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Mittwoch, 21. September 2016

Pasta mit Lachs und Zuckerschoten

Ein superleckeres Nudelgericht, wichtig ist hier der Noilly Prat. Meines Erachtens eine Zauberzutat.
Foto bisher nicht, reiche ich nach.

Pasta mit Lachs und Zuckerschoten
 
Zutaten (für 4 Personen)
  • 500 g Vollkornspaghetti
  • 600 g Kirschtomaten
  • 200 g Zuckerschoten
  • ca. 500 g Lachsfilet ohne Haut
  • 2 Schalotten
  • 150 ml trockener Wermut (Noilly Prat)
  • 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer


Zubereitung

Zuckerschoten putzen und längs schräg halbieren. Tomaten halbieren. Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen. 3 Minuten vor Ende der Garzeit Zuckerschoten zugeben.

Lachs in Würfel, Schalotten in feine Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Lachs darin rundum anbraten und aus der Pfanne nehmen. Schalotten in die Pfanne geben und weich dünsten. Tomaten zugeben und kurz und kräftig anbraten. Mit Wermut ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen.

Lachs zurück in die Pfanne geben. Nudeln abgießen, dabei 50-100 ml Nudelwasser auffangen. Nudeln und Nudelwasser zum Lachs geben und vorsichtig unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
 

Sonntag, 8. Februar 2015

Lachsfilet auf Wirsing mit Rotweinsoße

Noch ein Rezept aus dem tollen Winterkochbuch*. Im Original wird der Lachs gebraten, wir haben ihn in der Pfanne über Eichenspänen geräuchert - das kann man halten, wie man mag. Das Highlight in diesem Gericht ist die Rotweinsoße, die sowohl mit dem Fisch als auch mit dem Wirsing sehr gut harmoniert. Ich hätte aber auch nicht übel Lust, sie über alle andern Mahlzeiten zu gießen, die ich koche.






















Lachsfilet auf Wirsing mit Rotweinsoße

Zutaten (für 3 Pers.)

  • 2-3 Lachsfilets mit Haut, je nach Größe 
  • Sonnenblumenöl zum Braten
  • Salz und Pfeffer
für das Gemüse:
  • 1/2 Wirsing, in dünne Streifen geschnitten
  • 1 handvoll Petersilie, grob gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, in dünne Ringe geschnitten
  • 60 g Speck, fein gewürfelt
  • 2 EL Butter
  • Salz
für die Soße:
  • 375 ml Rotwein, am besten dt. Spätburgunder oder Pinot Noir
  • 1/2 kleine Möhre, klein gewürfelt
  • 1/2 Stange Staudensellerie, klein gewürfelt
  • 3 Schalotten, fein gehackt
  • 1 EL + 1 TL Butter
  • 1 kleine Prise gemahlene Nelken
  • 20 g fein gewürfelter Speck
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL Mehl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Für das Wirsinggemüse die Butter in einem großen Topf schmelzen. Zwiebel und Speck zugeben und beides 10 Minuten lang hellgelb braten. Dann Knoblauch, Wirsing, 1 Prise Salz und 80 ml Wasser zugeben. Wirsing 15 Minuten mit Deckel garen, bis er gar ist, aber noch etwas Biss hat. Dann die Petersilie unterrühren und Topf mit Deckel beiseite stellen.

Die Soße zubereiten, während der Wirsing kocht. Für die Soße 1 EL Butter in einem Topf bei mittlerer Temperatur schmelzen, dann die Schalotten und die Nelken zugeben und 8 Minuten braten, bis die Zwiebel weich und goldgelb wird. Dann Speck, Lorbeerblatt, Sellerie, Möhre, Rotwein und 250 ml Wasser zugeben. Soße auf die Hälfte einköcheln lassen (ca. 10 Min.). Dann durch ein Sieb in einen neuen Topf seihen und erneut zum Köcheln bringen. Derweil die restliche Butter mit dem Mehl mit einer Gabel verkneten, bis beides gut verbunden ist. Die Paste nach und nach mit dem Schneebesen in die Soße rühren, bis sie langsam eindickt.
 Ehrlich gesagt: Wir haben noch mit einem kleinen Bisschen (!) Speisestärke nachgeholfen, aber zu dick soll die Soße auch nicht werden. Soße abschmecken und warm stellen.

Den Fisch auf der Hautseite salzen und peffern und von beiden Seiten mit etwas Sonnenblumenöl einreiben. Den Fisch in einer heißen Pfanne von beiden Seiten braten (Hautseite zuerst). Insgesamt dauert das ca. 6 bis 12 Minuten je nach Dicke des Fischs. Wirsing mit Fisch und der Rotweinsoße anrichten.

Hier auf Wunsch noch dazu: Salzkartoffeln.



*Affiliate-Link.

Mittwoch, 20. August 2014

Forellen-Aufstrich mit Kapern

Das Rezept für diesen Aufsrich stammt von meiner Mama und es ist wirklich extrem gut, denn der Aufstrich ist extrem lecker, vor allem auf frischem Toast.





















Forellen-Aufstrich mit Kapern

Zutaten (für ca. 4 Portionen)
  • 1 Packung (das sind 2) geräucherte Forellenfilets
  • 1 reife Avocado
  • 200 g Frischkäse (Philadelphia o.Ä.)
  • 1-2 TL Meerrettich
  • 1-2 EL Kapern
  • 1-2 TL Tomatenmark
  • Limettensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Forellenilets mit Avocado, Frischkäse und Tomatenmark pürieren. Mit Meerrettich, Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Kapern unterrühren.

Freitag, 19. Juli 2013

Gerösteter Couscous mit knusprigen Shrimps und Ingwer-Orangen-Sauce

Das hier gab es letztens zum Abendessen.




















Gerösteter Couscous mit knusprigen Shrimps und Ingwer-Orangen-Sauce

Zutaten (für 2)
  • 125 g Couscous 
  • 250 g Shrimps, roh, geschält
  • 180 ml frisch gepresster O-Saft
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 EL frisch gehackter Koriander
  • 1 EL Mayonnaise
  • 1/2 TL Limettensaft
  • 1/4 TL Cumin, gemahlen
  • 2 Frühlingszwiebeln, in Ringen
  • 1 EL Butter
  • 1 EL geröstete Mandelblättchen
  • 1 Eiweiß
  • 50 g Semmelbrösel
  • Prise Chiliflocken
  • Hühnerbrühe
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Kresse, zur Deko


Zubereitung

Soße: 120 ml Orangensaft in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und auf 2 El einkochen. Vom Herd nehmen und komplett abkühlen lassen, dann 1/2 TL Ingwer, 1/4 TL Cumin, Mayonnaise, 1 EL Hühnerbrühe, Limettensaft, 1/2 EL Korianderblättchen und Chiliflocken einrühren und mit Salz abschmnecken.

Couscous: Den Couscous in einem trockenen Topf etwa 3 Minuten anrösten, dann 125-150 ml Brühe und 60 ml Orangensaft zugießen, salzen, aufkochen und vom Herd nehmen. Zugedeckt etwa 5 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern, dabei Butter, Frühlingszwiebeln und Mandeln einrühren.

Shrimps: In einer Schüssel mit Eiweiß vermischen. Semmelbrösel, restlichen Koriander (1/2 EL), restlichen Ingwer (1/2 TL) und etwas Salz in einen Gefrierbeutel geben. Shrimps dazugeben und alles gut vermischen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Shrimps aus dem Beutel nehmen, dabei die Semmelbrösel andrücken. Shrimps von beiden Seiten etwa 2 Minuten braten.

Couscous mit Shrimps, Soße und mit Kresse bestreut servieren.


(Quelle)

Montag, 22. April 2013

Schupfnudeln mit Sauerkraut, Lachs und Apfel

Ich bin  seit ein paar Tagen in Groningen, habe aber das Ladegerät für meine Kamera in Deutschland vergessen. Ist das nicht ärgerlich? Insbesondere ärgerlich, da ich a) einen Haufen neue Katzen kennengelernt habe, die auf Fotos bestimmt superniedlich aussähen, und da b) morgen P.s und mein Freund J. nach Groningen kommt und mit uns das nächste Wochenende am Ijsselmeer verbringt. Und J. und P. sehen doch immer so gut aus zusammen auf Fotos! (Ich freu mich total - das wird ein Spaß.)
Aufgrund akuter Kameralosigkeit grabe ich ein Foto aus, das schon ein paar Tage alt ist: Ein Foto von einem Lieblingsgericht von mir, das ich letztens gekocht habe für die besagten P. und J. - Schupfnudeln mit Sauerkraut, Lachs und Apfel. Ich finde die Kombination aus Lachs und Sauerkraut grundsätzlich ganz toll. Sauer und Fisch passt einfach prima, wie man auch an der beliebten Kombination Fisch-Zitrone leicht erkennt. Für mich ist das hier sogenanntes "Soulfood" (=sieht nicht toll aus, schmeckt aber super).





















J. findet den Apfel im Gericht irgendwie komisch, in meinen Augen ist der aber essenziell.

Schupfnudeln mit Sauerkraut, Lachs und Apfel

Zutaten (für 3)
  • 1 Päckchen Sauerkraut
  • 1 Paket Schupfnudeln aus dem Kühlregal
  • 3 Lachsfilets
  • 1 Apfel
  • Salz, Pfeffer
  • ggf. Schmand oder saure Sahne zum Servieren
  • Öl

Zubereitung

Apfel schälen, entkernen und würfeln. Mit dem Sauerkraut und ggf. etwas Wasser 10 bis 15 Minuten garen. Lachs würfeln, salzen und pfeffern und in etwas Öl von allen Seiten anbraten. Aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen. In der Pfanne noch etwas Öl erhitzen, Schupfnudeln darin nach Packungsanweisung braten, kurz vor Schluss Sauerkraut und Lachswürfel unterheben und alles nochmals erhitzen. Auf Tellern verteilen und nach Geschmack mit einem Klecks saurer Sahne servieren.

Samstag, 13. April 2013

Meeresfrüchte-Paella

Manchmal denke ich, dass ich irre Lust auf Paella habe. Dann denke ich, dass ich eigentlich IMMER irre Lust auf Paella habe - unterbewusst. Paella ist einfach genial, weil alles drin ist, was gut ist. Fisch, Fleisch, Gemüse, Reis, einfach alles in einer Pfanne. Tatsächlich habe ich eine sehr genaue Vorstellung davon, wie eine gute Paella sein sollte (safrangelb mit bunt, ein-bisschen-aber-nicht-risottomäßig schlonzig, mit so viel Fischfleischsorten wie irgend geht), aber leider noch nie so richtig welche gegessen. Kennt jemand einen guten Spanier oder so? Für's Erste hab ich welche selbst gemacht, obwohl der Freund irgendwann mal sagte, dass er keine Paella mag. Solchen Unsinn darf man natürlich nicht ernst nehmen. Meine Version ist schnell und simpel und enthält - da für zwei Personen - nur Garnelen und Meeresfrüchte und nicht auch noch Huhn.






















Meeresfrüchte-Paella

Zutaten (für 2)
  • 6 große Garnelen
  • ca. 200 g Meeresfrüchte
  • ca. 250 g Reis, gekocht
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 Tasse TK-Erbsen
  • 1 Tasse Fischfond (alternativ Gemüsebrühe)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Safran
  • Paprikapulver edelsüß
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • ggf. frische Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung

Frühlingszwiebeln in Ringe, Paprika in Würfel, Staudensellerie längs halbieren und in Scheibchen schneiden. Zitrone in Spalten schneiden. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und Frühlingszwiebel mit Sellerie darin fünf Minuten anbraten. Paprikawürfel zugeben, Knoblauchzehe dazu pressen und weitere fünf Minuten braten. Salzen und pfeffern. Safran, Paprikapulver, Garnelen, Meeresfrüchte, TK-Erbsen unterrühren, dann den Fischfiond angießen und zwei Minuten kochen. Reis einrühren und erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Zitronenspalten und ggf. Petersilie bestreut servieren.

Samstag, 16. März 2013

Gebratener Fisch mit Speck-Gemüse

Dienstag auf dem Fischmarkt haben wir ein Sück Viktoria- bzw. Nilbarsch gekauft. Ich habe erst danach bei Rezept-Recherchen im Internet gelesen, dass manche Leute* finden, dass man diesen Fisch eigentlich nicht kaufen sollte, zum Beispiel weil er so ein unsymapthisches Arschloch ist. Seit den Sechzigern hat er im Victoriasee alle anderen Fischarten aufgefressen, die gibt es jetzt nicht mehr. Außerdem hat er die Bevölkerung um den Victoriasee herum in Armut gestürzt, weil er so lecker ist. Zur Strafe soll der Fisch jetzt boykottiert werden, damit er seine dunklen Machenschaften nicht fortsetzen kann und damit er sieht, was er davon hat.





















Gebratener Fisch mit Speck-Gemüse

Zutaten (für 2)
  • 300 bis 400 g weißer Fisch, hier Viktoriabarsch, dünner wäre besser (sowas wie Scholle)
  • 1 Ei
  • etwas Mehl
  • 100 g Zuckerschoten, geputzt und schräg halbiert
  • 150 g grüne Bohnen, geputzt und halbiert
  • 150 g Erbsen (tiefgekühlt, halbiert - haha, nurn Gag)
  • 75 g Speckwürfel
  • Zitronensaft
  • etwas Butter
  • etwas neutrales Öl
  • Petersilie, frisch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Gemüse wie in den Zutaten angegeben vorbereiten. Petersilie fein hacken. Ei auf einem Teller verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. Bohnen vorkochen, bis sie gar, aber noch bissfest sind.
In einer Pfanne etwas Butter schmelzen, Speckwürfel darin anbraten. Dann Zuckerschoten zugeben und ein paar Minuten mitbraten. Erbsen und Bohnen zugeben, zwei Minuten unter Rühren braten. Salzen, pfeffern.
Derweil den Fisch zuerst in Mehl, dann in Ei wenden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und Fisch darin von beiden Seiten braten. Mit Zitronensaft beträufeln. Auf Tellern mit Speck-Gemüse anrichten und mit gehackter Petersilie bestreuen.



* Wie immer ist alles gar nicht so einfach.

Samstag, 23. Februar 2013

Maki mit Ingwerhuhn, Mango und Mohn - und Katze.

Gestern war nicht Sonntag, aber ich musste die Fastenzeit trotzdem erneut unterbrechen. Ich hatte den ganzen Nachmittag verschiedene Sorten Sushi vorbereitet und, mal ehrlich - zu einem zünftigen Sushi-Abend gehört doch auch Bier, sonst fehlt was. Ist klar.

Es gab ganz klassisches Sushi mit Thunfisch, Avocado und Gurke, aber auch zwei eher exotische Sorten: Solches mit Ingwer-Hähnchen, Koriander, Mango, Salat, Mayo und Mohn und sogenanntes Tapas-Sushi mit Omelette, Artischocken, Oliven und gegrillter Paprika. Die Hähnchenvariante gefiel mir gut, die mit Paprika sah wahnsinnig hübsch aus, war geschmacklich aber etwas fad. Daran müsste man noch arbeiten.

Thunfisch Avocado Maki




Oben: Tapas-Maki mit gegrillter Paprika, unten: Maki mit Ingwer-Huhn, Mango und Mohn



















Das Thunfisch-Sushi habe ich zum Teil in zerstoßenen Wasabi-Erdnüssen gerollt. Lecker! Aus Sushi-Resten hab ich noch ein paar Reisbällchen geformt (mit Thunfisch und Algen-Stückchen, in Wasabi-Nüssen gewälzt), die auch gut ankamen. Außerdem gab es Tempura aus Zucchini und Aubergine. Das war gut, den Teig kann ich aber noch perfektionieren.

Wie immer, wenn es Sushi und Tempura gibt, wurden die letzten Makis am Ende auch frittiert. Was sein muss, muss sein. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt des Abends stand auf einmal eine Katze in der Wohnung - da hatte wohl jemand die Wohnungs- und Hoftür offen gelassen. Mitten im Zimmer stand die und hat geguckt. Wer mich ein bisschen kennt, weiß, wie ich zu sowas stehe: G-U-T finde ich sowas. Katzen, die vorbeikommen, rennen bei mir immer offene Türen ein.
Eine wunderschöne Katze war das, ziemlich groß und unten weiß und oben rot getigert. Die Katze hat sofort all unsre Liebe und den Rest vom Thunfisch und die Leberpastete und ein bisschen Wasser bekommen und wurde gestreichelt und kurz hochgehoben und hat sich ein bisschen aufs Bett gelegt (und mein Herz so BUMMBUMMBUMMBUMM). Irgendwann ist sie wieder gegangen. Heute Morgen hab ich als erstes geschaut, ob sie vielleicht vor der Tür wartet, aber leider war sie nicht da. Macht nichts, ich hab Geduld. Bis hoffentlich bald, große supertolle Katze.























Maki mit Ingwerhuhn, Mango und Mohn

Zutaten (für 12 Maki)
  • 2 Nori-Algen-Blätter
  • Sushi-Reis, gekocht und gewürzt
  • 1/2 kleine Mango
  • 1 Hühnerbrustfilet
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 gr. Blatt Eisbergsalat
  • 1 TL Mayo
  • etwas Limettensaft
  • 5 EL Mohnsamen
  • etwas Koriandergrün
  • Sojasoße
  • 1 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung

Das Hühnchen in schmale Streifen schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken, mit dem Huhn vermischen. In einer Pfanne das Öl erhitzen und das Huhn darin von allen Seiten anbraten. Mit Sojasoße ablöschen und Koriandergrün zugeben. Vermischen, kurz garen, aus der Pfanne nehmen, abkühlen lassen.

Mayo mit eteas Limettensaft verrühren. Mango schälen und in dünne Streifen schneiden. Salat in dünne Streifen schneiden.

Das Nori-Blatt um 1/3 kürzen. Mit der glatten Seite nach unten auf ein Brett legen. Mit Reis bedecken, dabei oben und unten 1 cm breiten Streifen frei lassen. Andrücken. Sushi-Matte (mit Folie umwickelt) auf den Reis legen und alles umdrehen. Etwa in die Mitte des Algenblattes einen Streifen Limetten-Mayo streichen. die Hälfte der Mangospalten, der Hühner- und der Salatstreifen auf die Mayo legen. Mit Hilfe der Matte einrollen. Rolle in Mohn wenden, in 6 Stücke schneiden. Alles mit dem zweiten Algenblatt wiederholen.


(Idee)

Dienstag, 19. Februar 2013

Chili-Lachsfilet mit Mango-Gurkensalat

Also, das mit dem Bierverzicht hat an Tag 6 nicht mehr einwandfrei geklappt. Das hängt mit dem Abendessen bei jemandem zusammen, der am Sonntag zu einem heimatinspirierten Drei-Gang-Menü eingeladen hatte: Omelette mit Schinken, Weißwürste mit süßem Senf, Leberkäs (unter Protest des Gastgebers ohne Spiegelei) und zwischendurch immer ein bisschen Schinken als...Zwischengang.
Es mag Leute geben, die das alles auch ohne eine ausreichende Menge an Bier zu sich nehmen können - ich kann es nicht.
Zu meiner Verteidigung zitiere ich aus dem Wikipedia-Eintrag zur Fastenzeit: "Sie beginnt am Aschermittwoch und endet am Karsamstag, liturgisch jedoch bereits am Gründonnerstag vor der Messe vom letzten Abendmahl. Auch in dem Fall sind 40 Tage Fastenzeit vorgesehen, wobei die Sonntage seit der Synode von Benevent (1091) nicht mehr dazu zählen." WOBEI DIE SONNTAGE [...] NICHT MEHR DAZU ZÄHLEN. Ausnahmen sind an Sonntagen also nicht nur akzeptabel, sondern sozusagen vorgesehen. Die Jungs fanden diese Argumentation nicht sehr überzeugend ("ah, du hast endlich deinen ersten Wikipedia-Eintrag gefälscht"), was nichts beweist außer ihren Mangel an Feingefühl in Bezug auf religiöse Angelegenheiten.





















Nach dem Fleisch-Overkill am Wochenende hab ich gestern wieder eher normal gekocht: Ein Stück Fisch mit einem Salat aus Salatgurke und Mango. Den Fisch hätte ich eigentlich gerne gedämpft, da ich aber nichts zum Dämpfen habe, musste er braten (wie immer). Wenig ist ja besser als so ein gebratenes Lachsfilet; und ein Gericht, in dem Mango vorkommt, ist immer große Liebe.


Chili-Lachsfilet mit Mango-Gurkensalat

Zutaten (2)
  • 2 Lachsfilets
  • 3 TL süße Chilisoße
  • paar Spritzer Fischsoße
  • 1/2 rote Chili
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 kleine Mango
  • 1 kleine Zwiebel 
  • Limettensaft von 1 Limette
  • paar Zweige Koriander, frisch
  • Rapsöl
  • Sesamöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Fisch marinieren. Dafür Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, Ingwer und Chili fein hacken. Fischsoße, Chilisoße, etwas Limettensaft, einen Schuss Sesamöl, Chili, Ingwer und Frühlingszwiebelringe miteinander vermischen. Die Fischfilets von beiden Seiten damit bestreichen, mind. 1 Stunde ziehen lassen.

Für den Salat Salatgurke und Mango würfeln, Zwiebel in ganz feine Ringe schneiden. Mit Rapsöl, Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Fischfilets in etwas Öl von beiden Seiten braten (alternativ dämpfen), zusammen mit dem Salat servieren. Dazu nach Lust und Laune Fladenbrot und einen Rest Paprikachutney.

Sonntag, 17. Februar 2013

Süßer Seeteufel mit Macadamia-Reisnudeln und Paprikachutney

Weil man in Groningen auf dem Fischmarkt eine große Auswahl an frischem Fisch kaufen kann, müsste man eigentlich öfter mal was mit Fisch kochen, wenn man in Groningen ist. Gestern schien ziemlich nett die Sonne: Ein guter Tag, um den Fisch-, den Blumen- und den Gemüsestand, den Nussladen (!) und, äh, das Wollgeschäft (nur ein bisschen anfassen!) zu besuchen.
Kochmäßig hatte ich Lust auf "was Größeres" und dementsprechend ist dieses Essen hier eher was für Leute mit Zeit (und ggf. wen, der hilft oder nebenbei vorliest). Die zu investieren lohnt sich aber; das Ergebnis ist verrückt und lecker, wie schon das Rezept vermuten ließ.





















Die Reisnudeln werden zusammen mit dem Nusspesto als lauwarmer Salat serviert, dazu ein Klecks von dem Chutney aus Grillpaprika und oben drauf der karamellisierte Fisch.





















Traubenhyazinthen. Sind sie nicht supersweet?
Im Originalrezept stehen auch beim Chutney Gewichtsangaben, es gibt hier aber keine Waage, deswegen sind alle Mengen grob geschätzt.


Süßer Seeteufel mit Macadamia-Reisnudeln und Paprikachutney

Zutaten (für 2)
  • 400 g Seeteufel-Filet, ohne Haut und Gräten
  • ca. 15 g Ingwer, frisch
  • 2 TL Zucker
  • Stich Butter
  • Olivenöl
  • Salz
Reisnudeln mit Macadamia-Pesto:
  • 80 g breite Reisnudeln
  • 35 g Macadamia-Nüsse, geröstet und gesalzen
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • ca. 7 g Ingwer, frisch
  • 1/2 grüne Chilischote
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Limette
  • 1/4 Bd. Koriander 
  • Olivenöl
  • Salz
Paprikachutney:
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 m.-große Zwiebel
  • 2 leicht geh. EL Zucker
  • 3 EL Apfelessig
  • 1/2 TL Koriander, getrocknet und gemahlen
  • 1/2 TL Piment
  • Salz

Zubereitung

Zunächst (auch schon am Vortag) das Paprikachutney zubereiten. Dazu die Paprikas vierteln, entkernen, grillen und häuten. Das kann man im Backofen machen, wenn man keinen hat aber auch direkt auf dem Gasherd (das geht sogar besser als in meinem Ofen ohne Oberhitze).






















Gehäutete Paprika in Würfel schneiden, Zwiebel ebenfalls würfeln. Beides zusammen mit Zucker, Essig, Koriander und Piment in einem Topf einmal aufkochen, dann bei geringer Hitze offen eine gute Stunde lang köcheln lassen. Salzen, abkühlen lassen.

Für die Reisnudeln zunächst das Pesto zubereiten. Dazu die Nüsse zusammen mit Knoblauch und Chili sehr fein hacken. Wer hat, nimmt dafür eine Maschine, es geht aber auch per Hand (das heißt mit Messer, Hammer und Gefrierbeutel). Die Schale der Limette abreiben und die Hälfte davon ins Pesto rühren.

Frühlingzwiebeln waschen. das Weiße und Hellgrüne in feine Streifen schneiden, für zehn Minuten in kaltes Wasser legen, dann abtropfen lassen. Die Salatgurke schälen, längs in Scheiben und dann in spaghetti-artige Stifte schneiden. Leicht salzen und in einem Sieb (oder auf Küchenrolle) abtropfen lassen. Korianderblättchen abzupfen und hacken.

Die Reisnudeln nach Packungsanweisung kochen. In einer Schüssel mit dem Pesto, den Frühlingszwiebeln, dem Koriander und der Gurke vermischen. Etwas Limettenaft dazupressen, außerdem den Rest der Limettenschale und einen Schuss Olivenöl zugeben. Leicht salzen. Alles gründlich, aber vorsichtig verrühren.

Auf zwei Tellern die Nudeln anrichten, darauf einen Klecks Chutney geben. Dann den Fisch braten. Dazu zunächst den Inger schälen und fein hacken. Das Seeteufelfilet in Stücke schneiden. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Den Fisch darin von beiden Seiten je 1 Minute braten, dann den Zucker darüberstreuen, wenden (sodass die Zuckerseite unten liegt). Etwas Butter und den Ingwer darauf verteilen, karamellisieren lassen. Nochmals wenden, salzen und auf den Reisnudeln anrichten. Zusammen mit restlichem Pesto und restlichem Chutney servieren.


(Idee)

Donnerstag, 14. Februar 2013

Roastbeefröllchen mit Thunfischsalat

Das Leben ist kompliziert, aber etwas einfacher wirds durch gutes Essen. Eigentlich auch durch Bier, aber ich dachte, verzichte ich darauf mal in der Fastenzeit. Ja, hab ich noch nie gemacht! Mal gucken obs klappt, aber zwei Wochen oder so, das wär ja schon mal was. Worauf ich offenkundig nicht verzichte, ist Fleisch. Fleisch plus Fisch kommt mir im Prinzip eher abartig vor (lieber noch ein Tier mehr!), aber seufz, so lecker - und man darf sich ja auch nicht überfordern.

Im Prinzip sind die Dinger schnell zusammengerollt, wäre da nicht die Sache mt dem hartgekochten Ei. Man mag es lustig finden, aber irgendwie versage ich immer beim Eierkochen. Entweder sie platzen, oder sie sind doch noch flüssig, oder es kommen beim Pellen kleine Aliens raus, keine Ahnung, ich kann das einfach nicht.
Mein Freund, der Theoretiker, hat irgendwelche Ansichten zum Eierkochen aus irgendwelchen Büchern, aber - zumindest wenn ich seine Techniken anwende - helfen die auch nicht weiter.
Bei Wikipedia gibt es nicht nur einen eigenen Eintrag zum gekochten (!) Ei, dieser hat auch noch einen Abschnitt zum "gekochten Ei in Literatur und Kunst". (Auch die darauffolgenden Formeln zur Berechnung der richtigen Kochdauer sind beeindruckend. Ich hab alle ausprobiert, hat auch nicht geklappt. Nein, nur Spaß.) Gekochte Eier scheinen durchaus "eins dieser Themen" zu sein.





















Ich mach immer eins mehr, als ich brauche, um die Wahrscheinlichkeit, zumindest ein vollständiges gekochtes Ei zu kriegen, wenigstens etwas zu erhöhen. So auch in diesem Fall, und tatsächlich ist eins kaputt gegangen, eins heil geblieben.


Roastbeefröllchen mit Thunfischsalat

Zutaten (für 8 Röllchen)
  • 8 Scheiben Roastbeef
  • 1 Ei
  • 1 Dose Thunfisch in Öl
  • 1 EL Mayo
  • 200 g Tomaten
  • 50 g Sahnejoghurt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 60 g Rucola
  • Worcestersoße
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Eier hart kochen, pellen und fein hacken. Thunfisch abgießen, zerrupfen. Tomaten entkernen und fein würfeln. Ei, Fisch, Tomaten, Mayo, Joghurt, Zitronenschale, Zitronensaft in einer Schüssel vermischen und mit Worcestersoße, Salz und Pfeffer abschmecken.
Rucola waschen und trocknen. Auf jede Scheibe Roastbeef etwas Thunfischsalat, dann einige Blättchen Rucola geben und aufrollen. Mit dem restlichen Rucola anrichten.


(Idee)

Samstag, 9. Februar 2013

Krebsfleisch-Pasta mit Fenchel

Fenchelwoche in Groningen! Ich mag Fenchel. Trotzdem ist es Zufall, dass im Nudelgericht zwei Tage nach dem Fenchel-Birnen-Couscous schon wieder welcher auftaucht: Diesmal in Kombination mit leckeren Flusskrebsen, Chili und Olivenöl. Dazu frische (wenn auch nicht selbstgemachte) Nudeln und viel Petersilie: Sehr sehr gut.
Ich bin gleich wieder auf dem Weg nach Deutschland, um da doch noch ein bisschen Karneval zu feiern. Helau. Alaaf. Also, erst helau (später), dann alaaf (Montag). Man muss das nicht so genaunehmen, hauptsache, es gibt Luftschlangen. (ES GIBT HOFFENTLICH LUFTSCHLANGEN.)






















Krebsfleisch-Pasta mit Fenchel

Zutaten (für 2)
  • lange Pasta
  • 125 g Flusskrebsfleisch
  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 1/2 rote Chilischote
  • 2 Knoblauchzehen
  • Petersilie, glatt
  • Zitronensaft
  • Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Knoblauch schälen und fein hacken, Chilischote entkernen und ebenfalls fein hacken. Fenchelgrün zusammen mit Petersilie grob hacken und beiseite stellen. Fenchelknolle halbieren, Strunk entfernen und in sehr dünne Scheiben schneiden oder hobeln.
Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und Fenchel, Chili und Knoblauch darin ca. 4 Minuten unter Rühren anbraten. Krebsfleisch und einen Schuss Gemüsebrühe zugeben, 1-2 Minuten einkochen lassen. Petersilie, Fenchelgrün und einen Schluck Olivenöl zugeben, alles vermischen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den Nudeln vermischt servieren.


(Idee)

Montag, 19. November 2012

Bulgur mit Feta und Shrimps

Dieses Essen hier hat der beste Freund schon zum zweiten Mal gekocht. Weil ich darauf bestanden habe. Eigentlich besteht es einfach nur aus Getreide mit Feta mit Tomaten mit Shrimps, aber aus irgendeinem Grund schmeckt das viel besser, als man sich die Summe der einzelnen Teile vorstellt. Ein bisschen dafür verantwortlich ist vielleicht die Tatsache, dass wir, wie im Rezept empfohlen, wirklich eher groben (und nicht den ganz feinen) Bulgur verwendet haben und dann noch der tolle Ziegenfeta vom Türken, der einfach wahnsinnig gut ist. Optional kann man auch noch etwas dünn geschnittene Zucchini mit ins Gericht geben. Die Petersilie darf man aber gern auch ein bisschen hacken (Vorschlag für's nächste Mal, lieber Freund!).

In Groningen gibt es leider gar nicht so viel künstliches Licht























Bulgur mit Feta und Shrimps

Zutaten (für 2)
  • ca. 180 g Bulgur, grob
  • ca. 600 ml Flüssigkeit, davon bis zu 150 ml Weißwein, der Rest Gemüsebrühe
  • 1 Dose Tomaten, abgegossen
  • 1 mittlere Zwiebel, gehackt
  • 1/2 (Ziegen-)Feta, zerbröselt
  • ca. 150 g Shrimps, ggf. in Stücke geschnitten
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • frische Petersilie

Zubereitung

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin 3 bis 5 Minuten andünsten. Bulgut zugeben und unter Rühren kurz mitdünsten, salzen und pfeffern. Abgegossene Tomaten und ca. 150 ml Weißwein zugeben. 1 Minute kochen, dann Brühe zugeben. Zugedeckt ca. 5 Minuten bei niedriger Hitze köcheln. Probieren, wenn der Bulgur trocken ist noch etwas Flüssigkeit zugeben und nochmals ca. 1 Minute köcheln. Anschließend sollte der Bulgur noch einen festen Kern haben. Dann Feta und Shrimps mit einer Gabel einrühren und nochmals zugedeckt 5 Minuten köcheln. Hitze ausstellen und zugedeckt noch 5 bis 10 Minuten ruhen lassen. Abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren.


(Quelle: Mark Bittman - How to cook everything. The basics)

Freitag, 5. Oktober 2012

Lachs mit Pilzkruste

Wenn die Eltern von meinem Freund zum Essen kommen, ists immer lustig. Meistens gibts viel zu erzählen (gut!), sie bringen einen Haufen tollen Quatsch mit (gut!), es gibt Schnaps (ausgezeichnet) und mein Essen wird über den grünen Klee gelobt (sehr gut). Dieses Mal hatten sie explizit um "nur was Einfaches" gebeten und ich hab mich mal dran gehalten, weil ich verschnupft war und daher sowieso ein bisschen geschwächt.

Dieses Pilz-Fisch-Gericht hier geht wirklich schnell (vor allem, wenn jemand zufälligerweise geknackte Walnüsse mitbringt), schmeckt aber nichtsdestotrotz ausgezeichnet. Die Pilze harmonieren super mit dem Lachs und beides passt wirklich erstaunlich gut zum Kartoffelpüree - ich würde also auch die Beilage so übernehmen, falls jemand das nachkochen will.

Zum Nachtisch gabs einen ganz spontan (sehr untypisch für mich!) zusammengerührten Obstsalat aus äußerst reifer Ananas, äußerst reifer Mango und karamellisierten Walnüssen. Leider, leider, leider hab ich vergessen, den Granatapfel, den ich auch noch hatte, unterzurühren. Das wär farblich toll gewesen. Leiderleiderleider hab ich aber auch vergessen überhaupt ein Foto zu machen.

Ab heute bin ich für einige Tage weg. Nicht vollkommen weg, sondern nur circa hier. Gut, was? Je m'appelle supermarché. Je suis très café au lait. Un fromage s'il vous plaît. Allen, die zu Hause bleiben, wünsche ich eine schöne Woche!























Lachs mit Pilzkruste

Zutaten (für 4)
  • 4 Lachsfilets
  • 300 g frische Pilze (hier: Kräuterseitlinge, Shitake, Champignons)
  • 40 g Walnusskerne
  • 40 g Pinienkerne
  • 1 kl. Zwiebel (Schalotte)
  • Olivenöl
  • Butter
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Pilze ggf. säubern und sehr fein hacken. Zwiebel schälen und würfeln, Walnüsse und Pinienkerne ebenfalls sehr fein hacken. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen, Lachsfilets von beiden Seiten mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Filets nebeneinander aufs Backblech legen. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen. Pilze darin scharf anbraten, dann die Hitze reduzieren,  Zwiebelwürfel zugeben und alles braten, bis die Flüssigkeit, die aus den Pilzen austritt, komplett verdampft ist. Pilze mit den Nüssen, Kernen und einem Schuss Olivenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Mischung auf die Lachsfilets streichen und für 10 bis 13 Minuten in den Ofen schieben. Rausnehmen und servieren. Dazu passt passt gut Kartoffelbrei.


(Idee)

Dienstag, 7. August 2012

Kartoffelpüree mit Spinat und Fischfrikadellen

Auf Kartoffelbrei hab ich schon länger große Lust, mein Freund mag aber, wie mittlerweile wahrscheinlich viele wissen, nicht so gern Kartoffeln außer in Pommes und so, und deswegen bin ich bei sowas immer etwas zögerlich. Nach einer weiteren Woche nur mit Nudeln und Pizza musste es gestern aber jetzt wirklich sein und das hier ist dabei rausgekommen: ein knoblauchiger Kartoffelbrei mit Spinat und dazu selbstgemachte Fischfrikadellen. Leckerrrrrrrr! Meine Kartoffelbrei-Lust ist aber noch nicht gestillt: ich sehe eine mediterrane Variante mit getrockneten Tomaten und eine Kinder-Version mit Erbsen und Würstchen vor mir.




Zutaten (für 2)

fürs Püree:
  • Kartoffeln, 4 mittelgroße
  • 250 g Blattpinat (beim nächsten Mahl vll. Rahmspinat nehmen und die Milch reduzieren)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • etwas Milch
  • Stich Butter
  • Salz, Pfeffer
  • Muskat
  • Olivenöl

für die Fischfrikadellen:
  • ein großes Fischfilet, hier 220 g Pangasius
  • ein paar Teelöffel Quark
  • Semmelbrösel
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Kräuter, ich hatte noch ein Probepäckchen hiervon - alternativ würde ich einfach frische Petersilie nehmen
  • 1 Ei
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Zitrone

Zubereitung

Zunächst die Masse für die Frikadellen zubereiten. Dazu die Frühlingszwiebel in Ringe scneiden und in etwas OLivenöl anbraten. Das Fischfilet pürieren und mit dem Ei, wenig Quark, Frühlingszwiebel, Kräutern, Salz, Pfeffer, einem Spritzer Zitronensaft und Semmelbrösel zu einer formbaren Masse verrühren. Kleine Frikadellen formen (hier sieben Stück) und in Semmelbrösel wenden. Beiseite stellen.

Für den Kartoffelbrei die Kartoffeln (hier mit Schale) gar kochen. Währenddessen Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in etwas Olivenöl anbraten. Grob gehackten Spinat zugeben und mitbraten, bis er zusammenfällt. Wenn die Kartoffeln gar sind, das Wasser abgießen und mit einem Stich Butter zerstampfen. Spinat zugeben und so lange Milch einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Fischfrikadellen darin von beiden Seiten goldbraun braten. Zusammen mit dem Spinatpüree servieren.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Lachs in Polentakruste mit Aprikosensalsa

Lachs ist sowieso immer toll, und was sowieso toll ist, ist paniert noch besser. Das gilt auch in diesem Fall. Die frische Salsa (es ist ein feminines Nomen, ich hab im Duden nachgesehen) passt super dazu, wobei man darauf achten sollte, reife und süße Aprikosen zu verwenden. Wobei man darauf wahrscheinlich auch durch Raten gekommen wäre. Dieses Gericht koche ich bestimmt noch mal. Ich empfehle als Vorspeise einen Salat und als Nachspeise ein Radler und ein bisschen Fußball.






Zutaten (für 2)
    für den Lachs:
  • 2 Lachsfilets
  • 40 g Polenta
  • 2 EL Mehl
  • 1 Msp. Cumin, gemahlen
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 1/2 Limette
  • Öl

  • für die Salsa:
  • ca. 150 g reife Aprikosen, ohne Stein gewogen
  • ca. 10 Stängel frischen Koriander
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • ca. 1/2 Limette
  • 1/2 rote Chilischote
  • Ahornsirup
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Zuerst die Salsa zubereiten. Dazu die Aprikosen fein würfeln. Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden. Korianderblättchen abzupfen und hacken. Chilischote halbieren, entkernen und fein hacken. Alles miteinander vermischen. Von der Limette ca. 1 TL Schale abreiben und 2 EL Saft auspressen. Beides unter die Salsa mischen. Mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup abschmecken.

Für den Lachs den Ofen auf 180 Grad vorheizen. In drei tiefe Teller jeweils das Mehl, die Polenta und das vermischte Ei geben. Cumin unter die Polenta mischen. Lachsfilets von beiden Seiten mit etwas Limettensaft würzen, salzen und pfeffern. Den Rest der Limette in Spalten schneiden.
In einer Pfanne das Öl erhitzen. Lachsfilets zuerst in Mehl, dann in Ei und dann in Polenta wenden. In die Pfanne legen und von jeder Seite ca. 1 Minute braten. In eine ofenfeste Form legen und ca. 5 Minuten im Ofen fertig garen.
Mit Salsa und Limettenspalten anrichten.


(Idee)

Mittwoch, 20. Juni 2012

Frühaufstehen / Tagliatelle mit Melone und Lachs

Irgendwie habe ich in den letzten Tagen gar nicht so viel geschlafen. Vorgestern zum Beispiel musste ich dringend um kurz nach sechs raus und über den Friedhof laufen - laut Google Maps den Kirchhof der französischen Gemeinde (in Berlin). Oder gestern musste ich um kurz nach sechs aufstehen und Frühstück für einen machen, der kurz danach nach Brüssel fahren wollte.
Frühes Aufstehen finde ich im Prinzip sehr gut; genaugenommen bin ich sogar bekannt als Frühausteher und Frühschlafengeher. Unangebrochene Tage sind mir irgendwie lieber als alte, angegammelte. Wenn man jedoch immer viel unternimmt, relativ spät ins Bett geht und morgens ganz früh aufsteht, fehlt einem irgendwann eine große Mütze voll Ruhe und Schlaf.


Friedhof in Berlin, ca. 6.30 Uhr


Köln Hauptbahnhof, ca. 8 Uhr

Deswegen habe ich heute Nacht geschlafen wie ein Stein. Zehn Stunden lang. Wie ein Stein zwar, aber mit einem Haufen teils wirrer, teils sehr realistischer Träume. Deswegen, und auch weil es draußen gerade unfreundlich regnet, bleibe ich sicherheitshalber noch etwas im Bett. Genau so lange, bis ich mir sicher bin, was wahr ist und was nur geträumt: man sollte nicht aufstehen, bevor man nicht genau weiß, mit was für einer Art von Tag man es zu tun hat. Das gilt auch für Frühaufsteher. Außerdem hab ich keine Milch für den Kaffee mehr und ach, hatte ich erwähnt, dass es draußen regnet? Seufz.

Das hier sind Nudeln, die ich vor unserer Abreise nach Berlin gekocht habe: Nudeln mit Lachs und Melone in einer leckeren würzigen Soße, die ich sehr empfehlen kann, auch wenn das Rezept etwas verrückt klingt.
Anstelle der Orangenmarmelade, die ich pur nicht essen und deswegen auch nicht kaufen mag, habe ich die ebenfalls bittere "Herrenmarmelade" verwendet, die mir auf Brot, wie ich jetzt weiß, überhaupt nicht schmeckt. Das funktioniert auch.




Zutaten (für 2)
  • Tagliatelle
  • ca. 1/3 Honigmelone
  • 2 Lachsfilets
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 4 getrocknete Tomaten in Öl
  • ca. 300 ml Gemüsefond oder -brühe
  • 1 TL Senf
  • 1,5 TL Orangenmarmelade
  • etwas Zitronensaft
  • viel frisches Basilikum
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Melone schälen, entkernen und würfeln. Lachsfilets abwaschen, trocken tupfen und ebenfalls würfeln. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, Tomaten in Streifen. Basilikum abzupfen.

Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Derweil in einer Pfanne 1 EL von dem Öl der Tomaten erhitzen. Lachswürfel darin von allen Seiten anbraten, salzen, pfeffern, herausnehmen und beiseite stellen. Dann im Bratfett die Zwiebeln glasig andünsten. Tomaten zugeben. Mit Gemüsefond ablöschen und bei starker Hitze ca. 2 Minuten einkochen lassen. Senf einrühren und den Fond mit Zitronensaft, Orangenkonfitüre, Salz und Pfeffer abschmecken. Lachswürfel zugeben und kurz darin erhitzen.
Nudeln abgießen. Nudeln, Melonenwürfeln, Lachs mit Soße und viel frisches Basilikum miteinander vermischen.



(Idee)

Dienstag, 19. Juni 2012

Ofenfisch mit Basilikumbutter

Ein einfaches, leckeres Rezept für Fisch aus dem Ofen. Ich hab noch Tomaten ergänzt. Baguette wäre gut dazu und beim nächsten Mal schwarze statt grüne Oliven.






Zutaten (für 1)
  • 1 Fischfilet nach Wahl, hier Wildlachs
  • 25 g Butter
  • 3 Äste Basilikum
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 TL Kapern
  • 40 g schwarze Oliven
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Basilikum hacken, Knoblauch pressen und beides mit einer Gabel mit der Butter vermischen. Außerdem Salz und Pfeffer mit einkneten. Fischfilet abwaschen und mit Küchenrolle trocken tupfen. Von beiden Seiten salzen und pfeffern. Etwas von der Butter in eine kleine ofenfeste Form streichen, Fischfilet drauflegen und den Rest der Butter in Flöckchen darauf verteilen. Kapern und Oliven abtropfen und zum Fisch geben. Alles mit Zitronensaft beträufeln. In der Mitte des Ofens 8 bis 10 Minuten schmoren.


(Idee)

Dienstag, 5. Juni 2012

Ratatouille mit gedämpftem Fisch

Mein Freund hat sich ein weiteres Kochbuch gekauft, nämlich dieses hier. Das Buch enthält sowohl Grundrezepte mit vielen grundsätzlichen Informationen als auch Rezepte für Komponenten, die einen Bestandteil eines Gerichtes bilden können. Einige - aber nicht der Großteil - der Rezepte sind auch dazu geeignet, ganz für sich gekocht und serviert zu werden (zum Beispiel Spinat-Frittata, Blumenkohl-Gratin, Maccharoni mit Käse, mediterrane Hühnerbrust, Lasagne...). Backrezepte sind auch drin.
Die Arbeitsschritte sind sehr ausführlich erklärt und reich bebildert. Die Erklärungen scheinen mir absolut Sinn zu machen und hilfreich zu sein, was ja nicht selbstverständlich ist: Sie sind so eindeutig wie möglich und wenn man sich wirklich dran hält, kann man weniger falsch machen. Ich vermute, dass sich in dieser Hinsicht gute von schlechten "Basics"-Kochbüchern unterscheiden.
Größtenteils gefallen mir die Rezpte gut, wobei ich mich eher für Kochbücher mit Ideen für komplette Gerichte interessiere. Für Anfänger, die auch an theoretischem Wissen interessiert sind, ist das Buch, glaube ich, ziemlich toll.

Mein Freund hat bisher zwei der Rezepte nachgekocht: Dieses Ratatouille mit Fisch und außerdem eine cremige Polenta mit Parmesan und dazu gemischte Pilze. Die Polenta mit den Pilzen war wirklich toll. Ich hätte mir ein Schweinefilet sehr gut dazu vorstellen können, vielleicht mach ich das mal. Die Polenta hab ich leider nicht fotografiert, dafür aber das eher klassische und sehr leckere Ratatouille. Demnächst hätte ich gerne die Zucchini-Pancakes und das Tomatensalsa dazu. Und dann vielleicht etwas mit Fleisch.



Ratatouille mit gedämpftem Fisch



Zutaten (für 2)
  • 1 kl. Zucchini
  • 1 kl. Paprika
  • 1 kl. Aubergine
  • 2 dicke Fischfilets oder -steaks
  • 2 Tomaten
  • 1-2 gehackte Knoblauchzehen
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1/2 TL getr. Thymian (frisch ist natürlich schicker, dann 1 TL)
  • Hand voll schwarze Oliven
  • 1/2 Bd. Basilikum
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken. Das Gemüse waschen und würfeln, dabei die Tomaten separat aufbewahren. Oliven in Scheiben schneiden.

In einer Pfanne mit Deckel etwas Olivenöl bei mittlerer Temperatur
erhitzen. Knoblauch sofort zugeben. Wenn es anfängt zu brutzeln, Zwiebel zugeben, salzen und pfeffern. 3-5 Minuten dünsten, bis die Zwiebel weich wird.

Aubergine, Paprika und Zucchini zugeben, salzen und pfeffern. Hitze weiter reduzieren und leicht kochen lassen, bis die Aubergine weich ist (10-15 Minuten). Dann Tomaten, Oliven, Thymian zugeben und weitere 5 bis 10 Minuten kochen bis die Tomaten zusammenfallen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Fischefilets von beiden Seiten salzen und Pfeffern. Aufs Gemüse legen, die Hitze so regulieren, dass das Gemüse leicht kocht und den Deckel auf die Pfanne legen. Nach ca. 5-12 Minuten je nach Dicke des Fischs ist dieser gar: Er ist dann nicht mehr glasig und wenn man in die dickste Stelle mit einem Messer hineinsticht, spürt man kaum Widerstand. (Man merkt das wirklich sehr gut am Druck des Messers: zum Test einmal zu früh ausprobieren!)

Dann die Filets auf 2 Teller legen. Das Gemüse drumherum geben. Wer mag, besprenkelt den Fisch mit Zitronensaft.

Sonntag, 27. Mai 2012

Garnelen mit Vanillebutter

Jemand, den ich kenne, bringt mir öfters, wenn ich ihn sehe, einen Riesenbeutel tiefgekühlte Garnelen mit. Das ist sehr praktisch, denn Garnelen sind ja nicht nur sehr lecker, sondern auch noch nicht billig. Für mich also immer ein Grund zur Freude.
Diese Variante von gebratenen Garnelen wollte ich schon länger ausprobieren und habe es jetzt endlich geschafft. Wie nicht anders zu erwarten war, hat es sich gelohnt - Garnelen, Vanille und dann noch Zimt - eine erprobte und empfehlenswerte Kombination. Dazu gabs es geröstetes Ciabattabrot mit Kürbiskernaufstrich und grünen Salat.




Zutaten (für 2)
  • ca. 16-20 Garnelen
  • 30 g Butter
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Vanilleschote
  • Cayennepfeffer (hier: weißer Pfeffer)
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zimtstange
  • 3 EL Semmelbrösel (alte geriebene Brötchen)
  • Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • etwas glatte Petersilie

Zubereitung

Die Butter mit den Semmelbröseln, dem Mark aus der Vanilleschote, dem Zimtpulver, Salz und etwas Cayennepfeffer verkneten. Beiseite stellen.
Knoblauch in dünne Scheiben schneiden, Frühlingszwiebel in dünne Ringe.
Die Garnelen am Rücken so tief einschneiden wie es geht und mit der Vanillebutter befüllen (geht am Besten mit den Fingern).
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch, Frühlingszwiebel, Zimtstange und ausgekratzte Vanilleschote darin anbraten. Garnelen zugeben und mitbraten (ca. 2 Minuten von jeder Seite).
Servieren bestreut mit frischer Petersilie, Weißbrot und Salat.


(Idee)