf zwei Tellern die Nudeln anrichten, darauf einen Klecks Chutney geben. Dann den Fisch braten. Dazu zunächst den Inger schälen und fein hacken. Das Seeteufelfilet in Stücke schneiden. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Den Fisch darin von beiden Seiten je 1 Minute braten, dann den Zucker darüberstreuen, wenden (sodass die Zuckerseite unten liegt). Etwas Butter und den Ingwer darauf verteilen, karamellisieren lassen. Nochmals wenden, salzen und auf den Reisnudeln anrichten. Zusammen mit restlichem Pesto und restlichem Chutney servieren.


(Idee)

Samstag, 9. Februar 2013

Krebsfleisch-Pasta mit Fenchel

Fenchelwoche in Groningen! Ich mag Fenchel. Trotzdem ist es Zufall, dass im Nudelgericht zwei Tage nach dem Fenchel-Birnen-Couscous schon wieder welcher auftaucht: Diesmal in Kombination mit leckeren Flusskrebsen, Chili und Olivenöl. Dazu frische (wenn auch nicht selbstgemachte) Nudeln und viel Petersilie: Sehr sehr gut.
Ich bin gleich wieder auf dem Weg nach Deutschland, um da doch noch ein bisschen Karneval zu feiern. Helau. Alaaf. Also, erst helau (später), dann alaaf (Montag). Man muss das nicht so genaunehmen, hauptsache, es gibt Luftschlangen. (ES GIBT HOFFENTLICH LUFTSCHLANGEN.)






















Krebsfleisch-Pasta mit Fenchel

Zutaten (für 2)
  • lange Pasta
  • 125 g Flusskrebsfleisch
  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 1/2 rote Chilischote
  • 2 Knoblauchzehen
  • Petersilie, glatt
  • Zitronensaft
  • Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Knoblauch schälen und fein hacken, Chilischote entkernen und ebenfalls fein hacken. Fenchelgrün zusammen mit Petersilie grob hacken und beiseite stellen. Fenchelknolle halbieren, Strunk entfernen und in sehr dünne Scheiben schneiden oder hobeln.
Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und Fenchel, Chili und Knoblauch darin ca. 4 Minuten unter Rühren anbraten. Krebsfleisch und einen Schuss Gemüsebrühe zugeben, 1-2 Minuten einkochen lassen. Petersilie, Fenchelgrün und einen Schluck Olivenöl zugeben, alles vermischen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den Nudeln vermischt servieren.


(Idee)

Montag, 31. Dezember 2012

Spätzle - ein Grundrezept

Der Freund hat sich vor ein paar Wochen eine Spätzlereibe gekauft. Im Restaurant hier um die Ecke bei Hirschgulasch mit Spätzle und Walnuss-Birnen-Karmellkuchen mit Karamellsoße und Vanilleeis hatte er sich die Position erarbeitet, dass eine Portion Spätzle mit irgendwas immer zu wenig Spätzle beinhaltet; und darüber hinaus plagt ihn irgendsoein schwäbisches Urlaubstrauma, wo er als Kind die Spätzle nie ohne Soße obwohl er doch eigentlich gar keine Soße et cetera, et cetera. Jedenfalls musste er dann eine Spätzlereibe haben und hat sich für diese entschieden, die sich als sehr brauchbar herausgestellt hat.

Man kann Spätzle zwar auch vom Brett schaben, das hab ich aber noch nie versucht, braucht sicherlich etwas Übung und vor allem: so einem Jungen redet man das ja auch nicht wieder aus, wenn er mal etwas haben will. Und er hat ja auch schwäbische Wurzeln!

Mit dieser Reibe hier sind die Spätzle ruckzuck gemacht - eine Sache von wenigen Minuten. Man fertigt einen normalen, jedoch etwas flüssigeren Nudelteig an, den man durch das Brett mit den Löchern direkt ins kochende Wasser drückt. Quasi unmittelbar darauf werden die Spätzle mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser gefischt und mit Soße nach Wahl serviert oder in der Pfanne gebraten. Ende der Geschichte.

In nur wenigen Jahren wird es wahrscheinlich keine Art von Teigwaren mehr geben, die wir nicht selbst herstellen. Bis dahin einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr an alle!

Spätzle hier an Gulasch, zubereitet nach diesem Rezept, allerdings mit Rind statt Hirsch und ohne die Schokolade






















Spätzle mit Spätzlereibe - Grundrezept

Zutaten (für 4 Personen, als Hauptgericht)

  • 500 g Weizenmehl
  • 5 Eier
  • 150-200 ml Wasser
  • Salz
Unbedingt benötigte Küchengeräte: großer Topf, Schaumkelle, Spätzlereibe, -presse, -brett oder normales Holzbrett, ggf. Spätzleschaber, Mixer oder Holzlöffel, ggf. Sieb.


Zubereitung

In einem großen Topf viel Wasser zum Kochen bringen.

Mit einem elektrischen Mixer (per Hand gehts natürlich auch, ich bevorzuge die elektrische Variante) alle Zutaten vermixen, bis ein elastischer, zähflüssiger Teig entsteht. Dabei mit weniger Wasser anfangen und ggf. etwas nachgießen.

Da Wasser salzen. Die Spätzlereibe direkt über den Topf halten und großzügig einige Esslöffel vom Teig daraufgeben. Mit dem Schaber den Teig vorsichtig verteilen. Mit etwas Druck immer wieder mit dem Schaber über den Teig auf der Reibe streichen, bis der gesamte Teig durch die Reibe gedrückt ist. Mit der Kante des Schabers kann man die Länge der Spätzle beeinflussen, indem man sie oben "abtrennt" (abschabt).

Sobald die Spätzle im Wasser nach oben steigen (Achtung, manchmal setzen sie sich als Klumpen am Boden des Topfes fest, in diesem Fall vorsichtig mit einem Löffel lösen) mit der Schaumkelle herausnehmen, ggf. noch kurz in einem Sieb abtropfen lassen und dann in eine Schüssel geben, die, sofern die Spätzle nich t noch gebraten werden sollen, ggf. im Ofen warmgehalten wird.

Mit der nächsten Portion Teig ebenso verfahren. Wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.

Freitag, 21. Dezember 2012

Pasta mit Hirschragout in Schokosoße

Vorgestern habe ich schon wieder für ein paar Freunde gekocht. Dieses Jahr war das Jahr der Menschen, die zum Essen kommen. Schön war das diese Woche - jemand, der oft hier ist (aber ruhig noch öfter da sein darf!) und dessen Anwesenheit sich ganz nach zu Hause anfühlt und dann noch jemand, der es ab und zu schafft, zu Besuch zu sein, obwohl er ganz ganz weit weg wohnt, in einem anderen Land. Und dann natürlich der, der meinetwegen gar nicht mehr weggehen braucht.
Erst leckeres Essen und dann bis halb fünf am Morgen in der Küche sitzen und reden und Gin Tonic trinken - das sind Abende (Nachmittage, Nächte, Morgen), die ich mag.

Zu Essen gab es dieses Hirschgulasch, das ich vor einiger Zeit gekauft habe, um das folgende Rezept auszuprobieren. Mir hat es sehr gut geschmeckt, und die anderen wollten auch alle Nachschlag, wobei angemerkt wurde, dass man die Schokolade ruhig auch weglassen könnte. Das stimmt bestimmt - ich persönlich mochte die Schokonote ganz gern, aber wem das zu experimentell ist, kann darauf natürlich problemlos verzichten.





















Pasta mit Hirschragout in Schokosoße

Zutaten (für 4)
  • 400 g Nudeln
  • 600 g Hirschgulasch (ich hatte 500 g, war auch ok)
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Möhren
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Tomaten
  • 175 ml Rotwein
  • 50 ml Portwein
  • 250 ml Gemüebrühe
  • 50 g dunkle Schokolade, mind. 70 % Kakao, gehackt
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Möhren und Zwiebeln schälen, Sellerie waschen. Alles in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.

Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen. Fleisch von allen Seiten darin anbraten, salzen und pfeffern, aus dem Topf nehmen, beiseite stellen. Noch etwas Olivenöl, dann das vorbereitete Gemüse in den Topf geben und anbraten, bis es Farbe annimmt. Tomatenmark zugeben, kurz mitbraten und dann mit Rot- und Portwein ablöschen. Ca. 10 Minuten offen kochen, bis die Flüssigkeit komplett verkocht ist.
Fleisch, Tomaten (mit Saft) und Gemüsebrühe in den Topf geben. Mit Deckel bei geringer Hitze eine Stunde köcheln lassen.

Nach 50 Minuten der Kochzeit das Rosmarin von den Zweigen zupfen und hacken. Nudelwasser aufsetzen udn Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Gehackte Schokolade und Rosmarin ins Gulasch geben und noch fünf Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nudeln abgießen und zusammen mit dem Ragout servieren.


 (Quelle)

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Pasta mit karamellisierter Paprika und Chorizo

Ahhhh, Chorizo! Chorizo ist eine gute Wurst. Nach dem ausgezeichneten Eintopf mit Chorizo letzte Woche habe ich vorvorgestern ein chorizohaltiges Nudelgericht konzipiert, das seinesgleichen sucht.





















 Auf meiner Chorizo-Kochliste steht mindestens ein weiteres Gericht. Seid also wachsam, ihr Wurstliebhaber.

Pasta mit karamellisierter Paprika und Chorizo

Zutaten (für 4)
  • kurze Nudeln für 4
  • 150 g Chorizo
  • 2 Paprika (rot und gelb)
  • 1 Zwiebel
  • ca. 1 TL Thymian, getrocknet
  • etwas Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 75 g Ziegenjoghurt

Zubereitung 

Zwiebel fein hacken, Paprika waschen und in Streifen schneiden. Chorizo in dünne Scheiben schneiden. Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Chorizo in einer Pfanne anbraten und auf einen Teller geben. Im Fett der Wurst die Zwiebel glasig dünsten, dann die Paprika, etwas Salz und Thymian zugeben. Nach einiger Zeit den Zucker darüber geben. Wenn die Paprika weich ist, Wurstscheiben einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nudeln abgießen, zum Gemüse geben, alles mit Joghurt vermischen und dann servieren.

Samstag, 8. Dezember 2012

Nudeln in Kürbiscreme mit Tomaten

Im Moment hab ich irre Lust auf selbstgemachte Nudeln in selbstgemachten, cremigen Nudelsoßen; vielleicht, weil ich an der Nudelmaschine eindeutig besser geworden bin. Letzte Woche war ein Viertel eines Hokkaido-Kürbis übrig und eine halbe Dose Kokosmilch, außerdem immer noch etwas von dem lustigen Pulver aus getrockneten Tomaten, das mein Freund mal von irgendwoher mitgebracht hat. Gut, hab ich gedacht, daraus mach ich Tomaten-Nudeln mit Kürbis-Kokos-Cremesoße. Die Kombination Kürbis-Tomate scheint mir im Allgemeinen unterschätzt zu sein, macht in meinen Augen aber einiges her.





















Ich habe hier nach Gefühl gekocht und nichts exakt abgemessen, das macht aber nichts, denn beim Nachmachen wird es bestimmt genau auf diese Weise ebensogut funktionieren.


Nudeln in Kürbiscreme mit Tomaten

Zutaten (für 2)
  • Tagliatelle (hier selbstgemacht mit Tomate)
  • 1/4 Hokkaido
  • Saft von 1/2 Orange
  • ca. 150 ml Kokosmilch, cremig
  • etwas Gemüsebrühe 
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Koriander, gemahlen
  • 1 Prise Ingwer, gemahlen
  • Salz, Pfeffer
  • große Hand voll Cherrytomaten

Zubereitung

Kürbis würfeln und in der Kokosmilch mit Deckel in 10 Minuten gar kochen. Derweil Nudelwasser aufsetzen und Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Kürbis gründlich pürieren. Orangensaft und etwas Gemüsebrühe angießen, heiß werden lassen und mit den Gewürzen und Salz abschmecken. Cherrytomaten halbieren und in der Soße heiß werden lassen. Nudeln abgießen und mit der Kürbiscreme vermischen. Auf Tellern anrichten und servieren.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Nudelteig ohne Ei - zum Verschenken

Wer zu Weihnachten selbstgemachte Nudeln verschenken möchte, macht am Besten einen eifreien Teig, der sich getrocknet einige Monate lang hält. Der Teig ist meiner Erfahrung nach etwas schwieriger zu verarbeiten als der mit Ei, es ist aber machbar und die Mühe lohnt sich. Man kann den Teig aromatisieren und/oder färben mit ganz verschiedenen Sachen: Tomatenmark; getrocknetem und gemahlenem Gemüse - zum Beispiel Pilzen; frischem Gemüse oder Kräutern - zum Beispiel Spinat, Petersilie und so weiter; Gewürzen wie Safran oder Kurkuma oder für Nudeln eher exotischen Zutaten wie Kakao oder Kaffeepulver (letzteres steht noch auf meiner To-Do-Liste). Die Verwendung von frischen Zutaten verändert allerdings sicherlich die Haltbarkeit der Nudeln, das sollte man also beachten.

Ich habe für ein paar Leute zum Geburtstag und als Füllung für ein Adventskalenderpäckchen Nudeln mit Pulver aus getrockneten Tomaten aromatisiert. Ich glaube, ich habe etwas wenig genommen und man schmeckt es nicht so deutlich raus; ist aber nicht schlimm, lecker sind die Nudeln trotzdem.





















Das hier sind Farfalle (links) und Tagliatelle (rechts). Für die Farfalle den Teig dünn ausrollen, in kleine Rechtecke schneiden und diese in der Mitte falten und vorsichtig zusammendrücken. Auf einem Handtuch zum Trocknen auslegen.
Für die Tagliatelle die Teigbahnen in Streifen schneiden, mit Messer oder mit Nudelmaschine in Streifen schneiden. Ca. 20 Minuten zum Antrocknen über einen Besenstiel hängen, dann vorsichtig abnehmen und auf einem sauberen Geschirrtuch zu Nestern drehen. Diese vollständig trocknen lassen.
Bis die Nudeln komplett durchgetrocknet sind dauert es ein paar Tage.


Nudeln ohne Ei

Zutaten (Nudeln für 4 Personen, ca, 400 g)
  • 300 g Mehl
  • 100 g Semola di grano duro (Hartweizengrieß, aus dem italienischen Spezialitätengeschäft)
  • 1 EL Olivenöl
  • ca. 200 ml heißes Wasser
  • Salz
  • Gewürze nach Belieben, z.B. 0,2 g gemahlener Safran

Zubereitung

Mehl und Grieß in eine Schüssel geben, vermischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Wasser, Öl und etwas Salz hineingeben und von innen nach außen erst mit einer Gabel, dann mit den Händen verkneten, bis ein elastischer Teig entstanden ist, der nicht mehr klebt. Dabei ggf. noch etwas Mehl oder Wasser zugeben.
In Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde kalt stellen. Dann portionsweise mit der Nudelmaschine durchkneten, bis der Teig glänzt, ausrollen und nach Belieben zu Nudeln formen. Einige Tage lang durchtrocknen lassen, dann verpacken und verschenken oder selber behalten. Wer die Nudeln essen will, sollte sie zuvor ein bis zwei Minuten in Salzwasser kochen.