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Montag, 1. Oktober 2018

Simple Vinaigrette

Ich esse gerne Salat, wenn das Dressing gut ist. Und ich finde, bei der Salatsoße kann man viel falsch machen. Das hier ist mein Standard-Rezept für Vinaigrette: Simpel und gut für grünen Salat und für blanchiertes Gemüse. Die angegebene Menge reicht bei uns i.d.R. für 2-3 Mahlzeiten.

Das Rezept stammt aus diesem Buch.



Vinaigrette

Zutaten
  • 80 ml Olivenöl
  • 80 ml Sonnenblumenöl
  • 60 ml Essig (5% Apfelessig)
  • 32 g Honig
  • 10 g Salz
  • 1/2 Msp. Pfeffer
  • 1/4 Zwiebel, gewürfelt
  • 20 g Senf
  • 1 Knoblauchzehe
  • 10 ml Sojasoße
  • 160 ml Wasser

Zubereitung

Alle Zutaten in einem hohen Rührbecher mit dem Pürierstab vermixen, bis ein sämiges Dressing entsteht. Vor dem Servieren über den Salat geben, unterheben.

Quelle: Roberts Kochbuch: Die Geheimnisse meiner Brasserie-Küche

Sonntag, 4. Februar 2018

Brokkolisalat mit Ei

Nein, fotogen ist dieser Salat wirklich nicht. Aber simpel! Und lecker. Rezept von hier (hier sind auch die Fotos schön).



Brokkolisalat mit Ei

Zutaten (für 2)
  • 1 Brokkoli
  • 3 Eier, hart gekocht
  • 2 EL Mayonnaise
  • 2 El Joghurt
  • 1 EL Ketchup
  • 2 Spritzer Worcester-Sauce
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • Cayenne
  • 1/2 Bd. Schnittlauch

Zubereitung 

Brokkoli in Röschen teilen. Den Strunk schälen und ebenfalls kleinschneiden. Nach Belieben kochen oder, VIEL besser, bissfest dämpfen.

Mayo, Joghurt, Ketchup und Zitronensaft vermischen, mit Salz, Pfeffer und Cayenne abschmecken. Dressing mit Brokkoli vermengen.

Die Eier schälen, kleinschneiden und ebenfalls unter den Brokkolisalat mischen (oder aber einen Teil kleinschneiden und untermischen, einen Teil vierteln und auf den Salat setzen). 
Mind. 10 Min. durchziehen lassen, mit Schnittlauchröllchen bestreut servieren.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Spargelsalat mit Nudeln

In diesen Monaten sollte man so viel Spargel essen, wie irgendwie reingeht. Dabei ist Spargelsalat eine meiner liebsten Zubereitungsvarianten.

 Hier im Bild links! Das Rezept für den Salat auf der rechten Seite folgt.

Spargelsalat mit Nudeln

Zutaten (für 2 Pers.)
  • 500 g weißer Spargel
  • ca. 180 gkurze Nudeln
  • 2 Eier
  • 1/2 Bd. Schnittlauch
  • 1 EL Schmand
  • 1 EL Mayo
  • 1,5 EL Joghurt
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 TL Senf
  • Zucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung 

Nudeln kochen, beseite stellen. Spargel schälen, schräg in ca. 3 cm große Stücke schneiden. In leicht gesalzenem Wasser mit 1 Prise Zucker 4-5 Minuten gar, aber bissfest kochen. Kalt abschrecken. Eier ca. 10 Min. lang hart kochen.

Schnittlauch in Röllchen schneiden. Für das Dressing Schmand, Mayo, Joghurt, Essig und Senf vermischen, dabei ggf. für die Cremigkeit etwas Wasser zugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Eier längs vierteln, dann die Viertel quer halbieren. Nudeln, Spargel, Schnittlauchröllchen und Eier in einer Schüssel vorsichtig mit dem Dressing vermischen. Bis zum Essen ziehen lassen.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Belugalinsensalat mit Apfel

Leckerer Linsensalat. Rezept leicht abgewandelt von hier.
















Belugalinsensalat mit Apfel

Zutaten (für ca. 4 Portionen)
  • 250 g Belugalinsen
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Apfel (bei mir bevorzugt Cripps Pink)
  • 200 g Feta
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Linsen nach Packungsanweisung garen. Kalt abschrecken und abtropfen lassen. Gurke klein würfeln, dabei die Kerne entfernen. Apfel und Feta ebenfalls fein würfeln, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Alles mit den Linsen vermischen, Essig und Öl zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Schwäbischer Kartoffelsalat

Dieser Kartoffelsalat ist eigentlich mein liebster. Am besten am Vorabend zubereiten, damit er gut durchzieht. Das Rezept ist eigentlich von hier.



Schwäbischer Kartoffelsalat

Zutaten
  • 1,2 Kilogramm Kartoffeln (klein und festkochend)
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 200 Milliliter Gemüsebrühe
  • 5 EL Weißweinessig
  • 2 TL Senf
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 1 TL Zucker
  • 6 EL Öl
  • 0,5 Bund Schnittlauch

Zubereitung

Die Kartoffeln gründlich putzen und ca. 20 Minuten in Salzwasser kochen. Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und pellen. Kartoffeln vollständig abkühlen lassen. Dann in etwa 4-5 mm dicke Scheiben schneiden.

Die Zwiebel abziehen und fein würfeln. Zwiebelwürfel in die kochende Gemüsebrühe geben, einmal aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Essig, Senf, Salz, Pfeffer, Zucker in die heiße Brühe rühren und alles über die Kartoffelscheiben gießen. Vorsichtig mischen, damit die Scheiben nicht zerbrechen, und etwa 1 Stunde durchziehen lassen.

Das Öl unter die Katoffeln heben und den Salat nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Schnittlauch abspülen, trocken schütteln und in kleine Röllchen schneiden. Kurz vor dem Servieren über den Salat streuen.

Donnerstag, 29. September 2016

Curry-Blumenkohl-Salat




Curry-Blumenkohl-Salat

Zutaten (für 4 Portionen)
  • 1 Blumenkohl
  • 1 Dose Kichererbsen (425 g)
  • 300 g Möhren
  • 150 g Kirschtomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 7 Stiele Minze
  • 1/2 TL Currypulver
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 3 EL Weißweinessig
  • 5 EL Olivenöl
  • Prise Zucker
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung
Zunächst das Ofengemüse zubereiten: Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. 1 Blumenkohl putzen und in kleine Röschen zerteilen. 300 g Möhren schälen, ggf. längs halbieren und in schräge Stücke schneiden. 1 rote Zwiebel in dünne Spalten schneiden. 3 EL Sonnenblumenöl, 1⁄2 TL Currypulver, etwas Salz und Pfeffer verrühren. Das Gemüse in einer großen Schüssel gut mit dem Curryöl mischen, auf einem Backblech verteilen. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 15-20 Minuten rösten.
Währenddessen die restlichen Zutaten vorbereiten: Cherrytomaten halbieren. Kichererbsen abgießen, abspülen und abtropfen lassen. Blätter von 4 Minzstielen fein hacken, mit 3 EL Weißweinessig, 3 EL Wasser, etwas Salz, Pfeffer, Zucker, 1⁄4 TL Chiliflocken und
 5 EL Olivenöl verrühren. Mit der heißen Blumenkohlmischung und Kichererbsen mischen. 20 Minuten durchziehen lassen. Blätter von 3 Stielen Minze grob hacken, mit den Tomaten untermischen, evtl. nachwürzen.


(Quelle)

Mittwoch, 6. April 2016

Salat mit Teriyaki-Huhn und Sesamdressing

Neulich in Zürich habe ich mir einen Salat ausgedacht, der wirklich super geschmeckt hat und den ich daher schon einige Male reproduzieren musste. Eine Erfindung ist vor allem das Dressing, das zwar sehr gut mit dem Teriyaki-Huhn harmoniert, sich aber auch einfach für grünen Salat mit Koriander (und anderen Beilagen) verwenden lässt. Meine Salatbasis bestand aus
  • grünem gemischtem Salat mit 
  • vielen frischen Korianderblättchen
  • 1 rote Paprika, in Streifchen
  • 1 Avocado, gewürfelt
  • nach Geschmack Zuckerschoten, kurz blanchiert 


Alle Zutaten habe ich mit dem Dressing (s.u.) gut vermischt und mit Teriyaki-Huhn getoppt. Dafür einfach Hühnerbrustfilet, in Streifen geschnitten, in etwas Öl scharf anbraten bis gar und goldbraun. Dann mit reichlich Teriyakisoße ablöschen und kurz einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast weg und das Huhn glasiert ist. Herd abschalten. Anschließend Sesamkörner in die Pfanne aufs Huhn streuen und sofort vermischen.

Für das Dressing habe ich folgende Zutaten miteinander verquirlt:
  • als Basis neutrales Öl (hier Sonnenblumenöl)
  • etwas Wasabi
  • ca. 1 TL Tahini
  • Saft von 1/2 bis 1 Limette 
  • Schuss Sesamöl
  • etwas Salz
Genaue Mengen habe ich leider nicht, das muss man ausprobieren. Lecker!

Montag, 7. Oktober 2013

Salat mit Wassermelone, Roter Bete und Bacon

Nachtrag aus dem Sommer. Zur Dachterassenparty beim Bruder haben meine Mama und ich nicht nur den Salat mit Bulgur, Mango, Avocado, ... und Flusskrebsen, sondern auch diesen hier mit Roter Bete, Bacon, Wassermelone, Rucola ... mitgebracht. Die Zutatenliste klingt verrückt, aber der Salat ist gut.
























Salat mit Roter Bete und Bacon

Zutaten (für eine große Schüssel voll)
  • 400 g Wassermelone
  • 300 g gegarte rote Bete
  • 75 g Rucola
  • 75 g Bacon, in Scheiben
  • 50 g frisch gehobelter Parmesan
Fürs Dressing:
  • Olivenöl 
  • Apfelessig 
  • Meerrettich 
  • Senf 
  • Orangensaft 
  • Sardellenfilets, fein gehackt 
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Kartoffeln gar kochen, abkühlen lassen und würfeln. Rote Bete, Feta und Melone ebenfalls würfeln. Zusammen mit Rucola und Parmesanhobel in einer großen Schüssel mischen. Bacon in Stücke schneiden und in einer Pfanne knusprig braten. Dressingzutaten vermischen und zusammen mit Bacon kurz vorm Servieren unter den Salat rühren.

Dienstag, 20. August 2013

Bulgur-Salat mit Mango und Flusskrebsen

Dieses Jahr hat jeder meiner drei besonders engen Familienangehörigen eine Party auf der eigenen Terrasse / auf dem Balkon / im Garten veranstaltet. Was ist mit den Leuten passiert? Egal: Ich bin auf allen erschienen und habe auf allen ein ausreichend großes Stück meiner Leber gelassen. Man sollte meinen, damit wären die Tochter- bzw. Schwester-Pflichten ausreichend erfüllt, aber ich habe mich selbst überboten und im Falle der Party beim Bruder am Wochenende zusätzlich selbstgemachte Salate mitgebracht. Einer davon war dieser Bulgur-Salat mit Mango und Flusskrebsen, den ich von einer Freundin kenne (die ihn wiederum zu einer der zwei anderen Parties bei meiner Familie mitgebracht hat). Er ist superlecker, was nicht verwundert, denn es ist in etwa alles drin, was Salate unwiderstehlich macht: Mango, Flusskrebse, Avocado. Zusätzlich ein bisschen Getreide, ein bisschen Grün und ein ziemlich sahniges Dressing.





















Bulgur-Salat mit Mango und Flusskrebsen

Zutaten 
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Olivenöl
  • 150 g Bulgur (Couscous geht auch)
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/2 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Limette
  • 150 g Sahnejoghurt
  • 100 g Schlagsahne
  • 1 Bund Koriander
  • 1 kleiner Römersalat
  • 150 g Flusskrebsfleisch, ersatzweise Krabben
  • 1 reife Avocado
  • 1 Mango

Zubereitung

Bulgur nach Packungsanweisung mit der gehackten Zwiebel und dem Tomatenmark in der Gemüsebrühe zubereiten. Abkühlen lassen, dann Zitronensaft, Olivenöl und etwas Salz und Pfeffer zum Bulgur geben.
Mango und Avocado schälen und würfeln und zusammen mit den Flusskrebsen in den Salat geben.
Joghurt, Sahne, Limettensaft und -schale, Salz, Pfeffer und gehackten Koriander zu einem Dressing verrühren.

Als Vorspeise würde ich jetzt die Römersalatblätter lösen und abwaschen. Auf jeden Teller ein Salatblatt legen und den Bulgur darauf häufen. Großzügig mit Joghurtdressing beträufeln.
Wer den Salat so wie ich mit zu einer Party bringt, schneidet den Römersalat in Stücke und mischt ihn zusammen mit dem Dressing unter den Bulgur.

Dienstag, 19. Februar 2013

Chili-Lachsfilet mit Mango-Gurkensalat

Also, das mit dem Bierverzicht hat an Tag 6 nicht mehr einwandfrei geklappt. Das hängt mit dem Abendessen bei jemandem zusammen, der am Sonntag zu einem heimatinspirierten Drei-Gang-Menü eingeladen hatte: Omelette mit Schinken, Weißwürste mit süßem Senf, Leberkäs (unter Protest des Gastgebers ohne Spiegelei) und zwischendurch immer ein bisschen Schinken als...Zwischengang.
Es mag Leute geben, die das alles auch ohne eine ausreichende Menge an Bier zu sich nehmen können - ich kann es nicht.
Zu meiner Verteidigung zitiere ich aus dem Wikipedia-Eintrag zur Fastenzeit: "Sie beginnt am Aschermittwoch und endet am Karsamstag, liturgisch jedoch bereits am Gründonnerstag vor der Messe vom letzten Abendmahl. Auch in dem Fall sind 40 Tage Fastenzeit vorgesehen, wobei die Sonntage seit der Synode von Benevent (1091) nicht mehr dazu zählen." WOBEI DIE SONNTAGE [...] NICHT MEHR DAZU ZÄHLEN. Ausnahmen sind an Sonntagen also nicht nur akzeptabel, sondern sozusagen vorgesehen. Die Jungs fanden diese Argumentation nicht sehr überzeugend ("ah, du hast endlich deinen ersten Wikipedia-Eintrag gefälscht"), was nichts beweist außer ihren Mangel an Feingefühl in Bezug auf religiöse Angelegenheiten.





















Nach dem Fleisch-Overkill am Wochenende hab ich gestern wieder eher normal gekocht: Ein Stück Fisch mit einem Salat aus Salatgurke und Mango. Den Fisch hätte ich eigentlich gerne gedämpft, da ich aber nichts zum Dämpfen habe, musste er braten (wie immer). Wenig ist ja besser als so ein gebratenes Lachsfilet; und ein Gericht, in dem Mango vorkommt, ist immer große Liebe.


Chili-Lachsfilet mit Mango-Gurkensalat

Zutaten (2)
  • 2 Lachsfilets
  • 3 TL süße Chilisoße
  • paar Spritzer Fischsoße
  • 1/2 rote Chili
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 kleine Mango
  • 1 kleine Zwiebel 
  • Limettensaft von 1 Limette
  • paar Zweige Koriander, frisch
  • Rapsöl
  • Sesamöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Fisch marinieren. Dafür Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, Ingwer und Chili fein hacken. Fischsoße, Chilisoße, etwas Limettensaft, einen Schuss Sesamöl, Chili, Ingwer und Frühlingszwiebelringe miteinander vermischen. Die Fischfilets von beiden Seiten damit bestreichen, mind. 1 Stunde ziehen lassen.

Für den Salat Salatgurke und Mango würfeln, Zwiebel in ganz feine Ringe schneiden. Mit Rapsöl, Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Fischfilets in etwas Öl von beiden Seiten braten (alternativ dämpfen), zusammen mit dem Salat servieren. Dazu nach Lust und Laune Fladenbrot und einen Rest Paprikachutney.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Roastbeefröllchen mit Thunfischsalat

Das Leben ist kompliziert, aber etwas einfacher wirds durch gutes Essen. Eigentlich auch durch Bier, aber ich dachte, verzichte ich darauf mal in der Fastenzeit. Ja, hab ich noch nie gemacht! Mal gucken obs klappt, aber zwei Wochen oder so, das wär ja schon mal was. Worauf ich offenkundig nicht verzichte, ist Fleisch. Fleisch plus Fisch kommt mir im Prinzip eher abartig vor (lieber noch ein Tier mehr!), aber seufz, so lecker - und man darf sich ja auch nicht überfordern.

Im Prinzip sind die Dinger schnell zusammengerollt, wäre da nicht die Sache mt dem hartgekochten Ei. Man mag es lustig finden, aber irgendwie versage ich immer beim Eierkochen. Entweder sie platzen, oder sie sind doch noch flüssig, oder es kommen beim Pellen kleine Aliens raus, keine Ahnung, ich kann das einfach nicht.
Mein Freund, der Theoretiker, hat irgendwelche Ansichten zum Eierkochen aus irgendwelchen Büchern, aber - zumindest wenn ich seine Techniken anwende - helfen die auch nicht weiter.
Bei Wikipedia gibt es nicht nur einen eigenen Eintrag zum gekochten (!) Ei, dieser hat auch noch einen Abschnitt zum "gekochten Ei in Literatur und Kunst". (Auch die darauffolgenden Formeln zur Berechnung der richtigen Kochdauer sind beeindruckend. Ich hab alle ausprobiert, hat auch nicht geklappt. Nein, nur Spaß.) Gekochte Eier scheinen durchaus "eins dieser Themen" zu sein.





















Ich mach immer eins mehr, als ich brauche, um die Wahrscheinlichkeit, zumindest ein vollständiges gekochtes Ei zu kriegen, wenigstens etwas zu erhöhen. So auch in diesem Fall, und tatsächlich ist eins kaputt gegangen, eins heil geblieben.


Roastbeefröllchen mit Thunfischsalat

Zutaten (für 8 Röllchen)
  • 8 Scheiben Roastbeef
  • 1 Ei
  • 1 Dose Thunfisch in Öl
  • 1 EL Mayo
  • 200 g Tomaten
  • 50 g Sahnejoghurt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 60 g Rucola
  • Worcestersoße
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Eier hart kochen, pellen und fein hacken. Thunfisch abgießen, zerrupfen. Tomaten entkernen und fein würfeln. Ei, Fisch, Tomaten, Mayo, Joghurt, Zitronenschale, Zitronensaft in einer Schüssel vermischen und mit Worcestersoße, Salz und Pfeffer abschmecken.
Rucola waschen und trocknen. Auf jede Scheibe Roastbeef etwas Thunfischsalat, dann einige Blättchen Rucola geben und aufrollen. Mit dem restlichen Rucola anrichten.


(Idee)

Montag, 12. November 2012

Kichererbsen-Rote-Bete-Salat mit Ziegenkäse

Ich mag im Moment sehr gern Salate mit Roter Bete. Dieser hier besteht aus Roter Bete, Kichererbsen und Spinat. Letzterer ist hier zu Hause oft ein bisschen schwierig zu finden, deswegen habe ich ihn durch Feldsalat ersetzt (gähn).
In Groningen lacht einen frischer Spinat aus jeder Ecke an; ebenso wie, zum Beispiel, Artischocken, die ich hierzulande vor einigen Tagen in der ganzen Stadt verzweifelt gesucht habe und schließlich aufgeben musste. Dummerweise habe ich riesige Lust auf Artischocken und bin gerade nicht in Groningen. Das ist blöd, aber man kann nichts machen. Bis ich nächstens hinfahre, esse ich noch einen Haufen von diesem Salat hier, in der Feldsalat-Variante. Vielleicht.





















Kichererbsen-Rote-Bete-Salat mit Ziegenkäse

Zutaten (für 4 Pers.)
  • 400 g rote Bete (geschält, gekocht)
  • 1 Dose (240 g) Kichererbsen
  • 100 g Spinat o. Feldsalat
  • 4 EL Weißweinessig
  • 3 EL Olivenöl
  • 80 g Ziegenweichkäse
  • 1 EL Schwarzkümmel

Zubereitung

Kichererbsen abtropfen, rote Bete halbieren, vierteln und in Scheiben schneiden. Beides in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, Essig und Öl vermischen und mind. eine halbe Stunde ziehen lassen; dabei ab und zu umrühren.
Derweil den Spinat waschen. Ziegenkäse in Stücke schneiden. Vor dem Servieren beides zusammen mit dem Schwarzkümmel mit Kichererbsen und roter Bete vermischen.

Samstag, 22. September 2012

Herbstsalat mit Chicoree und Apfel

Meine Eltern haben früher manchmal einen einfachen Salat aus Chicoree und Apfel gemacht. Dieser Salat fiel mir sofort wieder ein, als am Dienstag Nachmittag jemand sagte, wir sollten mal was mit Chicoree essen. Gute Idee - mal was mit Chicoree essen. Zu dem Zeitpunkt waren wir grad in der sicherlich schönsten Südstadt der Welt, nach einem kurzen Spaziergang am Rhein und einem Besuch in irgendeinem netten Café in irgeneiner netten Straße. Von da aus sind wir dann in den Supermarkt gegangen und haben Chicoree gekauft, bevor wir zu Hause Salat und Nudeln gekocht, gegessen und dann noch einen Pêcher Sour und ein, zwei Pastis mit Wasser getrunken haben. Wunderschönes Programm für einen Dienstag Abend mit den liebsten Menschen. Ich hätte zwar auch wahnsinnige Lust auf mehr Ausflüge, in den Wald, ins Museum, in noch mehr Cafés, an Flussstrände und in fremde Stadtteile, aber wir müssen immer noch warten, bis einer von vier Füßen wieder zusammen gewachsen ist. Den simplen Salat habe ich aufgepimpt mit Speckwürfelchen und Mandeln.

Rheinufer am Dienstag Nachmittag;
was man nicht sieht: Leute an Deck lackieren Rohre und Sachen auf dem Schiff
Herbstsalat mit Chicoree und Apfel












































 
Herbstsalat mit Chicoree und Apfel

Zutaten (für 3 Pers. als kleine Vorspeise)
  • 2 Chicoree
  • 2 kl. Äpfel
  • ca. 30 g Speckwürfel
  • Mandeln, gehobelt
  • Olivenöl
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Chicoree und Apfel waschen. Apfel in Würfeln, Chicoree in Scheiben schneiden. Dabei den Strunk entfernen. Beides in eine Schüssel geben. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, zum Salat geben. Speck ebenfalls ohne Fett braten und unter den Salat mischen. Etwas Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer zum Salat geben, abschmecken.

Dienstag, 28. August 2012

Green-Goddess-Salatdressing. Mmmmh!

Ich liebe alles mit Dosenfisch, das ist bekannt, aber ich liebe auch alles mit Sardellen. Ich kenne viele Gerichte, in denen man Sardellen verwendet, die hinterher kein bisschen nach Fisch schmecken, sondern nur superwürzig und lecker. Eins davon ist die Caesar's Pasta mit den kleinen Sardellenbröseln (die man übrigens vielfältig einsetzen kann, passen z.B. auch super zu Broccoli) oder eine Vorspeise, die mal ein Freund gemacht hat: Hierbei wird ein kleines Töpfchen mit Olivenöl, Butter, unendlich vielen Knoblauchzehen und einer ebenfalls ziemlich großen Menge Sardellenfilets im Ofen bei niedriger Temperatur ziemlich lange (neunzig Minuten oder so) gegart. Wenn man das Töpfchen nach dieser Zeit aus dem Ofen nimmt, hat man ein wahnsinnig würziges Öl mit butterweichen Knoblauchzehen drin, die man auf Baguettescheiben legt und verstreicht. Leider habe ich den Namen dieses Gerichts vergessen, aber ich kann es empfehlen.

Meine Theorie: Sardellen sind ein natürlicher Geschmacksverstärker. Wikipedia bestätigt das: "In europäischer Kost enthalten Hefeextrakt, Brühwürfel, Würzmischungen, Käse (insbesondere Parmesan), Sardellen und reife, konzentrierte oder getrocknete Tomaten besonders viel natürliche Glutamate."

Entsprechend musste ich dieses Dressing nach Jamie Oliver, auf das mich jemand während meiner Suche nach guten Blender-Rezepten aufmerksam machte, sofort ausprobieren, und habe festgestellt, dass ich es genial finde. Was zwar gänzlich fehlt, ist die bei Salatsoßen ja prinzipiell immer gern gesehene süße Komponente; das macht in diesem Fall aber nichts - für kräftige Salate (wie zum Beispiel Blattsalat mit Thunfisch und Zwiebeln) ist das Dressing perfekt. Es schmeckt auch nicht nach Fisch, dafür aber superwürzig. Für Salate mit Obst wäre es nicht meine erste Wahl, aber dafür gibt es ja Salatsoßen mit Honig und so. Einzige Einschränkung: Ohne Blender (oder Superpürierstab) gehts wirklich nicht.





















Zutaten
  • eine Handvoll Basilikum, ruhig mit Stielen, der Blender macht alles klein
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Naturjoghurt
  • 2 EL Weinessig
  • 1 TL Senf
  • 1/2 Glas Sardellenfilets
  • 2 gepresste Knoblauchzehen

Zubereitung

Alle Zutaten in den Blender geben und kurz vermixen, bis ein flüssiges Dressing entstanden ist. Mit Pfeffer und ggf. Salz abschmecken (Salz brauchte ich noch nie). 

Freitag, 10. August 2012

Erdbeer-Caprese-Salat

Diesen Salat gab es am Tag nach dem Spinat-Kartoffelpüree. Dazu habe ich versucht, aus dem Kartoffelpüree, verquirlt mit einem Ei, kleine Kartoffelplätzchen zu backen. Das hat irgendwie nicht so gut geklappt; die Taler haben nicht richtig zusammengehalten. Lecker waren sie aber trotzdem, vor allem in Kombination mit diesem einfachen, aber grandios leckeren Salat -  ein ausgezeichnetes Essen, vor allem, wenn man gute Tomaten und reife Erdbeeren hat. Da die Erdbeersaison aber ja jetzt quasi zu Ende ist, gibt es den Salat in den nächsten Tagen noch mal mit Nektarinen oder mit Mangos.



Zutaten (für 2 als Beilage)
  • Schüsselchen voll kleine reife Tomaten (ca. 250 g)
  • ebensoviele Erdbeeren
  • 1 Büffelmozzarella
  • frisches Basilikum
  • Honig
  • Olivenöl
  • heller Balsamico
  • Salz, Pfeffer

 Zubereitung

Tomaten halbieren, Erdbeeren in jeweils vier Scheiben schneiden. Mozzarella würfeln. Basilikum abzupfen. Alles in einer Schüssel mit etwas Öl, Balsamico, Honig, Salz und Pfeffer vermischen. Aufessen.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Panzanella mit Tomaten und Garnelen

Ein sommerlicher, lauwarmer Alles-drin-Salat. So lecker!




Zutaten (für 2)
  • Garnelen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 große Tomaten
  • Hand voll Rucola
  • 1/4 Radicchio
  • 2 Ciabattabrötchen oder 1/2 Ciabatta, hier: mit Oliven
  • 1 rote Zwiebel
  • etwas Basilikum
  • etwas Parmesan
  • Olivenöl
  • Senf
  • Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • heller Balsamico

Zubereitung

Radicchio waschen und in Streifen schneiden. Rucola waschen. Die beiden Salate in eine Salatschüssel geben. Tomaten grob würfeln und beiseite stellen. Zwiebel schälen und würfeln, zu den Tomaten geben. Ciabatta würfeln.

Aus Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer, Senf, einer der beiden Knoblauchzehen (gepresst) und etwas Zucker eine Vinaigrette zubereiten.

Die zweite Knoblauchzehe schälen und zerdrücken. Garnelen in einer Pfanne in etwas Olivenöl zusammen mit dem Knoblauch scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen. Ciabattawürfel von allen Seiten in etwas Olivenöl knusprig anbraten. Garnelen zugeben. Vom Feuer nehmen und zusammen mit den Zwiebel- und den Tomatenwürfeln im Dressing marinieren. Mit Radicchio, Rucola und grob zerzupftem Basilikum vermischen und noch lauwarm mit etwas Parmesan bestreut servieren.



(Idee)

Mittwoch, 11. April 2012

Salat mit Zuckerschoten, Orangenfilets und gebratenen Garnelen

Und Weißwein.



Zuckerschoten drei Minuten blanchieren. Grünen Salat putzen, mit Zuckerschoten und einer Vinaigrette (Orangen-Olivenöl, Balsamico, Knoblauch, Senf, Honig, Pfeffer, Salz) vermischen. Auf einem Teller anrichten. Orange filetieren, Saft auffangen. Filets auf den Salat legen, Saft darüber träufeln. Garnelen in etwas Olivenöl anbraten, mit Zitronenpfeffer würzen und auf den Salat legen.