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Dienstag, 7. Juni 2016

Cookies mit Ras el Hanout und getrockneten Tomaten


Oben auf dem Teller liegen zwei der Cookies, links neben dem Grissini.

Cookies mit Ras el Hanout und getrockneten Tomaten

Zutaten (für ca. 50 Stück)
  • 250 Gramm weiche Butter 
  • 2 Eier  
  • 375 g Mehl  
  • 1 ½ TL Backpulver  
  • 2 TL Ras el Hanout (orientalische Gewürzmischung)  
  • ¼ TL frisch gemahlener Pfeffer  
  • 1 TL Salz 
  • 100 g Parmesan (frisch gerieben)  
  • 75 g getrocknete Tomaten  
  • 120 g Walnüsse  
  • 5 Stängel Thymian

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 vorheizen. Die Butter mit den Quirlen des Handrührers cremig schlagen. Die Eier unterrühren. Mehl, Backpulver, Ras el Hanout, Pfeffer, Salz und den Parmesan mischen und unter die Buttermischung rühren (habe ich mit den Händen gemacht).

Tomaten fein würfeln. Walnusskerne grob hacken. Thymianblättchen abzupfen. Tomaten, Walnüsse und Thymian unter den Teig kneten.

Mit einem Esslöffel etwa pflaumengroße Teighäufchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Die Häufchen etwas flach drücken. Das Backblech auf der mittleren Eischubleiste etwa 12 Minuten backen. Die Cookies vorsichtig vom Bachblech nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

(Quelle)

Sonntag, 27. Januar 2013

Eintopf mit Spinat und Pflaumen - Khoresht-e-Aloo Bokhara

Hallo Sonntag. Schon wieder ein Tag für Malefiz, stricken, viele Krimihörspiele und den ganzen Tag Sekt trinken. Besser gehts eigentlich nicht - ich bin jedenfalls ganz angenehm angeschickert und freu mich schon auf Tatort in einer halben Stunde. (Ja, geht auch in angeschickert.)
Auch so ein Eintopf ist im Winter ja super, aber dieser hier ist durch Pflaumen und Zimt überraschend un-deftig (schmeckt gar nicht nach Kasseler oder Rippchen oder Mettwurst!) und geht daher bestimmt auch im Sommer in Ordnung. Das Rezept hab ich hier gefunden und es hat mich gleich angelacht, viel Gemüse und dann noch Zimt und Obst finde ich ja immer prima.





















Wie so viele Eintöpfe schmeckt auch dieser für meinen Geschmack aufgewärmt am nächsten Tag. 



Eintopf mit Spinat und Pflaumen  

Zutaten (für 4 Portionen)
  • 500 g Spinat, frisch oder tiefgekühlt
  • 1 rote Paprika
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2 Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 300 ml Weißwein
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Zimt
  • 200 g Backpflaumen
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Zucker
  • Naturjoghurt nach Geschmack

Zubereitung

Die Backpflaumen für 30 Minuten in warmem Wasser einweichen. Derweil das Gemüse vorbereiten: Den Spinat ggf. auftauen und grob hacken. Kartoffeln und Möhren schälen und würfeln, Zwiebeln schälen und fein hacken. Paprika waschen, würfeln.

In einem großen Topf etwas Öl erhitzen. Zwiebeln anbraten bis glasig, dann Kartoffeln, Paprika und Möhren zugeben. Salzen. Nach ein paar Minuten Zimt und Tomatenmark zugeben, alles vermischen und dann mit Weißwein ablöschen. Mit Gemüsebrühe auffüllen, bis das Gemüse großzügig bedeckt ist. Pflaumen abgießen und zugeben, dann bei geringer Hitze 30 Minuten mit Deckel köcheln lassen.

Spinat und Kichererbsen zugeben und weitere 10 Minuten kochen. Die Konsistenz ggf. mit mehr Brühe/Wein nach Wunsch anpassen und mit Salz, Pfeffer und, nach Belieben, Zucker und Zitronensaft abschmecken.
Nach Geschmack mit Naturjoghurt servieren (ich finde das gut).


(Quelle)

Mittwoch, 11. Januar 2012

Welnee: Kräuterkebab mit Auberginen-Paprikagemüse und Minz-Knoblauch-Soße

Heute Abend hab ich anstelle eines ordentlichen Kartoffeleintopfs, der prima facie der Jahreszeit angemessener wäre, schon wieder so ein Sommeressen gekocht. Immerhin ein Sommeressen, wie es die holländische Supermarktzeitschrift im Januar empfiehlt, also muss was dran sein. Die Supermarktzeitschrift hat diesen Monat nämlich ein Gehacktes-Feature: "Typisch hollands? Welnee! Ook over de grens vinden ze gehakt een werelds ingredient." Ja, ich bin auch überrascht: Gehacktes kennt man auch außerhalb der Niederlanden!




Außerdem kommt in diesem Essen mein Lieblingsgemüse vor: Aubergine. Juchu! Dazu gab es, hier habe ich das Rezept abgewandelt, Olivenciabatta und Minz-Knoblauch-Soße mit Frühlingszwiebel, wobei vor allem letzteres eine sehr gute Idee war. Wer statt des Ciabattas dünne Fladenbrote dazu reicht (z.B. nach meinem Pfannenfladenbrot-Rezept), kann dieses Essen auch sehr gut in Brote füllen.
Sooo lecker, mein Lieblingsessen der Woche (bisher).




Zutaten (für 2)
  • 200 bis 300 g Rindergehacktes (aus jeweils 50 Gramm wird ein Spieß; mir reichen 2, andere wollen 3)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 EL Shoarma-Gewürzmischung (kann man natürlich auch selbst machen: Salz, Kreuzkümmel, Paprika, Muskatnuss, Fenchelsamen, Pfeffer, Nelken - heißt auf Niederlänisch Kruidnagel, süß und passend, oder? -, Kurkuma, Ingwer, Piment, Chili)
  • 1 Aubergine
  • 1 rote Paprika
  • Naturjoghurt
  • frische Minze
  • etwas Limetten- oder Zitronensaft
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • 4-6 Schaschlikspieße (optional)
  • Ciabatta

Zubereitung

Vorbereitung: Knoblauch pressen oder fein hacken. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Minze fein hacken. Alles in einem Schüsselchen mit etwas Joghurt vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Limetten- oder Zitronensaft abschmecken, kalt stellen.
Aubgerine in dünne Scheiben schneiden, von beiden Seiten salzen und zwischen Küchenrolle legen. Entwässern lassen. Paprika waschen und in schmale Streifen schneiden. Zwiebel fein hacken und mit Hackfleisch und Shoarma-Gewürz verkneten.

1 Wok und 1 Pfanne auf dem Herd bereitstellen. Aus der Hackfleischmischung längliche Frikadellen formen (die Masse bei 300 Gramm sechsteln, bei 200 Gramm vierteln) und diese um die Spieße kneten. Es sieht hübscher aus mit den Spießen, wer allerdings eine kleine Pfanne hat, verzichtet darauf besser, denn dann passen u.U. nicht alle Kebabspieße in eine Pfanne und selbstverständlich geht es ohne genau so gut. Alternativ kann man natürlich auch kleine Frikadellen oder Bällchen formen (mache ich beim nächsten Mal).
In beiden Pfannen etwas Olivenöl erhitzen. In der flachen Pfanne die Spieße von allen Seiten gar braten (ca. 10 Minuten). Im Wok zuerst die Auberginen anbraten (ca. 5 Minuten), dann die Paprika zugeben und nochmal 3 bis 5 Minuten mitbraten. Salzen und pfeffern.

Gemüse und Kebabspieße zusammen mit Minz-Knoblauch-Soße und Brot servieren.

Montag, 1. September 2008

İmam bayıldı


(Ein Hoch auf's Tageslicht! Ich esse einfach jetzt früher.)

Zutaten (für 1 Person)
1 Aubergine
Salz
1/4 gr. Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 gr. Tomate
1/4 Bd. Petersilie
etwas Dill
ca. 2 EL Olivenöl
Pfeffer
Zucker
Zimtpulver
1 eingelegte Peperoni

Zubereitung
Die Aubergine waschen und schälen, allerdings nicht komplett, sondern längs etwa einen cm breite Streifen abschälen, so dass eine Art Zebramuster (als abwechselnd Schale, keine Schale, Schale etc.) entsteht. Das folgende Foto illustriert das gewünschte Ergebnis.



Zwiebel in feine Streifen, Knoblauch in dünne Stifte schneiden. Beides in ca. 1 TL Öl glasig andünsten. In eine Schüssel füllen. Petersilie hacken und dazugeben. Tomate häuten, würfeln und ebenfalls dazugeben. Mit etwas Salz, Pfeffer, Zucker, Zimt und Dill würzen.

Nochmal etwas Öl im Topf erhitzen. Die Aubergine rundrum anbraten. Aus dem Topf nehmen und an einem der geschälten Streifen tief einschneiden. Möglichst viel Füllung reinstopfen, eventuelle Reste daneben in den Topf legen. Ein bisschen Öl übr die Aubergine träufeln, dann eine einglegte Pepperoni drauflegen.

Ein bisschen Wasser seitlich in den Topf gießen und mit Deckel etwa 45 Minuten schmoren, bis die Aubergine sehr weich ist. Im Topf kalt werden lassen und dann mit Fladenbrot essen.