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Mittwoch, 3. März 2021

Chai Earthquake Cookies

Gute Keksrezepte zu finden ist gar nicht so einfach. Immer vor Weihnachten probiere ich einiges aus und bin dann oft gar nicht begeistert. Diese hier sind richtig, richtig super. Total lecker und trotzdem ziemlich schnell gemacht. Mache ich sicher noch vor Weihnachten das nächste Mal. Und dann mache ich vielleicht auch ein Foto. Das Rezept ist aus der NYT.

Chai Earthquake Cookies

Zutaten

  • 1 EL fein gemahlenen Espresso (nicht Instant)
  • 115 g Butter
  • 255 g Mehl
  • 2 EL Ovomaltine-Pulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Ingwer, gemahlen
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 1/8 TL Nelken, gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 2 große Eier
  • 165 g brauner Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 50 g weißer Zucker, zum Rollen
  • 50 g Puderzucker, zum Rollen


Zubereitung

Kaffeepulver in eine kleine Metallschüssel geben. Butter bei mittlerer bis hoher Hitze in einem kleinen Topf schmelzen bis sie nussigbraun wird, ca. 5 bis 6 Minuten. Dabei gelegentlich rühren. Butter auf den Kaffee gießen und gut verrühren. Stehen lassen, ab un dzu rühren.

In einer mittleren Schüssel Mehl, Backpulver, Salz, Ovomaltine, Ingwer, Zimt, Kardamom, Nelken und Pfeffer vermischen.

In einer großen Schüssel Eier mit braunem Zucker bei mittlerer Geschwindigkeit mixen, bis die Masse deutlich heller ist (ca. 3 Minuten). Vanilleextrakt und Kaffeebutter einmixen. Dann bei niedriger Geschwindigkeit das Mehl einmixen. Teig mind. 2 Std., max. 3 Tage kaltstellen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Weißen und Puderzucker in je eine Schüssel geben. Mit einem EL Teig abstechen (ca. 25 g), Kugeln formen, erst im weißen, dann im Puderzucker wälzen. Auf ein Backblech legen (5 cm Abstand) und für ca. 10 Min. ins Gefrierfach stellen (im Winter bietet sich der Balkon an).

Backen, bis die Kekse von unten bräunen, aber noch weich sind - 12 bis 14 Minuten. Nach ein paar Minuten vom Blech nehmen und auskühlen lassen.


 

Sonntag, 28. April 2019

(Vegane) Energiekugeln/Stillkugeln mit Aprikose und Kokos

Ich mag immer noch sehr gern die Schoko-Dattelpralinen, die ich vor einiger Zeit das erste Mal gemacht habe. Die sind aber in erster Linie eine Süßigkeit. Mit diesen Energiekugeln habe ich versucht, das Rezept dahingehend abzuwandeln, dass die Kugeln etwas weniger klebrig-süß und etwas nährstoffreicher werden (wobei das Originalrezept für Stillkugeln mit gekochtem Reis und Butter für mich keine Option war). Außerdem wollte ich eine geschmackliche Variante zur Schokolade. Ich finde, das ist mir sehr gut gelungen. Aktuell lagere ich einen größeren Vorrat dieser Kugeln in unserem Eisfach.



Vegane Energiekugeln/Stillkugeln mit Aprikose und Kokos

Zutaten
  • 100 g Mischung für Haferbrei (hier: Basis-Frühstücksbrei von dm)
  • 150 g Soft-Datteln
  • 30 g Kokosraspel plus mehr zum Wälzen
  • 1,5 EL Kokosöl (Zimmertemp.)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Meersalz
  • 70 g Soft-Aprikosen

Zubereitung 

Haferpulver und Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett unter Rühren anrösten, bis die Mischung zu Duften beginnt. In eine Rührschüssel geben, etwas abkühlen lassen. Datteln und Aprikosen fein hacken. Mit Vanilleextrakt, Kokosöl und Salz zur Hafermischung geben und mit den Händen verkneten. Kugeln formen, in Kokosraspeln wälzen. Schnell aufessen, im Kühlschrank aufbewahren oder zum späteren Verzehr einfrieren.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Dattelpralinen (vegan)

Ich esse sehr gern diese Rohkost-Dattelriegel, die es in Drogerien und Bioläden gibt. Deswegen habe ich mal versucht, sowas selber zu machen - in Kugelform und natürlich mit Schoko- und ein bisschen Kokosgeschmack. Ich mag gern Schokolade und ich finde, das passt zur Dattel ausgezeichnet. Vom Ergbnis bin ich sehr begeistert. Eine Dose von diesen Kugeln hätte ich gerne immer im Kühlschrank.
Was nicht gut geklappt hat, ist die Datteln mit dem Zauberstab zu zerkleinern. Ein besseres Gerät dafür haben wir nicht. Also habe ich von Hand gehackt. Das geht auch ganz gut, vor allem, weil die Datteln gar nicht so unendlich fein gehackt werden müssen. Auch aus der stückigen Masse lassen sich ganz gut kleine Bällchen formen.
Das Rezept habe ich von hier.



Dattelpralinen

Zutaten 
  • 360 g getrocknete Datteln ohne Stein
  • 1 EL Kokosöl (Zimmertemp.)
  • 4 EL Backkakao, stark entölt plus Backkakao zum Rollen
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Meersalz
  • 20 g Kokosraspeln plus Kokosraspeln zum Rollen

Zubereitung

Die Datteln so fein wie möglich zerkleinern - das geht sehr gut mit einem Hackmesser und einem großen Brett - und mit den anderen Zutaten vermischen, sodass eine gut formbare Masse entsteht. Nach Bedarf 0-3 EL Wasser einkneten (bei den Datteln von Aldi und den Soft-Datteln von ja! nehme ich kein Wasser). Kleine Bällchen formen. Nach Belieben in Kakaopulver oder Kokosraspeln wenden - ich finde Kakao besonders hübsch. Raspeln ggf. etwas andrücken. Bällchen im Kühlschrank aufbewahren.

Montag, 17. Oktober 2016

Prasselkuchen

Ich hatte eine Rolle Blätterteig übrig und hab meinen Kolleginnen erzählt, dass ich damit Prasselkuchen backe. Keiner wusste, was das ist. Sehr eigenartig! Der Kuchen schmeckt prima und ist mit fertigem Blätterteig ganz schnell gemacht.

Rezept von hier.



Prasselkuchen

Zutaten (für 6 Stücke)

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • einige EL Aprikosenmarmelade
  • 125 Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 125 g Butter
  • 200 g Mehl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • etwas Puderzucker

Zubereitung 

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Streuselteig zubereiten:  Butter, Zucker, Vanillezucker und Mehl mit den Händen zu Streuseln kneten. Den Blätterteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech entrollen.Dünn mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Streusel auf dem Teig verteilen. Für 20 bis 25 Minuten backen, abkühlen lassen. Aus Zitronensaft und Puderzucker einen dickflüssigen Guss mischen und diesen über den Prasselkuchen tropfen. Fest werden lassen.

Montag, 6. Juni 2016

Waldmeister-Marshmallows

Eine der Grundzutaten für die Marshmallows, der helle Sirup, ist leider immer schwieriger zu beschaffen. Ich habe dieses Mal einen großen Karton voll im Internet bestellt. Leider war der Sirup dann wirklich direkt im Karton, nicht mehr in den den Bechern. Das war ein recht ekliges Erlebnis. Es hat sich aber gelohnt, den Sirup aus der ganzen Küche zu kratzen, die Waldmeister-Marshmallows auf Basis meines Grundrezepts sind superduper geworden.





















Waldmeister-Marshmallows
(für 1 Form ca 22 x 22 cm)

Zutaten
  • 400 g Zucker
  • ca. 40 g Puderzucker
  • ca. 40 g Speisestärke
  • 220 g heller Sirup (z.B. Grafschafter)
  • ca. 10 Stängel Waldmeister, über Nacht gewelkt
  • Saft von 1 Limette
  • Butter zum Fetten der Form
  • 21 g Blattgelatine
  • grüne Lebensmittelfarbe (Pulver, z.B. aus dem Asialaden)

Zubereitung

Eine Back- oder Auflaufform mit Butter ausfetten. Stärke und Puderzucker in einer kleinen Schüssel mischen und die Form damit bestäuben.

Saft der Limette in einen kleinen Messbecher geben und mit Wasser auffüllen, bis beides 120 ml ergeben. Blätter vom Waldmeister abzupfen und ca. 30 bis 60 Minuten ziehen lassen. Abseihen, Waldmeister wegschmeißen. Limettenwasser kurz kaltstellen. Dann Blattgelatine in einer großen Rührschüssel mit dem Limettenwasser mischen und einweichen lassen.

Sirup und Zucker mit 60 ml Wasser in einem Topf - möglichst mit langem Stiel, der sich gut mit einer Hand halten lässt - erhitzen und zum Kochen bringen, dabei rühren. Kochen bis zum Hard-Ball-Stadium (128 Grad). Mittlerweile habe ich ein Zuckerthermometer, früher habe ich das ohne gemacht und es hat auch (immer) funktioniert.

Zuckermischung auf die Gelatine geben, dabei auf niedriger Stufe mit dem Mixer mixen. Nach und nach die Mixgeschwindigkeit erhöhen, wenn die Masse heller wird, eine Prise Salz und grünen Farbstoff nach Belieben zufügen. Nach ca 5 bis 8 Minuten vergrößert sich das Volumen der nun hellen, schaumigen und klebrigen Masse nicht mehr und sie beginnt, sich um den Mixer zu "wickeln". Dann ist der richtige Zeitpunkt, um sie in die Form zu gießen. Wenn sie sich gut verteilt hat, mit Hilfe eines Siebs mit der Stärke-Puderzucker-Mischung bestäuben und am besten über Nacht, mindestens jedoch drei Stunden fest werden lassen.

Am nächsten Tag mit einem Messer die Ränder lösen und anschließend die Masse vorsichtig aus der Form heben. Das geht am besten, wenn man sich auch die Finder mit dem Zucker-Stärke-Gemisch einpudert. Die Masse mit einem scharfen Messer in Würfel schneiden, dabei die Schnittflächen immer sofort einpudern. Die fertigen Marshmallows in Plastikboxen aufbewahren.

Sonntag, 10. April 2016

Pasteis de Nata

Leckere Blätterteigtörtchen mit Puddingfüllung.
















Pateis de Nata 

Zutaten (für 12 Stück)
  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal 
  • 300 ml Milch 
  • 200 ml Sahne 
  • 1 Vanilleschote 
  • 165 g Zucker 
  • 40 g Mehl, gesiebt 
  • 1 Prise Salz 
  • 1 Ei 
  • 5 Eigelb 
  • Butter zum Ausfetten der Förmchen 
  • nach Geschmack abgeriebene Zitronenschale 
  • Zimt oder Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung 

Backofen auf 250 Grad Umluft vorheizen. Muffinform einfetten.

Den Blätterteig in 12 gleichgroße Teile schneiden und die Muffinförmchen damit auskleiden. Die Ecken nach unten umklappen. Mehl, Zucker, Salz, Zitronenschalenabrieb in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel verrühren. In einer anderen kleinen Schüssel die Eigelbe und das Ei gut verrühren.

Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark rausschaben. Milch und Sahne zusammen mit der Schote und dem Mark zum Kochen bringen. Die Schote entfernen, kurz bevor die Mischung aufkocht. Sobald die Milch kocht, das Mehlgemisch dazugeben und kräftig rühren. Kurz aufkochen, dann vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen. Eimischung unter die Milch rühren - es entsteht goldgelber Pudding. Den warmen Pudding in die mit Blätterteig ausgelegten Förmchen mit Hilfe eines Saucenlöffels einfüllen. Im vorgeheizten Ofen bei 250 Grad ca. 10 Minuten backen. Nach 5 Minuten vor dem Ofen sitzen bleiben - die Küchlein sollten hoch aufgegangen sein und braune Stellen bekommen, sie dürfen aber nicht platzen.

Das Muffinblech rausnehmen, 5 Minuten abkühlen lassen und dann die Törtchen vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Wenn sie zu lange in der Muffinform bleiben, werden sie unten matschig.

Direkt vor dem Essen mit etwas Zimt und/oder Puderzucker bestreuen.

(Quelle)

Mittwoch, 14. August 2013

Gladbacher Grillaschtorte

Letztens saß ich, wie so häufig, blödelnd herum mit drei Freunden aus Mönchengladbach - der Stadt, die ganz zu unrecht nur für Joseph Goebbels und Eko Fresh bekannt ist. Ich weiß nicht mehr, wie das Gespräch  auf Grillaschtorte kam, jedenfalls haben die anderen wissend geguckt, nur ich musste das googeln. Das geht mir bei vielen Dingen so, aber meistens nicht bei Nahrungsmitteln.
Wie sich herausgestellt hat, handelt es sich dabei um eine regionale Spezialität, die eigentlich "Grillagetorte" heißt (sprich: "Jrillasch" - ja genau, Anke, bitte sag es laut!) und die insbesondere am Niederrhein, im Rest des Rheinlandes jedoch quasi unbekannt ist. Das könnte eine plausible Erklärung dafür sein, wieso die Gladbacher das kennen, ich aber nicht. Tatsächlich handelt es sich bei Mönchengladbach um eine einstige Hochburg der Grillaschtorte.
Jedenfalls hat so eine (Eis-)Torte einen Haselnuss-Baiserboden, der bestrichen wird mit Sahne, in die gehackte Schokolade, Rum und noch mehr Baiserbrösel gerührt werden. Dann kommt eine Schicht Mandelkrokant obendrauf und alles wird tiefgefroren. Serviert wird die Torte im angetauten Zustand, zum Beispiel den Gladbacher Lieben oder einer Mama, die aus dem Urlaub nach Hause kommt.



















Wer sich umfassend über die Grillaschtorte informieren will, guckt am besten hier: Rettet die Grillagetorte.





















Grillaschtorte

Zutaten


Baiser:
  • 4 Eiweiß
  • 280 g Zucker
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 20 g Mehl

Sahnemischung:
  • 2,5 Becher Sahne
  • 100 g Schokolade, gehackt
  • 2 EL Rum

Krokant:
  • 80 g Zucker
  • 80 g gehackte Mandeln


Zubereitung

Ofen auf 140 Grad vorheizen. Eiweiß sehr steif schlagen. Gegen ende den Zucker einriesen lassen. Mehl und Haselnüsse vermischen und vorsichtig unter den Eischnee heben. Den Teig auf zwei Springformen aufteilen und zwei Böden daraus backen - dauert eine bis eineinhalb Stunden. Wer nur eine Springform hat, muss das nacheinander machen. Die Böden rausnehmen, abkühlen lassen und einen der beiden zerbröseln. Den andern in der Form belassen oder in einen Tortenring legen.

Für das Krokant den Zucker in einer Pfanne schmelzen. Mandeln einrühren und alles auf ein Backpapier geben. Weiteres Backpapier drauflegen und mit dem Nudelholz plattrollen (Achtung, muss schnell gehen, solange die Masse noch weich ist). Abkühlen lassen, in Stücke brechen und dann in einem Gefrierbeutel noch etwa feiner zerbröseln.

Die Sahne steif schlagen und die Baiserbrösel sowie die Schokolade und den Rum unterheben. Sahnemischung auf den Baiserboden streichen. Mit Krokant bestreuen und einfrieren. Antauen, anschneiden, essen.

Freitag, 5. April 2013

Birnen-Schokokuchen aus der Mikrowelle

Meine Heimatstadt ist wie gesagt sehr toll und lädt zu einer Menge Unsinn ein, unter anderem durch die vorhandene Mikrowelle, in der man lustigen Quatsch kochen kann. Einer davon ist Mikrowellenkuchen, der zugegebenermaßen nicht so überragend ist, dass man ihn unbedingt backen muss, aber wenn man dringend (und schnell) Kuchen will und gerade eine Mikrowelle zur Hand hat, kann man das schon sehr gut mal machen, zum Beispiel abends vorm Tatortgucken oder morgens zum Frühstück. Heißt im letztgenannten Fall dann Frühstückskuchen. Nicht zu verwechseln mit der Nachmittags-Himbeer-Joghurt-Torte vom Bäcker, die man auf jeden Fall auch noch essen sollte, bevor man platzt.
Ich habe einen Schokokuchen gemacht und sehr reife kleingeschnitte Birne ergänzt, die kann man natürlich auch weglassen oder ersetzen (Banane, Apfel, Schokostücke, Nüsse, Kokosraspel usw).





















Birnen-Schokokuchen aus der Mikrowelle

Zutaten (für 2 Kuchen)
  • 5 EL Mehl
  • 3 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 3 EL Öl
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 Birne, gewürfelt
  • Öl zum Ausfetten
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Mehl, Zucker, Ei, Milch, Öl, Kakao, Backpulver in einer Schüssel vermischen, bis eine homogener Teig entstanden ist. Kleingewürfelte Birne einrühren. Mit einem Stück Küchenrolle zwei Tassen (à ca. 250 ml) mit Öl ausfetten und jeweils zur Hälfte mit Teig befüllen. Bei 500 Watt für 4 Minuten in der Mikrowelle "backen". Herausnehmen, zwei Minuten abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und auslöffeln.

Dienstag, 12. Februar 2013

Apfel-Quark-Krapfen

Wie versprochen war zu Hause in den letzten Tagen Karneval. Man erkennt das unter anderem an den Luftschlangen (hurra!) und den roten Gumminasen. Während sich um all dies andere gekümmert haben, fällt eine andere Karnevalsnotwendigkeit in meinen Zuständigkeitsbereich: Krapfen. Ich mag solche mit Quark und ein wenig Apfel; und Rumrosinen sind hier wie so oft ebenfalls eine gute Idee.





















Der Teig für die Krapfen ist sehr schnell gemacht. Lediglich das Ausbacken im Fett verlangt etwas Geduld.


Apfel-Quark-Krapfen

Zutaten
  • 250 g Quark
  • 250 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 großer Apfel
  • Rumrosinen
  • Fett zum Frittieren (Pflanzenöl)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Pflanzenöl in einen Topf geben und erhitzen. (Ich brauche ca. 1,5 Liter Öl, das ist abhängig von der Größe des Topfes.)
Apfel schälen und klein würfeln. Quark, Mehl, Salz, Eier, Zucker, Vanillezucker und Backpulver mit dem Mixer oder der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten. Einige Löffel Rumrosinen und die Apfelwürfel unterrühren.
Mit dem Stiel eines Holzlöffels überprüfen, ob das Öl die richtige Temperatur hat: Wenn am Stiel kleine Blasen aufsteigen, ist es heiß genug. Mit zwei Esslöffeln kleine Portionen vom Teig abstechen und ins Öl geben. Achtung, nicht zu viel Teig verwenden: Die Krapfen gehen erstens noch etwas auf, zweitens werden sie innen nicht gar, wenn sie zu groß sind. Frittieren, bis die Krapfel goldbraun sind, herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Etwas abkühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Lebkuchen-Zimt-Marshmallows

Selbstgemachte Marshmallows sind immer eine gute Idee. Im Sommer habe ich mit eher sommerlichen Geschmacksrichtungen wie (Vanille,) Zitrone und Johannisbeere experimentiert, aber wer eine richtige Marshmallownaschkatze ist, möchte auch zur Weihnachtszeit auf seine Schaumzuckersüßigkeiten nicht verzichten.
Deswegen habe ich eine Variante mit Lebkuchengeschmack kreiert. Meine Marshmallows waren zweischichtig - eine Schoko-Lebkuchen-, eine Zimtschicht. Für den Geschmack ist das aber nicht notwendig, wer faul ist, rührt einfach alle Gewürze in die eine Marshmallowmasse so, wie im folgenden Rezept geschildert. Wer lieber Schokomarshmallows hätte, verzichtet auf Zimt und Lebkuchengewürz. So einfach ist das!
Eine schöne Ergänzung auf dem weihnachtlichen Plätzchenteller.





















Lebkuchen-Zimt-Marshmallows

Zutaten (für eine quadratische Form ca. 22 x 22 cm)

  • 400 g Zucker
  • 220 g heller Sirup
  • 21 g (Blatt-)Gelatine
  • 1/4 TL Salz
  • 4 TL ungesüßtes Kakaopulver
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Msp. Vanille (noch besser wäre Vanillesirup)
  • ca. 30 g Puderzucker
  • ca. 30 g Speisestärke
  • etwas Butter für die Form

Zubereitung 

Ca. jeweils 30 g Puderzucker und Speisestärke in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Form einfetten und reichlich mit der Mischung bestäuben. Den Rest der Puderzuckermischung beiseite stellen.
Auf einem kleinen Tellerchen Salz, Vanille, Kakao, Zimt und Lebkuchengewürz vermischen.

In einer großen Schüssel die Blattgelatine in 120 ml kaltem Wasser einweichen. Zucker, Sirup und 60 ml Wasser in einem Topf auf 120 Grad (hard-ball stage) erhitzen und bei dieser Temperatur zwei Minuten kochen. Nach und nach auf die Gelatine geben, dabei mit dem elextrischen Mixer erst auf niedriger, später auf höchster Stufe mixen. Während des Rührens die Gewürzmischung zugeben. So lange mixen, bis sich das Volumen nicht mehr vergrößert (ca. 8 Minuten).

Die Masse in die gefettete Form füllen und ggf. glatt streichen. Mit der Puderzucker-Stärke-Mischung bestreuen. Den Rest der Mischung beiseite stellen und die Marshmallows mindestens drei Stunden oder sogar über Nacht offen stehen und fest werden lassen. Dann ein scharfes Messer mit der Puderzuckermischung bepudern und die Marshmallows damit in Würfel schneiden. Das Messer zwischendurch immer wieder mit Puderzuckermischung bestäuben. Die Schnittkanten der Marshmallows ebenfalls sofort bepudern, damit sie nicht mehr kleben. In einer luftdichten Dose aufbewahren.



Marshmallow-Basics: siehe hier.

Montag, 29. Oktober 2012

Schoko-Tahin-Cookies

Hallo zusammen! Am Wochenende gabs eine ganzganz kleine Party, weil jemand (ich wars! ich wars!) Geburtstag hatte. Zu Essen gabs ganz verschiedene Sachen, zum Beispiel großartige Matjes aus einem großen (beeindruckend großen!) Eimer, eine heiße Suppe, selbstgebackenes Brot und so weiter, und so weiter. Süßigkeiten braucht man an einem Geburtstag natürlich auch, und weil es nicht immer nur Marshmallows geben kann, hab ich (unter anderem!) diese Cookies hier nachgebacken.

Das Rezept hatte mich mal wieder sofort angelacht; und schon wenige Tage nach Veröffentlichung bei Sugar and Spice habe auch ich die Zutaten für die Kekse zusammengerührt. Ich bin immer froh, wenn ich eine Möglichkeit finde, den Inhalt eines angebrochenen Glases Tahin zu verwerten, weil ich das im Prinzip nicht besonders mag. Mittlerweile weiß ich aber, dass es ganz verschiedene Rezepte gibt, in denen Tahin vorkommt und deren Ergebnis mir geschmacklich ausgezeichnet gefällt. Diese Cookies sind ein weiteres Beispiel dafür.






















Schoko-Tahin-Cookies

Zutaten (für ca. 16 Cookies)
  • 80 g weiche Butter
  • 100 g Zucker (hier: eine Mischung aus braunem und braunem Rohrzucker; steigt bei Zuckersorten eigentlich einer durch? Ich nicht.)
  •  2,5 großzügige EL Tahin
  • 1 großes Ei
  • Vanillemark von einer Schote
  • 195 g Mehl (hier: Weizenmehl und Dinkelvollkornmehl, gemischt)
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Natron
  • 100 g dunkle Schokolade, möglichst viel Kakao (hier: Herrenschokolade, ca. 60%)

Zubereitung

Ofen auf 190 Grad vorheizen. Schokolade grob hacken.
Mit dem Mixer Butter, Zucker und Tahin vequirlen, bis eine cremige Masse entsteht. Vanillemark und Ei einmixen.
In einer zweiten Schüssel Mehl, Salz und Natron vermischen. Mehlmischung auf die flüssigen Zutaten geben und so lange unterheben, wie nötig ist, um alles zu verbinden. Gehackte Schokolade unterheben.
Ein Blec mit Backpapier aulegen. Aus dem Teig mit einem Esslöffel Nocken abstechen und mit den Händen zu Bällchen formen. Diese auf dem Blech plattdrücken. (Die Kekse laufen nicht sehr auseinander, anders als anderer Cookieteig, den man in Bällchenform aufs Blech legen kann.) Zwischen den Cookies ein bis zwei Zentimter Abstand lassen.
Kekse ca. 14 Minuten backen; wie so oft gilt auch hier: nicht zu spät aus dem Ofen nehmen, sonst bleiben die Kekse in der Mitte nicht weich.


(Quelle)

Sonntag, 23. September 2012

Salted Caramel Shortbread

Shortbread ist super. Shortbread mit einer dicken, cremigen Karamellschicht ist doppelt super. Geschmacklich ist dieser Keks hier wirklich nicht zu schlagen. In dem Blog, von dem ich das Rezept habe, hatten viele Leute Probleme mit der Konsistenz des Karamells - zu flüssig, zu fest, zu sontwas. Hierzu muss ich ohne Einbildung sagen, dass es mir auch ganz ohne Thermometer immer gelingt, geschmolzenen Zucker genau bis zur richtigen Temperatur zu erhitzen, sodass meine Süßigkeiten immer genau die richtige Konsistenz aufweisen. Tja, gekonnt ist gekonnt. Problematischer fand ich bei dieser Süßigkeit ehrlich gesagt die Krümeligkeit des Shortbreads. Klar, das muss so sein, weils Shortbread ist - wird aber zur Schwierigkeit, wenn man den abgekühlten Keks zerschneiden will. Wens nicht stört, dass der ein oder andere Keks beim Zerteilen zerbröselt und dann sofort weggenascht werden muss, der sollte dieses Rezept hier mal ausprobieren. (Ein bisschen einfacher macht man es sich, indem man das Shortbread erst nur in Streifen schneidet - dabei zwischendurch das Messer sauber machen! - und die Streifen dann mit dem Karamell nach unten auf ein sauberes Brettchen legt und dann in Stücke schneidet.)
Ich habe die Menge halbiert und hatte immer noch reichlich Shortbread für einen Spieleabend mit sechs Personen.

Zusatz 24.9.: Erica von ericassweettooth.com schlägt vor, dass die (extreme) Krümeligkeit daran liegen könnte, dass meine Butter nicht wirklich Zimmertemperatur hatte. Das könnte in der Tat sein; beim Nachmachen darauf also besser achten!







































Salted Caramel Shortbread

Zutaten (für eine quadratische Form ca. 20x20 cm oder etwas größer)

für das Shortbread:
  • 10 EL ungesalzene Butter, Zimmertemperatur
  • 115 g Zucker
  • 375 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Eigelb
für das Karamell:
  • 225 g ungesalzene Butter
  • 225 g brauner Zucker
  • 170 g heller Sirup (hier der von Grafschafter)
  • 2 TL feines Meersalz (plus etwas zum Bestreuen)
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Sahne
  • etwas Vanillearoma oder besser -extrakt

Zubereitung

Für das Shortbread Form oder Backblech mit Backpapier auslegen (Achtung: sollte in den Kühlschrank passen). Butter, Zucker und Salz mit einer Gabel gut vermixen. Eigelb einkneten. Das Mehl zufügen und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer ca. 1 cm dicken Platte ausrollen. Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und 15 bis 20 Minuten backen, bis die Oberfläche zu bräunen beginnt. Abkühlen lassen.

Für das Karamell Butter, braunen Zucker, Zucker, Sirup, Salz und Sahne in einen Topf geben und aufkochen. Köcheln gerade bis zur Firm-Ball Stage. Wer hat, benutzt ein Thermometer, aber es geht auch so. Vom Herd nehmen, Vanille einrühren und auf das Shortbread gießen. Sofort glatt streichen.

Einige Stunden abkühlen und fest werden lassen. (Im Rezept stand drei, ich habe nur eine gewartet und das war vollkommen OK.) Mit Meersalz bestreuen und vorsichtig in Würfel schneiden. Je nach Konsistenz des Karamells sollte da Shortbread im Kühlschrank aufbewahrt werden, das war in diesem Fall nicht nötig. Wer es noch cremiger mag, nimmt das Karamell früher vom Herd.


(Idee)

Samstag, 11. August 2012

Marshmallows, zweifarbig

Hier zweifarbige Marshmallows, die gelbe Schicht mit Zitronen-, die rosafarbene Schicht mit Vanillegeschmack. Außerdem mit "Alles Liebe"-Gewürzblütenmischung und getrockneten provencalischen Wildblüten bestreut.
Zur Herstellung einfach Marshmallows nach dem gewohnten Rezept zubereiten, erst die eine Sorte, diese in eine Form gießen und die Oberfläche diesmal nicht mit Puderzucker bestäuben, sondern leicht antrocknen lassen. Die andere Sorte zubereiten, oben drauf gießen und ganz vorsichtig verteilen. Erst dann mit Puderzucker-Stärke-Mischung bestäuben.
Kann man wie gewohnt in Würfel schneiden, aber auch in Stangen und zu lustigen Schnecken drehen. Unten: Marshmallow-Probe in attraktiver Geschenkverpackung, fertig für den Versand.




 

 

 

Freitag, 27. Juli 2012

Zitronen-Marshmallows

Zu einer Super-Grillparty morgen bringe ich verschiedene Sorten Marshmallows mit. Für die Zitronenvariante wollte ich mein Marshmallow-Rezept besonders pfiffig abwandeln und habe einen Zitronensirup selbst gekocht, mit dem ich den beim letzten Mal verwendeten "hellen Sirup" zumindest zum Teil ersetzen wollte. Das hat leider so gar nicht funktioniert - als mein Sirup die gewünschte Konsistenz hatte, hat er leider gar nicht mehr geschmeckt (irgendwie bitter, verbrannt) und war durch das lange Kochen des Zuckers ganz braun geworden, was zu hellbrauner, ungenießbarer Marshmallow-Masse geführt hat.
Bei einem zweiten Versuch habe ich fast alles genau so gemacht wie bei den Vanillemarshmallows, und das hat toll funktioniert: Während des Sirupaufkochens wird ja die Gelatine in 120 ml kaltem Wasser eingeweicht. Nach einer kurzen Einweichzeit hab ich bei der Zitronen-Variante die Gelatine leicht ausgedrückt, das überschüssige Wasser abgegossen und abgemessen (50 ml waren das bei mir) und durch die gleiche Menge frisch gepressten Zitronensaft ersetzt (war genau der Saft einer großen Zitrone). Außerdem hab ich am Ende beim Aufschlagen statt Vanillearoma geriebene Zitronenschale zugegeben. So sind leicht säuerliche, lecker-zitronige Marshmallows entstanden. Mmmh!



Montag, 16. Juli 2012

Marshmallows, selbstgemacht

Man kann ja vieles, das man unkompliziert kaufen kann, auch kompliziert selbst machen. Zum Beispiel Marshmallows, wobei die erstens gar nicht sehr kompliziert in der Herstellung sind und zweitens selbstgemacht auch wirklich leckerer schmecken. Mein erster, absolut gelungener Versuch war einer mit einfachen Vanille-Marshmallows, ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass man mit Aroma-Ölen in anderen Geschmacksrichtungen hier noch einiges erreicht. Außerdem ein Muss ist natürlich Lebensmittelfarbe: Ich habe meine hellrosa gefärbt und versuche beim nächsten Mal vielleicht welche mit zwei Schichten, gelb und rosa.
Manche Rezepte sehen Eiweiß vor, andere nicht. Ich hab mich für eins ohne entschieden und werde auch beim nächsten Mal von diesem Rezept nicht abweichen, weil alles so gut geklappt hat. Den hellen Sirup gibt es zum Beispiel von Grafschafter (Achtung, kein Zuckerrübensirup - er heißt wirklich "heller Sirup", ist aber auch in so einem gelben Becher). Ich hab ihn bei Real gefunden.
Außerdem empfehlen eigentlich alle Rezepte, die Temperatur des geschmolzenen Zuckers mit einem Thermometer zu messen - die Masse muss 120 Grad heiß sein. Ich habe aber kein Thermometer und es auch so hinbekommen, mit Hilfe dieser Tipps.





Zutaten (für eine quadratische Form ca. 22 x 22 cm)
  • 400 g Zucker
  • 220 g heller Sirup
  • 21 g (Blatt-)Gelatine
  • 1/4 TL Salz
  • 1 EL oder 1 Tütchen Vanilleextrakt/-aroma
  • ca. 40 g Puderzucker
  • ca. 40 g Speisestärke
  • etwas Butter für die Form
  • ggf. Lebensmittelfarbe

Zubereitung

Ca. jeweils 40 g Puderzucker und Speisestärke in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Form einfetten und reichlich mit der Mischung bestäuben. Den Rest der Puderzuckermischung beiseite stellen.

In einer großen Schüssel die Blattgelatine in 120 ml kaltem Wasser einweichen. Zucker, Sirup und 60 ml Wasser in einem Topf auf 120 Grad (hard-ball stage) erhitzen und bei dieser Temperatur zwei Minuten kochen. Nach und nach auf die Gelatine geben, dabei mit dem elextrischen Mixer erst auf niedriger, später auf höchster Stufe mixen. Während des Rührens Salz und Vanille und nach Belieben Lebensmittelfarbe zugeben. So lange mixen, bis sich das Volumen nicht mehr vergrößert (ca. 8 Minuten).

Die Masse in die gefettete Form füllen und ggf. glatt streichen. Mit der Puderzucker-Stärke-Mischung bestreuen. Den Rest der Mischung beiseite stellen und die Marshmallows mindestens drei Stunden oder sogar über Nacht offen stehen und fest werden lassen. Dann ein scharfes Messer mit der Puderzuckermischung bepudern und die Marshmallows damit in Würfel schneiden. Das Messer zwischendurch immer wieder mit Puderzuckermischung bestäuben. Die Schnittkanten der Marshmallows ebenfalls sofort bepudern, damit sie nicht mehr kleben. In einer luftdichten Dose aufbewahren.





(Idee)

Samstag, 9. Juni 2012

Macarons!

Judith und ich haben die Zeit absolut sinnvoll genutzt: Den Samstag haben wir damit verbracht, aus den vom Eis übriggeblieben Eiweiß Macarons in verschiedenen Farben zu backen. Wir hatten das beide noch nie versucht und hatten etwas Angst, dass alles schief geht, aber eigentlich sind sie ganz gut gelungen - etwas schwierig ist nur, bei meinem Ofen die richtige Temperaur zu erwischen und dann abzuschätzen, wann die Macarons fertig sind.
Ich finde unsere Macarons sehr hübsch - vor allem die Braunen mit Kakao und Pistazien. Sie schmecken wohl auch gut: die, die wir gestern zum Fußballgucken mitgenommen haben, waren schnell weggefuttert.






Zutaten (für 1 Blech, ca. 20 Macarons)
  • 45 g gemahlene Mandeln (Achtung: Wenn man gemahlene Mandeln kauft, muss man diese noch sieben. Bei uns ergaben 200 g gekaufte gemahlene Mandeln ca. 90 bis 100 g gesiebte Mandeln.)
  • 75 g Puderzucker
  • 10 g Zucker
  • 1 Eiweiß (bitte abwiegen: 36 g sollen's sein)
  • Lebensmittelfarbe in Pulverform oder Kakaopulver

  • für die Füllung:
  • 50 g Schokolade nach Wahl
  • 10 g Sahne

Zubereitung

45 Gramm Mandeln aussieben. Die groben Teile zurück behalten - sie kommen nicht mit in den Teig. 75 g Puderzucker ebenfalls sieben (damit er nicht klumpt) und mit den Mandeln vermischen.
Eiweiß in eine Schüssel geben und steif schlagen. Dabei zu Beginn den Zucker, gegen Ende die Lebensmittelfarbe (Achtung: keine flüssige) zugeben. Die Mandelmischung vorsichtig nach und nach unter den Eischnee heben.

Ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und kleine Kreise aufs Blech spritzen. Diese sollten keinesfalls größer als ein 2-Euro-Stück sein, sonst werden die Macarons zu groß. Zu dick ist auch nicht gut. Wenn der Teig nicht sehr flüssig ist, kann man ihn mit der Tülle des Spitzbeutels gut ein bisschen verteilen, indem man aufhört zu drücken und kleine kreisende Bewegungen macht.

Die Macarons 15 bis 20 Minuten auf dem Backblech stehen lassen; sie härten dann an. Den Ofen währenddessen auf 140 Grad vorheizen. Anschließend das Blech aus einer Höhe von 5 bis 10 Zentimetern gerade auf eine ebene Oberfläche fallen lassen.
Wer mag, bestreut die Hälfte der Macarons jetzt mit Glitzerzucker o.ä.. Dann werden sie für ca. 20-30 Minuten (bei mir eher eine Stunde) gebacken. Nach einiger Zeit bilden sich die charakteristischen "Füßchen". Wenn man sie aus dem Ofen nimmt, sollten sie sich mit einem Messer vom Backpapier ablösen lassen, ohne zu zerbrechen. Macarons ablösen und abkühlen lassen.

Die Sahne in einem kleinen Topf bei geringer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, dabei nach und nach die gehackte Schokolade zufügen. Dabei immer Rühren. Wenn die Schokolade komplett geschmolzen ist, auf jede Macarons-Unterseite einen kleinen Klecks der Füllung geben und eine Oberseite aufsetzen. Auf einer ebenen Fläche aushärten lassen.

Wie lange sich die Macarons mit Füllung halten, weiß ich auch nicht genau. Wegen der enthaltenen Sahne sollte man sie allerdings besser im Kühlschrank aufbewahren.

Montag, 4. Juni 2012

Schoko-Ziegenkäse-Trüffel

Ah, hmm, aaaaaahhhh! Wer Ziegenkäse und Schokolade liebt (und wer das nicht tut, spinnt), wird diese Trüffel anbeten. Der Hauch schwarzer Pfeffer rundet das Ganze ab und macht es - ab jetzt - zu einer meiner Lieblingssüßigkeiten. Das war, zugegeben, eigentlich schon entschieden, als ich das Rezept gesehen habe. Erfreulicherweise schmecken die Trüffel aber genau so super, wie jenes es vermuten lässt. Und sind so leicht herzustellen! Hier zum Tatort mit ein paar Erdbeeren und etwas Rotwein. Mhmhmhmhmhmhhhhh!
Das Rezept ist von hier. Wer Interesse daran hat, sich ein paar Kilo anzufressen, kann sich auf diesem Blog ruhig gründlicher umsehen, es lohnt sich.



Übrigens: Was ich an Groningen besonders mag, ist dass man Essen so unkompliziert bei Tageslicht fotografieren kann. Hier gibt es nämlich eine Tür, die führt direkt - also ohne Umweg über Treppenhäuser oder so - in den Hof. Gut, oder? Sowas Schickes hab ich zu Hause nicht und bin da immer viel zu ungeduldig, erst für optimale Lichtverhältnisse zu sorgen. Daumen hoch für Groningen!


Zutaten (für ca. 20 Trüffel)
  • 115 g Ziegenfrischkäse (hier der mit Honig, dann aber weniger Zucker nehmen)
  • 115 g Zartbitterschokolade
  • 3 EL Zucker
  • etwas Vanilleextrakt (hier: Aroma)
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ca. 4 EL Kakao

Zubereitung

Die Schokolade grob hacken und im Wasserdampf schmelzen. Kurz abkühlen lassen, damit der Ziegenkäse später nicht sauer wird. Alle Zutaten bis aufs Kakaopulver genau so lange mixen, bis alles vermischt ist. Die Masse eine halbe bis eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Dann mit einem Löffel kleine Kugeln abstechen und mit den Händen rund rollen. Die Kugeln in Kakaopulver wälzen.
Trüffel im Kühlschrank aufbewahren.

Freitag, 4. Mai 2012

Bruchschokoladenmanufaktur P&M

Ich hatte ja vor, aus den im Winter auf der Heizung getrockneten Früchten Schokolade zu machen. Hab ich auch, aber weil ich nur eine Sorte zu langweilig fand, sind es sieben verschiedene geworden. Mein Favorit ist die mit Süßholz und Lakritz, eine Kombination, die ich ja sowieso weiter ausbauen wollte; nicht nur für mich sondern auch für die Mutter von Jemandem, die das sehr gerne mag und demnächst ein Tütchen dieser Schokolade bekommt. (Vielleicht bekommt diese Person dann auch mal ihre Tupperdose zurück, in der ich seit Ewigkeiten getrocknetes Obst aufbewahre!) Aber sehr gut ist auch die mit Fudge und Meersalz und die Weiße mit Wasabi-Erdnüssen und gerösteten Kürbiskernen (wenn man auf die Sache mit Salz in Süßigkeiten steht). Optisch gewinnt die mit Mohn, Cranberries und Baiserstücken - so hübsch!





Einen Teil davon (den, den ich nicht aufgegessen habe - aber bei 1,8 Kilo Schokolade plus Extrazutaten hab selbst ich nicht alles geschafft) habe ich zum baldigen Verschenken in Cellophantütchen gepackt, den anderen in Stücke gebrochen, in Alufolie gewickelt und mit "Etiketten" aus Krepp-Klebeband versehen. Diese Variante gefällt mir fast noch besser - als kleines Mitbringsel zum Beispiel. Jetzt kann ich mich auch revanchieren für die tollen Schweizer Schokoladen, die ich letztens mitgebracht bekommen hab.







Die sieben Sorten sind diese:
  • Vollmilch mit Fudge und Meersalz
  • Vollmilch mit Fudge und Baiser
  • Vollmilch mit Süßholzpulver und Lakritz
  • Weiße Spaß (Weiße mit Haribo Pico-Balla)
  • Weiße mit Mohn, Cranberries und Baiser
  • Weiße mit selbstgetrockneten Früchten (Mango, Kaki, Ananas) und Cashews
  • Weiße mit gerösteten Kürbiskernen und Wasabi-Erdnüssen










Ich hab einfach die Schokolade im Wasserbad geschmolzen, auf ein mit Alufolie belegtes Backblech gegossen und mit den entsprechenden Zutaten belegt. Manche Zutaten (Gewürze zum Beispiel oder vielleicht auch Nüsse) sollte man vorher in die flüssige Schokolade einrühren. Dann hart werden lassen und in Stücke brechen.
In Bezug auf die Schokoladenqualität ist zu sagen, dass die Vollmilch-Kuvertüre aus dem Backwarenregal super geeignet ist, die Qualität der entsprechenden Weißen aber nicht so überzeugt. Da probiere ich beim nächsten Mal eine andere Sorte.

Freitag, 23. März 2012

Baiser

Mmmh, Baiser! Bietet sich an, wenn man 15 Eiweiß im Kühlschrank hat. Gibts einfach so oder als Meringue-Parfait oder gefüllt mit Eis oder zerbröselt im Trifle mit Beeren.






Zutaten
  • Eiweiß
  • pro Eiweiß (25 g) 50 g Zucker
  • Spritzer Zitronensaft
  • Prise Salz

Zubereitung

Ofen auf 100 Grad vorheizen (bei mir: etwas mehr). Das Eiweiß mit dem Salz und dem Zitronensaft steif schlagen. In einen Spritz- oder Gefrierbeutel füllen und nach Wunsch aufs Backblech spritzen. 2 Stunden (bei mir: v-i-e-r) im Ofen trocknen. Wenn mehrere Bleche im Ofen sind, zwischendurch die Position wechseln (bei mir: die oberen werden schön, die unteren trocknen dafür auch von unten).

Mittwoch, 18. Januar 2012

Milchreis mit Lemon Curd und Orangen

Milchreis (gekocht aus Sushireis) im Marmeladenglas, aromatisiert mit Vanille(aroma) und Lemon Curd.
Dazu Orangenfilets und -sirup so wie hier, außerdem Zimt und gehackte Walnüsse.



Mit diesem Milchreis grüße ich Judith. Hallo Judith!