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Mittwoch, 3. März 2021

Chai Earthquake Cookies

Gute Keksrezepte zu finden ist gar nicht so einfach. Immer vor Weihnachten probiere ich einiges aus und bin dann oft gar nicht begeistert. Diese hier sind richtig, richtig super. Total lecker und trotzdem ziemlich schnell gemacht. Mache ich sicher noch vor Weihnachten das nächste Mal. Und dann mache ich vielleicht auch ein Foto. Das Rezept ist aus der NYT.

Chai Earthquake Cookies

Zutaten

  • 1 EL fein gemahlenen Espresso (nicht Instant)
  • 115 g Butter
  • 255 g Mehl
  • 2 EL Ovomaltine-Pulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Ingwer, gemahlen
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 1/8 TL Nelken, gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 2 große Eier
  • 165 g brauner Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 50 g weißer Zucker, zum Rollen
  • 50 g Puderzucker, zum Rollen


Zubereitung

Kaffeepulver in eine kleine Metallschüssel geben. Butter bei mittlerer bis hoher Hitze in einem kleinen Topf schmelzen bis sie nussigbraun wird, ca. 5 bis 6 Minuten. Dabei gelegentlich rühren. Butter auf den Kaffee gießen und gut verrühren. Stehen lassen, ab un dzu rühren.

In einer mittleren Schüssel Mehl, Backpulver, Salz, Ovomaltine, Ingwer, Zimt, Kardamom, Nelken und Pfeffer vermischen.

In einer großen Schüssel Eier mit braunem Zucker bei mittlerer Geschwindigkeit mixen, bis die Masse deutlich heller ist (ca. 3 Minuten). Vanilleextrakt und Kaffeebutter einmixen. Dann bei niedriger Geschwindigkeit das Mehl einmixen. Teig mind. 2 Std., max. 3 Tage kaltstellen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Weißen und Puderzucker in je eine Schüssel geben. Mit einem EL Teig abstechen (ca. 25 g), Kugeln formen, erst im weißen, dann im Puderzucker wälzen. Auf ein Backblech legen (5 cm Abstand) und für ca. 10 Min. ins Gefrierfach stellen (im Winter bietet sich der Balkon an).

Backen, bis die Kekse von unten bräunen, aber noch weich sind - 12 bis 14 Minuten. Nach ein paar Minuten vom Blech nehmen und auskühlen lassen.


 

Samstag, 12. Oktober 2019

Chewy Chocolate Chip Cookies

Wenn man mal dringend Schokocookies braucht: Das hier sind die besten. Man sollte nur drauf achten, backstabile Schokolade zu verwenden, sonst wirds nix - ich nehme gerne XXL Chocolate Chunks aus dem Backwaren-Regal. Rezept von hier.



Chewy Chocolate Chip Cookies

Zutaten
  •  250 g Mehl
  • 2 g  Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 170 g geschmolzene Butter
  • 110 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 200 g backfeste Schokoladenstücke

Zubereitung 

Backofen auf 170 Grad vorheizen.

In einer kleinen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In einer großen Schüssel geschmolzene Butter mit braunem, weißen und Vanillezucker vermixen. In einem Rührbecher Ei, Eigelb und Vanillepuddingpulver cremig schlagen und unter die Buttermischung mixen. Die Mehlmischung in den Teig rühren. Zum Schluss die Schokostücke unterheben.

Mit einem Esslöffel Teig abstechen und zu Kugeln rollen. Mit ausreichend Abstand auf 2 Backblechen verteilen. 10 bis 12 Minuten backen, bis die Kekse an den Rändern leicht Farbe annehmen. Kurz auf dem Blech und dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Plätzchenzeit: Nougat-Cranberry-Kipferl

Plätzchenzeit!!! Ach, hab ich schon gesagt. Egal: Plätzchenbacken macht Spaß, insbesondere am Adventssams- oder -sonntag mit schön Kerzen an und Rotwein in kleinen Gläschen, die ganz oft aufgefüllt werden. Dazu: Der neue Erdmöbel-Song. (ja, dieses Jahr gibt es jeden Adventssonntag einen!!!!) Neuerscheinung aufm Plätzchenteller sind dieses Jahr diese Nougat-Cranberry-Kipferl, die schnell gemacht sind und lecker schmecken.






















Nougat-Cranberry-Kipferl

Zutaten (für 1 Blech)
  • 50 g getrocknete Cranberries
  • 50 g Nougat
  • 75 g Butter, zimmerwarm
  • 170 g Mehl
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • 130 g Puderzucker
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • Mark von 1 Vanilleschote 

Zubereitung

Cranberries fein hacken. Nougat und Butter mit den Quirlen glatt rühren. Cranberries, Mehl, 1 Prise Salz, 30 g Puderzucker, Mandeln und Ei zugeben, mit den Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Teig in 2 Rollen mit ca. 3 cm Durchmesser formen. 2 Stunden kalt stellen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Rollen in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese zu Kipferln formen. Auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Im vorgeheizten Backofen 12 bis 14 Minuten backen. Restlichen Puderzucker mit dem Vanillemark mischen. Die noch warmen Kipferln darin wälzen.

Montag, 16. Dezember 2013

Spekulatius-Brezeln

Plätzchenzeit!!! Supergut, superhübsch und vor allem "raffiniert" (C. Kenkel) sind diese Spekulatius-Brezeln.




















Spekulatius-Brezeln

Zutaten (für 20 bis 30 Brezeln)
  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Mehl
  • 125 g weiche Butter
  • 90 g brauner Zucker
  • 1 Ei (getrennt)
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 0,5 TL Nelken, gemahlen
  • 0,5 TL Muskat
  • Zucker, ca. 100 g, zum Wälzen
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und abkühlen lassen.
Butter, brauner Zucker und Salz mit dem Mixer gut verrühren. Ei trennen und Eigelb unterrühren, Eiweiß beiseite stellen. Gewürze, Mehl und Mandeln mischen und kurz unter den Teig kneten. Spekulatiusteig 1 Std. kalt stellen.

Den Blätterteig quer halbieren, sodas zwei gleichgroße Platten entstehen. Spekulatiusteig rechteckig in der Größe der Platten ausrollen. Eine Blätterteighälfte dünn mit etwas Eiweiß bepinseln. Spekulatiusteig auf den Blätterteig legen, ebenfalls mit Eiweiß bepinseln und mit der zweiten Blätterteighälfte belegen. Teigplatte nochmals 30 Minuten kalt stellen.

Ofen auf 190 Grad vorheizen. Den gekühlten Teig ca. 5 mm dick ausrollen, Ränder begradigen. Aus dem Teig quer ca. 8 mm breite  Streifen schneiden. Die Enden gegeneinander rollen, damit sich der Teigstreifen wie eine Kordel eindreht und zu Brezeln formen. Zucker auf einen Teller streuen und die Brezeln von beiden Seiten darin wenden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und in 10-15 Minuten goldbraun und knusprig backen.


(Quelle)

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Quarkstollenkonfekt

Dieses Weihnachtsgebäck hier haben schon viele Leute aus dem Internet nachgebacken. (An dieser Stelle hatte ich es ursprünglich gebookmarkt!) Ich jetzt auch, allerdings nicht mit Cranberries und Pistazien im Teig, denn Cranberries und Pistazien rühren alle in alles und das finde ich fad. Ich habe meins - oder richtiger: wir haben unseres - stattdessen um Rumrosinen und Orangeat und Mandeln ergänzt, denn ich mag Rumrosinen und Orangeat. Und Mandeln.
Wie auch alle andern anmerken, hat dieses Konfekt hier mit klassischem Stollen nicht so arg viel zu tun. Das ist aber nicht schlimm, denn dafür ist es sehr schnell gemacht und auf andere Art lecker. Dies erkennt man auch daran, dass wir es am allerschnellsten von allen Kekssorten aufgegessen haben. Als ich das Foto machen wollte, musste ich feststellen, dass bloß noch genau diese zwei Stückchen hier übrig waren. Tja - mittlerweile sind auch die beiden im Plätzchenhimmel.






















Quarkstollenkonfekt

Zutaten
  • 100 g Butter, weich
  • 300 g Mehl
  • 150 g Quark, 40%
  • Abrieb von 1 Orange
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 60 g gehackte Mandeln
  • 75 g Rosinen
  • 75 g Orangeat
  • 2 EL Rum
  • 2 EL Orangensaft (oder 2 weitere EL Rum)
  • 1/4 TL gemahlener Kardamom
  • 1/4 TL gemahlener Ingwer
  • 2 TL Backpulver
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 50 g geschmolzene Butter zum Einpinseln
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Am Abend vorher die Rosinen in Rum und Orangensaft einweichen und in den Kühlschrank stellen. Man kann auch einfach ein Schraubglas mit Rosinen füllen, mit Rum bedecken und sich freuen, dass man jetzt immer Rumrosinen vorrätig hat, so habe ich es gemacht.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl mit Backpulver, Ingwer, Kardamom in einer Schüssel vermischen. In einer anderen Schüssel die warme Butter mit Zucker, Orangenschale und Vanillemark mit dem Mixer schaumig rühren, dann auf mittlerer Stufe den Quark einmixen. Die Mehlmischung zugeben und auf kleinster Stufe (oder ggf. mit den Händen) unterrühren, dabei auch Orangeat, Rumrosinen und Mandeln einarbeiten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1,5 cm dick ausrollen. In Quadrate mit einer Seitenlänge von ca. 3 cm schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen ca. 12-15 Min. backen.

Derweil die Butter schmelzen und das noch warme Konfekt großzügig damit bestreichen, anschließend dick mit Puderzucker bestäuben. In einer Blechdose aufbewahren und mindestens 3-4 Tage durchziehen lassen.


(Quelle: z.B. hier oder hier)

Montag, 17. Dezember 2012

Pinienkernkugeln

Eins der Plätzchenrezepte, die die Freundinnen und ich am Samstag ausgetestet haben, ist das für diese Pinienkernkugeln hier. Ich fand die Idee von Plätzchen mit Hefe und Olivenöl drin auf den ersten Blick verlockend und Pinienkerne in süßem Gebäck sind in meinen Augen sowieso eine gute Idee.
Ich mag das Ergebnis sehr, und selbst Judith, der lustige Juxkopf, der eigentlich weder Orangeat noch Pinienkerne noch Olivenöl mag (eine meiner anspruchsvolleren Freundinnen!) fand das Ergebnis - gemessen an den widerwärtigen Bestandteilen - echt ganz okay. Puh!





















Wir haben das Rezept verdoppelt. Wenn man schnell viele Kekse braucht, sind die hier gut geeignet, denn man muss nichts ausstechen und nichts hacken und so ist alles schnell gemacht.


Pinienkernkugeln

Zutaten (für ca. 35 Kugeln)
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Trockenhefe
  • 75 ml Olivenöl
  • 75 ml Vin Santo, ersatzweise Orangensaft, frisch gepresst
  • 1 Vanilleschote (Mark)
  • 80 g Zucker
  • 80 g Pinienkerne
  • 100 g Orangeat
  • 2 TL abgeriebene Orangenschale
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Salz

Zubereitung

Mehl, Hefe und große Prise Salz in einer Schüssel vermischen. Öl und Vin Santo in eine Mulde in der Mitte geben und von innen nach außen verrühren. Vanillemark, Zucker, Pinienkerne, Orangeat und Orangenschale mit den Händen unter den Teig kneten.






















Ofen auf 160 Grad vorheizen und aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen. Mit etwas Abstand auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Ca. 20 Minuten backen. Frisch aus dem Ofen mit Puderzucker bestäuben.


(Quelle: Living at Home 11/2012)

Freitag, 7. Dezember 2012

Lavendel-Zitronen-Shortbread-Herzen

Bald ist Weihnachten - neben Nudeln und Socken braucht man natürlich auch Kekse. Ich meine, noch mehr Kekse. Ich wollte schon seit Ewigkeiten einmal etwas mit Lavendel backen, und jetzt habe ich es endlich geschafft: Lavendel-Zitronen-Shortbread-Herzen. Shortbread ist eh super, Zitronenguss auch; da kann eigentlich nichts schiefgehen. Und dann sehen diese Plätzchen auch noch so hübsch aus. Wie sich herausgestellt hat, sind sie auch äußerst lecker - beim nächsten Mal back ich sie vielleicht mit selbstgesammeltem Lavendel.























Lavendel-Zitronen-Shortbread-Herzen

Zutaten (für 1 Blech)

für den Teig:
  • 225 g Butter, Zimmertemperatur
  • 85 g Puderzucker (evt. etwas mehr)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1,5 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 1/8 TL Salz
  • 40 g Speisestärke
  • 300 g Mehl
  • 1 EL getrocknete Lavendelblüten (gibt's im Bioladen)
für die Glasur:
  • 120 g Puderzucker
  • 3 TL getrocknete Lavendelblüten
  • 2 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 1–2 EL Zitronensaft

Zubereitung

Für den Teig: Butter und Puderzucker gründlich miteinander vermischen, bis alles cremig ist. Zitronensaft und -schale einrühren. In einer anderen Schüssel Salz, Stärke und Mehl vermischen. Zur Butter geben, beides ganz grob vermischen und die Lavendblüten zugeben. Alles mit den Händen so lange verkneten, bis sich so gerade ein Ball formen lässt, nicht länger. Den Ball platt drücken, in Frischschaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.

Backofen vorheizen. Teig ausrollen, Herzen ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier legen. Ca. 15 Minuten backen, bis die Rände goldgelb werden. Abkühlen lassen.

Für die Glasur Zucker, Lavendel und Zitronenschale in einer flachen Schale vermischen. Nach und nach Zitronensaft zugeben, bis der Guss die richtige Konsistenz hat. Die Herzen mit der Oberseite in den Guss tauchen und auf einem Kuchengitter abtropfen und trocknen lassen.


(Idee)

Montag, 3. Dezember 2012

Vanillekipferl

Während ich am Schreibtisch sitze und das hier schreibe, hat es draußen vor meinem Fenster angefangen zu schneien. Pünktlich dazu läuft meine Nase und in meinem Kopf ist eine Müdigkeit, die sich eindeutig mehr nach Krankheit als nach zu wenig Schlaf anfühlt.
Nachdem ich nun seit mindestens einer halben Stunde ins Word-Dokument der Dissertation starre, ohne einen Satz zu schreiben und keine Antwort auf die Frage finde, wie ich aus dem letzten Absatz doch noch irgendwie Sinn machen kann, habe ich entschieden, erstmal aufzugeben und stattdessen das Rezept für die Vanillekipferl aufzuschreiben, die ich mit Mama gebacken habe.





















Ich mag Kipferl. Bei vielen Leuten sind Plätzchen ohne Schokolade, Guss, Glitzer, Marmelade oder Marzipan nicht besonders beliebt. Bei mir schon: Mit einem guten Teig weiß ich Plätzchen ohne all das sehr zu schätzen. Diese hier sind nichts als einfach Teig und gleichzeitig sehr zu empfehlen - vanillig, mürb und alles in allem genau so, wie Kipferl sein sollten.


Vanillekipferl

Zutaten (für 2 Bleche)
  • 250 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 3 Eigelb
  • 75 g Zucker
  • Mark von 1,5 Vanilleschoten
  • 1 Prise Salz
  • 200 g kalte Butter
  • 125 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker

Zubereitung

Mehl, Mandeln und Backpulver auf eine Tischplatte geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Dahinein Zucker und Eigelb, Vanille und Salz geben. Von außen nach innen verkneten, dann auf dem Rand die Butter in Flöckchen verteilen und in den Teig einarbeiten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank legen.
Ofen auf 180 Grad vorheizen. Vom Teig kleine Kugeln abstechen und zu Kipferl formen. Auf ein Blech mit Backpapier legen und ca. 10 Minuten backen. Derweil Puderzucker und Vanillezucker vermischen. Die Kipferl aus dem Ofen nehmen und noch heiß mithilfe eines Siebes mit der Puderzuckermischung bestäuben. (Nicht drin wälzen, dabei gehen die Kipfelr kaputt.) Abkühlen lassen und in einer Dose aufbewahren.

Mittwoch, 28. November 2012

Zimtwaffeln

Letztes Wochenende habe ich mit meiner Mama eine große Menge an Plätzchen gebacken, darunter auch diese Zimtwaffeln hier. Während sich bei den andern ja die Zimtsterne, die meine Mutter nach dem Rezept eines Konditors backt, besonderer Beliebtheit erfreuen, sind meine große Keksliebe schon immer diese sogennannten Zimtwaffeln. Ich finde Waffelkekse grundsätzlich toll, aber wenn man so ein Spezialeisen hat, mit dem man ganz flache und knusprige Plätzchen backen kann, werden sie noch mal so gut. Wenn man die Kekse ganz heiß aus dem Waffeleisen fischt, setzt man sie zum Auskühlen sofort in einen Trichter, so bekommen sie ihre hübsche Form.























Zimtwaffeln

Zutaten
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl
  • ca. 1 geh. TL Zimt (oder etwas mehr)

Zubereitung

Alle Zutaten mit dem Mixer zu einem glatten Teig verkneten. Ein Waffeleisen für dünne Wafeln mit etwas Öl einfetten und erhitzen. Einen Trichter in ein Glas stellen, sodass er aufrecht steht. Mit zwei Teelöffeln jeweils eine kleine Menge des Teiges abstechen und in die Mitte des Waffeleisens geben. Kurz backen, herausnehmen und sofort (!) in den Trichter legen. Abkühlen lassen, während die nächste Waffel im Waffeleisen backt.

Donnerstag, 8. November 2012

Einfache Mürbteig-Ausstechplätzchen

Leute, ich habe den kürzesten Kurzhaarschnitt aller Zeiten. Ich meine, hinten waren meine Haare schon immer so kurz wie möglich ("Ich schneide den Nacken auf den höchsten Punkt, ok?" - "Auf den höchsten Punkt, geht klar"), das ist Teil der Frisur. Anders als sonst werden sie diesmal aber gar nicht so viel länger nach vorne. Wie auch immer, alles ziemlich kurz jedenfalls. Ich wollte eigentlich gar keine Kurzhaarfrisur, ich komm mir vor wie ein Junge. Gestern beim Spieleabend wurde mit "er" auf mich referiert. Ich sehe jetzt immer aus, als hätte ich einen Pferdeschwanz, dabei hab ich gar keinen. (Ich kann natürlich jetzt gar keinen Pferdeschwanz mehr binden, zum Glück - diese Haarentscheidungen morgens stellen für jeden fühlenden Menschen eine entsetzliche Überforderung dar.)
Weil ich gestern ein paar Bier zu viel getrunken hab, sitz ich um halb eins mittags immer noch im Bett und schreibe weises Zeug über Haare, dabei kommt Groningen nachher zu mir und ich hab weder eingekauft noch aufgeräumt noch gespült noch den Müll rausgebracht geschweigedenn was zu essen vorbereitet oder Blumen hingestellt. Dabei hat Groningen Essen, Blumen und Ordnung doch so gern. Es ist eine anspruchsvolle kleine Stadt.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema: Ab meinem Geburtstag darf man Plätzchen backen, so jahreszeitenmäßig. Den Anfang machen hier Sechser, Zweier und Sternchen aus simplem Mürbeteig, aromatisiert mit etwas Zitronenschale, wie ich es am liebsten mag. Für die Zahlen habe ich Pappschablonen ausgeschnitten, auf den ausgerollten Teig gelegt und mit einem spitzen Messer rundherum geschnitten. Glasiert sind die Plätzchen mit zweierlei Guss - Zitronensaft mit Puderzucker und Espresso mit Puderzucker.























Einfache Ausstechplätzchen

Zutaten (für 2 Bleche)
  • 300 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb
  • 200 g kalte Butter
  • ggf. Zitronenschale, Zimt oder Gewürze nach Geschmack

Zubereitung

Mehl, Zucker und Salz auf die Arbeitsfläche häufen. Mulde reindrücken  und Eigelb reingeben. Die Butter in Flöckchen über allem verteilen. Alles vom Rand aus zu einem glatten Teig verkneten. Kugel formen, in Frischhaltefolie 1 Std. kalt stellen.

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Bleche mit Backpapier auslegen. Teig dünn ausrollen, ausstechen und Plätzchen auf Blechen ca. 8-12 Min. backen. Danach nach Belieben glasieren.

Montag, 29. Oktober 2012

Schoko-Tahin-Cookies

Hallo zusammen! Am Wochenende gabs eine ganzganz kleine Party, weil jemand (ich wars! ich wars!) Geburtstag hatte. Zu Essen gabs ganz verschiedene Sachen, zum Beispiel großartige Matjes aus einem großen (beeindruckend großen!) Eimer, eine heiße Suppe, selbstgebackenes Brot und so weiter, und so weiter. Süßigkeiten braucht man an einem Geburtstag natürlich auch, und weil es nicht immer nur Marshmallows geben kann, hab ich (unter anderem!) diese Cookies hier nachgebacken.

Das Rezept hatte mich mal wieder sofort angelacht; und schon wenige Tage nach Veröffentlichung bei Sugar and Spice habe auch ich die Zutaten für die Kekse zusammengerührt. Ich bin immer froh, wenn ich eine Möglichkeit finde, den Inhalt eines angebrochenen Glases Tahin zu verwerten, weil ich das im Prinzip nicht besonders mag. Mittlerweile weiß ich aber, dass es ganz verschiedene Rezepte gibt, in denen Tahin vorkommt und deren Ergebnis mir geschmacklich ausgezeichnet gefällt. Diese Cookies sind ein weiteres Beispiel dafür.






















Schoko-Tahin-Cookies

Zutaten (für ca. 16 Cookies)
  • 80 g weiche Butter
  • 100 g Zucker (hier: eine Mischung aus braunem und braunem Rohrzucker; steigt bei Zuckersorten eigentlich einer durch? Ich nicht.)
  •  2,5 großzügige EL Tahin
  • 1 großes Ei
  • Vanillemark von einer Schote
  • 195 g Mehl (hier: Weizenmehl und Dinkelvollkornmehl, gemischt)
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Natron
  • 100 g dunkle Schokolade, möglichst viel Kakao (hier: Herrenschokolade, ca. 60%)

Zubereitung

Ofen auf 190 Grad vorheizen. Schokolade grob hacken.
Mit dem Mixer Butter, Zucker und Tahin vequirlen, bis eine cremige Masse entsteht. Vanillemark und Ei einmixen.
In einer zweiten Schüssel Mehl, Salz und Natron vermischen. Mehlmischung auf die flüssigen Zutaten geben und so lange unterheben, wie nötig ist, um alles zu verbinden. Gehackte Schokolade unterheben.
Ein Blec mit Backpapier aulegen. Aus dem Teig mit einem Esslöffel Nocken abstechen und mit den Händen zu Bällchen formen. Diese auf dem Blech plattdrücken. (Die Kekse laufen nicht sehr auseinander, anders als anderer Cookieteig, den man in Bällchenform aufs Blech legen kann.) Zwischen den Cookies ein bis zwei Zentimter Abstand lassen.
Kekse ca. 14 Minuten backen; wie so oft gilt auch hier: nicht zu spät aus dem Ofen nehmen, sonst bleiben die Kekse in der Mitte nicht weich.


(Quelle)

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Dinkel-Butter-Cracker

Für regelmäßige Spieleabende (die ich übrigens sehr lieb gewonnen habe) muss man regelmäßig kochen oder backen. Das finde ich toll, denn sonst hat man ja selten Verwendung für, zum Beispiel, einen ganzen Kuchen. (Tatsächlich habe ich noch keinen Kuchen für einen Spieleabend gebacken, das ist aber purer Zufall und wird sicher noch passieren.) Andere Sachen, die man gut beim Spielen essen kann, sind zum Beispiel Salted Caramel Shortbread, Johannisbeer-Streusel-Muffins oder diese Crackerchen hier.

"Cracker" ist insofern keine ganz passende Bezeichnung, als dass die relativ große Menge an Butter im Teig für Cracker, glaube ich, eher untypisch ist. Das Repertoire des Deutschen an Begriffen für salzige Plätzchen ist aber nicht sehr groß, deswegen muss man nehmen, was man kriegen kann.

Das Rezept ist von hier und hat mich vor allem deswegen angelacht, weil der Teig so dünn wie möglich ausgerollt werden soll und man dafür gut die Nudelmaschine verwenden kann. Die Nudelmaschine habe ich bisher nur für - Überraschung! - Nudeln gebraucht; auch deswegen schien mir diese Crackersache ein schönes Experiment.
Das Ergebnis ist toll, wirklich toll, sofern man die im Rezept (ich meine das Originalrezept, nicht meine Version hier!) angegebene Wassermenge drastisch reduziert, die ist Quatsch. Ich habe außerdem Dinkel- statt Weizenmehl verwendet und Kräutersalz auf die Cracker gestreut (highly recommended!).
























Dinkel-Butter-Cracker

Zutaten (für ca. 2 Bleche sehr dünne Cracker; Menge kann man gut verdoppeln)
  • 90 g Dinkelvollkornmehl
  • 65 g Dinkelmehl
  • 55 g ungesalzene kalte Butter
  • 20 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Paprikapulver (edelsüß)
  • Meersalz mir Kräutern zum Bestreuen

Zubereitung

Mehl, Zucker, Salz, Paprikapulver und Butter (in Stückchen) mit den Fingern oder der Küchenmaschine verkneten, bis Krümel entstehen und die Butter gleichmäßig verteilt ist. Ca. 20 ml kaltes Wasser zugeben und mit einem Löffel einarbeiten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Wasser zufügen.

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig mit der Hand oder der Nudelmaschine portionsweise dünn ausrollen. Ich habe die selbe Stufe verwendet, die ich auch für Tagliatelle nehme (6). Wenn der Teig zu klebrig ist, evt. zwischendurch mehlen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche mit einem Messer in Rechtecke schneiden und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Mit Kräutersalz bestreuen und ein paar Minuten backen, bis die Cracker wenig dunkler werden. Abkühlen lassen und sofort essen oder in luftdichten Dosen aufbewahren.


(Idee)

Sonntag, 23. September 2012

Salted Caramel Shortbread

Shortbread ist super. Shortbread mit einer dicken, cremigen Karamellschicht ist doppelt super. Geschmacklich ist dieser Keks hier wirklich nicht zu schlagen. In dem Blog, von dem ich das Rezept habe, hatten viele Leute Probleme mit der Konsistenz des Karamells - zu flüssig, zu fest, zu sontwas. Hierzu muss ich ohne Einbildung sagen, dass es mir auch ganz ohne Thermometer immer gelingt, geschmolzenen Zucker genau bis zur richtigen Temperatur zu erhitzen, sodass meine Süßigkeiten immer genau die richtige Konsistenz aufweisen. Tja, gekonnt ist gekonnt. Problematischer fand ich bei dieser Süßigkeit ehrlich gesagt die Krümeligkeit des Shortbreads. Klar, das muss so sein, weils Shortbread ist - wird aber zur Schwierigkeit, wenn man den abgekühlten Keks zerschneiden will. Wens nicht stört, dass der ein oder andere Keks beim Zerteilen zerbröselt und dann sofort weggenascht werden muss, der sollte dieses Rezept hier mal ausprobieren. (Ein bisschen einfacher macht man es sich, indem man das Shortbread erst nur in Streifen schneidet - dabei zwischendurch das Messer sauber machen! - und die Streifen dann mit dem Karamell nach unten auf ein sauberes Brettchen legt und dann in Stücke schneidet.)
Ich habe die Menge halbiert und hatte immer noch reichlich Shortbread für einen Spieleabend mit sechs Personen.

Zusatz 24.9.: Erica von ericassweettooth.com schlägt vor, dass die (extreme) Krümeligkeit daran liegen könnte, dass meine Butter nicht wirklich Zimmertemperatur hatte. Das könnte in der Tat sein; beim Nachmachen darauf also besser achten!







































Salted Caramel Shortbread

Zutaten (für eine quadratische Form ca. 20x20 cm oder etwas größer)

für das Shortbread:
  • 10 EL ungesalzene Butter, Zimmertemperatur
  • 115 g Zucker
  • 375 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Eigelb
für das Karamell:
  • 225 g ungesalzene Butter
  • 225 g brauner Zucker
  • 170 g heller Sirup (hier der von Grafschafter)
  • 2 TL feines Meersalz (plus etwas zum Bestreuen)
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Sahne
  • etwas Vanillearoma oder besser -extrakt

Zubereitung

Für das Shortbread Form oder Backblech mit Backpapier auslegen (Achtung: sollte in den Kühlschrank passen). Butter, Zucker und Salz mit einer Gabel gut vermixen. Eigelb einkneten. Das Mehl zufügen und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer ca. 1 cm dicken Platte ausrollen. Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und 15 bis 20 Minuten backen, bis die Oberfläche zu bräunen beginnt. Abkühlen lassen.

Für das Karamell Butter, braunen Zucker, Zucker, Sirup, Salz und Sahne in einen Topf geben und aufkochen. Köcheln gerade bis zur Firm-Ball Stage. Wer hat, benutzt ein Thermometer, aber es geht auch so. Vom Herd nehmen, Vanille einrühren und auf das Shortbread gießen. Sofort glatt streichen.

Einige Stunden abkühlen und fest werden lassen. (Im Rezept stand drei, ich habe nur eine gewartet und das war vollkommen OK.) Mit Meersalz bestreuen und vorsichtig in Würfel schneiden. Je nach Konsistenz des Karamells sollte da Shortbread im Kühlschrank aufbewahrt werden, das war in diesem Fall nicht nötig. Wer es noch cremiger mag, nimmt das Karamell früher vom Herd.


(Idee)

Samstag, 9. Juni 2012

Macarons!

Judith und ich haben die Zeit absolut sinnvoll genutzt: Den Samstag haben wir damit verbracht, aus den vom Eis übriggeblieben Eiweiß Macarons in verschiedenen Farben zu backen. Wir hatten das beide noch nie versucht und hatten etwas Angst, dass alles schief geht, aber eigentlich sind sie ganz gut gelungen - etwas schwierig ist nur, bei meinem Ofen die richtige Temperaur zu erwischen und dann abzuschätzen, wann die Macarons fertig sind.
Ich finde unsere Macarons sehr hübsch - vor allem die Braunen mit Kakao und Pistazien. Sie schmecken wohl auch gut: die, die wir gestern zum Fußballgucken mitgenommen haben, waren schnell weggefuttert.






Zutaten (für 1 Blech, ca. 20 Macarons)
  • 45 g gemahlene Mandeln (Achtung: Wenn man gemahlene Mandeln kauft, muss man diese noch sieben. Bei uns ergaben 200 g gekaufte gemahlene Mandeln ca. 90 bis 100 g gesiebte Mandeln.)
  • 75 g Puderzucker
  • 10 g Zucker
  • 1 Eiweiß (bitte abwiegen: 36 g sollen's sein)
  • Lebensmittelfarbe in Pulverform oder Kakaopulver

  • für die Füllung:
  • 50 g Schokolade nach Wahl
  • 10 g Sahne

Zubereitung

45 Gramm Mandeln aussieben. Die groben Teile zurück behalten - sie kommen nicht mit in den Teig. 75 g Puderzucker ebenfalls sieben (damit er nicht klumpt) und mit den Mandeln vermischen.
Eiweiß in eine Schüssel geben und steif schlagen. Dabei zu Beginn den Zucker, gegen Ende die Lebensmittelfarbe (Achtung: keine flüssige) zugeben. Die Mandelmischung vorsichtig nach und nach unter den Eischnee heben.

Ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und kleine Kreise aufs Blech spritzen. Diese sollten keinesfalls größer als ein 2-Euro-Stück sein, sonst werden die Macarons zu groß. Zu dick ist auch nicht gut. Wenn der Teig nicht sehr flüssig ist, kann man ihn mit der Tülle des Spitzbeutels gut ein bisschen verteilen, indem man aufhört zu drücken und kleine kreisende Bewegungen macht.

Die Macarons 15 bis 20 Minuten auf dem Backblech stehen lassen; sie härten dann an. Den Ofen währenddessen auf 140 Grad vorheizen. Anschließend das Blech aus einer Höhe von 5 bis 10 Zentimetern gerade auf eine ebene Oberfläche fallen lassen.
Wer mag, bestreut die Hälfte der Macarons jetzt mit Glitzerzucker o.ä.. Dann werden sie für ca. 20-30 Minuten (bei mir eher eine Stunde) gebacken. Nach einiger Zeit bilden sich die charakteristischen "Füßchen". Wenn man sie aus dem Ofen nimmt, sollten sie sich mit einem Messer vom Backpapier ablösen lassen, ohne zu zerbrechen. Macarons ablösen und abkühlen lassen.

Die Sahne in einem kleinen Topf bei geringer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, dabei nach und nach die gehackte Schokolade zufügen. Dabei immer Rühren. Wenn die Schokolade komplett geschmolzen ist, auf jede Macarons-Unterseite einen kleinen Klecks der Füllung geben und eine Oberseite aufsetzen. Auf einer ebenen Fläche aushärten lassen.

Wie lange sich die Macarons mit Füllung halten, weiß ich auch nicht genau. Wegen der enthaltenen Sahne sollte man sie allerdings besser im Kühlschrank aufbewahren.

Freitag, 23. März 2012

Baiser

Mmmh, Baiser! Bietet sich an, wenn man 15 Eiweiß im Kühlschrank hat. Gibts einfach so oder als Meringue-Parfait oder gefüllt mit Eis oder zerbröselt im Trifle mit Beeren.






Zutaten
  • Eiweiß
  • pro Eiweiß (25 g) 50 g Zucker
  • Spritzer Zitronensaft
  • Prise Salz

Zubereitung

Ofen auf 100 Grad vorheizen (bei mir: etwas mehr). Das Eiweiß mit dem Salz und dem Zitronensaft steif schlagen. In einen Spritz- oder Gefrierbeutel füllen und nach Wunsch aufs Backblech spritzen. 2 Stunden (bei mir: v-i-e-r) im Ofen trocknen. Wenn mehrere Bleche im Ofen sind, zwischendurch die Position wechseln (bei mir: die oberen werden schön, die unteren trocknen dafür auch von unten).

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Vanille-Butter-Sternchen (großartig)

Sonjas Vanille-Butter-Sternchen, die ich die Ehre hatte, probieren zu dürfen, fand ich so lecker, dass ich sie vor Weihnachten noch nachbacken wollte. Nachdem alle Unklarheiten beseitigt waren habe ich das gestern in die Tat umgesetzt. Die Sterne sind auch bei mir lecker geworden, allerdings war der Teig so, wie Sonja ihn gemacht hat, viiiel zu klebrig und daher nicht ausroll-, geschweigedenn ausstechbar. (Vielleicht liegt das an den "drei Esslöffeln" Frischkäse. Ich dachte schon beim Backen, dass das eine für Frischkäse ja eher uneindeutige Mengenangabe ist. Waren gestrichene Esslöffel gemeint? Dann hab ich wohl zu viel genommen. Ich hab mit dem Löffel einfach so in der Packung gestochert und nicht versucht, den Löffel mit dem Käse genau auszukleistern.) Ich musste also noch eine ziemlich Menge Mehl zufügen, ich schätze, mindestens 100 Gramm, vielleicht auch mehr. Das Ergebnis gefällt mir jetzt aber gut. Die Sternchen sind hübsch aufgegangen, sehen verschneit aus und überzeugen insgesamt durch Niedlichkeit. Also alles, wies sein sollte.




Zutaten (für ca. 3 Bleche)

für den Teig:
  • 300 g + mind. 100 g Mehl
  • 300 g Butter
  • 3 EL Frischkäse
  • 3 EL Sekt
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Pckg. Vanillezucker (hier: 1 geh. EL)
  • 1 TL Backpulver (hier: Weinsteinbackpulver)
außerdem:
  • Puderzucker, ca. 100 g
  • 1 Msp. Vanille, alternativ mehr Vanillezucker

Zubereitung

Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten. Dabei mit 300-350 g Mehl anfangen und dann so lange Mehl zugeben, bis der Teig eine gute Teig-Konsistenz hat. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Teig ausrollen (nicht zu dünn) und kleine Sterne ausstechen. Auf ein Blech legen und 5 Minuten backen.
Derweil Puderzucker mit etwas Vanille vermischen. Die Sternchen direkt aus dem Ofen darin wälzen. Abkühlen lassen.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Biscotti mit weißer Schokolade (und Resten von Cranberries, Pistazien und Pinienkernen)

Noch mehr Kekse! Diese Biscotti wollte ich schon ewig ausprobieren (die Idee stammt von hier) und ich finde sie sehr gelungen. Als nächstes sind diese dran.



Zutaten (für ca. 36 Stück)
  • 400 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL ÖL
  • 3/4 Röhrchen Bittermandelaroma (oder Amaretto oder Mandelextrakt)
  • 120 g geschälte ganze ungesalzene Pistazien (hier: ein Teil Pistazien, ein Teil Pinienkerne)
  • 150 g getrocknete Beeren, grob gehackt (Cran-, Erd- oder Him-, hier: Cran-.)
  • 75 g weiße Schokolade, grob gehackt

Zubereitung

Ofen auf 175 Grad vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.
Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel
mischen. Mit dem Mixer Eier mit Zucker, Bittermandelaroma und Öl schaumig quirlen. Die Mehlmischung zugeben und alles glatt rühren. Schokolade, Nüsse und Beeren unterheben.

Den Teig halbieren und auf dem Backblech zwei längliche Laibe daraus formen, die ca. 7,5 cm breit sind. Die Laibe gehen wegen des Backpulvers ziemlich auf, wer gerne kleinere Biscotti hätte, worüber ich beim nächsten Mal nachdenken würde, kann also ruhig auch drei oder vier Laibe formen, dann natürlich kürzer backen.

Die Laibe ca. 30 Minuten backen, bis sie sich fest anfühlen und sich bräunen. Aus dem Ofen nehmen und 30 Minuten abkühlen lassen. Den Ofen anlassen, die Temperatur aber auf 160 Grad reduzieren. Die Laibe nach dem Abkühlen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese aufrecht auf dem Blech aufstellen und nochmal ca. 20 Minuten backen, bis die Kekse auch an den Seiten etwas braun werden.

Luftdicht aufbewahren.



Laibe vor dem Backen (oben) und nach dem Backen (unten):


Montag, 19. Dezember 2011

Glühweinschnitten

Mmmmmh supergut! Leider war es mir nicht mehr möglich, ein Foto von den kleingeschnittenen Schnitten zu machen. Es sind bloß noch zwei oder so irgendwo tief in einer Keksdose versteckt (vor mir selbst). Aber man kann sich wohl auch so vorstellen, wie in etwa das Ergebnis aussieht (rosa).



Zutaten (fü 1 Blech)
  • 250 g Mehl
  • 250 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 150 g Schokoraspel
  • 250 g Puderzucker
  • 1/8 Liter + etwas Glühwein für die Glasur (mind. 5 EL, eher etwas mehr)
  • 100 g gehobelte Mandeln

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Blech mit Backpapier auslegen.
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Eiern schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Schokolade und Glühwein zugeben. Teig auf das Blech streichen und ca. 20 Minuten backen. Komplett auskühlen lassen.
Puderzucker mit etwas Glühwein vermischen, bis eine dickflüssige, streichfähige Masse entsteht. Den Kuchen damit bestreichen. Mit Mandeln bestreuen. Komplett fest werden lassen und dann in kleine Quadrate schneiden.


(Quelle)

Freitag, 16. Dezember 2011

Dinkel-Orangen-Herzchen

Kleine Glitzerherzchen nach einem meiner liebsten Ausstech-Teig-Rezepte. 2009 entdeckt, 2010 - wie Plätzchenbacken überhaupt - ignoriert, hab ich es diese Woche wieder herausgekramt. Für meinen Geschmack müssen diese Plätzchen winzigklein und mit Glitzer dekoriert sein. Das werde ich weiterhin so etablieren.

Achtung: Wenn man die ganze Menge Teig zubereitet, sollte man beachten, dass man ihn erstens auf zwei Schüssel aufteilen muss, denn 600 Gramm Mehl sind wirklich sehr viel. Außerdem sollte man beachten, dass, wenn man so wie ich den kleinsten Ausstecher der Welt verwenden will, man allein mit Ausstechen und Backen etwa drei Stunden (hier) beschäftigt ist. Verzieren noch nicht mit eingerechnet. Es empfiehlt sich also wirklich, die Teigmenge zu halbieren.





Zutaten (für ca. 30.000 Bleche)
  • 600 g Dinkelmehl (kein Dinkelvollkornmehl)
  • 200 g Rohrzucker, braun
  • 350 g kalte Butter
  • Schale von 3 Orangen
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 50 g Orangeat
  • 20 ml Cointreau (hier: Grand Marnier)
  • 150 g geriebene Mandeln
  • 1 Ei
zum Verzieren:
  • weiße Schokolade (100 g haben ca. für die Hälfte der Herzchen gereicht, aber danach hatte ich sowieso keinen Nerv mehr)
  • Glitzer

Zubereitung

Orangeat fein hacken. Butter mit Rohrzucker, Orangenschale, Salz, Vanillemark, Cointreau, fein gehacktem Orangeat, Mehl und Mandeln glatt kneten (geht gut mit den Händen). Zum Schluss das Ei einkneten.
Ofen auf 160 Grad vorheizen. Teig zwischen zwei Schichten Backpapier ca. 6 mm dick ausrollen (also nicht sehr dünn! Ich rolle immer zu dünn aus), ausstechen und ca. 12 Minuten (hier, wg. komischem Ofen: deutlich länger) backen.
Abkühlen lassen. Weiße Schokolade im Wasserdampf schmelzen. Mit Zahnstocher oder Finger auf die Herzchen auftragen und anschließend beglitzern.

(Idee)

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Waffelkekse aus dem Waffeleisen





Zutaten
240 g Mehl
150 g Butter
90 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 TL Zitronensaft
geriebene Orangen- oder Zitronenschale

Zubereitung
Alle Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Waffeleisen erhitzen (maximale Hitze), einfetten. Aus dem Teig kleine Kugeln formen (in Größe von etwas zu kleinen Pralinen) und jeweils sechs davon ins Waffeleisen legen (eine in die Mitte, außerdem in jedes Herz eins). Pro Ladung ca. 2 bis 3 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen, in eine Schüssel füllen, stolz vorzeigen, aufessen.