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Samstag, 12. Oktober 2019

Chewy Chocolate Chip Cookies

Wenn man mal dringend Schokocookies braucht: Das hier sind die besten. Man sollte nur drauf achten, backstabile Schokolade zu verwenden, sonst wirds nix - ich nehme gerne XXL Chocolate Chunks aus dem Backwaren-Regal. Rezept von hier.



Chewy Chocolate Chip Cookies

Zutaten
  •  250 g Mehl
  • 2 g  Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 170 g geschmolzene Butter
  • 110 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 200 g backfeste Schokoladenstücke

Zubereitung 

Backofen auf 170 Grad vorheizen.

In einer kleinen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In einer großen Schüssel geschmolzene Butter mit braunem, weißen und Vanillezucker vermixen. In einem Rührbecher Ei, Eigelb und Vanillepuddingpulver cremig schlagen und unter die Buttermischung mixen. Die Mehlmischung in den Teig rühren. Zum Schluss die Schokostücke unterheben.

Mit einem Esslöffel Teig abstechen und zu Kugeln rollen. Mit ausreichend Abstand auf 2 Backblechen verteilen. 10 bis 12 Minuten backen, bis die Kekse an den Rändern leicht Farbe annehmen. Kurz auf dem Blech und dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Sonntag, 28. April 2019

(Vegane) Energiekugeln/Stillkugeln mit Aprikose und Kokos

Ich mag immer noch sehr gern die Schoko-Dattelpralinen, die ich vor einiger Zeit das erste Mal gemacht habe. Die sind aber in erster Linie eine Süßigkeit. Mit diesen Energiekugeln habe ich versucht, das Rezept dahingehend abzuwandeln, dass die Kugeln etwas weniger klebrig-süß und etwas nährstoffreicher werden (wobei das Originalrezept für Stillkugeln mit gekochtem Reis und Butter für mich keine Option war). Außerdem wollte ich eine geschmackliche Variante zur Schokolade. Ich finde, das ist mir sehr gut gelungen. Aktuell lagere ich einen größeren Vorrat dieser Kugeln in unserem Eisfach.



Vegane Energiekugeln/Stillkugeln mit Aprikose und Kokos

Zutaten
  • 100 g Mischung für Haferbrei (hier: Basis-Frühstücksbrei von dm)
  • 150 g Soft-Datteln
  • 30 g Kokosraspel plus mehr zum Wälzen
  • 1,5 EL Kokosöl (Zimmertemp.)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Meersalz
  • 70 g Soft-Aprikosen

Zubereitung 

Haferpulver und Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett unter Rühren anrösten, bis die Mischung zu Duften beginnt. In eine Rührschüssel geben, etwas abkühlen lassen. Datteln und Aprikosen fein hacken. Mit Vanilleextrakt, Kokosöl und Salz zur Hafermischung geben und mit den Händen verkneten. Kugeln formen, in Kokosraspeln wälzen. Schnell aufessen, im Kühlschrank aufbewahren oder zum späteren Verzehr einfrieren.

Dienstag, 7. Juni 2016

Cookies mit Ras el Hanout und getrockneten Tomaten


Oben auf dem Teller liegen zwei der Cookies, links neben dem Grissini.

Cookies mit Ras el Hanout und getrockneten Tomaten

Zutaten (für ca. 50 Stück)
  • 250 Gramm weiche Butter 
  • 2 Eier  
  • 375 g Mehl  
  • 1 ½ TL Backpulver  
  • 2 TL Ras el Hanout (orientalische Gewürzmischung)  
  • ¼ TL frisch gemahlener Pfeffer  
  • 1 TL Salz 
  • 100 g Parmesan (frisch gerieben)  
  • 75 g getrocknete Tomaten  
  • 120 g Walnüsse  
  • 5 Stängel Thymian

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 vorheizen. Die Butter mit den Quirlen des Handrührers cremig schlagen. Die Eier unterrühren. Mehl, Backpulver, Ras el Hanout, Pfeffer, Salz und den Parmesan mischen und unter die Buttermischung rühren (habe ich mit den Händen gemacht).

Tomaten fein würfeln. Walnusskerne grob hacken. Thymianblättchen abzupfen. Tomaten, Walnüsse und Thymian unter den Teig kneten.

Mit einem Esslöffel etwa pflaumengroße Teighäufchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Die Häufchen etwas flach drücken. Das Backblech auf der mittleren Eischubleiste etwa 12 Minuten backen. Die Cookies vorsichtig vom Bachblech nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

(Quelle)

Mittwoch, 14. Januar 2015

Handkäs mit Musik

Die hessische Küche hat mehrere sehr gute Gerichte hervorgebracht. Ein besonders empfehlenswertes ist Handkäs mit Musik, auch wenn ich bescheuerte Namen bei Lebensmitteln insgesamt nicht befürworte.
Handkäse mag ich ohnehin sehr gern, wenn man ihn aber mit Kümmel (Daumen hoch!) und eingelegten Zwiebeln (Daumen hoch!) kombiniert und er, durch das Bad im Essig, diesen charakteristischen weißen Mantel bekommt, ist er gleich noch mal so gut.






















Traditionell wird der Käse in Apfelessig eingelegt. Das geht auch sehr gut, als ich aber mal keinen hatte, hab ich Weinessig genommen - ebenfalls ausgezeichnet; und (hellen!) Balsamico kann ich mir auch vorstellen. Ich nehme an, man kann hier bedenkenlos rumprobieren.






















Handkäs mit Musik

Zutaten (zum Abendbrot für 2)
  • 4 Handkäse
  • 1 bis 2 Zwiebeln, je nach Größe (ich habe beim letzten Mal drei Schalotten genommen)
  • 1 EL Kümmel (ganz)
  • Essig (z.B. Apfelessig)
  • Öl (z.B. Sonnenblumenöl)

Zubereitung

Den Handkäse für das Essen am Abend spätestens mittags vorbereiten. Dazu die Käse halbieren und in eine kleine Schüssel legen. Kümmel zugeben. Zwiebel in Ringe oder Würfel (ich bevorzuge Ringe) schneiden und mit dem Käse und dem Kümmel vermischen. Mit Essig aufgießen, bis der Käse bedeckt ist. Einen Schuss Öl zugeben. Alles abdecken und bis zum Abendessen beiseite stellen. Im Kühlschrank kann der Käse auch länger aufbewahrt werden, jedoch verändert sich dabei seine Konsistenz fortwährend. Dazu passt Roggenbrot.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Essbare Weihnachtsgeschenke: Knuspermüsli

Dieses Jahr Weihnachten habe ich Knuspermüsli für jemanden gebacken, der Müsli gerne isst. Gebacken??? Ja, man nimmt verschiedene Müslizutaten wie Nüsse und Haferflocken, vermischt sie mit geschmolzener Butter und Ahornsirup und trocknet das Ganze im Ofen. Das ist viel besser, als den Schritt mit der Butter und dem Ahornsirup und dem Ofen wegzulassen und sein Müsli ohne diese Knusperschicht aus Fett und Zucker zusammenzumischen. Das Müsli schmeckt, wie die meisten Müslis, sehr gut in Joghurt oder mit Milch oder Quark oder einfach so aus dem Glas geknuspert; und sicher kann man es sehr gut nach den persönlichen Vorlieben abwandeln. Weils nicht nur beim Beschenkten gut ankam, backt grad eine zweite Ladung für Zuhause im Ofen.





















Laut der Zeitschrift, aus der ich das Rezept habe, hält sich das Müsli zwei bis drei Wochen. Wenns nur für en Hausgebrauch ist und man nicht sehr viel Müsli isst, sollte man die Menge also vielleicht halbieren.

Knuspermüsli

Zutaten (für 2 Gläser à ca. 500 g)
  • 200 g Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Cashews, Mandeln...)
  • 80 g Kokoschips (gibts bei dm)
  • 400 g kernige Haferflocken
  • 100 g Kürbiskerne (kauf ich immer in der Arznei-Abteilung bei Aldi, die sind am billigsten)
  • 100 g getrocknete Kirschen oder Cranberries
  • 2 TL Zimt
  • 50 g Butter
  • 2 EL flüssiger Honig
  • 150 ml Ahornsirup
  • 1 TL Salz

Zubereitung

Ofen auf 140 (Umluft 120) Grad vorheizen.
Nüsse grob hacken. Mit Kokoschips, Kürbiskernen, Kirschen/Cranberries, Haferflocken, Zimt und Salz vermischen. In einem kleinen Topf Butter mit Honig schmelzen. Buttermischung und Ahornsirup zum Müsli geben und alles gut vermischen.
Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und das Müsli gleichmäßig darauf verteilen. 35 bis 40 Minuten rösten. Dabei alle 10 Minuten das Müsli durchrühren und wieder gleichmäßig verteilen. Anschließend gut auskühlen lassen und dann in luftdichte Behälter füllen.

Achtung: Mir ist das Müsli auch schon Mal verbrannt und ein anderes Mal sehr dunkel geworden. Man sollte den Ofen und seine Tenperatur also sehr gut im Auge behalten und lieber zu niedrig als zu hoch drehen.

Freitag, 14. Februar 2014

Grissini, die besten

In meinem alten Blog gab es schon mal ein Grissini-Rezept. Die Grissini, die ich nach diesem alten Rezept gebacken habe, waren zwar sehr lecker, allerdings war der Teig  sehr störrisch in der Verarbeitung: es war superknifflig, ihn zu langen, wenigstens halbwegs gleichmäßigen Stangen zu drehen. Bei meinem neuen Rezept ist das kein Problem. Der Teig besteht aus Hartweizenmehl. Nach dem Gehen wird er ausgerollt und geht dann noch einmal eine Viertelstunde. Anschließend lässt er sich ganz leicht in Streifen schneiden und zu Stangen rollen. Außerdem tricky: Nach dem Backen werden die Grissini im Ofen durchgetrocknet, so werden sie durchgängig superknusprig. Das Rezept ist von hier.

Ich habe die Fuhre von letztens mit Rosmarin und Thymian gewürzt. Ich liebe den Geruch von Rosmarin im Ofen. Die Kräuter lassen sich natürlich abwandeln (Fenchelsamen eignen sich zum Beispiel auch) oder durch weitere Zutaten wie geriebenen Parmesan ergänzen.





















Grissini

Zutaten
  • 500 g Hartweizenmehl (hier: Pastamehl von Diamant)
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 275 ml Wasser
  • Kräuter nach Geschmack

Zubereitung

Trockenhefe im Wasser einige Minuten stehen lassen, bis sie komplett gelöst ist. Mehl, Hefewasser, Salz und Öl gründlich zu einem glatten und elastischen Teig verkneten. Abdecken, eine halbe Stunde gehen lassen.
Den Teig auf Backpapier ca. 1 cm dick zu einem Rechteck ausrollen. Abdecken, noch mal 15 Minuten gehen lassen. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Das Rechteck halbieren. Von den Hälften ca. 1 cm breite Streifen abschneiden und diese zu langen Grissini rollen. Nebeneinander auf ein Backblech legen und ca. 15 Minuten backen. Wenn alle Grissini gebacken sind, alle zusammen auf das Blech legen und ca. 30 Minuten bei 50°C trocknen lassen. Dabei den Ofen etwas offen lassen (Holzlöffel dazwischen stecken).
Grissini abkühlen lassen und luftdicht aufbewahren. 


(Quelle)