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Samstag, 27. August 2022

Ofen-Kaiserschmarrn

Am Wochenende essen wir oft Ofenkaiserschmarrn zum Früstück. Ein sehr leckeres, warmes süßes Frühstück. Rezept ist von hellrosagrau via Instagram.


Zutaten
(für 1 Auflaufform)

  • 250 g Dinkelmehl 630
  • 50 g Zucker
  • 3 Eier
  • 350 ml Milch
  • Vanille
  • etwas Butter
  • ein Glas Kirschen

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Kirschen abgießen. Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelb in einer Schüssel mit Mehl, Zucker, Milch und Vanille vermischen. Eischnee vorsichtig unterheben. Eine Auflaufform mit Butter einfetten, Teig hineingießen. Ein paar Butterflöckchen und viele Kirschen auf dem Teig verteilen. Ca. 15 bis 20 Minuten backen.

Sonntag, 28. April 2019

(Vegane) Energiekugeln/Stillkugeln mit Aprikose und Kokos

Ich mag immer noch sehr gern die Schoko-Dattelpralinen, die ich vor einiger Zeit das erste Mal gemacht habe. Die sind aber in erster Linie eine Süßigkeit. Mit diesen Energiekugeln habe ich versucht, das Rezept dahingehend abzuwandeln, dass die Kugeln etwas weniger klebrig-süß und etwas nährstoffreicher werden (wobei das Originalrezept für Stillkugeln mit gekochtem Reis und Butter für mich keine Option war). Außerdem wollte ich eine geschmackliche Variante zur Schokolade. Ich finde, das ist mir sehr gut gelungen. Aktuell lagere ich einen größeren Vorrat dieser Kugeln in unserem Eisfach.



Vegane Energiekugeln/Stillkugeln mit Aprikose und Kokos

Zutaten
  • 100 g Mischung für Haferbrei (hier: Basis-Frühstücksbrei von dm)
  • 150 g Soft-Datteln
  • 30 g Kokosraspel plus mehr zum Wälzen
  • 1,5 EL Kokosöl (Zimmertemp.)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Meersalz
  • 70 g Soft-Aprikosen

Zubereitung 

Haferpulver und Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett unter Rühren anrösten, bis die Mischung zu Duften beginnt. In eine Rührschüssel geben, etwas abkühlen lassen. Datteln und Aprikosen fein hacken. Mit Vanilleextrakt, Kokosöl und Salz zur Hafermischung geben und mit den Händen verkneten. Kugeln formen, in Kokosraspeln wälzen. Schnell aufessen, im Kühlschrank aufbewahren oder zum späteren Verzehr einfrieren.

Montag, 16. April 2018

Vollkornwaffeln ohne Zucker

Mein Baby isst gerne Waffeln. Ich backe sie mit Vollkornmehl und ohne Zucker im Teig, dafür aber mit Obstmus. Man kann das natürlich selber machen (Banane z.B. eignet sich dafür), ich nehme aber gerne einfach eins der großen Gläschen von dm bio, da sind 190 Gramm drin, passt also genau. Die bevorzugte Sorte ist Trockenpflaume im Apfel. Selbst mir schmecken die Waffeln ohne alles (und ich mag Zucker wirklich, wirklich sehr), aber es schadet natürlich auch nicht, sie noch in Ahornsirup zu dippen.



Vollkornwaffeln ohne Zucker

Zutaten (für 3 bis 4 Erwachsene)
  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 250 ml Milch
  • 3 Eier
  • 190 g Fruchtmus
  • etwas Vanille
  • 125 g weiche Butter

Zubereitung

Wenn die Butter aus dem Kühlschrank kommt, in einem kleinen Topf schmelzen. Sonst zimmerwarm verwenden. Alle Zutaten mit dem Rührgerät vermixen. Je ca. 3 große EL Teig im Waffeleisen zu knusprigen Waffeln ausbacken. Sofort essen.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Handkäs mit Musik

Die hessische Küche hat mehrere sehr gute Gerichte hervorgebracht. Ein besonders empfehlenswertes ist Handkäs mit Musik, auch wenn ich bescheuerte Namen bei Lebensmitteln insgesamt nicht befürworte.
Handkäse mag ich ohnehin sehr gern, wenn man ihn aber mit Kümmel (Daumen hoch!) und eingelegten Zwiebeln (Daumen hoch!) kombiniert und er, durch das Bad im Essig, diesen charakteristischen weißen Mantel bekommt, ist er gleich noch mal so gut.






















Traditionell wird der Käse in Apfelessig eingelegt. Das geht auch sehr gut, als ich aber mal keinen hatte, hab ich Weinessig genommen - ebenfalls ausgezeichnet; und (hellen!) Balsamico kann ich mir auch vorstellen. Ich nehme an, man kann hier bedenkenlos rumprobieren.






















Handkäs mit Musik

Zutaten (zum Abendbrot für 2)
  • 4 Handkäse
  • 1 bis 2 Zwiebeln, je nach Größe (ich habe beim letzten Mal drei Schalotten genommen)
  • 1 EL Kümmel (ganz)
  • Essig (z.B. Apfelessig)
  • Öl (z.B. Sonnenblumenöl)

Zubereitung

Den Handkäse für das Essen am Abend spätestens mittags vorbereiten. Dazu die Käse halbieren und in eine kleine Schüssel legen. Kümmel zugeben. Zwiebel in Ringe oder Würfel (ich bevorzuge Ringe) schneiden und mit dem Käse und dem Kümmel vermischen. Mit Essig aufgießen, bis der Käse bedeckt ist. Einen Schuss Öl zugeben. Alles abdecken und bis zum Abendessen beiseite stellen. Im Kühlschrank kann der Käse auch länger aufbewahrt werden, jedoch verändert sich dabei seine Konsistenz fortwährend. Dazu passt Roggenbrot.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Essbare Weihnachtsgeschenke: Knuspermüsli

Dieses Jahr Weihnachten habe ich Knuspermüsli für jemanden gebacken, der Müsli gerne isst. Gebacken??? Ja, man nimmt verschiedene Müslizutaten wie Nüsse und Haferflocken, vermischt sie mit geschmolzener Butter und Ahornsirup und trocknet das Ganze im Ofen. Das ist viel besser, als den Schritt mit der Butter und dem Ahornsirup und dem Ofen wegzulassen und sein Müsli ohne diese Knusperschicht aus Fett und Zucker zusammenzumischen. Das Müsli schmeckt, wie die meisten Müslis, sehr gut in Joghurt oder mit Milch oder Quark oder einfach so aus dem Glas geknuspert; und sicher kann man es sehr gut nach den persönlichen Vorlieben abwandeln. Weils nicht nur beim Beschenkten gut ankam, backt grad eine zweite Ladung für Zuhause im Ofen.





















Laut der Zeitschrift, aus der ich das Rezept habe, hält sich das Müsli zwei bis drei Wochen. Wenns nur für en Hausgebrauch ist und man nicht sehr viel Müsli isst, sollte man die Menge also vielleicht halbieren.

Knuspermüsli

Zutaten (für 2 Gläser à ca. 500 g)
  • 200 g Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Cashews, Mandeln...)
  • 80 g Kokoschips (gibts bei dm)
  • 400 g kernige Haferflocken
  • 100 g Kürbiskerne (kauf ich immer in der Arznei-Abteilung bei Aldi, die sind am billigsten)
  • 100 g getrocknete Kirschen oder Cranberries
  • 2 TL Zimt
  • 50 g Butter
  • 2 EL flüssiger Honig
  • 150 ml Ahornsirup
  • 1 TL Salz

Zubereitung

Ofen auf 140 (Umluft 120) Grad vorheizen.
Nüsse grob hacken. Mit Kokoschips, Kürbiskernen, Kirschen/Cranberries, Haferflocken, Zimt und Salz vermischen. In einem kleinen Topf Butter mit Honig schmelzen. Buttermischung und Ahornsirup zum Müsli geben und alles gut vermischen.
Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und das Müsli gleichmäßig darauf verteilen. 35 bis 40 Minuten rösten. Dabei alle 10 Minuten das Müsli durchrühren und wieder gleichmäßig verteilen. Anschließend gut auskühlen lassen und dann in luftdichte Behälter füllen.

Achtung: Mir ist das Müsli auch schon Mal verbrannt und ein anderes Mal sehr dunkel geworden. Man sollte den Ofen und seine Tenperatur also sehr gut im Auge behalten und lieber zu niedrig als zu hoch drehen.

Montag, 8. Juli 2013

Eiskaffee, supersimpel

Das Wochenende haben wir in Gärten, auf Parties, in Zügen, im Bett, im Zoo, in Biergärten, am Rhein, auf Festivals, auf Plätzen und in Kneipen verbracht. Den Montag verbringe ich, zumindest bis zum Abend, vorrangig am Schreibtisch. Was dabei hilft, insbesondere bei achzigtausend Grad Zimmertemperatur, ist ein superschneller Eiskaffee:





















Dafür am Vortag Kaffee oder Espresso kochen und in Eiswürfelform gießen. Über Nacht gefrieren lassen. Am nächsten Tag ein paar von den Kaffeeeiswürfeln in ein Glas geben, mit Milch aufgießen, nach Geschmack süßen und mit Strohhalm trinken.
Wer will, kann die Eiswürfel natürlich auch im Blender o.ä. crushen. Ich mag es so lieber.



Einen erfolgreichen Montag!

Mittwoch, 19. Juni 2013

Gebackener süßer Ricotta

Wer sich auch bei 80 Grad im Schatten nicht scheut, den Backofen zu verwenden, dem sei dieses Rezept für ein schnelles Dessert oder ein mittelschnelles Frühstück ans Herz gelegt. In meiner Wohnung ist es notorisch sehr viel kälter als draußen, deswegen ist das kein Problem.
Ich persönlich liebe ja Ricotta, und zudem habe ich heute die ersten (und letzten?) deutschen Erdbeeren gekauft, bei denen man nicht tonnenweise Zucker ergänzen muss, damit sie nach was schmecken. Dazu noch ein paar Himbeeren (die Königin der Beeren) und noch ein bisschen Honig - fertig ist das (zugegebenermaßen späte) Frühstück.






















Gebackener süßer Ricotta

Zutaten (für 2)
  • 375 g Ricotta
  • 1 Ei
  • 2 EL brauner Zucker
  • etwas Vanilleextrakt
  • dazu: Obst, Honig

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Alle Zutaten gut miteinander vermischen. Zwei kleine Formen einfetten und die Mischung hineinfüllen. Ca. 20 Minuten backen, bis der Ricotta goldbraun wird. Aus dem Ofen nehmen, zwei Minuten warten und auf einen Teller stürzen. Mit frischem Obst und Honig servieren.


(Quelle)

Donnerstag, 17. Januar 2013

Ananas-Chutney mit Pistazien

Dass ich dieses Chutney eingekocht habe, ist schon eine Weile her: Ein Gläschen davon befand sich im Adventskalender für meine Mama.





















Das Chutney ist sehr lecker, aber ich würde die Ananas beim nächsten Mal etwas kleiner schneiden, da sie beim Kochen praktisch nicht zusammenfällt und ich Chutneys gerne auf Broten esse, da stören riesige Ananasbrocken. Wer es gerne rustikal mag, für den ist es auch in großstückig gar nicht schlecht geeignet. Die Kombination aus Ananas und Pistazie ist jedenfalls gut.


Ananas-Chutney mit Pistazien 

Zutaten (für ca. 6 Gläschen)
  • 1 Ananas
  • 350 g kleine rote Zwiebeln
  • 4 EL neutrales Öl
  • 75 g Pistazien
  • 1 kleine frische Chilischote
  • 250 g brauner Kandis
  • 75 ml milder Essig (Himbeer oder weißer Balsamico)
  • 1 Sternanis
  • 6 Nelken
  • 8 Pimentkörner
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer 

Zubereitung

Ananas schälen und würfeln. Zwiebeln schälen und ebenfall würfeln. Pistazien grob hacken, Chili halbieren, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden.
Etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin unter Rühen braten, bis sie weich sind. Dann Ananas, Pistazien, Chili, Zucker, Essig und Gewürze zugeben. Bei niedriger Hitze ca. 30 bis 40 Minuten köcheln lassen, bis alle Zutaten gut miteinander verbunden sind. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und sofort in heiß ausgespülte Schraubgläser geben. Zuschrauben, auf den Kopf stellen, abkühlen lassen.


(Idee: Wünsch dir was - Geschenke aus der Weihnachtsküche)

Freitag, 14. September 2012

Kürbisschnecken

Schon seit Februar wartet ein aus Amerika importiertes Glas Pumpkin Butter auf meiner Küchenfensterbank, auf der sich Konserven und Einmachgläser stapeln, darauf, auf Brot geschmiert zu werden. Letztes Wochenende kam mir in allgemeiner Herbst- und Kürbislaune die Idee, Hefeschnecken damit zu befüllen, anstatt sie einfach so aufs Brot zu streichen und das hab ich dann auch gemacht, während mein Freund sich mal gründlich ausgeschlafen hat. Das Ergebnis war Frühstück am Bett und eine nette Abwandlung der klassischen Zimtschnecken und durchaus wiederholbar - in erfreulicher Ermangelung amerikanischer Supermärkte dann aber mit selbstgemachtem Kürbisaufstrich. Hallo alle, die auf der Suche nach neuen Kürbisrezepten sind - diese Pumpkin Butter würde ich vielleicht mal ausprobieren. Wer ja zu Schnecken, aber nein zu Kürbisaufstrich sagt, nimmt Marzipan- oder Mohnfüllung. Wer lieber normale Zimtschnecken will, schmilzt etwas Butter, vermischt sie großzügig mit Zucker und Zimt und streicht die Teigplatten vor dem Aufrollen damit ein. Auch gut!


Kann man gut zusammen mit Ziegenkäse-Feigen-Honig-Thymian-Brot
als herbstliches Frühstück essen














































Zutaten (für ca. 20 Schnecken)
  • 500 g Mehl
  • 75 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 250 ml Milch
  • 3/4 Hefewürfel
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 3/4 Glas Pumpkin Butter
  • Paranüsse, ungesalzen, grob gehackt
  • 1 Ei
  • Hagelzucker

Zubereitung

Mehl, Salz und Kardamom in einer großen Schüssel vermischen. In einem Topf auf dem Herd die Milch etwas erwärmen und die Butter darin schmelzen. Zucker in die lauwarme Milch geben, Hefe dazubröseln und rühren, bis sich die Hede vollständig gelöst hat. Eine Mulde in die Mehlmischung drücken, die Hefemilch hineingießen und von innen nach außen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Abdecken und an einem warmen Ort (hier: Backofen auf niedrigster Temeperatur) 40 bis 60 Minuten gehen lassen.
Teig in drei Teile teilen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils eine Teigportion zu einer rechteckigen Fläche dünn ausrollen. Mit Pumpkinbutter bestreichen und mit gehackten Nüssen (hier Paranüsse, aber Wal- oder Pekan- sind sicher auch sehr gut) bestreuen. Vorsichtig aufrollen. Die Rollen in ca. 4 cm breite Scheiben schneiden und auf ein Backblech mit Backpapier stellen. Mit einem Küchenhandtuch abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen (diesen Schritt habe ich vergessen beim letzten Mal, es war nicht zum Schaden der Schnecken).
Ofen auf 250 Grad vorheizen. Das Ei verquirlen und die Schnecken damit bestreichen. Mit Hagelzucker bestreuen und 5 bis 10 Minuten backen.

Donnerstag, 9. August 2012

Chutney mit Pfirsichen, Aprikosen und gelben Tomaten

Obwohl ich ja fand, dass die letzten Chutneys, die ich gekocht habe, sich geschmacklich doch sehr ähnelten (vielleicht, weil bei allen Tomaten mit drin waren), hab ich vorgestern noch eins gekocht. Dieses gelbe hier nämlich, mit Pfirsich drin und getrockneten Aprikosen und gelben Tomaten. Die Idee ist von hier, einem Blog, das ich sehr mag.
Um die gelben Tomaten zu bekommen, bin ich in etwa durch die halbe Stadt gefahren, wurde aber am Ende bei Karstadt fündig. Was für eine Freude! Das Chutney ist lecker und schmeckt schon etwas anders als die letzten, die ich gekocht habe, auch wenn die Hauptbestandteile auch hier Tomaten, Zucker und Essig sind. Erfreulich ist auch die Farbe, die mal gelb ist anstatt rot - der Aufwand für die Spezialtomaten hat sich also gelohnt. Außerdem mag ich die schwazen Punkte.
  


Zutaten (für 3 kleine Gläschen)
  • 2 Pfirsiche oder Nektarinen
  • 100 g getrocknete Aprikosen
  • 250 g kleine gelbe Tomaten
  • 150 ml Weißweinessig
  • 150 g Zucker
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 rote Chili
  • 1 Schalotte
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Schwarzkümmel

Zubereitung

Aprikosen in kleine Stücke schneiden, Tomaten vierteln. Pfirsiche erst vierteln, dann vorsichtig die Schale entfernen, dann in Stücke schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Chili fein hacken. Alle Zutaten außer Schwarzkümmel in einen Topf geben und ca. 25 Minuten einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dabei ab und zu rühren. Schwarzkümmel einrühren und noch heiß in Schraubgläser füllen.

Samstag, 7. April 2012

frühstücken statt brunchen

Am Osterwochenende ist frühstücken allerorts eine hochangesehene Beschäftigung. Wichtig ist mir hierbei vor allem, dass es sich tatsächlich um ein Frühstück handelt und nicht, wie mancherorts üblich, um ein "Brunch", denn das finde ich, wie viele Leute, blöd; vor allem weil das zu albernen Uhrzeiten stattfindet und weil es dabei zu viele Sachen gibt, die auf dem Frühstückstisch nichts verloren haben. Das kann man unserm Osterfrühstück nicht nachsagen. Ein Frühstück startet morgens und nicht mittags, dauert nur so lang, wie es eben dauert zwei, drei Scheiben Brot zu essen und es gibt nur gehörige Frühstückszutaten, darunter zum Beispiel:

Bunte Eier, ist ja klar.



Kresse



und das obligatorische Senf-Ei-Kresse-Brot.



Marmelade, in diesem Fall aus Tomaten,



amerikanischen Brotaufstrich (sehr gut! - bestehend aus Kürbis, Zucker, Honig, Zitronensaft und Gewürzen - evt. mal selber machen!)



und fermentierten schwarzen Knoblauch. (Schmeckt nach Knoblauch, aber ist ganz weich und auch ein bisschen süßlich. Angeblich bekommt man davon außerdem keinen Knoblauchatem. Lecker auf Brot mit Frischkäse, Petersilie und Basilikum.)



Das ist hier ist "selbstgemachter" Honig. Klarer Honig, vermischt mit viel Vanillemark und gemahlenen und angerösteten Mandeln.




Außerdem wichtig: Ganz liebe Tassen




Girlanden aus gutangezogenen kleinen Hasen (mit Fliege!), Tulpen



und Eier aus Papier.




Frohe Ostern!