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Mittwoch, 3. Juni 2020

Rhabarberkuchen, der beste

Mein liebster Rhabarberkuchen ist dieser hier. Das Rezept stammt von hier.


Rhabarberrührkuchen

Zutaten (für 1 Springform ca. 25 cm)
  • ca. 750 g Rhabarber
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 4 Eier
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 75g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Butter, Zucker, Vanillinzucker und Salz ca. 8 Minuten dickcremig aufschlagen. Eier einzeln jeweils ca. 1 Minute unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und kurz unter die Fett-Eiermasse rühren. Ca. 1/3 des Rhabarbers in den Teig rühren. Den Rührteig in die Springform geben und gleichmäßig glatt streichen. Restlichen Rhabarber darauf verteilen. Kuchen im vorgeheizten Backofen 50 bis 70 Minuten goldbraun backen (Stäbchenprobe). Auskühlen lassen und evtl. mit Puderzucker bestreuen.

Samstag, 30. Mai 2020

Philadelphiatorte mit Erdbeeren

Letztens habe ich Phildalephiatorte eine letzte Chance gegeben, und neuerdings finde ich sie nicht schlecht. Diese Version hier habe ich schon zweimal ge"backen". Für eine kleine Springform (20 cm) habe ich die Zutaten einfach halbiert, hat gut gepasst. Das Rezept kommt, etwas abgewandelt, von hier.



Philadelphiatorte mit Erdbeeren

Zutaten (für große Springform, 24-26 cm)
  • 200 g Butterkekse
  • 150 g Butter
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 525 g Frischkäse (Philadelphia)
  • 150 g Joghurt
  • 200 g Sahne
  • 3 Blatt Gelatine
  • 75 g Zucker
  • 500 bis 700 g Erdbeeren
  • Saft von 1/2 Zitrone

Zubereitung

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Butterkekse in einer Schüssel oder einem Gefrierbeutel grob zerbröseln. Butter schmelzen, in einer Schüssel mit den Keksbröseln vermischen. Auf dem Boden der Springform verteilen, etwas andrücken. Schokolade im Wasserbad schmelzen, bis sie sehr flüssig ist. Auf dem Keksboden verteilen, mit einem Löffel verstreichen. Erdbeeren putzen und halbieren. Erdbeeren dicht an dicht auf dem Boden verteilen, dieser sollte einmal vollständig belegt sein. Nach Geschmack können weitere Erdbeeren püriert oder in Stückchen zur Creme gegeben werden.

Für die Creme Gelatine in kaltem Wasser enweichen. Mit dem Schneebesen Frischkäse mit Joghurt, Zitronensaft und Puderzucker glattrühren. Gelatine auspressen und in einem kleinen Topf schmelzen. Nach und nach einige Löffel der Philadelphiacreme einrühren und zügig glattrühren. Dann die Gelatinemischung zur Creme geben, alles gut verrühren. Sahne steif schlagen und unterziehen, nach Belieben noch Erdbeeren zugeben. Creme auf dem Erdbeerboden verteilen. Kuchen mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit Erdbeeren und/oder bunten Streuseln dekorieren.

Montag, 14. Oktober 2019

Zitronen-Joghurt-Kuchen

In letzter Zeit habe ich häufig diesen einfachen Rührkuchen mit Zitrone und Joghurt gebacken, zum Beispiel zu jemandes 2. Geburtstag! Und auch zu jemandes 0. Geburtstag. Der ist einfach, geht schnell und schmeckt sehr sehr lecker.



Zitronen-Joghurt-Kuchen

Zutaten (für 1 Kastenform)
  • 250 g Joghurt
  • 275 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 3 EL Zitronensaft
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 200 g Zucker
  • 125 g weiche Butter, Zimmertemp.
  • 2 Eier (M)
  • 1 Prise Salz

Zubereitung 

Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.
Mit dem Handrührgerät Butter und Zucker schaumig mixen. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Salz und Backpulver mischen, unterrühren. Dann Joghurt, Zitronensaft und -schale kurz unterrühren.
Kastenform fetten/mit Backpapier auslegen und Teig einfüllen, glatt streichen. Ca. 55 bis 60 Min. backen, 15 Min. in der Form abkühlen lassen.

Sonntag, 30. Juli 2017

Erdbeerkuchen mit Vanillecreme

Hier mal wieder ein sehr guter Erdbeerkuchen, wieder nach einem Rezept von Essen & Trinken. Ich musste absolut nichts modifizieren, das Rezept hat super funktioniert. "Tarte" erscheint mir aber ein bisschen die falsche Bezeichnung, es handelt sich wirklich eher um einen hohen Kuchen als um eine flache Tarte.

Um den Boden zu backen empfehle ich eine Tarteform mit Hebeboden, Durchmesser 28 cm.






Erdbeerkuchen mit Vanillecreme

Zutaten (für eine Tarteform Durchm. 28 cm)

für den Boden:
  • 250 g Mehl
  • 80 g gesalzene Macadamianüsse
  • 150 g Butter, kalt, klein gewürfelt + Butter für die Form
  • 1 Ei
  • 40 g Zucker 
für die Vanillecreme:
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 500 ml Milch
  • 4 Blatt weiße Gelatine
  • 1 Vanilleschote
  • 50 g Zucker
  • 250 g Creme Fraiche 
für den Belag:
  • ca. 1,2 kg Erdbeeren, geputzt
  • 80 g Gelierzucker 3:1
  • 1 EL Puderzucker, nach Belieben

Zubereitung

Für den Teig Nüsse hacken. Alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen zügig zu einem geschmeidigen Mürbeteig verkneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank 1 Std. ruhen lassen.

Tarteform mit Hebeboden mit Butter gut einfetten. Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 32 cm Durchmesser ausrollen, in die Form legen. Falls der Teig reißt, kann man die einzelnen Stücke auch in der Form zusammendrücken, hier hilft ein kleines Nudelholz, mit dem man auch gut die Rundung der Kanten nacharbeiten kann. Teig am Rand andrücken. Boden mehrmals mit der Gabel einstechen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad (Gas 2-3, Umluft 170 Grad - hier: Umluft) auf der untersten Schiene 18-20 Minuten backen. Boden in der Form auf einem Gitter abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form auf eine Tortenplatte heben.

Für die Vanillecreme Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 400 ml der Milch in einen Topf geben. Vanilleschote aufschneiden, Mark auskratzen. Mark und Schote in die Milch geben. Alles zum Kochen bringen. Restliche 100 ml Milch mit Zucker und Puddingpulver glatt rühren (das geht auch gut in einem Shaker für Salatsoße). Gelatine parallel ausdrücken und in einem kleinen Topf auf dem Herd bei niedriger Hitze auflösen. Vanilleschote aus der Milch entfernen, Puddingmischung unter Rühren zugeben, erneut aufkochen, 30 Sekunden kochen lassen, vom Herd nehmen. Gelatine zur Puddingmasse geben und gut verrühren. Crème fraîche unterrühren. Creme auf den abgekühlten Kuchenboden streichen und für mindestens 3 Stunden kalt stellen.

300 g der Erdbeeren fein pürieren, den Rest in Hälften oder Viertel schneiden. Ca. 2/3 der Erdbeeren auf der Vanillecreme verteilen. Das Erdbeerpüree zusammen mit dem Gelierzucker aufkochen und 3 Min. köcheln lassen. Ca. 2/3 vom Guss auf dem Erdbeerkuchen verteilen. Die restlichen Erdbeeren darauf verteilen, dann noch etwas Guss überträufeln. Wenn Guss übrig ist, in eine kleine Schüssel füllen und am nächsten Tag als Marmelade essen. Den Kuchen nochmals mind. 1 Std. kalt stellen. Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Dienstag, 20. Juni 2017

Zitronen-Biskuitrolle mit Basilikum

Weil die erste gut funktioniert hat, habe ich eine weitere Biskuitrollen-Variante getestet. Diesmal mit einer etwas aufwändigeren Füllung mit Sahne, Mascarpone, Zitrone, Basilikum und Pistazien. Die Mischung aus Sahne und Mascarpone finde ich deutlich besser als Sahne pur. Gut hätten hier auch noch ein paar Erdbeerschnitze gepasst, die würde ich beim nächsten Mal ergänzen. Außerdem habe ich gegenüber dem Originalrezept von „Lecker“ die Menge der Füllung reduziert und wieder mein erprobtes Teigrezept verwendet.




Zitronen-Biskuitrolle mit Basilikum

Zutaten 

für den Teig:
  • 3 Eier (getrennt, Klasse M)
  • Salz
  • 150 g Zucker, plus Zucker für das Tuch
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale (von den Zitronen für die Füllung abnehmen)
  • 100 g Mehl
  • 20 g Speisestärke
  • 0,5 TL Backpulver  

für die Füllung & Deko:
  • 1/2 kl. Bd. Basilikum 
  • 300 g Schlagsahne  
  • 1,5 Blatt weiße Gelatine  
  • 3 unbehandelte Zitronen 
  • 250 g Mascarpone  
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 40 g gehackte Pistazien
  • Puderzucker
  • 2 EL Zucker

Zubereitung 

Für die Füllung Basilikum waschen und trocken tupfen. Blätter abzupfen und in feine Streifen schneiden. 100 g Sahne und Basilikum in einem kleinen Topf erhitzen, ca. 5 Minuten köcheln. Abkühlen lassen. Basilikum-Sahne durch ein feines Sieb gießen, Sahne dabei auffangen. In den Kühlschrank stellen.

Zitronen gründlich mit heißem Wasser abspülen, Schale fein abreiben. 1-2 Zitronen halbieren, Saft auspressen.

Ein Blech (40 x 30 cm) mit Backpapier auslegen. Die Eiweiß mit 1 Prise Salz und 3 El kaltem Wasser mit den Quirlen des Handrührers steif schlagen. 120 g Zucker nach und nach unter Rühren einrieseln lassen und 3 Min. weiterschlagen. Zitronenschale und Eigelb kurz auf langsamer Stufe unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver darauf sieben und mit dem Schneebesen unterheben (dieser Schritt wird, wie das Aufrollen, auch im Video gezeigt).

Teig möglichst glatt auf das Blech streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 210 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft 7 Min. bei 190 Grad) - ich hab Ober- und Unterhitze verwendet, das hat gut geklappt! - auf der 2. Schiene von unten 8 Min. backen. Der Teig ist dann noch relativ hell, das muss so sein. Sofort auf ein dünn mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Das Papier mit etwas kaltem Wasser bepinseln und abziehen. Teigplatte mit Hilfe des gezuckerten Tuches aufrollen (dabei das Tuch mit einrollen), ca. 20 Min. abkühlen lassen.

Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen. Mascarpone, die Hälfte der Zitronenschale, die Hälfte des Zitronensafts, Basilikumsahne, 150 g Zucker und Vanillezucker verrühren. Gelatine ausdrücken, in einem kleinen Topf auf dem Herd auflösen und nach und nach 4 EL Mascarpone gründlich und zügig unterrühren. Dann die Gelatinemasse in die restliche Mascarpone rühren. Ca. 5 Minuten kalt stellen, bis die Masse zu gelieren beginnt. 200 g Sahne steif schlagen und mit den Pistazien unter die gelierende Mascarponemasse heben. Zitronigkeit prüfen, evt. noch etwas Saft zugeben.

Biskuit auseinander rollen, die Füllung auf die Platte streichen, dabei einen Rand frei lassen. Erneut mit Hilfe des Tuches aufrollen und vorsichtig auf die Kuchenplatte heben. Mind. 2 Stunden kalt stellen. Inzwischen restliche Zitronenschale mit ca. 2 EL Zucker mischen. Rolle mit Puderzucker bestäuben, Zitronenzucker darüberstreuen. Servieren.

Sonntag, 11. Juni 2017

Bitter Tonic (alkoholfrei)

Ich trinke schon seit etwa neun Monaten keinen Alkohol. Das ist ziemlich unglaublich. Im Winter war das kein Problem, aber seit im März oder so die Sonne zum ersten Mal rauskam, finde ich es ehrlich gesagt ätzend. Ich will Sekt, Spritz, Cocktails! Na ja. Um den Geschmack von Alkohol zu imitieren, eignen sich natürlich alkoholfreies Bier und alkoholfreier Sekt, aber beides mag ich nicht besonders (schmeckt einfach doch nicht nach Alkohol). Etwas besser sind alkoholfreie Bitter, z.B. Sanbitter oder der von Monin. Der von Monin hat auch noch ein wunderschönes mint-goldfarbenes Etikett, das macht mir zusätzlich Freude. Man kann natürlich einfach à la Campari-O mit eiskaltem O-Saft mischen, man kann aber auch "richtige" Cocktails basteln, z.B. diesen Bitter Tonic.



Bitter Tonic (alkoholfrei)

Zutaten (für 1 Caipi-Glas ca. 350 ml)

  • 2 cl alkoholfreien Bitter, z.B. Monin oder Sanbitter
  • 2 cl Grenadine (Granatapfelbarsirup)
  • Tonic Water zum Auffüllen
  • Eiswürfel
  • 1 Orangenscheibe

Zubereitung

Ein paar Eiswürfel ins Glas geben, Bitter und Sirup draufgießen. Mit Tonic Water auffüllen, rühren. Mit Strohhalm und Orangenscheibe garnieren.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Erdbeer-Biskuitrolle

Ich wollte unbedingt mal ein Biskuitrolle backen und kann jetzt sagen, dass das gar nicht so schwer ist. Das einzige, was man vielleicht haben sollte, ist eine ausreichend große Kuchenplatte, unsere war etwas knapp. Da hätte das halbe Rezept besser gepasst. Weil wir ein saisonales Rezept ausprobieren wollten, habe ich mit Erdbeeren gefüllt. Ganz bestimmt backe ich auch noch mal den Klassiker mit Zitrone oder im Sommer vielleicht eine Beeren-Rolle, allerdings werde ich mich auch an diesem Biskuitrezept orientieren.

Das wirklich präzise und tolle Rezept ist von hier, dort gibt es auch ein sehr hilfreiches Video zur Herstellung der Rolle. Die Füllung ist mit 500 ml Sahne für meinen Geschmack relativ großzügig bemessen, evt. kann man da ruhig eeetwas weniger nehmen. Ich finde nämlich, dass man den wahnsinnig leckeren Teig ruhig noch mehr rausschmecken darf.





Erdbeer-Biskuitrolle

Zutaten
  • 3 Eier, (Kl. M, getrennt)
  • Salz
  • 150 g Zucker, plus Zucker für das Tuch
  • 1 Tl abgeriebene Zitronenschal
  • 100 g Mehl
  • 20 g Speisestärke
  • 0.5 Tl Backpulver
  • 600 g Erdbeeren
  • 500 ml Schlagsahne
  • 2 Pk. Vanillezucker
  • 2 Pk. Sahnesteif 

Zubereitung 

Ein Blech (40 x 30 cm) mit Backpapier auslegen. Die Eiweiß mit 1 Prise Salz und 3 El kaltem Wasser mit den Quirlen des Handrührers steif schlagen. 120 g Zucker nach und nach unter Rühren einrieseln lassen und 3 Min. weiterschlagen. Zitronenschale und Eigelb kurz auf langsamer Stufe unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver darauf sieben und mit dem Schneebesen unterheben (dieser Schritt wird, wie das Aufrollen, auch im Video gezeigt).

Teig möglichst glatt auf das Blech streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 210 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft 7 Min. bei 190 Grad) - ich hab Ober- und Unterhitze verwendet, das hat gut geklappt! - auf der 2. Schiene von unten 8 Min. backen. Der Teig ist dann noch relativ hell, das muss so sein. Sofort auf ein dünn mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Das Papier mit etwas kaltem Wasser bepinseln und abziehen. Teigplatte mit Hilfe des gezuckerten Tuches aufrollen (dabei das Tuch mit einrollen), ca. 20 Min. abkühlen lassen.

Ca. 400 g Erdbeeren waschen, putzen und in dünne Spalten schneiden. Sahne, Vanillezucker, restlichen Zucker und Sahnesteif steif schlagen. Biskuit auseinander rollen, 2/3 der Sahne auf die Platte streichen, dabei einen kleinen Rand frei lassen. Dicht an dicht mit den Erdbeerspalten belegen, leicht in die Sahne drücken.

Erneut mit Hilfe des Tuches aufrollen und vorsichtig auf die Kuchenplatte heben. Mit übriger Sahne bestreichen. Restliche Erdbeeren putzen und halbieren. Mit den Erdbeeren garnieren.

Sonntag, 21. Mai 2017

Grüner Spargelsalat - Asia Style

Das Rezept hier ist quasi ein Klassiker, ich hab es zum ersten Mal vor acht Jahren bei meiner Freundin Anke gegessen. Jetzt habe ich es mal wieder nachgekocht und will es direkt hier vermerken, damit es nicht wieder acht Jahre lang in Vergessenheit gerät.



Hier rechts im Bild! Wer den Salat links nachkochen will, muss zwei Beiträge weiter unten gucken.

Grüner Spargelsalat - Asia Style

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 500 g Kartoffeln
  • 500 g grüner Spargel
  • 2 Karotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Erdnussöl
  • 2 TL Sesamöl
  • 4 EL Sojasoße
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Sesam, schwarzer besonders hübsch
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung 

Die Kartoffeln waschen, mit Schale in Salzwasser nicht zu weich kochen. Kalt abschrecken, pellen, beiseite stellen. Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten und ebenfalls beiseite stellen. Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden.

Den Spargel waschen, im unteren Drittel schälen und schräg in mundgerechte Stücke schneiden. Möhren schälen, längs achteln, ebenfalls schräg in Stücke schneiden. Knoblauchzehen schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.

Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen und Spargel, Möhren und Knoblauch bei niedriger Temperatur braten, bis das Gemüse gar, aber noch bissfest ist. Leicht salzen, etwas abkühlen lassen.

Während das Gemüse gart Sojasoße, Limettensaft, Sesamöl, Honig und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Kartoffeln in Scheiben schneiden. Alle Zutaten inklusive Sesam und Schnittlauch in einer Schüssel vermischen und vor dem Essen etwas durchziehen lassen.

Freitag, 19. Mai 2017

Ofen-Süßkartoffel mit Mozzarella und Basilikum

Diese Jamie-Oliver-Sache hab ich damals verpasst, dafür bin ich dann bei Ottolenghi eingestiegen. Weil ich trotzdem mal ein Rezept testen wollte - vielleicht um irgendwann noch ein Kochbuch zu kaufen - habe ich gegoogelt und mich dann an diesen Süßkartoffeln aus dem Ofen nach J.O. versucht. Sehr lecker, mach ich bestimmt noch mal.



Ofen-Süßkartoffel mit Mozzarella und Basilikum

Zutaten (für 2 als kleines Hauptgericht)

  • 2 m-große Süßkartoffeln
  • 1 Büffelmozzarella
  • Zitronenabrieb einer 1/2 Zitrone
  • 2 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 1/2 rote Chili
  • gutes Olivenöl
  • Stich Butter
  • feines (Meer-)Salz und Pfeffer


Zubereitung

Oen auf 190 Grad vorheizen. Die Süßkartoffeln gründlich waschen, abtrocknen und mit einer Gabel rundherum mehrmals einstechen. Kartoffeln mit Salz und Olivenöl einreiben und jeweils in Alufolie einwickeln. Je nach Dicke der Kartoffeln 60 bis 80 Minuten im Ofen backen, dabei zwischendurch testen, ob sie schon gar sind. 

Während die Kartoffeln backen, Chili fein und Basilikum grob hacken. Wenn die Kartoffeln gar sind, aus dem Ofen holen, aus der Folie wickeln, die Schale oben längs einschneiden und an den Seiten etwas drücken, sodass die Kartoffeln oben aufplatzen.

Kleine Butterflöckchen auf dem Fruchtfleisch verteilen. Mozzarella zupfen und ebenfalls auf den Kartoffeln verteilen. Chiliwürfel und Basilikum über den Mozzarella streuen und etwas Zitronenschale darüber reiben. Mit Olivenöl und etwas Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Spargelsalat mit Nudeln

In diesen Monaten sollte man so viel Spargel essen, wie irgendwie reingeht. Dabei ist Spargelsalat eine meiner liebsten Zubereitungsvarianten.

 Hier im Bild links! Das Rezept für den Salat auf der rechten Seite folgt.

Spargelsalat mit Nudeln

Zutaten (für 2 Pers.)
  • 500 g weißer Spargel
  • ca. 180 gkurze Nudeln
  • 2 Eier
  • 1/2 Bd. Schnittlauch
  • 1 EL Schmand
  • 1 EL Mayo
  • 1,5 EL Joghurt
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 TL Senf
  • Zucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung 

Nudeln kochen, beseite stellen. Spargel schälen, schräg in ca. 3 cm große Stücke schneiden. In leicht gesalzenem Wasser mit 1 Prise Zucker 4-5 Minuten gar, aber bissfest kochen. Kalt abschrecken. Eier ca. 10 Min. lang hart kochen.

Schnittlauch in Röllchen schneiden. Für das Dressing Schmand, Mayo, Joghurt, Essig und Senf vermischen, dabei ggf. für die Cremigkeit etwas Wasser zugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Eier längs vierteln, dann die Viertel quer halbieren. Nudeln, Spargel, Schnittlauchröllchen und Eier in einer Schüssel vorsichtig mit dem Dressing vermischen. Bis zum Essen ziehen lassen.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Erdbeer-Kokos-Tiramisu

Diese Tiramisu-Variante schmeckt superlecker. Das Rezept ist für eine wirklich riesige Portion, für 6 bis 8 Personen kann man die Zutaten ruhig auch halbieren. Idee ist von hier.

Erdbeertiramisu 

Zutaten (für 1 Auflaufform mit mind. 2 l Volumen)
  • 80 g Kokosraspel
  • 1 kg Erdbeeren
  • 100 ml Orangensaft
  • 100 ml Kokoslikör z. B. Batida de Coco (alternativ Kokoscreme)
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 kg Mascarpone
  • 100 g Zucker
  • 2 El Zitronensaft
  • 100 g weiße Schokolade
  • 250 ml Sahne
  • 200-300 g Löffelbiskuits

Zubereitung 

Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie etwas Farbe bekommen. Erdbeeren putzen. Schokolade grob hacken. 200 g Erdbeeren mit Orangensaft und Likör fein pürieren, beiseite stellen.

Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark herausschaben. In einer großen Schüssel Vanillemark mit Mascarpone, Zucker und dem Zitronensaft mit einem großen Löffel glatt rühren. Sahne steif schlagen. Sahne, Schokolade und 60 g Kokosraspel nach und nach unter die Mascarpone rühren. 500 g Erdbeeren in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden. Vorsichtig unter die Creme heben.

Den Boden der Form mit Löffelbiskuits auslegen und mit der Hälfte des Erdbeerpürees beträufeln. Die Hälfte der Mascarponecreme darauf geben und verstreichen. Restliche Biskuits darauf verteilen, mit Püree beträufeln. Die restliche Mascarponecreme darauf geben und glatt streichen. Abgedeckt 3 Stunden kalt stellen.

Kurz vor dem Servieren restliche Erdbeeren in Scheiben schneiden, mit dem Rest der Kokosraspeln mischen und auf dem Tiramisu verteilen.

Montag, 9. März 2015

Trink dich glücklich: Grapefruit Blossom

Mmmmh, endlich wieder Cocktails! Dieser hier ist superlecker und ausreichend erwachsen, durch das Bittere der Grapefruit und natürlich durch den hohen Gingehalt. Außerdem wird er straight up serviert, wie ich es am liebsten mag. Perfekt für die ersten sonnigen Frühlingstage, eine echte Konkurrenz für den von mir sehr geschätzten Spring Break.

























Über die Stellschraube Grapefruitsaftmenge kann man die Intensität dieses Cocktails prima kontrollieren. Im Originalrezept wird 1 cl vorgeschlagen, das schmeckt auch sehr gut, der Drink ist dann aber nicht nur stark, sondern auch recht klein. Mit mehr Grapefruitsaft - anderthalb oder zwei cl - schmeckt er etwas fruchtiger.

Zutaten (für 1)

3 cl Gin
1,5 cl Grapefruitsaft
2 gr. Spritzer Maraschinolikör
1 gr. Spritzer Zuckersirup

Zubereitung

Alle Zutaten mit Eiswürfeln in den Boston Shaker geben, kurz schütteln und ohne Eis in ein Martiniglas abgießen.

(Quelle)

Donnerstag, 20. Juni 2013

Spring Break (Cocktail)

Das Herzstück dieses Blogs, im Sinne von was mir am meisten am Herzen liegt, sind im Grunde die Katzenfotos und die Cocktailrezepte. Schon wenn ich "Cocktailrezepte" schreibe, wird mir ganz warm ums Herz und ich werde ganz aufgeregt, was natürlich - es gibt keinen Grund, das zu verschweigen! - auch daran liegt, dass ich in diesen Situationen meistens schon einen getrunken habe. Deswegen freue ich mich sehr über das folgende, neuentdeckte Rezept für den großartigen "Spring Break".





















Ja, eigentlich ist schon Sommer und so, aber dieses Rezept fand ich auf den ersten Blick total überzeugend und zutatentechnisch spricht nichts gegen eine Jahreszeiten-Neuzuordnung dieses Getränks, das nie besser passen könnte als bei Sommergewittern nachmittags in meiner kleinen Wohnung.
Drin ist vor allem Ananasaft, Whiskey und Pernod. Saft und Whiskey finde ich prima, seit ich entdeckt habe, dass man Bourbon gut mit frisch gepresstem O-Saft kombinieren kann. Pernod dazu klingt superaufregend. Das gilt auch für die Beschreibung des Drinks auf der "The Boys Club"-Webseite, die ich für ihre Cocktailrezepte übrigens grundsätzlich schätze:
For a taste of the tropics, this cocktail includes pineapple, but the goal here isn’t to recreate one of those over-sized sugary things with umbrellas. The citrus juices lend a vibrant palette, while the bourbon gives this drink a smooth, sophisticated base. Then, there’s a surprise guest appearance — anise.
Ich mag Cocktails, für die man 1. nicht übertrieben viele oder ausgefallene Zutaten braucht, die 2. eine glatte Flüssigkeit ergeben (nicht mit Eiswürfeln, Obststückchen, Kräuterzweigen usw.)* und bei denen sich 3. aus der Summe der Zutaten ein überraschendes Gesamtbild ergibt, das mehr ist als "die Summe der einzelnen Teile". All dies gilt definitiv für den "Spring Break". (Nebenbei: Wenn ich kein Philosoph werde, werde ich Thekenphilosoph.)






















Während ich diesen Beitrag schreibe, steht ein Glas "Spring Break" neben mir. Heute Abend kommen endlich wieder die Freunde zum Spielen vorbei, und ein Cocktail, den man den Freunden servieren will, sollte man vorher natürlich getestet haben. Der Spring Break ist hiermit getestet und für ausgezeichnet befunden und wird ins feste Repertoire aufgenommen, das bisher zu meinem Leidwesen fast nur herbst- und winterliche Cocktails umfasst. Willkommen in meiner Welt, Spring Break.


Spring Break

Zutaten (für 1)
  • 3 cl Bourbon
  • 0,75 cl Pernod
  • 6 cl Ananassaft
  • 0,5 cl Zitronensaft
  • 0,5 cl Limettensaft

Zubereitung

Alle Zutaten im Shaker mit Eis 20 bis 30 Sek. schütteln. Durch ein Barsieb in ein Cocktailglas abgießen und sofort servieren.



*Hups, was ich meine, heißt "straight up".


(Quelle)

Sonntag, 19. Mai 2013

Pfingsten

Waren das nicht letztes Jahr diese wahnsinnig sonnigen Tage, an denen wir im Hof Gruselgeschichten vorgelesen und Martini mit Olive getrunken haben? Dieses Jahr ist das Wetter irgendwie weniger glamourös. Weniger glamourös sind natürlich NICHT die Aktivitäten (abgesehen davon dass ohne Patti alles maximal halb so glamourös ist): allein an der Bar mit Mount Eerie, ganz schrecklich süßes Bier in Ehrenfeld (niemals sehr starkes Lakritz essen und dann Bier trinken! Niemals!), tagsüber viel liegen und abends manche Freunde treffen, dazu Münchener Freiheit, New Order und ein bisschen packen.

Und dann noch: ein kleiner Pernod zum Arbeitsausklang am Freitag




















ein neues Paar Ringelsocken in den Startlöchern, sozusagen










  S-K-A-T spielen




















und für die Freunde ein bisschen Salat




















Für den Salat mit Erdbeeren und Gurke Blattsalat oder noch besser: Spinat mit Erdbeerspalten, Gurkenscheibchen und Frühlingszwiebelringen vermischen. Etwas Basilikum fein hacken und drüber streuen, ebenso wie eine Handvoll grob gehackte Mandeln. Für das Dressing Joghurt mit etwas Olivenöl, Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer vermischen. Nach Belieben mit etwas Wasser verdünnen.

Schönes Restwochenende und eine gute Woche!
 

Donnerstag, 2. Mai 2013

Grüner Spargel mit (Schinken und) Kartoffel-Käse-Kruste

Und hier ist endlich auch mein erster Spargel des Jahres. Noch mehr Lust hatte ich auf weißen, der war aber viel teurer, deswegen gedulde ich mich damit noch ein Weilchen.* Diese Variante hier ist allerdings auch superlecker. Rezepte, in denen Fertigprodukte zweckentfremdet werden, machen mich immer irgendwie an. Dieses hier wurde von mir selbst entwickelt und ist ein Paradebeispiel für ein solches Rezept: Die Kartoffelkruste besteht aus fertigem Kartoffelpufferteig. Wem das zuwider ist, der kann den natürlich auch selber machen, aber es besteht absolut keine Notwendigkeit.




















Am ersten Abend habe ich einen Rest Zuckerschoten mit in das Essen geschmuggelt, was dem Geschmack keinen Abbruch tut. Am zweiten Abend haben wir den Spargel vor dem Backen noch mit gekochtem Schinken umwickelt. So verliert der Gratin vollends seinen Beilagen-Charakter und wird zum eigenständigen Hauptgericht.





















Grüner Spargel mit (Schinken und) Kartoffel-Käse-Kruste

Zutaten (für 2)
  • 500 g grüner Spargel
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • nach Belieben ein paar Scheiben gekochter Schinken
  • ca. 300 g Kartoffelpuffer- oder Reibekuchenteig aus dem Kühlregal
  • ca. 80 g geriebener/gehackter Käse, hier eine Mischung aus Bauernhandkäse und Parmesan (alles ist möglich)
  • etwas Olivenöl
  • Gemüsebrühe
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Ofen auf 220 Grad vorheizen. Spargel waschen, die unteren Drittel schälen und die Enden abschneiden. Frühlingszwiebeln in Stücke schneiden. Spargel ca. sechs Minuten in Gemsebrühe kochen, für die letzte Minute die Frühlingszwiebel zugeben. Abgießen.
Kartoffelpufferteig mit geriebenem Käse (1 EL zurückbehalten) und Pfeffer vermischen. Eine ofenfeste Auflaufform mit Öl ausfetten. Spargel mit gekochtem Schinken umwickeln und zusammen mit den Frühlingszwiebeln in die Form geben, mit dem Teig bedecken und dem restlichen Käse bestreuen.
Ca. 20 bis 25 Minuten backen.



*Nachtrag: Ich musste mich nur einen Tag gedulden, dann hat der Freund welchen gekauft. Damit habe ich das gleiche Gericht gekocht. Leckerrrrr.

Donnerstag, 18. April 2013

Zwiebel-Käse-Frittata

Gestern war ein schöner Tag. Mit ein bisschen Aufregung, viel Kaffee, guten Menschen und mit dem Menschen des Tages viel draußen und Bier bis spät, spät am Abend. Allerdings habe ich vollkommen folgerichtig heute einen kleinen Kater und hänge deswegen nur faul rum. Beim faul Rumhängen kann man gut Rezepte aufschreiben. Dienstag Abend gabs das hier:





















Dazu Tomatensalat.


Zwiebel-Käse-Frittata

Zutaten (für 1)
  • 2 Eier
  • 75 g Quark
  • 1 EL Weizenmehl
  • 100 g Zuckerschoten
  • 50 g Bauernhand- oder Harzer Käse 
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • Schuss Sprudelwasser
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Quark, Eier und Mehl zu einem glatten Teig verrühren und kräftig salzen und pfeffern. Käse würfeln. Gemüse waschen, Zuckerschoten quer halbieren und Frühlingszwiebeln in Stücke schneiden. Den Boden einer große Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen. Gemüse und Käse in der Form verteilen. Den Teig mit einem Schuss Sprudel locker aufschlagen und in die Form gießen. Für ca. 10 bis 12 Minuten backen.

Dienstag, 16. April 2013

Halstuch in Meerfarben



















Naja, Meerfarben. Kommt wohl drauf an, von welchem Meer die Rede ist, und von welcher Küste und welcher Sonneneinstrahlung und, da es ja um Farbe geht, vor allem von welchem Betrachter. Aber bestimmt gibt es irgendwo ein Fleckchen Meer, das zu irgendeinem Zeitpunkt für irgendwen in diesen Farben leuchtet. Das wäre jedenfalls wünschenswert. Ich bin sehr begeistert von meinem neuen blauen Halstuch (vor allem von seiner Farbe), auch, wenn das Stricken etwas langsam vonstatten ging. Ist ja auch nicht das aufregendste aller Muster, gestreift (ja, das Tuch ist gestreift) in glatt rechts.





















Fertig wurde es am Sonntag Abend, ausgeführt hab ich es das erste Mal am Montag Mittag. Am Montag Mittag schien die Sonne und ich habe meine Mittagspause nach einem Stündchen Arbeit (ja, das ist der richtige Zeitpunkt für eine Mittagspause) mit einem Eis vor dem Haus im Park verbracht. Mit einem Eis, und mit meinem neuen Halstuch. Was für ein Leben!

Gestrickt mit Lana Grossa Silkhair in den Farben 40 und 56, jeweils 25 Gramm. Das Muster ist von Purl bee (Springtime Bandana), ich habe allerdings eine Nadel in der Stärke 4,5 mm verwendet. Aus Ebenholz, wie ich bereits sagte. Noch mehr technische Details bei Ravelry.

Montag, 1. April 2013

Die zwei kleinen Pelztiere

verleben ein gemütliches Osterfest mit wenig draußen toben und jagen, einer Menge Hühnerherzen und viel, viel, viel im Bett liegen und schlummeln.

Hier noch ganz wach


Wer im Rimowa-Koffer liegen darf, hat es weit gebracht.
















































































Donnerstag, 28. März 2013

Kräuterfreunde mit Räucherforelle

Das hier ist absolut Resteküche: Das Gemüse war vom Vortag über, die Kräuter schon leicht welk, die restlichen Zutaten sowieso im Kühlschrank (OK, die Forelle nicht). Zusammen mit einem Dip aus Creme Fraîche und geräucherter Forelle waren die kleinen Kräuter-Gemüse-Pfannkuchen aber extrem lecker, würde ich noch mal ganz genauso machen. Weil sie uns so sympathisch waren, haben wir sie unsere Kräuterfreunde genannt.




















Ich habe keine genauen Mengenangaben, das Gemüse war einfach irgendein Rest und Pfannkuchenteig mach ich immer nach Gefühl - wer mag, kann sich an ein beliebiges Pfannkuchenrezept halten.


Kräuterfreunde mit Räucherforelle

Zutaten (für 2)
  • Rest gemischtes Frühlingsgemüse, vorgekocht und in Stücke geschnitten (hier: Erbsen, Bohnen, Zuckerschoten)
  • frische Kräuter, hier: Minze, Petersilie, Basilikum
  • 2 Eier
  • Mehl
  • etwas Milch
  • 2 Forellenfilets, geräuchert
  • 200 g Creme Fraîche
  • 2 confierte Knoblauchzehen
  • etwas Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • Öl

Zubereitung

Aus Eiern, Mehl, Milch und einer Prise Salz einen Pfannkuchenteig rühren. Gemüse unterrühren, kurz stehen lassen. Derweil Kräuter fein hacken und ebenfalls in den Teig rühren. Knoblauchzehen in die Creme Fraîche drücken und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und nach und nach kleine Gemüse-Pfannküchlein darin von beiden Seiten ausbacken. Zusamen mit der Creme Fraîche und der Forelle anrichten.

Montag, 25. März 2013

Rührkuchen Orange-Zitrone

Meine Freundin Anke, ihreszeichens Mitbegründerin des Heart-Cooks-Brain-Vorgängers "Meat & Greet", ist eine überragende Köchin. Jeder erzittert vor ihren Rouladen, ihrem Baklava oder ihren selbstgemachten Gnocchi. Anke kennt sich aber auch mit Kuchen aus: Ein guter Rührkuchen, sagt sie, besteht aus Eiern, Butter, Zucker und Mehl (und Geschmacksgebern wie zum Beispiel Schokolade). Backpulver ist was für Mimis und alles andere im Grunde unnützer Tand.









































Nachdem ich ihr Rührkuchenrezept getestet habe, kann ich sagen: Sie hat recht. Weil ich keinen reinen Kuchen, sondern einen mit Zitrus-Geschmack haben wollte, habe ich reichlich Orangen- und Zitronensaft und -schale ergänzt.
Wirklich wichtig ist, dass alle Zutaten tatsächlich Zimmertemperatur haben (ein halbes Pfund Butter zehn Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen zählt nicht), und dass man Butter und Zucker wirklich schaumig rührt. So wird der Kuchen supersaftig und superlecker.





















Samstägliche Kaffeetafel: Kuchen, Kaffee, Tee und Bauernskat, für alle, die keinen dritten Mann haben.





















Rührkuchen Orange-Zitrone

Zutaten (für 1 Springform 18 bis 20 cm)
  • 3 Eier, zimmerwarm
  • ca. 180 g Mehl
  • ca. 180 g Butter, zimmerwarm
  • ca. 180 g Zucker + etwas Zucker für den Sirup
  • 1 Prise Salz
  • Saft von (ca.) 2 großen Orangen
  • Saft von (ca.) 2 Zitronen

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Schale von einer Orange und einer Zitrone abreiben, beiseite stellen. Alle Früchte auspressen, Saft vermischen. Eier in eine Schüssel aufschlagen und abwiegen. Von den anderen Zutaten werden ebenso viel Gramm verwendet, wie die Eier wiegen.

Diese Menge an Butter und Zucker in eine andere Schüssel geben und mit dem Handrührgerät so lange mixen, bis die Masse nicht mehr bröselig ist. Sie bildet dann einen Klumpen um den Mixer herum, das dauert ein paar Minuten. Dann nach und die Eier sowie eine große Prise Salz und die abgeriebene Zitrusschale zugeben, dabei weiter mixen, bis die Masse komplett mit den Eiern verbunden ist. Dann die Hälfte des Zitrussaftes einrühren. Den Mixer ausschalten und das Mehl mit einem Holzlöffel unterrühren.

Eine kleine Springform mit Backpapier auslegen, den Rand mit Butter einfetten. Teig hineingeben und je nach Höhe ca. 20 bis 40 Minuten backen (Stäbchenprobe). Während der Kuchen backt, aus dem restlichen Saft mit etwas Zucker einen Sirup kochen, dafür den Saft etwa auf die Hälfte einreduzieren. Den Kuchen noch heiß aus dem Ofen nehmen und die Oberfläche mit einem Zahnstocher häufig einstechen. Sirup mit einem EL über den Kuchen geben (evt. nicht alles, hier nach Gefühl vorgehen). Abkühlen lassen, aus der Form nehmen.

Für eine klassische Kastenform braucht man vier Eier / 230 Gramm. Wer keine Waage hat (so wie ich), kann die Zutaten mit einem Esslöffel abmessen. 1 (geh.) EL Mehl sind ca. 20, 1 EL Zucker ca. 15 Gramm.