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Mittwoch, 3. März 2021

Chai Earthquake Cookies

Gute Keksrezepte zu finden ist gar nicht so einfach. Immer vor Weihnachten probiere ich einiges aus und bin dann oft gar nicht begeistert. Diese hier sind richtig, richtig super. Total lecker und trotzdem ziemlich schnell gemacht. Mache ich sicher noch vor Weihnachten das nächste Mal. Und dann mache ich vielleicht auch ein Foto. Das Rezept ist aus der NYT.

Chai Earthquake Cookies

Zutaten

  • 1 EL fein gemahlenen Espresso (nicht Instant)
  • 115 g Butter
  • 255 g Mehl
  • 2 EL Ovomaltine-Pulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Ingwer, gemahlen
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 1/8 TL Nelken, gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 2 große Eier
  • 165 g brauner Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 50 g weißer Zucker, zum Rollen
  • 50 g Puderzucker, zum Rollen


Zubereitung

Kaffeepulver in eine kleine Metallschüssel geben. Butter bei mittlerer bis hoher Hitze in einem kleinen Topf schmelzen bis sie nussigbraun wird, ca. 5 bis 6 Minuten. Dabei gelegentlich rühren. Butter auf den Kaffee gießen und gut verrühren. Stehen lassen, ab un dzu rühren.

In einer mittleren Schüssel Mehl, Backpulver, Salz, Ovomaltine, Ingwer, Zimt, Kardamom, Nelken und Pfeffer vermischen.

In einer großen Schüssel Eier mit braunem Zucker bei mittlerer Geschwindigkeit mixen, bis die Masse deutlich heller ist (ca. 3 Minuten). Vanilleextrakt und Kaffeebutter einmixen. Dann bei niedriger Geschwindigkeit das Mehl einmixen. Teig mind. 2 Std., max. 3 Tage kaltstellen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Weißen und Puderzucker in je eine Schüssel geben. Mit einem EL Teig abstechen (ca. 25 g), Kugeln formen, erst im weißen, dann im Puderzucker wälzen. Auf ein Backblech legen (5 cm Abstand) und für ca. 10 Min. ins Gefrierfach stellen (im Winter bietet sich der Balkon an).

Backen, bis die Kekse von unten bräunen, aber noch weich sind - 12 bis 14 Minuten. Nach ein paar Minuten vom Blech nehmen und auskühlen lassen.


 

Mittwoch, 2. Januar 2019

Weißes Schokomousse mit Orange

An Weihnachten habe ich dieses Schkomousse gemacht. An sich sehr lecker, allerdings schlägt das Originalrezept eine total bescheuerte Verwendungsweise der Gelatine vor, die m.E.n. nicht funktionieren kann. Entsprechend hier das abgewandelte Rezept, mit, wie immer, Last-Minute-Foto schnell noch beim Essen aufm Sofa.

Weißes Schokomousse mit Orange

 Zutaten (für 4 Portionen)
  • 150 g weiße Kuvertüre
  • 150 g Sahnejoghurt
  • 250 ml Schlagsahne
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Blatt weiße Gelatine
  • 1 Bio-Orange
  • 1 EL gehackte Pistazien

Zubereitung 

Die Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad langsam (!) schmelzen. Das Wasser sollte nicht koche und die Schüssel sollte das Wasser nicht berühren. Derweil die Gelatine in kaltem Waser einweichen. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen, Joghurt mit der abgeriebenen Schale einer halben Orange in einer großen Schüssel vermischen.

Wenn die Schokolade geschmolzen ist, die Gelatine in einem kleinen Topf schmelzen. Die Hälfte des Joghurts mit dem Schneebesen nach und nach unterrühren. Dann die Gelatinemasse zum restlichen Joghurt in die Schüssel geben und gut verrühren. Schokolade zugeben, ebenfalls gut unterrühren. Nach und nach die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben. Creme in 4 Schälchen füllen, kalt stellen.

Vor dem Servieren die Creme mit der abgeriebenen Schale von einer halben Orange und den gehackten Pistazien bestreuen.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Spekulatiusparfait (und nicht im Bild, weil nicht existent: Glühweinkirschen)

Geht das nur mir so? Ich glaube, die Weihnachtsträgheit hat eingesetzt. Eigentlich einen Haufen Sachen zu tun, aber irgendwie geht (fast) nix mehr. Als hätte ich mich überarbeitet in den letzten Wochen und als wärn schon Ferien. Was aber zum Glück noch geht: Mal einen weihnachtlichen Nachtisch zusammenmixen. Wie das immer so ist: Von diesem Parfait gibt es keine guten und besonders appetitlichen Fotos. Das sollte - wie meistens - aber eher als Indiz dafür gesehen werden, wie lecker es ist. Musste halt schnell weg.




















Seufz. Immerhin habe ich es noch geschafft, etwas Spekulatius drüberzubröseln. Wär das hier ein echter Nachtisch zu einem echten Essen gewesen (und nicht eher in einem spontanen Anfall von "Ich brauche Eis, jeeeeeeeetzt sofort" entstanden), hätte es dazu noch Glühweinkirschen gegeben. Also Kirschen aus dem Glas, irgendwie ein bisschen eingekocht mit Glühweingewürz oder so.

Bevor das Rezept kommt, hier zum Ausgleich noch ein schönes Foto von meinem (auch in diesem Jahr selbstgebundenem!) Adventskranz.



























Spekulatiusparfait

Zutaten (für 6 Personen)
  • 90 g Sahne-Muh-Muhs (Kuhbonbons, die in dem gelb-weißen Papier)
  • 400 g Sahne
  • 10 Gewürz-Spekulatius
  • 1 frisches Ei
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Die Bonbons hacken und in etwa 50 g Schlagsahne in einem Topf bei geringer Hitze unter Rühren auflösen lassen. 8 Spekulatius grob hacken und unter die flüssige Bonbonmasse rühren. Eigelb und Puderzucker mehrere Minuten mit dem Mixer hell und cremig schlagen. Anschließend die Keksmasse unter die Eimasse rühren. Die restliche Schlagsahne steif schlagen und unterheben. Eiweiß und Salz zu steifem Eischnee schlagen und ebenfalls unterheben.

Die Masse entweder in eine große Form oder in mehrere Gläschen füllen - ich mag die kleinen Portionsformen immer gern. Das Parfait gut abdecken und für mindestens 6 Stunden (gerne über Nacht) in das Gefrierfach stellen. Zum Servieren die Form(en) kurz vorher aus dem Eisfach nehmen, eventuell kurz in heißes Wasser tauchen und das Parfait stürzen. Die restlichen Kekse fein zerkrümeln und über das gestürzte Parfait streuen.

(Quelle)

Dienstag, 9. Dezember 2014

Plätzchenzeit: Nougat-Cranberry-Kipferl

Plätzchenzeit!!! Ach, hab ich schon gesagt. Egal: Plätzchenbacken macht Spaß, insbesondere am Adventssams- oder -sonntag mit schön Kerzen an und Rotwein in kleinen Gläschen, die ganz oft aufgefüllt werden. Dazu: Der neue Erdmöbel-Song. (ja, dieses Jahr gibt es jeden Adventssonntag einen!!!!) Neuerscheinung aufm Plätzchenteller sind dieses Jahr diese Nougat-Cranberry-Kipferl, die schnell gemacht sind und lecker schmecken.






















Nougat-Cranberry-Kipferl

Zutaten (für 1 Blech)
  • 50 g getrocknete Cranberries
  • 50 g Nougat
  • 75 g Butter, zimmerwarm
  • 170 g Mehl
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • 130 g Puderzucker
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • Mark von 1 Vanilleschote 

Zubereitung

Cranberries fein hacken. Nougat und Butter mit den Quirlen glatt rühren. Cranberries, Mehl, 1 Prise Salz, 30 g Puderzucker, Mandeln und Ei zugeben, mit den Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Teig in 2 Rollen mit ca. 3 cm Durchmesser formen. 2 Stunden kalt stellen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Rollen in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese zu Kipferln formen. Auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Im vorgeheizten Backofen 12 bis 14 Minuten backen. Restlichen Puderzucker mit dem Vanillemark mischen. Die noch warmen Kipferln darin wälzen.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Apfel-Rosinen-Waffeln (mit Espresso-Amaretto-Sahne)

Zur Feier des ersten Advents habe ich Waffeln gebacken. Beziehungsweise: Ich habe den Teig gemacht, mein Freund hat gebacken. Das ist nämlich gar nicht so leicht mit einem echten Waffeleisen (aus Eisen!!!), das auf dem Gasherd verwendet werd. Der Freund hat einen Faible für Küchengeräte, die eine Tonne (oder mehr) wiegen. Machste nix. Es ist aber auch nicht nur das Gewicht - irgendwie brennen mir die Waffeln immer entweder an oder sind noch roh, ein dummes Problem. Letztlich sind dank seiner Expertise (und dank der Tatsache, dass wir ein Glas mit Rumrosinen im Kühlschrank lagern, für Momente wie diesen) aber doch gute Waffeln rausgekommen.
 Übrigens: Weil bald Weihnachten ist, gibts nicht nur Waffeln zum Kaffee - unser aller Lieblingsband schenkt uns auch dieses Jahr wieder ein schönes Weihnachtslied, das wir hören und uns freuen sollten, wenn wir die Eismaschine Annika auf unsern Wunschzettel schreiben.
















Dank des Sahneaufschäumgerätes, das der Freund besitzt, sahen wir uns dazu in der Lage, zu den Waffeln eine aromatisierte Sahne herzustellen. Dazu 200 ml Sahne, 1 EL Amaretto und 1/2 Portionspackung Instant-Espressopulver in den Schlagsahnebereiter (isi Easy Whip) füllen und losschäumen.

Apfel-Rosinen-Waffeln

Zutaten (für ca. 7 Waffeln)

  • 100 g Butter, zimmerwarm
  • 85 g Zucker
  • 3 Eier
  • 175 g Mehl
  • ca. 175 ml Milch
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Apfel
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 geh. EL Rumrosinen, etwas abgetropft*
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung

Weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterrühren. Das Mehl mit Salz und Backpulver in einer kleinen Schüssel vermischen. Nun abwechselnd Mehlmischung und Milch in die Buttermasse einrühren. Dabei so viel Milch zugeben, dass der Teig dickflüssig vom Löffel tropft. Den Apfel schälen und in Würfel schneiden, mit Zitonensaft beträufeln. Apfelstücke und Rumrosinen in den Teig rühren und die Waffeln im Waffeleisen ausbacken.

*Für die Rumrosinen einfach Rosinen in ein Weckglas geben und mit braunem Rum auffüllen. Die Rosinen können nach ein paar Stunden nach Bedarf eingesetzt werden - meines Erachtens nach gehören sie in praktisch alle Mehlspeisen und in viele gute Kuchen.

Freitag, 21. November 2014

Birnen-Amaretto-Kuchen mit Streuseln - zum Geburtstag!

Jemand liebes hatte Geburtstag und ich habe Kuchen gebacken. Ich finde es immer gut, wenn Leute im November oder Dezember Geburtstag haben, dann kann man in deren Kuchen nämlich ordentlich Weihnachtsgewürz reinpacken. Das Rezept hat sich als sehr gute Wahl rausgestellt. Der Kuchen ist superlecker und das sogar noch drei Tage später, wenn man ihn einfach offen rumstehen lässt: immer noch saftig, gewürzig, obstig, streuselig und die Sahne dazu, die braucht man eigentlich fast gar nicht, weil er, wie gesagt, überhaupt nicht trocken ist. Was man allerdings durchaus braucht, bei der Zubereitung: ungefähr alle Schüsseln, die man hat.




















Das Rezept stammt wohl aus einem der Ottolenghi-Kochbücher, ich bin aber bei Kirsten drauf gestoßen.

Birnen-Amaretto-Kuchen mit Streuseln

Zutaten (für 1 Kastenform)
  • 1 Stich Butter zum Einfetten der Form
  • 100 g geschälter Apfel (ca. 1 Stück)
  • 150 g geschälte Birne (ca. 1 Stück)
  • 30 g Walnusskerne, nur ganz grob gehackt
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Amaretto
  • 210 g Mehl + etwas zum ausmehlen der Form
  • 3/4 TL Backpulver
  • 3/4 TL gemahlener Zimt
  • 1/3 TL gemahlene Gewürznelken
  • 45g gemahlene Mandeln
  • 3 Eier
  • 180 ml Sonnenblumenöl
  • 230 g Zucker
  • 1/4 TL Salz
für die Streusel:
  • 100 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 60 g kalte Butter   

Zubereitung

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Die Kastenform mit Butter einfetten und mit Mehl ausstreuen.

Grob zerteilte Walnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Apfel und Birne schälen und würfeln. Obst, Walnüsse, Zitronenschale und Amaretto in einer kleinen Schüssel miteinander vermischen.
Mehl, Backpulver, Zimt, Nelken und Mandeln in einer anderen Schüssel verrühren.

Öl und Zucker in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät 1 Min. lang schaumig rühren. Zwei Eier trennen und die Eiweiße beiseitestellen. Die Eigelbe mit dem dritten Ei verquirlen.
Bei niedriger Geschwindigkeit langsam die mit dem Ei verquirlten Eigelbe zur Öl-Zucker-Mischung geben. Die Mehl-Mischung hinzugeben und unterrühren (hier mit dem Rühren nicht übertreiben), anschließend die Obstmischung unterheben.
Die Eiweiße mit dem Salz zu steifem Schnee schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
Kuchenteig in die Kastenform füllen.

Für die Streusel Mehl und Zucker in eine Schüssel geben und zusammen mit der kalten Butter (in kleinen Würfeln) mit den Fingern verkneten, bis sich Streusel formen. Die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 50 bis 60 Minuten backen (Stäbchenprobe - bei mir hat mal wieder alles viel länger gedauert, keine Ahnung wieso). Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

Montag, 16. Dezember 2013

Spekulatius-Brezeln

Plätzchenzeit!!! Supergut, superhübsch und vor allem "raffiniert" (C. Kenkel) sind diese Spekulatius-Brezeln.




















Spekulatius-Brezeln

Zutaten (für 20 bis 30 Brezeln)
  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Mehl
  • 125 g weiche Butter
  • 90 g brauner Zucker
  • 1 Ei (getrennt)
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 0,5 TL Nelken, gemahlen
  • 0,5 TL Muskat
  • Zucker, ca. 100 g, zum Wälzen
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und abkühlen lassen.
Butter, brauner Zucker und Salz mit dem Mixer gut verrühren. Ei trennen und Eigelb unterrühren, Eiweiß beiseite stellen. Gewürze, Mehl und Mandeln mischen und kurz unter den Teig kneten. Spekulatiusteig 1 Std. kalt stellen.

Den Blätterteig quer halbieren, sodas zwei gleichgroße Platten entstehen. Spekulatiusteig rechteckig in der Größe der Platten ausrollen. Eine Blätterteighälfte dünn mit etwas Eiweiß bepinseln. Spekulatiusteig auf den Blätterteig legen, ebenfalls mit Eiweiß bepinseln und mit der zweiten Blätterteighälfte belegen. Teigplatte nochmals 30 Minuten kalt stellen.

Ofen auf 190 Grad vorheizen. Den gekühlten Teig ca. 5 mm dick ausrollen, Ränder begradigen. Aus dem Teig quer ca. 8 mm breite  Streifen schneiden. Die Enden gegeneinander rollen, damit sich der Teigstreifen wie eine Kordel eindreht und zu Brezeln formen. Zucker auf einen Teller streuen und die Brezeln von beiden Seiten darin wenden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und in 10-15 Minuten goldbraun und knusprig backen.


(Quelle)

Sonntag, 8. Dezember 2013

Weihnachtsmusik



Auch dieses Jahr, trotz allem; zum Beispiel weil meine Weihnachtszeit frühestens am Mittwoch Abend anfängt.

(Mit Wodka und Spekulatius auf dem Eigelstein und wer meine Brille und meine Mütze kennt findet mich bei 3:08.)

Donnerstag, 17. Januar 2013

Ananas-Chutney mit Pistazien

Dass ich dieses Chutney eingekocht habe, ist schon eine Weile her: Ein Gläschen davon befand sich im Adventskalender für meine Mama.





















Das Chutney ist sehr lecker, aber ich würde die Ananas beim nächsten Mal etwas kleiner schneiden, da sie beim Kochen praktisch nicht zusammenfällt und ich Chutneys gerne auf Broten esse, da stören riesige Ananasbrocken. Wer es gerne rustikal mag, für den ist es auch in großstückig gar nicht schlecht geeignet. Die Kombination aus Ananas und Pistazie ist jedenfalls gut.


Ananas-Chutney mit Pistazien 

Zutaten (für ca. 6 Gläschen)
  • 1 Ananas
  • 350 g kleine rote Zwiebeln
  • 4 EL neutrales Öl
  • 75 g Pistazien
  • 1 kleine frische Chilischote
  • 250 g brauner Kandis
  • 75 ml milder Essig (Himbeer oder weißer Balsamico)
  • 1 Sternanis
  • 6 Nelken
  • 8 Pimentkörner
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer 

Zubereitung

Ananas schälen und würfeln. Zwiebeln schälen und ebenfall würfeln. Pistazien grob hacken, Chili halbieren, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden.
Etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin unter Rühen braten, bis sie weich sind. Dann Ananas, Pistazien, Chili, Zucker, Essig und Gewürze zugeben. Bei niedriger Hitze ca. 30 bis 40 Minuten köcheln lassen, bis alle Zutaten gut miteinander verbunden sind. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und sofort in heiß ausgespülte Schraubgläser geben. Zuschrauben, auf den Kopf stellen, abkühlen lassen.


(Idee: Wünsch dir was - Geschenke aus der Weihnachtsküche)

Samstag, 29. Dezember 2012

Pilz-Zucchini-Risottomischung mit selbstgetrocknetem Gemüse & Weihnachtskatzen

Ich hoffe, alle andern hatten genauso schöne Weihnachten wie ich - bei mir gab es zum Beispiel einen riesigen bunten Tannenbaum, Sauerbraten à la Mama, ziemlich gute Pizza (beides an verschiedenen Tagen!), einen abendlichen Spaziergang auf der Suche nach der täglichen Dosis Cola Light durch eine der schönsten Städte, ein Gummitier-Reh und (echte) kleine bzw. gar nicht mehr so kleine Katzen - besser geht es kaum, wie ich finde.
Im Anschluss an Weihnachten gab es auch noch leckeres Fondue bei lieben Freunden (mit einer großartigen selbstgemachten Limetten-Mayo!) und eine fette Erkältung. Tja!

























So lieb können nur Katzen schlummeln, die vorher mehrere Stunden lang den Tannenbaum entschmückt haben - wobei sie übrigens auch sehr niedlich aussehen, wie man sich leicht denken kann.


Wie ihr euch vielleicht erinnert, hat mein Weihnachtspäckchen eine gewisse Franny Glass, die eigentlich ein bisschen anders heißt, gewonnen.
Darin enthalten ist unter anderem eine Risottomischung, für die ich in Groningen letzten Monat einiges Gemüse getrocknet habe: Champignons, Zucchini, Knoblauch und Zwiebeln. Wer das nachmachen möchte, dem sei erstens gesagt, dass es in der Wohnung etwas befremdlich riecht, wenn man Knoblauch selbertrocknet. Zweitens, dass man getrockneten Knoblauch auch im Supermarkt kaufen kann.
Dieses Gemüse habe ich mit ein paar getrockneten Steinpilzen und anderen Sachen ergänzt und für Christina (hups, verraten!) in ein kleines Tütchen gepackt, sodass sie, wenn sie sich ein gemüsiges Risotto kochen will, bloß noch Wasser bzw. Wein, etwas Olivenöl und etwas Butter und Parmesan ergänzen muss.

Der Ehrlichkeit halber muss ich zugeben, dass ich bisher nicht versucht habe, eine solche Mischung selbst zuzubereiten, aber ich bin sehr optimistisch, dass das Ergebnis lecker ist. (Genaueres höre ich hoffentlich in nächster Zeit!) Immerhin kann man solche Reis-Trockengemüse-Mischungen ja auch immer sehr teuer im Feinkostladen kaufen.
Für nächste Jahr ist das vielleicht ein Weihnachtsgeschenk, das man an noch mehr Leute verschenken sollte?





















Zucchini-Pilz-Risottomischung

Zutaten (ergibt Risotto für 2 Personen)
  • 150 g Risottoreis
  • 2 TL gekörntes Gemüsebrühe-Pulver
  • 2 Knoblauchzehen, klein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • ca. 100 g Champignons, in Scheiben
  • ca. 100 g Zucchini, in Scheiben
  • nach Belieben noch ein paar getrocknete Tomaten oder Steinpilze, grob mit der Schere zerkleinert
  • 1/4 TL Thymian, getrocknet
  • 1/4 TL Rosmarin, getrocknet
  • 1/4 TL Oregano, getrocknet

Zubereitung

Das Gemüse entweder im Backofen bei sehr niedriger Temperatur oder auf der warmen Heizung (auf Backpapier) komplett durchtrocknen lassen. Ich verwende immer die Heizung, bei einem sehr warmen Exemplar brauchen die meisten Sachen keine 24 Stunden, bis sie komplett getrocknet sind. Alles zusammen in ein Tütchen füllen und folgende Anleitung beilegen:

In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen. Die Mischung darin kurz andünsten, dann mit Wasser bedecken und ca. 20 Minuten bei niedriger Temperatur unter Rühren offen köcheln lassen. Dabei immer, wenn die Flüssigkeit verdampft ist, Wasser und ggf. etwas Weißwein angießen. Wenn der Reis gar und das Risotto cremig ist, einen Stich Butter und etwas geriebenen Parmesan unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Samstag, 22. Dezember 2012

Maroni-Parfait mit Schokosoße


Dieses Parfait (Idee von hier) gab es am Mittwoch nach dem Hirschgulasch. Es ist superlecker und superschnell hergestellt, deswegen mach ich es am Montag gleich noch mal. Dazu eine Schokosoße und etwas Krokant - mmmh!























Maroni-Vanille-Parfait

Zutaten (für ca. 5 Pers.)
  • 2 Eigelb
  • 40 g Vanillezucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Rum
  • 200 g vorgegarte Maronen
  • 250 ml Sahne
  • 1 EL Schokolade, grob geraspelt

 Zubereitung

Eigelb, Vanillezucker, Vanillemark und Rum mit dem Mixer schaumig schlagen. Die Maronen mit einer Gabel zerdrücken und 2/3 davon mit 50 ml der Sahne mit dem Pürierstab pürieren. Das Püree und die zerdrückten Maronen sowie die geraspelte Schokolade zur Ei-Masse geben und gut unterrühren. 
Die restliche Sahne steifschlagen und unterheben. Die Masse in kleine Portionsformen füllen und mindestens 4 Stunden tiefkühlen. Vor dem Servieren das Parfait circa 10 Minuten antauen lassen. Auf einem Spiegel aus Schokoladensoße servieren und mit Krokant oder Zimt bestreuen.


(Quelle)


Nachtrag: Zu Weihnachten gab es zu dem Parfait eine selbstgemachte Schokoladensoße. Die ist ganz einfach und geht so:


Schokoladensoße

Zutaten (ausreichend für mind. 6 Portionen Parfait) 
  • 50 g Kakao
  • 100 ml Wasser
  • 100 g Zucker  

Zubereitung 

Alle Zutaten in einem kleinen Topf mit dem Schneebesen gut vermischen. Unter rühren erhitzen und ca. 2 Minuten leicht köcheln lassen. Nach Belieben warm oder kalt servieren.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Quarkstollenkonfekt

Dieses Weihnachtsgebäck hier haben schon viele Leute aus dem Internet nachgebacken. (An dieser Stelle hatte ich es ursprünglich gebookmarkt!) Ich jetzt auch, allerdings nicht mit Cranberries und Pistazien im Teig, denn Cranberries und Pistazien rühren alle in alles und das finde ich fad. Ich habe meins - oder richtiger: wir haben unseres - stattdessen um Rumrosinen und Orangeat und Mandeln ergänzt, denn ich mag Rumrosinen und Orangeat. Und Mandeln.
Wie auch alle andern anmerken, hat dieses Konfekt hier mit klassischem Stollen nicht so arg viel zu tun. Das ist aber nicht schlimm, denn dafür ist es sehr schnell gemacht und auf andere Art lecker. Dies erkennt man auch daran, dass wir es am allerschnellsten von allen Kekssorten aufgegessen haben. Als ich das Foto machen wollte, musste ich feststellen, dass bloß noch genau diese zwei Stückchen hier übrig waren. Tja - mittlerweile sind auch die beiden im Plätzchenhimmel.






















Quarkstollenkonfekt

Zutaten
  • 100 g Butter, weich
  • 300 g Mehl
  • 150 g Quark, 40%
  • Abrieb von 1 Orange
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 60 g gehackte Mandeln
  • 75 g Rosinen
  • 75 g Orangeat
  • 2 EL Rum
  • 2 EL Orangensaft (oder 2 weitere EL Rum)
  • 1/4 TL gemahlener Kardamom
  • 1/4 TL gemahlener Ingwer
  • 2 TL Backpulver
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 50 g geschmolzene Butter zum Einpinseln
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Am Abend vorher die Rosinen in Rum und Orangensaft einweichen und in den Kühlschrank stellen. Man kann auch einfach ein Schraubglas mit Rosinen füllen, mit Rum bedecken und sich freuen, dass man jetzt immer Rumrosinen vorrätig hat, so habe ich es gemacht.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl mit Backpulver, Ingwer, Kardamom in einer Schüssel vermischen. In einer anderen Schüssel die warme Butter mit Zucker, Orangenschale und Vanillemark mit dem Mixer schaumig rühren, dann auf mittlerer Stufe den Quark einmixen. Die Mehlmischung zugeben und auf kleinster Stufe (oder ggf. mit den Händen) unterrühren, dabei auch Orangeat, Rumrosinen und Mandeln einarbeiten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1,5 cm dick ausrollen. In Quadrate mit einer Seitenlänge von ca. 3 cm schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen ca. 12-15 Min. backen.

Derweil die Butter schmelzen und das noch warme Konfekt großzügig damit bestreichen, anschließend dick mit Puderzucker bestäuben. In einer Blechdose aufbewahren und mindestens 3-4 Tage durchziehen lassen.


(Quelle: z.B. hier oder hier)

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Lebkuchen-Zimt-Marshmallows

Selbstgemachte Marshmallows sind immer eine gute Idee. Im Sommer habe ich mit eher sommerlichen Geschmacksrichtungen wie (Vanille,) Zitrone und Johannisbeere experimentiert, aber wer eine richtige Marshmallownaschkatze ist, möchte auch zur Weihnachtszeit auf seine Schaumzuckersüßigkeiten nicht verzichten.
Deswegen habe ich eine Variante mit Lebkuchengeschmack kreiert. Meine Marshmallows waren zweischichtig - eine Schoko-Lebkuchen-, eine Zimtschicht. Für den Geschmack ist das aber nicht notwendig, wer faul ist, rührt einfach alle Gewürze in die eine Marshmallowmasse so, wie im folgenden Rezept geschildert. Wer lieber Schokomarshmallows hätte, verzichtet auf Zimt und Lebkuchengewürz. So einfach ist das!
Eine schöne Ergänzung auf dem weihnachtlichen Plätzchenteller.





















Lebkuchen-Zimt-Marshmallows

Zutaten (für eine quadratische Form ca. 22 x 22 cm)

  • 400 g Zucker
  • 220 g heller Sirup
  • 21 g (Blatt-)Gelatine
  • 1/4 TL Salz
  • 4 TL ungesüßtes Kakaopulver
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Msp. Vanille (noch besser wäre Vanillesirup)
  • ca. 30 g Puderzucker
  • ca. 30 g Speisestärke
  • etwas Butter für die Form

Zubereitung 

Ca. jeweils 30 g Puderzucker und Speisestärke in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Form einfetten und reichlich mit der Mischung bestäuben. Den Rest der Puderzuckermischung beiseite stellen.
Auf einem kleinen Tellerchen Salz, Vanille, Kakao, Zimt und Lebkuchengewürz vermischen.

In einer großen Schüssel die Blattgelatine in 120 ml kaltem Wasser einweichen. Zucker, Sirup und 60 ml Wasser in einem Topf auf 120 Grad (hard-ball stage) erhitzen und bei dieser Temperatur zwei Minuten kochen. Nach und nach auf die Gelatine geben, dabei mit dem elextrischen Mixer erst auf niedriger, später auf höchster Stufe mixen. Während des Rührens die Gewürzmischung zugeben. So lange mixen, bis sich das Volumen nicht mehr vergrößert (ca. 8 Minuten).

Die Masse in die gefettete Form füllen und ggf. glatt streichen. Mit der Puderzucker-Stärke-Mischung bestreuen. Den Rest der Mischung beiseite stellen und die Marshmallows mindestens drei Stunden oder sogar über Nacht offen stehen und fest werden lassen. Dann ein scharfes Messer mit der Puderzuckermischung bepudern und die Marshmallows damit in Würfel schneiden. Das Messer zwischendurch immer wieder mit Puderzuckermischung bestäuben. Die Schnittkanten der Marshmallows ebenfalls sofort bepudern, damit sie nicht mehr kleben. In einer luftdichten Dose aufbewahren.



Marshmallow-Basics: siehe hier.

Montag, 17. Dezember 2012

Pinienkernkugeln

Eins der Plätzchenrezepte, die die Freundinnen und ich am Samstag ausgetestet haben, ist das für diese Pinienkernkugeln hier. Ich fand die Idee von Plätzchen mit Hefe und Olivenöl drin auf den ersten Blick verlockend und Pinienkerne in süßem Gebäck sind in meinen Augen sowieso eine gute Idee.
Ich mag das Ergebnis sehr, und selbst Judith, der lustige Juxkopf, der eigentlich weder Orangeat noch Pinienkerne noch Olivenöl mag (eine meiner anspruchsvolleren Freundinnen!) fand das Ergebnis - gemessen an den widerwärtigen Bestandteilen - echt ganz okay. Puh!





















Wir haben das Rezept verdoppelt. Wenn man schnell viele Kekse braucht, sind die hier gut geeignet, denn man muss nichts ausstechen und nichts hacken und so ist alles schnell gemacht.


Pinienkernkugeln

Zutaten (für ca. 35 Kugeln)
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Trockenhefe
  • 75 ml Olivenöl
  • 75 ml Vin Santo, ersatzweise Orangensaft, frisch gepresst
  • 1 Vanilleschote (Mark)
  • 80 g Zucker
  • 80 g Pinienkerne
  • 100 g Orangeat
  • 2 TL abgeriebene Orangenschale
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Salz

Zubereitung

Mehl, Hefe und große Prise Salz in einer Schüssel vermischen. Öl und Vin Santo in eine Mulde in der Mitte geben und von innen nach außen verrühren. Vanillemark, Zucker, Pinienkerne, Orangeat und Orangenschale mit den Händen unter den Teig kneten.






















Ofen auf 160 Grad vorheizen und aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen. Mit etwas Abstand auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Ca. 20 Minuten backen. Frisch aus dem Ofen mit Puderzucker bestäuben.


(Quelle: Living at Home 11/2012)

Sonntag, 16. Dezember 2012

Weihnachtsverlosung - der Gewinner!

Einen schönen dritten Advent wünsche ich euch! Ich bin heute ein wenig verkatert. Gestern habe ich mit ein paar Freundinnen viele Plätzchen gebacken und danach gab es Abendbrot mit einem Haufen Leute in meiner Wohnung. An meinen Tisch passen neun Personen! Freunde zum Abendbrot - mit Graubrot, Leberwurst, Gürkchen - einzuladen, hat sich als eine sehr gute Idee herausgestellt, das machen wir wieder. Es war so schön.






















Heute ist jedenfalls der 16. und wie versprochen habe ich heute den Gewinner meines kleinen Gewinnspiels ausgelost. Auf ein Paket mit vielen hoffentlich leckeren Sachen freut sich:





















Herzlichen Glückwunsch.

Freitag, 7. Dezember 2012

Lavendel-Zitronen-Shortbread-Herzen

Bald ist Weihnachten - neben Nudeln und Socken braucht man natürlich auch Kekse. Ich meine, noch mehr Kekse. Ich wollte schon seit Ewigkeiten einmal etwas mit Lavendel backen, und jetzt habe ich es endlich geschafft: Lavendel-Zitronen-Shortbread-Herzen. Shortbread ist eh super, Zitronenguss auch; da kann eigentlich nichts schiefgehen. Und dann sehen diese Plätzchen auch noch so hübsch aus. Wie sich herausgestellt hat, sind sie auch äußerst lecker - beim nächsten Mal back ich sie vielleicht mit selbstgesammeltem Lavendel.























Lavendel-Zitronen-Shortbread-Herzen

Zutaten (für 1 Blech)

für den Teig:
  • 225 g Butter, Zimmertemperatur
  • 85 g Puderzucker (evt. etwas mehr)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1,5 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 1/8 TL Salz
  • 40 g Speisestärke
  • 300 g Mehl
  • 1 EL getrocknete Lavendelblüten (gibt's im Bioladen)
für die Glasur:
  • 120 g Puderzucker
  • 3 TL getrocknete Lavendelblüten
  • 2 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 1–2 EL Zitronensaft

Zubereitung

Für den Teig: Butter und Puderzucker gründlich miteinander vermischen, bis alles cremig ist. Zitronensaft und -schale einrühren. In einer anderen Schüssel Salz, Stärke und Mehl vermischen. Zur Butter geben, beides ganz grob vermischen und die Lavendblüten zugeben. Alles mit den Händen so lange verkneten, bis sich so gerade ein Ball formen lässt, nicht länger. Den Ball platt drücken, in Frischschaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.

Backofen vorheizen. Teig ausrollen, Herzen ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier legen. Ca. 15 Minuten backen, bis die Rände goldgelb werden. Abkühlen lassen.

Für die Glasur Zucker, Lavendel und Zitronenschale in einer flachen Schale vermischen. Nach und nach Zitronensaft zugeben, bis der Guss die richtige Konsistenz hat. Die Herzen mit der Oberseite in den Guss tauchen und auf einem Kuchengitter abtropfen und trocknen lassen.


(Idee)

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Ein Weihnachtsgeschenk von heart cooks brain

Heute habe ich ein kleines Weihnachtsgeschenk für einen von euch, die das hier gerade lesen. Und zwar ein Paket, das ein paar selbstgemachte Leckereien beinhaltet: Plätzchen, Feigensenf, Ananaschutney mit Pistazien und eine Pilz-Zucchini-Risotto-Mischung mit selbstgetrocknetem Gemüse. Ja, es ist ein tolles Päckchen, deswegen ist es ja auch für euch. Lieber würde ich natürlich jedem Leser etwas schenken, aber da das aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist, werde ich dieses Päckchen verlosen. Wer es haben möchte und eine Anschrift in Deutschland hat oder den ich dieses Jahr noch persönlich sehe, hinterlässt bitte bis zum 16.12., 10:00 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag, in dem auch eine E-Mail-Adresse steht. Ich lose den Beschenkten am 16.12. aus.





















Eine schöne Weihnachtszeit wünsche ich euch allen.

Nudelteig ohne Ei - zum Verschenken

Wer zu Weihnachten selbstgemachte Nudeln verschenken möchte, macht am Besten einen eifreien Teig, der sich getrocknet einige Monate lang hält. Der Teig ist meiner Erfahrung nach etwas schwieriger zu verarbeiten als der mit Ei, es ist aber machbar und die Mühe lohnt sich. Man kann den Teig aromatisieren und/oder färben mit ganz verschiedenen Sachen: Tomatenmark; getrocknetem und gemahlenem Gemüse - zum Beispiel Pilzen; frischem Gemüse oder Kräutern - zum Beispiel Spinat, Petersilie und so weiter; Gewürzen wie Safran oder Kurkuma oder für Nudeln eher exotischen Zutaten wie Kakao oder Kaffeepulver (letzteres steht noch auf meiner To-Do-Liste). Die Verwendung von frischen Zutaten verändert allerdings sicherlich die Haltbarkeit der Nudeln, das sollte man also beachten.

Ich habe für ein paar Leute zum Geburtstag und als Füllung für ein Adventskalenderpäckchen Nudeln mit Pulver aus getrockneten Tomaten aromatisiert. Ich glaube, ich habe etwas wenig genommen und man schmeckt es nicht so deutlich raus; ist aber nicht schlimm, lecker sind die Nudeln trotzdem.





















Das hier sind Farfalle (links) und Tagliatelle (rechts). Für die Farfalle den Teig dünn ausrollen, in kleine Rechtecke schneiden und diese in der Mitte falten und vorsichtig zusammendrücken. Auf einem Handtuch zum Trocknen auslegen.
Für die Tagliatelle die Teigbahnen in Streifen schneiden, mit Messer oder mit Nudelmaschine in Streifen schneiden. Ca. 20 Minuten zum Antrocknen über einen Besenstiel hängen, dann vorsichtig abnehmen und auf einem sauberen Geschirrtuch zu Nestern drehen. Diese vollständig trocknen lassen.
Bis die Nudeln komplett durchgetrocknet sind dauert es ein paar Tage.


Nudeln ohne Ei

Zutaten (Nudeln für 4 Personen, ca, 400 g)
  • 300 g Mehl
  • 100 g Semola di grano duro (Hartweizengrieß, aus dem italienischen Spezialitätengeschäft)
  • 1 EL Olivenöl
  • ca. 200 ml heißes Wasser
  • Salz
  • Gewürze nach Belieben, z.B. 0,2 g gemahlener Safran

Zubereitung

Mehl und Grieß in eine Schüssel geben, vermischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Wasser, Öl und etwas Salz hineingeben und von innen nach außen erst mit einer Gabel, dann mit den Händen verkneten, bis ein elastischer Teig entstanden ist, der nicht mehr klebt. Dabei ggf. noch etwas Mehl oder Wasser zugeben.
In Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde kalt stellen. Dann portionsweise mit der Nudelmaschine durchkneten, bis der Teig glänzt, ausrollen und nach Belieben zu Nudeln formen. Einige Tage lang durchtrocknen lassen, dann verpacken und verschenken oder selber behalten. Wer die Nudeln essen will, sollte sie zuvor ein bis zwei Minuten in Salzwasser kochen.

Montag, 3. Dezember 2012

Vanillekipferl

Während ich am Schreibtisch sitze und das hier schreibe, hat es draußen vor meinem Fenster angefangen zu schneien. Pünktlich dazu läuft meine Nase und in meinem Kopf ist eine Müdigkeit, die sich eindeutig mehr nach Krankheit als nach zu wenig Schlaf anfühlt.
Nachdem ich nun seit mindestens einer halben Stunde ins Word-Dokument der Dissertation starre, ohne einen Satz zu schreiben und keine Antwort auf die Frage finde, wie ich aus dem letzten Absatz doch noch irgendwie Sinn machen kann, habe ich entschieden, erstmal aufzugeben und stattdessen das Rezept für die Vanillekipferl aufzuschreiben, die ich mit Mama gebacken habe.





















Ich mag Kipferl. Bei vielen Leuten sind Plätzchen ohne Schokolade, Guss, Glitzer, Marmelade oder Marzipan nicht besonders beliebt. Bei mir schon: Mit einem guten Teig weiß ich Plätzchen ohne all das sehr zu schätzen. Diese hier sind nichts als einfach Teig und gleichzeitig sehr zu empfehlen - vanillig, mürb und alles in allem genau so, wie Kipferl sein sollten.


Vanillekipferl

Zutaten (für 2 Bleche)
  • 250 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 3 Eigelb
  • 75 g Zucker
  • Mark von 1,5 Vanilleschoten
  • 1 Prise Salz
  • 200 g kalte Butter
  • 125 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker

Zubereitung

Mehl, Mandeln und Backpulver auf eine Tischplatte geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Dahinein Zucker und Eigelb, Vanille und Salz geben. Von außen nach innen verkneten, dann auf dem Rand die Butter in Flöckchen verteilen und in den Teig einarbeiten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank legen.
Ofen auf 180 Grad vorheizen. Vom Teig kleine Kugeln abstechen und zu Kipferl formen. Auf ein Blech mit Backpapier legen und ca. 10 Minuten backen. Derweil Puderzucker und Vanillezucker vermischen. Die Kipferl aus dem Ofen nehmen und noch heiß mithilfe eines Siebes mit der Puderzuckermischung bestäuben. (Nicht drin wälzen, dabei gehen die Kipfelr kaputt.) Abkühlen lassen und in einer Dose aufbewahren.

Mittwoch, 28. November 2012

Zimtwaffeln

Letztes Wochenende habe ich mit meiner Mama eine große Menge an Plätzchen gebacken, darunter auch diese Zimtwaffeln hier. Während sich bei den andern ja die Zimtsterne, die meine Mutter nach dem Rezept eines Konditors backt, besonderer Beliebtheit erfreuen, sind meine große Keksliebe schon immer diese sogennannten Zimtwaffeln. Ich finde Waffelkekse grundsätzlich toll, aber wenn man so ein Spezialeisen hat, mit dem man ganz flache und knusprige Plätzchen backen kann, werden sie noch mal so gut. Wenn man die Kekse ganz heiß aus dem Waffeleisen fischt, setzt man sie zum Auskühlen sofort in einen Trichter, so bekommen sie ihre hübsche Form.























Zimtwaffeln

Zutaten
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl
  • ca. 1 geh. TL Zimt (oder etwas mehr)

Zubereitung

Alle Zutaten mit dem Mixer zu einem glatten Teig verkneten. Ein Waffeleisen für dünne Wafeln mit etwas Öl einfetten und erhitzen. Einen Trichter in ein Glas stellen, sodass er aufrecht steht. Mit zwei Teelöffeln jeweils eine kleine Menge des Teiges abstechen und in die Mitte des Waffeleisens geben. Kurz backen, herausnehmen und sofort (!) in den Trichter legen. Abkühlen lassen, während die nächste Waffel im Waffeleisen backt.