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Sonntag, 2. Februar 2020

Asia-Gemüsenudeln mit Marinade

"Katernudeln" bei Jamie Oliver. Supersuperlecker. (Ich weiß leider nicht mehr aus welchem seiner Bücher, sonst würde ich es nennen.)



Asia-Gemüsenudeln mit Marinade

Zutaten (für 4)

  • 250g Mie-Nudeln
  • 1 Brokkoli
  • 1 Chinakohl
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Zuckerschoten
  • 2 EL salzarme Sojasoße
  • 3 EL Reisessig
  • 3 EL geröstetes Sesamöl
  • 4 gr. Eier
  • Chilisoße 
  • Olivenöl

Zubereitung

Brokkoli waschen, in Röschen teilen. Zuckerschoten putzen. Chinakohl waschen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken/pressen.

In einer sehr großen Schüssel eine Marinade aus Reisesseig, Sojasoße, Sesamöl, Knoblauch und Ingwer herstellen.

Wasser in einem großen Topf aufsetzen. Die Nudeln mit Chinakohl und Brokkoliröschen vier Minuten lang in kochendem Salzwasser garen. Als nächstes die geputzten Zuckerschoten für eine Minute mitkochen. Sobald das Gemüse und die Nudeln gar sind, alles durch ein Sieb abschütten und abtropfen lassen. In der großen Schüssel mit der Marinade vermengen.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und kurz die Eier hineinschlagen. Kurz braten bis das Eiweiß gar, das Eigelb noch flüssig ist. Nudeln auf vier Teller verteilen, die Eier draufsetzen und mit Chilisoße servieren.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Chirashi Sushi - Wasabigurken, Nori-Omelette, Sesammören

Ich esse sehr gerne Sushi, habe an einem normalen Mittwochabend aber wenig Lust, kleine Rollen zu basteln. Deswegen werfe ich einfach alle Bestandteile, auf die ich Lust habe, in eine Schüssel und esse direkt los. Es eigenen sich logischerweise dieselben Sachen, die man auch ins Sushi rollt, also z.B. Fisch - roh oder Räucherlachs -, Avocado, Surimi... man kann aber auch kleine Beilagen "kochen", wie z.B. vorgeschlagen im Buch "Seelenfutter vegetarisch" von Susanne Bodensteiner und Sabine Schlimm. Hier gibt es zum Sushireis, den ich übrigens nach diesem Rezept koche und vor dem Abkühlen mit Salz, Zucker und Reisessig würze, Wasabigurken, Nori-Omelette und Sesammören. Alle drei Beilagen schmecken super, aber die Sesammöhren sind wirklich genial. Außerdem esse ich dazu auch gerne diese gedämpften Auberginen. Auch wenn die koreanisch sind, das ist total egal.



Dreierlei Chirashi-Sushi-Beilagen

Zutaten (für 2 Pers.)

Wasabigurken:
  • 1/2 Salatgurke
  • 2 EL Reisessig
  • mind. 2 erbsengroße Kleckse Wasabipaste
  • 1/2 TL Salz
 Sesammöhren:
  • 2 mittelgroße Möhren
  • 2 EL Sesamsamen, geröstet
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1 TL Zucker
Nori-Omelette:
  • 2 Eier
  • 1/2 Nori-Blatt oder geschreddertes Nori
  • 1 TL Sojasoße
  • 1 TL geröstetes Sesamöl

Zubereitung 

Wasabigurken: Gurke waschen, putzen, längs vierteln, in Scheiben schneiden. Salz, Essig und Wasabi vermischen. Gurken unter das Dressing heben. Nach Geschmack ggf. nachschärfen. Durchziehen lassen.

Sesammöhren: Möhren grob raspeln. In einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren 5 bis 7 Min. fast trocken braten. Sojasoße und Zucker zugeben und weiter braten, bis die Flüssigkeit wieder verdampft ist und die Raspeln trocken werden. Sesam untermischen, abkühlen lassen.

Nori-Omelette: Nori in feine Streifchen schneiden. Eier mit Sojasoße verquirlen, Nori einrühren. Pfanne mit Küchentuch auswischen, Sesamöl darin erhitzen. Eiermischung zugeben, zugedeckt bei schwacher bis mittlerer Hitze ca. 4 Min. braten. Omelette herausnehmen, aufrollen und in Streifen schneiden.

Alles auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und mit Sushi-Reis servieren.


Quelle: "Seelenfutter vegetarisch" von Susanne Bodensteiner und Sabine Schlimm

Donnerstag, 6. Juli 2017

Kimchi-Pizza & selbstgemachte Pizza-Soße

Juhu, endlich wieder ein Kimchi-Rezept! Aber wer Kimchi nicht mag, kann immerhin die Tomatensoße nachkochen und für eine klassische Pizza-Variation verwenden. Die Soße ist nämlich ganz klassisch. Beide Rezepte hab ich von Serious Eats, hier einmal das Soßen-, hier das Pizzarezept.




Starten wir mit der Pizza-Soße.

Zutaten (reicht mind. für 1 großes Blech Pizza)
  • 800 g Dosentomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 2 Basilikum-Zweige (im Ganzen)
  • 1 mittlere gelbe Zwiebel, geschält und halbiert
  • 1 TL Zucker
  • Salz

Zubereitung

Tomaten pürieren, beiseite stellen.

Topf erhitzen, Butter und Öl bei mittlerer Hitze darin schmelzen. Oregano, eine gr. Prise Salz und Chiliflocken zufügen, Knoblauch hinzupressen. Regelmäßig rühren, ca. 3 Min. braten. Pürierte Tomaten, Zwiebelhälften, Basilikum und Zucker zufügen. Zum Kochen bringen und Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren (Soße sollte kaum Blasen werfen.) Ca. 1 Stunde köcheln, bis sich die Soße ca. auf die Hälfte reduziert hat. Zwiebelhälften und Basilikumzweige entfernen. Mit Salz abschmecken.

Ich habe die Soße am Folgetag verwendet; lt. Serious Eats hält sie sich im Kühlschrank bis zu 2 Wochen, dann würde ich die Soße allerdings heiß in sterilisierte Gläser füllen.

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Kimchi-Pizza

Zutaten (für 1 Blech)
  • 1 Portion Pizzateig nach Wahl
  • 1 Rezept Tomatensoße, s.o., oder fertig gekaufte Pizzasoße
  • 1 Pck. Mozzarella
  • Cheddar, gerieben
  • Shitake-Pilze, in Scheiben
  • Kimchi, abgetropft, grob gehackt
  • ca. 3 Frühlingszwiebeln, in Ringen
  • ital. Salami, z.B. Soppressata

Zubereitung

Backofen vorheizen. Pizzateig auf dem Blech ausrollen, mit Tomatensoße bstreichen. Mozzarella würfeln und gemeinsam mit geriebenem Cheddar darauf verteilen. Kimchi, Frühlingszwiebeln, Salamischeiben und Pilze auf die Pizza geben. Backen, bis der Käse goldbraun wird.

Samstag, 1. Juli 2017

Gedämpfte Aubergine in Sojasoßenmarinade

Diese Auberginen nach einem Rezept von missboulette sind meiner Ansicht nach die perfekte Ergänzung zu dem Kimchi-Pfannkuchen, den ich in den letzten Wochen schon drei mal gebacken habe, weil er so superlecker ist. (Und vielleicht, weil ich auch ein bisschen befürchte, dass ich demnächst nichts Scharfes und/oder Kohliges mehr essen kann. Deswegen muss jetzt schnell noch so viel Kimchi rein, wie irgendwie geht.) Zusammen mit der Aubergine hier hat das ziemliches Lieblingsessenpotenzial. Und wenn ich so drüber nachdenke, ist das sogar alles vegan - für die, denen das wichtig ist.

Wenn ich die Aubergine zum Pfannkuchen mache, kann ich auf den Pfannkuchendip gut verzichten.



Gedämpfte Aubergine in Sojasoßenmarinade

Zutaten (für 2 als Beilage)
  • 1 gr. oder 2 kl. Auberginen
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 TL Gochugaru (ersatzweise normale Chiliflocken)
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 TL Sesamsamen, geröstet
  • 1 Knoblauchzehe
  • ggf. Salz

Zubereitung 

Die Aubergine(n) waschen und quer halbieren. Dann längs in ca. 1,5 cm breite Scheiben schneiden. Die Scheiben im Dampfkochtopf ca. 8 bis 10 Minuten dämpfen.

Währenddessen für die Marinade Sojasoße, Sesamöl, Sesam und Gochugaru in einer Schüssel vermischen, in die die Aubergine gleich auch noch reinpasst. Knoblauchzehe dazu pressen.

Wenn die Aubergine gar ist, die Scheiben mit den Fingern in grobe Streifen zerteilen. In die Marinade geben, gut vermischen. Ggf. nach Geschmack etwas nachsalzen. Lauwarm servieren.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Falscher Bratreis asiatisch (aus Blumenkohl)

Blumenkohl wird hier so klein gehackt, dass er an Reis erinnert (meine Mama hat den Unterschied nicht bemerkt!) Zusammen mit anderen Gemüsen, Sojasoße und Ei schmeckt das sehr gut. Den Blumenkohl zu hacken ist, wenn man keine entsprechende Küchenmaschine hat, allerdings relativ aufwändig. Idee und Rezept hab ich von Chili und Ciabatta.

Falscher Bratreis asiatisch (aus Blumenkohl)

Zutaten (für 3 Pers.)

  • 500 g Blumenkohlröschen, geputzt
  • 250 g Champignons, in Scheiben
  • 250 g Möhren, grob geraspelt
  • 3 Frühlingszwiebeln, Weiß und Grün getrennt in Ringen
  • 3 Eier
  • 3 EL Milch
  • 1 TL Sambal Oelek oder Gochujang, ggf. mehr
  • 3 EL neutrales Öl
  •  Sojasoße
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung 

Den Blumenkohl fein hacken, bis die Größe der von Reiskörnern ähnelt. Mit 2 EL Öl vermischen.
Eier, Milch, Sambal oelek und etwas Salz in einer kleinen Schüssel verquirlen.

Blumenkohl in eine möglichst große beschichtete heiße Pfanne geben und unter Rühren bei mittlerer bis starker Hitze ein paar Minuten anbraten, bis er anfängt, weich zu werden. Erst Champignonscheiben zugeben und kurz mitbraten, dann Möhren, restliches Öl und das Weiße der Frühlingszwiebeln zugeben und unter Rühren ca. zwei  Minuten weiterbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Mit dem Holzspatel in der Mitte der Gemüsemasse ein Loch freischaufeln. Die Eiermasse in die Mitte der Pfanne geben und bei mittlerer Hitze stocken lassen, dabei mit dem Holzspatel zusammenschieben. Gemüse und Ei mischen, mit Sojasauce würzen und mit dem Grünen der Frühlingszwiebeln bestreut servieren.

Dazu weiteres Sambal Oelek (oder auch lecker: Sriracha-Soße) zum Nachschärfen servieren.



Dienstag, 6. Juni 2017

Kimchi-Pfannkuchen

Endlich mal wieder was mit Kimchi... :) Diesmal ein dicker Pfannkuchen mit leckerem Sojadip. In Tortenstücke geschnitten als kleines Essen für 2, für eine vollwertige Mahlzeit bräuchte man vielleicht noch einen Salat dazu. Das Rezept ist von hier. In dem verlinkten Beitrag findet sich auch ein Kimchi-Rezept, das ich irgendwann ausprobieren möchte.



Kimchi-Pfannkuchen

Zutaten
(für 1 dicken Pfannkuchen)
  • 150 g Kimchi, etwas abgetropft
  • 100 g Weizenmehl
  • 40 g Klebreismehl, alternativ Speisestärke
  • 3 EL Kimchi-Saft
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL plus 1 TL neutrales Öl 
  • 2 EL Sojasoße
  • 2 TL Reisessig
  • 2 Prisen Sesam, geröstet
  • 1 Prise Gochugaru, nach Geschmack

Zubereitung

Für den Pfannkuchen Kimchi in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Schüssel mit dem Schneebesen mit Mehl, Klebreismehl, Kimchisaft, 1 Prise Salz und 130 ml Wasser gut vermischen, bis ein dicker Teig entsteht.

Für den Dip Sojasoße, Reisessig, Sesam und ggf. Gochugaru in einer kleinen Schüssel vermischen.

2 EL Öl in einer beschichteten Pfanne bei starker Hitze erhitzen. Den Teig hineingeben und mit dem Löffelrücken verteilen.  Pfannkuchen 3 Min. braten, wenden. 1 TL Öl um den Rand herumträufeln. Von dieser Seite ebenfalls 3 Min. braten. Pfannkuchen auf einem Teller oder Brett in 8 Tortenstücke schneiden. Noch heiß oder lauwarm mit dem Dip servieren.

Dienstag, 30. Mai 2017

Kimchi Fried Rice / Kimchi-Bratreis

Ich wohne in der deutschen Stadt mit den vermutlich meisten und besten asiatischen Geschäften. So kann man hier z.B. auch ganz leicht gutes, frisch gemachtes Kimchi kaufen. Was ein Glück ist, denn ich mag Kimchi wirklich sehr: auf gegrilltem Käsesandwich, im Omelette, als Füllung für Onigiri oder in diesem gebratenen Reisgericht.
Man kann das vegetarisch (bzw. sogar vegan) zubereiten, oder man ergänzt gewürfeltes Fleisch, etwa Hühnerbrust, was ich sehr lecker finde. Außerdem eignet sich als Topping ein Spiegelei oder ein pochiertes Ei. Auch gut: Das Ei am Ende unter den Reis mischen und kurz mitbraten.

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Weil man für Kimchi-Bratreis gekochten Reis braucht, muss man für dieses Essen als erstes Reis kochen. Dabei halte ich mich an dieses Rezept, was für mich prima funktioniert:

1. Eine beliebige Menge (Sushi-)Reis in einen Topf geben, der groß genug ist, dass man seine Hand flach hineinlegen kann. Mit kaltem Wasser aufgießen und mit den Fingern verühren. Wenn irgendwas oben schwimmt, sollte man das entfernen (es ist vermutlich kein Reis).

2. Vorsichtig soviel vom Wasser wegschütten wie geht ohne dass der Reis rausfällt, und den Reis dann mit dem Handballen vier- bis fünfmal mit einer drehenden Handbewegung von außen nach innen reiben bzw. „waschen“. Wieder mit Wasser auffüllen, kurz mit den Fingern rühren.

3. Schritt zwei ein paar Mal wiederholen, bis das Wasser weniger milchig und deutlich klarer wird (insg. ca. dreimal). Das letzte Wasser wegschütten und den Reis im Topf etwas flach streichen. Eine Hand flach auf den Reis legen. Vorsichtig so weit erneut mit kaltem Wasser auffüllen, dass die Knöchel in der Mitte der Finger gerade bedeckt sind.

4. Jetzt kann man den Reis gut noch eine Stunde quellen lassen. Wer es eilig hat, kocht ihn direkt.

5. Den Reis bei hoher Hitze mit Deckel aufkochen. Direkt, wenn der Reis kocht, die Temperatur auf niedrige Stufe reduzieren. Zwei Minuten ohne Deckel köcheln lassen, dann ein Mal umrühren. Deckel wieder auflegen und bei niedriger Temperatur noch 10 bis 15 Min. köcheln lassen. Fertig!



Kimchi Fried Rice / Kimchi-Bratreis

Zutaten
  • gekochter, abgekühlter Reis
  • Kimchi (im Verhältnis zum gekochten Reis ca. 1:4, nach Geschmack), grob gehackt
  • Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten, Weiß und Grün separat
  • Sojasoße
  • Erdnussöl
  • Sesamöl 
  • Nori-Algen, geschreddert
  • nach Belieben: gewürfelte Hühnerbrust, 1 Ei pro Pers.

Zubereitung 

Für die Version mit Fleisch das Hühnerbrustfilet würfeln. Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen. Wenn Fleisch verwendet wird, dieses braten, bis es fast gar ist. Das Weiße der Frühlingszwiebel ergänzen und unter Rühren 1 bis 2 Minuten braten. Kimchi zugeben, 3 bis 5 Minuten mitbraten. (Wem das Kimchi nicht scharf genug ist, was mich wundern würde, kann an dieser Stelle noch etwas Gochujang zugeben.) Reis zugeben und alles unter Rühren braten, bis der Reis eine gleichmäßige Farbe angenommen hat. Ggf. noch etwas Kimchi-Flüssigkeit nachgießen. Wenn der Reis durch und durch heiß und rötlich ist, mit Sojasoße und etwas Sesamöl abschmecken. Servieren mit geschreddertem Nori und den grünen Frühlingszwiebelringen als Topping.
Optionales, zusätzliches Topping: Ein Spiegelei oder pochiertes Ei. Alternativ kann man das rohe Ei auch kurz vor Schluss zum Reis geben und kurz mitbraten, bis es gar ist.

Sonntag, 21. Mai 2017

Grüner Spargelsalat - Asia Style

Das Rezept hier ist quasi ein Klassiker, ich hab es zum ersten Mal vor acht Jahren bei meiner Freundin Anke gegessen. Jetzt habe ich es mal wieder nachgekocht und will es direkt hier vermerken, damit es nicht wieder acht Jahre lang in Vergessenheit gerät.



Hier rechts im Bild! Wer den Salat links nachkochen will, muss zwei Beiträge weiter unten gucken.

Grüner Spargelsalat - Asia Style

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 500 g Kartoffeln
  • 500 g grüner Spargel
  • 2 Karotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Erdnussöl
  • 2 TL Sesamöl
  • 4 EL Sojasoße
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Sesam, schwarzer besonders hübsch
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung 

Die Kartoffeln waschen, mit Schale in Salzwasser nicht zu weich kochen. Kalt abschrecken, pellen, beiseite stellen. Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten und ebenfalls beiseite stellen. Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden.

Den Spargel waschen, im unteren Drittel schälen und schräg in mundgerechte Stücke schneiden. Möhren schälen, längs achteln, ebenfalls schräg in Stücke schneiden. Knoblauchzehen schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.

Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen und Spargel, Möhren und Knoblauch bei niedriger Temperatur braten, bis das Gemüse gar, aber noch bissfest ist. Leicht salzen, etwas abkühlen lassen.

Während das Gemüse gart Sojasoße, Limettensaft, Sesamöl, Honig und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Kartoffeln in Scheiben schneiden. Alle Zutaten inklusive Sesam und Schnittlauch in einer Schüssel vermischen und vor dem Essen etwas durchziehen lassen.

Mittwoch, 20. April 2016

Kimchi Grilled Cheese

Wo ich im Moment meistens wohne, gibt es sehr gut Asialäden. Einer davon ist der Hanaro Supermarkt, Charlottenstraße Ecke Friedrich-Ebert-Straße. Neben anderen feinen Sachen kann man dort frisches Kimchi kaufen. Eine gute Gelegenheit also für ein leckeres Kimchi Grilled Cheese, das ich schon viel früher mal machen wollte, aber nie Zugriff auf gutes Kimchi hatte.


Kimchi Grilled Cheese

Zutaten (für 1 Person)

  • 1 dünne Scheibe Brot nach Wahl
  • ca. 3 EL Cheddar, grob gerieben
  • ca. 3 EL Kimchi, gehackt
  • ca. 1/4 Apfel, in feine Stifte geschnitten
  • Butter, zimmerwarm (alternativ geht auch Mayo)

Zubereitung

Kimchi, Cheddar und Apfel zu etwa gleichen Teilen in einer kleinen Schüssel miteinander mischen. Die Scheibe Brot in der Mitte halbieren und beide Hälften auf einer Seite mit Butter bestreichen. Eine Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen und eine Brothälfte MIT DER BUTTERSEITE NACH UNTEN in die Pfanne legen. Sofort reichlich von der Kimchimischung darauf verteilen, leicht andrücken. Das ganze bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam grillen, bis der Käse beginnt zu schmelzen und das Brot von unten Braun wird. Dann die andere Brothälfte MIT DER BUTTERSEITE NACH OBEN obendrauf setzen und das ganze Sandwich vorsichtig wenden. Nun von der anderen Seite braten. Wenn das Sandwich knusprig braun ist und der Käse an den Seiten rausläuft, ist es fertig. Schnell einfach so oder mit ein bisschen Salat servieren.

Mittwoch, 1. April 2015

Ramen Bowl mit Aubergine und Zucchini

Mit diesem Rezept wollte ich ein Gericht nachbasteln, das ich letztens in einem Restaurant gegessen habe und das mir supergut geschmeckt hat. Aubergine, mein Lieblingsgemüse, dazu Kohlenhydrate und cremige Kokosmilch - schmeckt so gut, dass ich es in den letzten Wochen schon drei- oder viermal kochen musste. Im Restaurant gab es nach Hühnchen dazu, darauf kann ich aber gut verzichten. Für den Extrakick lege ich lieber ein Spiegelei mit flüssigem Eigelb obendrauf.





















Das Foto gibt die Cremigkeit des Gerichts leider nur unzureichend wieder. Davon sollte man sich nicht täuschen lassen.


Ramen Bowl mit Aubergine und Zucchini

Zutaten (für 2)
  • 1/2 Packung Mie-Nudeln
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Stange Zitronengras
  • Saft von 1 Limette
  • 1 gestr. EL rote Currypaste
  • neutrales Öl
  • 1 TL Sesamöl (wichtig, nicht weglassen!)
  • Sojasoße
  • optional: 2 Eier
  • optional: frischer Koriander

Zubereitung

Aubergine in dünne Scheiben schneiden. Von beiden Seiten salzen, mit Küchentüchern bedecken, etwas ziehen lassen. Dann abspülen und ausdrücken. Große Scheiben vierteln, kleine halbieren. Zucchini längs halbieren und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Zitronengras längs einritzen und mit dem Messerrücken andrücken. Knoblauch fein hacken/pressen.
Die Mienudeln nach Packungsanweisung gar kochen, abtropfen, beiseite stellen.
In einer großen Pfanne etwas neutrales Öl erhitzen. Zitronengras, Aubergine, Zucchini, Knoblauch zugeben, alles kurz anbraten, dann die Currypaste unterrühren. Bei niedriger bis mittlerer Hitze braten, bis das Gemüse beginnt weich zu werden. Dann die Kokosmilch angießen und alles mit Deckel köcheln, bis das Gemüse weich ist. Gekochte Mienudeln unterrühren und Zitronengras rausfischen. Mit Sojasoße, reichlich Limettensaft und Sesamöl abschmecken.
Wer mag, hält die Nudeln jetzt kurz warm und brät so lange zwei Spiegeleier. Nudeln auf 2 Tellern anrichten, Spiegeleier drauflegen und mit frischen Korianderblättchen bestreuen.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Tagliatelle mit Kokos-Spinat

Diese riesigen Tüten mit geputztem Spinat muss ich immer kaufen, wenn ich sie im holländischen Supermarkt herumstehen sehe. Oder naja, nicht immer, aber ziemlich oft. Zum Beispiel auch deswegen, weil es so viel Spaß macht, dreihundert Gramm (=einen Riesenberg) rohen Spinat in eine Pfanne zu stopfen und zuzuschauen, wie der riesige Haufen immer kleiner und kleiner wird, bis er irgendwann die "Abendessen-für-zwei"-Größe angenommen hat. Spaß, Spaß, Spaß!

Montag hab ich ein sehr schnelles, irgendwie indisches Abendessen mit so einem Gemüsesack gekocht. Currypaste anbraten, Spinat drauf, Kokosmilch drauf, Nudeln dazu, fertig. Naja, so in etwa. Unten noch mal in (etwas) ausführlicher. Das Rezept ist natürlich beliebig erweiterbar durch gebratene Hühnerbrust, Garnelen, Panir oder was man sonst so in seiner Kokosspinatsoße mag. Cherrytomaten finde ich zum Beispiel wichtig als Farbklecks; Rosinen kann ich mir auch gut vorstellen.
Ach, indisches Essen. Wer keine Lust auf Selberkochen hat und stattdessen mal in Groningen Indisch essen gehen will: Hier ist es lecker (das "Marco Polo"-Curry ist große Liebe).





















Tagliatelle mit Kokos-Spinat

Zutaten (für 2)
  • Tagliatelle für 2
  • 300 g Spinat, frisch
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • 1-2 geh. EL Currypaste (auf die Schnelle nicht gefunden, daher hier irgendeine andere asiatische Würzpaste plus Currypulver)
  • Msp. Zimt
  • Stückchen Ingwer, frisch
  • Knoblauchzehe
  • Erdnuss- oder Rapsöl
  • Salz, Pfeffer
  • 6 Cherrytomaten

Zubereitung

Nudeln in Salzwasser kochen. Spinat ggf. waschen. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, Currypaste, Ingwer, Knoblauch und etwas Zimt darin anbraten. Spinat zugeben, zerfallen lassen. Kokosmilch dazugießen, kurz einkochen lassen. Tomaten halbieren und unter die Soße rühren.






















Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen mit den Nudeln servieren.

Samstag, 23. Februar 2013

Maki mit Ingwerhuhn, Mango und Mohn - und Katze.

Gestern war nicht Sonntag, aber ich musste die Fastenzeit trotzdem erneut unterbrechen. Ich hatte den ganzen Nachmittag verschiedene Sorten Sushi vorbereitet und, mal ehrlich - zu einem zünftigen Sushi-Abend gehört doch auch Bier, sonst fehlt was. Ist klar.

Es gab ganz klassisches Sushi mit Thunfisch, Avocado und Gurke, aber auch zwei eher exotische Sorten: Solches mit Ingwer-Hähnchen, Koriander, Mango, Salat, Mayo und Mohn und sogenanntes Tapas-Sushi mit Omelette, Artischocken, Oliven und gegrillter Paprika. Die Hähnchenvariante gefiel mir gut, die mit Paprika sah wahnsinnig hübsch aus, war geschmacklich aber etwas fad. Daran müsste man noch arbeiten.

Thunfisch Avocado Maki




Oben: Tapas-Maki mit gegrillter Paprika, unten: Maki mit Ingwer-Huhn, Mango und Mohn



















Das Thunfisch-Sushi habe ich zum Teil in zerstoßenen Wasabi-Erdnüssen gerollt. Lecker! Aus Sushi-Resten hab ich noch ein paar Reisbällchen geformt (mit Thunfisch und Algen-Stückchen, in Wasabi-Nüssen gewälzt), die auch gut ankamen. Außerdem gab es Tempura aus Zucchini und Aubergine. Das war gut, den Teig kann ich aber noch perfektionieren.

Wie immer, wenn es Sushi und Tempura gibt, wurden die letzten Makis am Ende auch frittiert. Was sein muss, muss sein. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt des Abends stand auf einmal eine Katze in der Wohnung - da hatte wohl jemand die Wohnungs- und Hoftür offen gelassen. Mitten im Zimmer stand die und hat geguckt. Wer mich ein bisschen kennt, weiß, wie ich zu sowas stehe: G-U-T finde ich sowas. Katzen, die vorbeikommen, rennen bei mir immer offene Türen ein.
Eine wunderschöne Katze war das, ziemlich groß und unten weiß und oben rot getigert. Die Katze hat sofort all unsre Liebe und den Rest vom Thunfisch und die Leberpastete und ein bisschen Wasser bekommen und wurde gestreichelt und kurz hochgehoben und hat sich ein bisschen aufs Bett gelegt (und mein Herz so BUMMBUMMBUMMBUMM). Irgendwann ist sie wieder gegangen. Heute Morgen hab ich als erstes geschaut, ob sie vielleicht vor der Tür wartet, aber leider war sie nicht da. Macht nichts, ich hab Geduld. Bis hoffentlich bald, große supertolle Katze.























Maki mit Ingwerhuhn, Mango und Mohn

Zutaten (für 12 Maki)
  • 2 Nori-Algen-Blätter
  • Sushi-Reis, gekocht und gewürzt
  • 1/2 kleine Mango
  • 1 Hühnerbrustfilet
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 gr. Blatt Eisbergsalat
  • 1 TL Mayo
  • etwas Limettensaft
  • 5 EL Mohnsamen
  • etwas Koriandergrün
  • Sojasoße
  • 1 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung

Das Hühnchen in schmale Streifen schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken, mit dem Huhn vermischen. In einer Pfanne das Öl erhitzen und das Huhn darin von allen Seiten anbraten. Mit Sojasoße ablöschen und Koriandergrün zugeben. Vermischen, kurz garen, aus der Pfanne nehmen, abkühlen lassen.

Mayo mit eteas Limettensaft verrühren. Mango schälen und in dünne Streifen schneiden. Salat in dünne Streifen schneiden.

Das Nori-Blatt um 1/3 kürzen. Mit der glatten Seite nach unten auf ein Brett legen. Mit Reis bedecken, dabei oben und unten 1 cm breiten Streifen frei lassen. Andrücken. Sushi-Matte (mit Folie umwickelt) auf den Reis legen und alles umdrehen. Etwa in die Mitte des Algenblattes einen Streifen Limetten-Mayo streichen. die Hälfte der Mangospalten, der Hühner- und der Salatstreifen auf die Mayo legen. Mit Hilfe der Matte einrollen. Rolle in Mohn wenden, in 6 Stücke schneiden. Alles mit dem zweiten Algenblatt wiederholen.


(Idee)

Dienstag, 5. Mai 2009

Thai-Suppe mit Putenbrust



Zutaten (für 1 Person)
1 Putenbrustfilet
1-2 Frühlingszwiebeln
1 kleines Stück Ingwer
1/2 frische rote Chilischote (ich hatte nur getrocknete, mit frischer sieht es aber garantiert sehr viel hübscher aus)
1 Stengel Zitronengras
1 TL (Erdnuss-)Öl
175 ml Gemüsebrühe
75 ml Kokosmilch
1 TL Limettensaft
1 EL Austernsoße

Zubereitung
Putenbrust klein würfeln. Frühlingszwiebeln putzen und das Weiße in schräge Scheiben, das Grüne in Ringe schneiden. Ingwer schälen und fein hacken. Zitronengras einmal quer und einmal längs halbieren und ein bisschen anritzen oder breitklopfen.
Öl im Wok erhitzen. Putenbrust und Frühlingszwiebeln darin anbraten.



Ingwer und Zitronengras zugeben. Dann Brühe und Kokosmilch angießen, und zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln. Derweil Chilischote in feine Ringe schneiden, dabei die Kerne entfernen.
Zitronengras aus der Suppe nehmen. Mit Limettensaft und Austernsoße abschmecken und vor dem Aufessen mit Chilischote bestreuen und nochmal angucken.