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Mittwoch, 17. April 2019

Vollkorn-Bananenbrot ohne Zucker

Dieses Bananenbrot ohne Zucker schmeckt sehr gut, meinem Sohn vor allem dann, wenn reichlich Blaubeeren drin sind. Wer mag, ersetzt die Kokosflocken durch gehackte Nüsse, das mache ich nicht, wenn Kleinkinder mitessen. Schokosplits etc. sind natürlich auch super.

Originalrezept mit weiteren Vorschlägen zur Abwandlung (z.B. ohne Fett) von hier.



Vollkorn-Bananenbrot ohne Zucker

Zutaten (für 1 Kastenform)
  • 300 g sehr reife Bananen (ca. 3 Stück)
  • 60 ml neutrales Öl
  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 2 Eier
  • 50 g Kokosflocken 
  • 1 TL Zimt
  • Blaubeeren nach Belieben
  • Butter für die Backform

Zubereitung
 
Kleine Seiten der Kastenform mit Butter einfetten, den Rest mit einem breiten Streifen Backpapier auslegen. Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Bananen gründlich pürieren. Eier zugeben, schaumig schlagen. Öl hinzugeben, ebenfalls gründlich untermixen. Mehl, Backpulver und Zimt zugeben, kurz aber gründlich untermixen. Zum Schluss mit dem Kochlöffel Kokosflocken und Blaubeeren unterrühren.

In die Form füllen, ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Donnerstag, 7. August 2014

Portugiesische Hörnchen

Portugiesische Hörnchen, na ja. Das hier sind eigentlich einfach süße Hefebrötchen (Mürbchen hießen die bei uns zu Hause) in Hörnchenform. Laut Rezept wird eine Scheibe Schinken und eine Scheibe Käse draufgelegt, das kann man machen, aber man kann sich auch überlegen, ob die nicht vielleicht besser schmecken mit Quark und Marmelade, denn es ist durchaus eine gewisse Menge Zucker im Teig.
Die Hörnchen an sich sind aber ganz prima und alles hat reibungslos geklappt, man kann das Rezept also bedenkenlos nachmachen oder auch wiederholen für Rosinenbrötchen, Osternester und so weiter. Es stammt aus einer Zeitschrift, die ich gekauft habe, weil das Cover so hübsch aussah: der Lecker Bakery. Und wie immer gilt beim Hefeteig: Alle Zutaten sollten lauwarm sein (also keine Butter direkt aus dem Kühlschrank) und der Teig muss gründlich geknetet werden.




















Portugiesische Hörnchen

Zutaten (für 6 Hörnchen)
  • 375 g + etwas Mehl zum Ausrollen
  • 75 ml Milch
  • 75 g zimmerwarme (!) Butter
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 50 g + 2 EL Zucker
  • 4 Eigelb
  • Prise Salz
  • zum Belegen nach Belieben: Schinken- und Käseaufschnitt

Zubereitung

Milch auf dem Herd lauwarm erwärmen. 375 g Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln, dann die warme Milch und 2 EL Zucker zugeben. Mit etwas Mehl vom Rand verrühren, bis sich die Hefe gelöst hat. Den Vorteig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 15 bis 20 Minuten gehen lassen.

Auf dem Mehlrand die Butter in Flöckchen, 50 g Zucker, 1 Prise Salz und 3 Eigelb verteilen. Alles mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem weichen Teig verkneten. Zugedeckt nochmals 40 Minuten gehen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig nochmals gründlich durchkneten und auf etwas Mehl zu einem Rechteck (ca. 25 x 40 cm) ausrollen. In 6 Tortenstücke schneiden und diese jeweils zu Hörnchen aufrollen, dabei die Spitze leicht andrücken, sonst rollt sie sich im Ofen wieder ab. Hörnchen auf das Blech legen, abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Das verbliebene Eigelb mit 2 EL Wasser verquirlen und die Hörnchen dünn damit bestreichen. Im heißen Ofen ca. 15 bis 20 Minuten backen. Aufschneiden und nach Belieben belegen.


Freitag, 14. Februar 2014

Grissini, die besten

In meinem alten Blog gab es schon mal ein Grissini-Rezept. Die Grissini, die ich nach diesem alten Rezept gebacken habe, waren zwar sehr lecker, allerdings war der Teig  sehr störrisch in der Verarbeitung: es war superknifflig, ihn zu langen, wenigstens halbwegs gleichmäßigen Stangen zu drehen. Bei meinem neuen Rezept ist das kein Problem. Der Teig besteht aus Hartweizenmehl. Nach dem Gehen wird er ausgerollt und geht dann noch einmal eine Viertelstunde. Anschließend lässt er sich ganz leicht in Streifen schneiden und zu Stangen rollen. Außerdem tricky: Nach dem Backen werden die Grissini im Ofen durchgetrocknet, so werden sie durchgängig superknusprig. Das Rezept ist von hier.

Ich habe die Fuhre von letztens mit Rosmarin und Thymian gewürzt. Ich liebe den Geruch von Rosmarin im Ofen. Die Kräuter lassen sich natürlich abwandeln (Fenchelsamen eignen sich zum Beispiel auch) oder durch weitere Zutaten wie geriebenen Parmesan ergänzen.





















Grissini

Zutaten
  • 500 g Hartweizenmehl (hier: Pastamehl von Diamant)
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 275 ml Wasser
  • Kräuter nach Geschmack

Zubereitung

Trockenhefe im Wasser einige Minuten stehen lassen, bis sie komplett gelöst ist. Mehl, Hefewasser, Salz und Öl gründlich zu einem glatten und elastischen Teig verkneten. Abdecken, eine halbe Stunde gehen lassen.
Den Teig auf Backpapier ca. 1 cm dick zu einem Rechteck ausrollen. Abdecken, noch mal 15 Minuten gehen lassen. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Das Rechteck halbieren. Von den Hälften ca. 1 cm breite Streifen abschneiden und diese zu langen Grissini rollen. Nebeneinander auf ein Backblech legen und ca. 15 Minuten backen. Wenn alle Grissini gebacken sind, alle zusammen auf das Blech legen und ca. 30 Minuten bei 50°C trocknen lassen. Dabei den Ofen etwas offen lassen (Holzlöffel dazwischen stecken).
Grissini abkühlen lassen und luftdicht aufbewahren. 


(Quelle)

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Chili-Cheddar-Cornbread

Ich muss ganz unbescheiden sagen, dass dieses Essen hier, das ich in der letzten Woche gekocht habe, einfach großartig war. Zu meiner allerallerallerliebsten Kürbissuppe (mit gelber Currypaste und Orangensaft!) gab es gebratene Garnelen und zum Stippen Chili-Cheddar-Cornbread. Liebe!

Cornbread ist eine amerikanische Konstruktion, die man wahlweise als herzhaften Kuchen oder als Backpulver-Brot bezeichnen kann. Einer der Hauptbestandteile ist Maismehl, das man wunderbar durch Polenta ersetzen kann (wobei "ersetzen" vieleicht nicht das richtige Wort ist, denn Polenta ist ja Maismehl, genaugenommen).

Cornbread passt sehr gut zu cremigen Suppen, da es sich lecker vollsaugt. Die Idee, es mit geriebenem Cheddar und Chili zu verfeinern, ist von hier und sehr zu empfehlen. Wer mag, sollte das mal dringend nachbacken oder am besten gleich die ganze Curry-Kürbissuppe-Cornbread-Kombination aufgreifen. Die würzige Suppe und das herzhaft-scharfe Brot bilden zusammen ein ausgezeichnetes Herbstgericht.
























Chili-Cheddar-Cornbread

Zutaten (für eine quadratische Form ca. 23 cm² oder eine 20 cm-Springform)
  • 1 Ei
  • 250 ml Buttermilch
  • 50 g Butter + Butter für die Form
  • 1/2 TL Salz  
  • 2 EL Zucker  
  • 1 TL Backpulver 
  • 1 TL Natron  
  • 120 g Polenta
  • 150 g Mehl  
  • ca. 80 g Cheddar, grob geraspelt
  • 1-2 Chilischoten (verschiedene Farben)

Zubereitung

Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Backform mit Butter einfetten. Chilischoten längs halbieren, entkernen, längs vierteln und dann quer in ganz feine Streifen schneiden.
50 g Butter in einem Topf schmelzen. In einer Schüssel das Ei mit dem Mixer verquirlen. Butter und Buttermilch ebenfalls unterrühren. In einer zweiten Schüssel Salz, Zucker, Mehl, Polenta und Backpulver mischen. Die flüssigen Zutaten zum Mehl geben und kurz zu einem glatten Teig verrühren. Geriebenen Cheddar und Chili in den Teig rühren.
In die Form geben und ca. 25 Minuten  backen. Ein bisschen abkühlen lassen und dann in Quadrate schneiden.


(Idee)