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Freitag, 7. März 2014

MR

Wenn man kein Geld hat und keinen Job und auch sonst nichts außer einem Doktortitel (und auch den nur irgendwann demnächst), dann soll man wenigstens mal wegfahren.



In Köln ist es eindeutig weniger malerisch, dafür ist das Wetter besser. Hallo Frühling!

Sonntag, 6. Oktober 2013

051013




















Hooray.

Dienstag, 30. April 2013

Bagna Cauda mit viel Knoblauch und noch ein paar Urlaubsnotizen

Ahh, das war ein schöner Urlaub mit viel Grün und Blau im Himmel und im Wasser und auf den Wiesen. Toll war zum Beispiel der Tag am Hoornse Meer bei Groningen, das man wunderbar mit dem Fahrrad umfahren und an dem man auf dem Steg pausieren und mitgebrachten Kuchen essen kann. Obwohl die Sonne kaum geschienen hat, war es letzte Woche ein bisschen warm und ich hab sogar einen kleinen Sonnenbrand bekommen. Danach Cappuccino in kleinen Groninger Innenhöfen trinken und leckeres indisches Essen essen - so schön. Und Sushi selbermachen mit Freunden und dabei erneut lernen, was man eigentlich schon wusste: Auf einen Kater neues Bier drauftrinken ist am nächsten Tag gar nicht so schlimm! Ich hatte ja leider mein Kameraladegerät vergessen und dann ist die Kamera auch noch ein bisschen kaputt und muss repariert werden, aber J. hat Fotos gemacht und ich habe mir eine Einwegkamera gekauft. Hoffentlich gibt das ein paar schöne Bilder.





















Fast am besten hat mir das Urlaubsende gefallen. Spät abends im Zug von Utrecht nach Köln Dosenbier trinken und Skat spielen kombiniert drei der Dinge, die ich am liebsten mag (wir erinnern uns, ich bin ein passionierter Zugfahrer). J. war so lustig angeschickert und ich hab eine Partie Null ouvert und J. einen Grand für 96 Punkte gewonnen, dabei waren wir alle so müde, weil der Tag schon um kurz nach sieben morgens in Stavoren angefangen hatte - von da aus nach Utrecht (ich hatte mein Tief im Zug zwischen Leeuwarden und Zwolle) und von da aus, nach einem schönen Tag in der Stadt, abends spät nach Hause.




















Skat ist und bleibt ein phantastisches Spiel. Ich würde gerne in den nächsten paar Tagen nichts anderes machen als weiterspielen und sogar mein Freund hat zugegeben, dass Skat spielen ein bisschen schön ist, aber der dritte Mann (oben im Bild) fehlt jetzt leider wieder. Ein paar Runden Offiziers- oder Bauernskat sind ein kläglicher Ersatz.





















In einem lustigen Geschäft in Utrecht habe ich ein Kartenspiel gekauft, das eine wild gemusterte Rückseite hat. (Der Kreuzbube meines alten Blatts war gezinkt!) Wer auch dringend viel hübschen Quatsch braucht (ich meine sowas wie: Socken mit goldenen Punkten, bunte Klebebänder, Koffer mit Nilpferden drauf usw.), den Hema schon aufgekauft hat und zufällig in der Gegend ist, kann da mal vorbeigehen.





















Überhaupt habe ich in Utrecht für meine Verhältnisse einigermaßen viel geshoppt. Meinen Freund interessiert sich immer am meisten für regionale Schnapsspezialitäten und musste eine Flasche königlichen Orangenbitter mit nach Hause nehmen (getestet und für gut befunden).

Bruschetta mit Guacamole, Tomaten und Mozzarella





















In Groningen, Stavoren und Utrecht wurde aber nicht nur gezockt (im Ferienhaus, in der Kneipe, in der Hema-Cafeteria, im Zug... - evt. habe ich zwischenzeitlich ein bisschen rumgenervt) und sinnlos Geld ausgegeben, sondern auch lange spazierengegangen und (natürlich) gekocht, obwohl wir auch viel Fischbrötchen und Kibbeling essen mussten. Einmal gab es zum Beispiel leckeres Bruschetta - mit so einer Mikrowelle mit Grillfunktion kann man auch viel Quatsch machen.

Makrelenbrötchen in Stavoren





















Am Samstag Abend gabs zu meiner Begeisterung ein Gericht, das wir schon einmal, jedoch damals im Backofen und nicht auf dem Herd zubereitet hatten: Bagna Cauda, eine italienische Vorspeise aus Olivenöl, Butter, Knoblauch und Sardellen. Die Knoblauchzehen werden im Fett bei niedriger Hitze ganz langsam gegart, bis sie ganz weich und mild sind und sich auf knusprige Baguettescheiben streichen lassen. Für den Extra-Würzkick sorgen reichlich Sardellenfilets. Klingt gut? Ist es auch. Mit den Mengenangaben, also den Verhältnissen der Zutaten zueinander, muss man es nicht so genaunehmen.

Bagna Cauda: nicht sehr fotogen, dafür aber umso köstlicher























Bagna Cauda

Zutaten
  • 350 ml Knoblauchzehen, geschält
  • 350 ml Olivenöl
  • 60 g Butter
  • 60 g Sardellen

Zubereitung

Alle Zutaten in einer ofenfesten Schüssel im Ofen für 1,5 Stunden bei 135 Grad garen. Wer keinen Ofen hat, macht das auf dem Herd bei niedrigster Temperatur, hier den Topf ggf. nur halb auf die Platte stellen. Servieren im Idealfall auf einer Warmhalteplatte (geht aber auch ohne) mit aufgeschnittenem Weißbrot und frischem Gemüse (das auch in die Soße gedippt werden kann!). Hier dazu: Tomatensalat und Paprika.


Bis bald, liebe Niederlanden!

Sonntag, 28. April 2013

Montag, 11. März 2013

Berühmte Obstsalate (48)






















Bahnhofs-Ausgabe. In Arnheim mit: grünem Apfel, roten Trauben, Mango.

Montag, 4. März 2013

Berühmte Obstalate (47)




















Heute wieder auf der Reise mit: Apfel, Ananas, Mango.

Samstag, 2. März 2013

Von einem ins andre zu Hause

Eigentlich dachte ich ja, dass ich gestern ein tolles Hallo-Frühlings-Essen mit Erbsen, grünem Spargel, Zuckerschoten, jungen Möhren oder anderen Gemüsen, die Leute zu dieser Jahreszeit gern essen, kochen und auch aufschreiben würde, wegen erster März und so. Aber irgendwie kam es dazu nicht mehr. Am Donnerstag hatte ich schlechte Esslaune (wer das nicht kennt, ist ein Glückspilz). Am Freitag war ich zum Essen allein zu Haus. Beides semioptimale Voraussetzungen für geblümte Frühlingsgerichte. Ist aber nicht schlimm, das können auch andere für mich übernehmen und ich kann das auch noch nachholen, mmmhhhh... Jetzt sitz ich jedenfalls erst mal ein bisschen im Zug herum und wechsle in eins von den andern zu Hauses. In das mit den vielen Katzen nämlich. Yey.








































Tschüss, Groningen und tschüss, süßer Groningen-Bahnhof.






















Tschüss, Mann am Straßenrand.





















Reisetag ist Stricktag. Offiziell jedenfalls. Inoffiziell war gestern auch schon Stricktag. Und Lesetag auch. (Das Buch lässt sich ziemlich gut an, was mich nicht im Mindesten überrascht. Die Wolle müsste mal neu gewickelt werden, dann säh sie schöner aus.) Und auch Musikhörtag.



















Und wenn ich in ein paar Stunden aussteige aus dem Zug, dann heißt es wieder: Hallo Katzen-im-Karton-Stadt.

Mittwoch, 21. November 2012

Berühmte Obstsalate (44)






















Obstsalat to go (im Zug), hier mit: grünem Apfel, blauen Weintrauben, Mango.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Zurück aus dem Urlaub, mit Essen im Gepäck

Letztes Wochenende bin ich aus dem Frankreich-Urlaub zurückgekommen. Nach einigen Aufregungen möchte ich jetzt auch das Blog wieder benutzen - einerseits, um mit all dem leckern Essen anzugeben, das wir mitgebracht (und zum großen Teil schon aufgegessen) haben. Andererseits gibts auch ein paar andere Fotos:


Atlantik. Ja, ich war auch mal drin.



Lieblingshund am Meer

Haus am Ufer der Gironde

Ziemlich reif

Kurz Halt am Feigenbaum machen und ein paar abpflücken

Mama und ich

Garonne in Bordeaux



























Reisehund auf dem Heimweg














































































































































































Frankreich ist so toll. Der ganze Teil unten links am Atlantik gefällt mir sehr und auch Bordeaux ist eine sehr hübsche Stadt. Es hat zwar auch hin und wieder geregnet, aber im Vergleich zu Hause ist das Wetter doch immer ziemlich gut und warm dort im Herbst - sofern man sich an die Luftfeuchtigkeit, bei der das Handtuch vom Morgen auch am nächsten noch tropfnass ist, gewöhnen kann.
Und es gibt so gutes Essen: Crêpes, Tartes, Croissants, Macarons, Meeresfrüchte, Wein, Käse, Milchkaffee. Wir haben irre viel solches Zeug gegessen. Insbesondere ist Frankreich aber das wahrscheinlich weltbeste Land für Leute, die so gerne alle Arten von Milchprodukten essen, wie ich: Dass ich eimerweise Petit Suisse würde essen und mitbringen müssen, war schon vorher klar. Dieses Mal habe ich aber auch einen ganz tollen Vanillejoghurt aus Kuh- und Schafmilch entdeckt. Weitere Highlights: Pistazienpudding, Maronencreme in der Tube.

Links: Kaffee-, rechts: großartiger Vanillejoghurt

obligatorisch




















Hübsche Fischkonserven müssen natürlich auch immer mit










































So. Heute Abend wird auch zu Hause endlich wieder gekocht: ein hoffentlich leckerer Herbsteintopf zum Spieleabend. Wenn alles gut geht, folgt in den nächsten Tagen das Rezept.

P.S.: Hier ist die richtige Musik für alle, die diesen Herbst auch noch in den Urlaub fahren.

Freitag, 6. Juli 2012

Wien (2)

Mit: den Füßen in der Donau. Wochenmarkt. Tischtennis im Dunkeln. Wichtigen Notizen. Stricken lernen. Und mit S & J. ♥



Dienstag, 3. Juli 2012

Wien (1)

bzw. (7), nämlich das siebte Mal in den letzten fünf Jahren und alles so schön wie immer. Dieses Mal mit viel grün, unter anderem nämlich: österreichischem Wein. Eis in der Stadt. Linguine mit Kräuterseitlingen, Pfifferlingen und Mangold aus dem Garten. Brüllender Hitze. Seerosenteichen. Schlosspark Schönbrunn.








Sonntag, 1. Juli 2012

Lieber Daheimgebliebener,

das mit Deinem Fuß ist Riesenmist und ich finde es wirklich schade, dass Du nicht mit nach Wien kommen konntest. Damit Du in der Zwischenzeit nicht verhungerst, steht im Kühlschrank unter anderem noch ein Glas mit Tomatensoße, die ich für Dich eingekocht habe. Weil Du mehr Erfahrung im Selbstkochen als im Aufwärmen hast, hier ein Tipp für Dich: einfach den Inhalt des Glases in einen kleinen Topf füllen und bei geringer Hitze unter Rühren erwärmen. Oder aber, wenn du Lust auf Fisch hast, brate einfach den Inhalt einer Fischkonserve Deiner Wahl in etwas Olivenöl an und gib dann die Tomatensoße darüber. Du darfst ruhig Nuri-Sardinen nehmen, denn ich bring neue mit. Im Kühlschrank sind auch noch ein paar Oliven, wenn Du Oliven in deiner Tomatensoße magst. Und den Käse nicht vergessen! Bis bald! Und pass auf mit dem Nudelwasser. :-*

Mittwoch, 20. Juni 2012

Frühaufstehen / Tagliatelle mit Melone und Lachs

Irgendwie habe ich in den letzten Tagen gar nicht so viel geschlafen. Vorgestern zum Beispiel musste ich dringend um kurz nach sechs raus und über den Friedhof laufen - laut Google Maps den Kirchhof der französischen Gemeinde (in Berlin). Oder gestern musste ich um kurz nach sechs aufstehen und Frühstück für einen machen, der kurz danach nach Brüssel fahren wollte.
Frühes Aufstehen finde ich im Prinzip sehr gut; genaugenommen bin ich sogar bekannt als Frühausteher und Frühschlafengeher. Unangebrochene Tage sind mir irgendwie lieber als alte, angegammelte. Wenn man jedoch immer viel unternimmt, relativ spät ins Bett geht und morgens ganz früh aufsteht, fehlt einem irgendwann eine große Mütze voll Ruhe und Schlaf.


Friedhof in Berlin, ca. 6.30 Uhr


Köln Hauptbahnhof, ca. 8 Uhr

Deswegen habe ich heute Nacht geschlafen wie ein Stein. Zehn Stunden lang. Wie ein Stein zwar, aber mit einem Haufen teils wirrer, teils sehr realistischer Träume. Deswegen, und auch weil es draußen gerade unfreundlich regnet, bleibe ich sicherheitshalber noch etwas im Bett. Genau so lange, bis ich mir sicher bin, was wahr ist und was nur geträumt: man sollte nicht aufstehen, bevor man nicht genau weiß, mit was für einer Art von Tag man es zu tun hat. Das gilt auch für Frühaufsteher. Außerdem hab ich keine Milch für den Kaffee mehr und ach, hatte ich erwähnt, dass es draußen regnet? Seufz.

Das hier sind Nudeln, die ich vor unserer Abreise nach Berlin gekocht habe: Nudeln mit Lachs und Melone in einer leckeren würzigen Soße, die ich sehr empfehlen kann, auch wenn das Rezept etwas verrückt klingt.
Anstelle der Orangenmarmelade, die ich pur nicht essen und deswegen auch nicht kaufen mag, habe ich die ebenfalls bittere "Herrenmarmelade" verwendet, die mir auf Brot, wie ich jetzt weiß, überhaupt nicht schmeckt. Das funktioniert auch.




Zutaten (für 2)
  • Tagliatelle
  • ca. 1/3 Honigmelone
  • 2 Lachsfilets
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 4 getrocknete Tomaten in Öl
  • ca. 300 ml Gemüsefond oder -brühe
  • 1 TL Senf
  • 1,5 TL Orangenmarmelade
  • etwas Zitronensaft
  • viel frisches Basilikum
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Melone schälen, entkernen und würfeln. Lachsfilets abwaschen, trocken tupfen und ebenfalls würfeln. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, Tomaten in Streifen. Basilikum abzupfen.

Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Derweil in einer Pfanne 1 EL von dem Öl der Tomaten erhitzen. Lachswürfel darin von allen Seiten anbraten, salzen, pfeffern, herausnehmen und beiseite stellen. Dann im Bratfett die Zwiebeln glasig andünsten. Tomaten zugeben. Mit Gemüsefond ablöschen und bei starker Hitze ca. 2 Minuten einkochen lassen. Senf einrühren und den Fond mit Zitronensaft, Orangenkonfitüre, Salz und Pfeffer abschmecken. Lachswürfel zugeben und kurz darin erhitzen.
Nudeln abgießen. Nudeln, Melonenwürfeln, Lachs mit Soße und viel frisches Basilikum miteinander vermischen.



(Idee)