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Samstag, 27. August 2022

Ofen-Kaiserschmarrn

Am Wochenende essen wir oft Ofenkaiserschmarrn zum Früstück. Ein sehr leckeres, warmes süßes Frühstück. Rezept ist von hellrosagrau via Instagram.


Zutaten
(für 1 Auflaufform)

  • 250 g Dinkelmehl 630
  • 50 g Zucker
  • 3 Eier
  • 350 ml Milch
  • Vanille
  • etwas Butter
  • ein Glas Kirschen

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Kirschen abgießen. Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelb in einer Schüssel mit Mehl, Zucker, Milch und Vanille vermischen. Eischnee vorsichtig unterheben. Eine Auflaufform mit Butter einfetten, Teig hineingießen. Ein paar Butterflöckchen und viele Kirschen auf dem Teig verteilen. Ca. 15 bis 20 Minuten backen.

Montag, 21. September 2020

Schokokuchen mit Roter Bete (milchfrei)

Eine Freundin von mir kann keine Michprodukte zu sich nehmen. Deswegen backe ich ab und zu milchfrei. So bin ich auch auf das Rezept für diesen Kuchen gestoßen, der superlecker und supersaftig ist. Mache ich definitiv wieder. Rezept ist, abgewandelt, von hier.

Ich habe den Kuchen in einer großen - 24 cm oder so - Form gebacken. Das geht gut, er wird dann recht flach. Man könnte auch gut die doppelte Menge Teig machen, wenn man mehr Kuchen haben will. Oder eine kleinere Form nehmen.

 
Schokokuchen mit Roter Bete

 
Zutaten (für 1 Springform)
  • 130 g Mehl
  • 180 g vorgegarte Rote Bete
  • 175 g Zucker
  • 60 g Kakaopulver
  • 1,5 TL Backpulver
  • 150 ml Olivenöl
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier
  • Prise Salz
  • 100 g Zartbitterschokolade

Zubereitung 

Backform mit Backpapier auslegen, Rand mit Olivenöl einfetten. Ofen auf 175 Grad vorheizen.

In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Salz, Zucker, Kakaopulver vermischen.

Rote Bete pürieren. Vanilleextrakt und Olivenöl zum Pürree geben, mit dem Schneebesen vermixen. Eier zugeben, ebenfalls untermixen.

Flüssige Zutaten zur Mehlmischung geben, kurz unterrühren. Teig in die Form füllen, je nach Höhe mind. 20 bis 30 Minuten backen. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Stäbchenprobe!
 
Wenn der Kuchen abgekühlt ist, Zartbitterschokolade im Wassebad schmelzen. Auf dem Kuchen verstreichen, fest werden lassen.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Einfachster Möhrenkuchen

Herbst ist Möhrenkuchenzeit. Hier mein Basisrezept, mal gefunden bei Chefkoch. Kann man gut abwandeln, letztes Mal habe ich z.B. gemahlene Walnüsse statt Mandeln genommen.



Einfachster Möhrenkuchen

Zutaten (für eine Springform 24-26 cm)
  • 375 g grob geraspelte Möhren
  • 250 g Mehl
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 4 Eier
  • 250 ml neutrales Pflanzenöl
  • 250 g Zucker
  • Fett für die Form

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, Rand fetten.

Öl, Eier, Zucker und Zimt mit dem Mixer verrühren. Geraspelte Möhren und Mandeln zugeben, ebenfalls vermixen. Mehl mit Backpulver mischen, mit einem Kochlöffel kurz unterheben. Teig in die Form füllen. Kuchen ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Dienstag, 8. Oktober 2019

Linseneintopf mit Räuchertofu (vegan)

Lecker Linsensuppe!
Ich koche gern die doppelte Menge (Riesentopf nehmen!) und frier die Hälfte ein. Dann lasse ich aber den Tofu weg, den kann man dann frisch braten und beim Aufwärmen mit reingeben. Rezept ist, etwas abgewandelt, von hier.



Linseneintopf mit Räuchertofu (vegan)

Zutaten (für 2 bis 4 Personen)
  • 200 g Berglinsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stange Lauch
  • 2-3 Möhren
  • 1 Packung Taifun Räuchertofu Mandel-Sesam
  • ca. 1 l Gemüsefond oder -brühe
  • Pflanzenöl zum Anbraten
  • Essig, Salz, Pfeffer

Zubereitung 

Die Linsen nach Packungsangabe einweichen/abspülen. Das Gemüse putzen. Zwiebel fein würfeln, Lauch in Ringe, Möhren in kleine Stücke schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen und Linsen mit Zwiebeln darin einige Minuten anbraten. Mit Gemüsefond ablöschen. Linsen nach Packungsangabe kochen (ca. 40 Minuten). Derweil den Tofu in Stücke schneiden und in etwas Öl von allen Seiten braten. Etwa 10 Min. vor Ende der Garzeit der Linsen Möhre und Lauch zugeben und mitkochen, bis alles gar ist. Mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passen Spätzle gut, wenn man mag. Muss aber nicht sein.


Montag, 10. Dezember 2018

Vegetarische Minestrone

Ich esse sehr gern Gemüsesuppe; Minestrone mochte ich schon als Kind. Diese hier ist ohne Speck, dafür aber mit vielen leckeren Hülsenfrüchten. Beim Gemüse kann man variieren, manche Rezepte sehen auch Lauch vor und Brokkoliröschen. Am Besten alles rein, was der Kühlschrank hergibt!



Vegetarische Minestrone

Zutaten (für ca. 6 Personen)

  • 250 g gemischte Hülsenfrüchte (z.B. "Minestrone" von Davert)
  • 2 Dosen gehackte Tomaten à 400 g
  • 1 Zucchini, geputzt, gewürfelt
  • 2 bis 3 Stangen Staudensellerie, geputzt, gewürfelt
  • 3 bis 4 Möhren, geschält, gewürfelt
  • 2 handvoll TK-Erbsen
  • ca. 200 g grüne Bohnen, geputzt und halbiert
  • 3 bis 4 Frühlingszwiebeln, geputzt, in Ringen
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Petersiliensträußchen
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer
  • Gemüsefond 
  • Olivenöl, Butter 
  • Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung

Die Hülsenfrüchte am Vortag einweichen und dann nach Packungsanweisung zubereiten. Beiseite stellen.

Einen großen Stich Butter und einen Schuss Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Frühlingszwiebel darin kurz anbraten. Sellerie, Möhre, Zucchini und grüne Bohnen zugeben, unter Rühren ein paar Minuten anbraten. Dann Tomaten, Lorbeerblatt, Petersiliensträußchen, Salz und etwas Pfeffer zugeben und Gemüsefond angießen. Alles aufkochen und bei geringer Hitze ca. 20 Min köcheln lassen.

Petersilie und Lorbeerblatt entfernen. Erbsen und vorbereitete Hülsenfrüchte in die Suppe geben, heiß werden lassen. In Suppenschalen mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

 

 

Montag, 1. Januar 2018

Blätterteigschnitten mit buntem Blumenkohl

Ich habe zu Weihnachten zwei Kochbücher geschenkt bekommen. Eines davon ist "Vegetarische Winterküche" von Paul Ivic. Es sind viele Rezepte dabei, die sehr zum Nachkochen einladen, aber naturgemäß enthalten viele Gerichte Kohl oder Hülsenfrüchte, und mit beidem bin ich im Moment zurückhaltend. Direkt angesprochen hat mich aber auch das Rezept für diese Blumenkohlschnitten, die dann tatsächlich auch sehr gut geschmeckt haben. Ich habe den Blätterteig nicht selbstgemacht, sondern fertigen verwendet.



Blätterteigschnitten mit buntem Blumenkohl

Zutaten (für 4 Schitten - für 4 als Snack, für 2 als Hauptmahlzeit)
  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 250 g bunte Blumenkohlröschen
  • 40 g Walnüsse
  • 1/2 Birne
  • 20 g Butter
  • 40 g Blauschimmelkäse
  • frische Kräuter nach Wahl, hier: Petersilie und Koriander
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Blumenkohlröschen in kleine Stücke brechen. Walnüsse grob hacken. Birne in kleine Würfel schneiden. Butter in einem kleinen Topf schmelzen.

Blätterteig ausrollen, vierteln und mit Backpapier auf ein Backblech legen. Mit der flüssigen Butter bestreichen. Jedes Teigstück mehrmals mit einer Gabel einstechen (einen 1 cm breiten Rand lassen). Blumenkohl, Nüsse und Birnen auf dem Blätterteig verteilen, Käse darüberbröseln. Im Ofen 15 bis 20 Minuten goldbraun backen.

Schnitten aus dem Ofen nehmen, salzen, pfeffern und mit frisch gehackten Kräutern bestreuen. Mit Olivenöl beträufeln, servieren.

(Quelle - Affiliate Link)

Samstag, 4. November 2017

Zimtschnecken(-kuchen)

Zimtschnecken sind ein Klassiker. Gut sind die kleinen festen (s. Ikea), lecker sind aber auch die größeren, fluffigeren, die gerne noch mit einem dicken weißen Guss überzogen werden. Solcherart sind diese hier. Hier habe ich das tolle Rezept her (leicht abgewandelt); die Schnecken ähneln angeblich den amerikanischen "Cinnabon"-Schnecken. Dazu kann ich nichts sagen, aber sie sind wirklich außerordentlich zimtig-saftig-fluffig, trotz oder gerade wegen der merkwürdigen Herstellung des Hefeteigs.
Was ich aber empfehlen und beim nächsten Mal auch machen würde, ist die Schnecken nicht separat zu backen, sondern als Schneckenkuchen nebeneinander in einer Springform. Den Guss habe ich weggelassen. Klingt gut, aber auch extrem mächtig, und außerdem hatte ich die Zutaten nicht da.



Zimtschnecken(-kuchen)

Zutaten

für den Teig:
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 50 ml Wasser
  • 250 ml Milch
  • 2,5 EL Zucker
  • 60 g Butter
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 400 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
für die Füllung:
  • 80 g flüssige Butter
  • 130 g brauner Zucker
  • 2,5 TL Zimt
und für den Guss:
  • 60 g Puderzucker
  • 70 g Doppelrahmfrischkäse
  • 30 g Butter

Zubereitung

Milch aufkochen, Puddingpulver mit kaltem Wasser verrühren (mach ich gern mit dem Schüttelbecher) und in die kochende Milch einrühren, kurz kochen lassen bis der Pudding eingedickt ist, dabei ständig rühren. Vom Herd nehmen, Butter einrühren bis sie geschmolzen ist, Zucker und Eier einrühren. Wenn die Masse noch handwarm ist, die Trockenhefe unterrühren. Salz und Mehl vermischen, Puddingmasse hinzugeben und zu einem weichen, leicht klebrigen Teig verarbeiten (geht am besten mit den Knethaken eines Mixers, der Teig sollte auf jeden Fall feuchter als „normaler“ Hefeteig sein). Gehen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat (1-2 Stunden).

Den Teig auf einer gut bemehlten Fläche ausrollen, mit der flüssigen Butter bestreichen und mit Zimt und braunem Zucker bestreuen. Eng aufwickeln und in ca. 4 cm breite Stücke schneiden. Die Zimtschnecken mit Abstand zueinander (am besten seitlich versetzt) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und nochmals 30 Min. gehen lassen. Es ist wichtig, dass sie nicht zu dicht aneinander stehen, sich aber dennoch nach dem letzten Gehen ganz leicht berühren. Oder aber: Die Schnecken gleichmäßig in einer gefetteten Springform - ich würde ca. 26 cm Durchmesser nehmen - verteilen. Bei 200 Grad ca. 20 Min. backen, nicht zu dunkel werden lassen.

Für den Guss alle Zutaten zu einer cremigen Masse rühren und über die noch warmen Zimtschnecken streichen.

(Quelle)

Sonntag, 9. Oktober 2016

Herbstcocktail: Soho Sling

Rezepte für gute Herbstcocktails sind ein Schatz. Ich durchforste jedes Jahr wieder das Internet und meine Bücher nach tollen Ideen für Drinks mit herbstblichen Früchten und kräuterigen und warmen Aromen. Wenn die Basis Gin ist, umso besser - mag ich immer und hab ich immer vorrätig; und ist in Kombination mit Apfel und Ingwer superlecker.



Soho Sling

Zutaten (für 1)
  • 5 cl Gin
  • 1,5 cl frischer Limettensaft
  • 5 cl Ginger Beer
  • 3,5 cl naturtrüber Apfelsaft
  • Eiswürfel 
  • zum Garnieren: Apfelscheiben

Zubereitung 

Longdrinkglas mit Eiswürfeln füllen. Gin, Limettensaft und Apfelsaft direkt ins Glas füllen. Mit Ginger Ginger Beer auffüllen und einmal umrühren. Mit frischen Apfelspalten garnieren.

(Quelle)

Sonntag, 2. Oktober 2016

Winzersuppe mit Zimtcroutons

Diese Suppe war die Vorspeise des Herbstmenüs, das ich gestern gekocht habe. Als Hauptgang gab es Pilz-Pithiviers nach Ottolenghi und als Nachtisch Maronenreis mit Rumrosinen und schwarzen Walnüssen. Als Bestandteil dieses Menüs war sie perfekt.




















Rezept ist von hier, leicht abgewandelt.

Winzersuppe mit Zimtcroutons

Zutaten (für 4)

1 Zwiebel
3,5 EL Butter
600 ml Gemüsebrühe
400 ml trockener Weißwein
3 EL Mehl
2 Scheiben Graubrot
1 weiche Birne
0,5 Bd. Schnittlauch
200 ml Sahne
1 Prise Zimt
Salz
Zucker

Zubereitung

Zwiebel fein würfeln. 2 El Butter in einem Topf schmelzen, Zwiebeln darin bei niedriger Hitze glasig dünsten. 3 El Mehl zugeben und kurz unter kräftigem Rühren mitdünsten. Weißwein und Gemüsebrühe zugießen, mit dem Schneebesen verrühren. Aufkochen und bei mittlerer Hitze zugedeckt 15 Min. köcheln lassen.

Währenddessen Graubrot klein würfeln und in einer Pfanne mit 1 El Butter hellbraun rösten, 1 gute Prise Zimt zugeben, rühren. Aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen. Birne schälen, vierteln, entkernen und klein würfeln. In einer Pfanne mit 1/2 El Butter bei mittlerer Hitze 2 Min. glasig braten. 

Schnittlauch in Röllchen schneiden. Sahne steif schlagen. Die Hälfte der Sahne zur Suppe geben und alles mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz und 1 Prise Zucker würzen. Mit der restlichen Sahne, Croûtons, Birnen und Schnittlauch in Suppentellern anrichten.

Donnerstag, 29. September 2016

Curry-Blumenkohl-Salat




Curry-Blumenkohl-Salat

Zutaten (für 4 Portionen)
  • 1 Blumenkohl
  • 1 Dose Kichererbsen (425 g)
  • 300 g Möhren
  • 150 g Kirschtomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 7 Stiele Minze
  • 1/2 TL Currypulver
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 3 EL Weißweinessig
  • 5 EL Olivenöl
  • Prise Zucker
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung
Zunächst das Ofengemüse zubereiten: Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. 1 Blumenkohl putzen und in kleine Röschen zerteilen. 300 g Möhren schälen, ggf. längs halbieren und in schräge Stücke schneiden. 1 rote Zwiebel in dünne Spalten schneiden. 3 EL Sonnenblumenöl, 1⁄2 TL Currypulver, etwas Salz und Pfeffer verrühren. Das Gemüse in einer großen Schüssel gut mit dem Curryöl mischen, auf einem Backblech verteilen. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 15-20 Minuten rösten.
Währenddessen die restlichen Zutaten vorbereiten: Cherrytomaten halbieren. Kichererbsen abgießen, abspülen und abtropfen lassen. Blätter von 4 Minzstielen fein hacken, mit 3 EL Weißweinessig, 3 EL Wasser, etwas Salz, Pfeffer, Zucker, 1⁄4 TL Chiliflocken und
 5 EL Olivenöl verrühren. Mit der heißen Blumenkohlmischung und Kichererbsen mischen. 20 Minuten durchziehen lassen. Blätter von 3 Stielen Minze grob hacken, mit den Tomaten untermischen, evtl. nachwürzen.


(Quelle)

Sonntag, 18. Oktober 2015

The Pomegranate Martini

Es ist die Jahreszeit der Übergangscocktails: Ich mag keinen Gin Tonic mehr, bin aber noch nicht bereit für einen wärmenden Sidecar. Ein perfekter Übergangscocktail ist die Gin Quitte - erfrischend genug für die letzten warmen Tage, aber mit herbstlichen Anklängen dutch Quitte und Rosmarin. Aber was tun mit übrig gebliebenem Granatapfelsaft? Einen anderen leckeren Übergangscocktail mixen: den Granatapfel-Martini.


The Pomegranate Martini

Zutaten (für 1)

4 cl Wodka (ideal: mit Zitrone, z.B. Absolut Citron)
2 cl Granatapfelsaft
1 cl Triple Sec (hier: Grand Marnier)
1 gr. Spritzer Limettensaft

Garnitur: Spirale von Orangenschale


Zubereitung

Alle Zutaten mit viel Eis im Boston Shaker gut schütteln. Den Cocktail durch ein Cocktailsieb in ein Cocktailglas abseien und mit der Orangenschale garnieren.

Sonntag, 11. Januar 2015

Wintergemüse mit Streuselkruste

Dieses Winter-Kochbuch habe ich schon vor ein paar Jahren von meiner Mama geschenkt bekommen. Viele der Rezepte sind - jedenfalls auf den ersten Blick - was Zutaten und Zubereitung betrifft sehr aufwendig, deswegen habe ich bisher kaum etwas daraus ausprobiert. Dumm. Letzte Woche gab es dieses "Gemüsecrumble", das verträglich langwierig ist in der Herstellung - man braucht nur einigermaßen viel Kochgeschirr - und geschmacklich wirklich, wirklich gut; sodass ich es zwei Tage drauf direkt noch mal gekocht habe.






















Im Buch wird das Gemüse in Souffléförmchen gebacken. Weil ich sowas nicht habe, habe ich es in eine große Auflaufform gefüllt. Geht ebenso gut. Dazu passt sehr gut grüner Salat mit Vinaigrette.

Wintergemüse mit Streuselkruste

Zutaten (für 4 Personen)

fürs Gemüse:
  • 2 Möhren
  • 1 Pastinake
  • 1/2 kl. Sellerieknolle
  • 1 Süßkartoffel
  • 100 g durchwachsener Speck, gewürfelt
  • 4 Frühlingszwiebeln, das Weiße und das Grüne separat gehackt
  • 1 EL Butter
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 TL Mehl
  • 200 g Creme Fraîche
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/4 TL Muskatnuss, frisch gerieben
  • Salz und Pfeffer
für die Streusel:
  • 60 g kalte Butter
  • 35 g Parmesan, frisch gerieben
  • 35 g gemahlene Mandeln
  • 2 1/2 EL Mehl
  • 1/4 TL fein gehackter Rosmarin

Zubereitung 

Ofen auf 190 Grad vorheizen. Eine Form oder mehrere Förmchen dünn mit Butter einfetten.
Möhre, Pastinake, Sellerie und Süßkartofel in ca 1,5 cm³ große Würfel schneiden. In kochendem Wasser 5 Min. garen, bis es anfängt, weich zu werden. Gemüse abgießen, dabei das Kochwasser auffangen und 185 ml abmessen. Beides beiseite stellen.
1/2 EL Butter in einem Topf zerlassen. Den Speck mit dem Lorbeerblatt darin einige Minuten braten, bis der Speck hellbraun wird. Dann das Weiße der Frühlingszwiebel zugeben und 3 Minuten mitbraten. Anschließend das Lorbeerblatt entfernen und die Speckmischung und das Grüne der Frühlingszwiebeln zum Gemüse geben.
Im selben Topf erneut 1/2 EL Butter zerlassen. 3 TL Mehl einstreuen, verrühren und nach und nach die 185 ml Gemüsekochwasser angießen, dabei kontinuierlich mit dem Schneebesen rühren. Einmal aufkochen, dann vorsichtig die Creme Fraîche unterziehen. Knoblauch in die Soße pressen, etwas Muskat zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Soße ebenfalls zum Gemüse geben und alles vermischen. Gemüsemischung in die vorbereitete Auflaufform füllen.
Für die Streusel die Butter in kleine Würfel schneiden und mit den Fingern in das Mehl einarbeiten, bis Streusel entstehen. Dann Parmesan, Mandeln und Rosmarin untermischen. Die Streusel gleichmäßig auf dem Gemüse verteilen.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Apfel-Rosinen-Waffeln (mit Espresso-Amaretto-Sahne)

Zur Feier des ersten Advents habe ich Waffeln gebacken. Beziehungsweise: Ich habe den Teig gemacht, mein Freund hat gebacken. Das ist nämlich gar nicht so leicht mit einem echten Waffeleisen (aus Eisen!!!), das auf dem Gasherd verwendet werd. Der Freund hat einen Faible für Küchengeräte, die eine Tonne (oder mehr) wiegen. Machste nix. Es ist aber auch nicht nur das Gewicht - irgendwie brennen mir die Waffeln immer entweder an oder sind noch roh, ein dummes Problem. Letztlich sind dank seiner Expertise (und dank der Tatsache, dass wir ein Glas mit Rumrosinen im Kühlschrank lagern, für Momente wie diesen) aber doch gute Waffeln rausgekommen.
 Übrigens: Weil bald Weihnachten ist, gibts nicht nur Waffeln zum Kaffee - unser aller Lieblingsband schenkt uns auch dieses Jahr wieder ein schönes Weihnachtslied, das wir hören und uns freuen sollten, wenn wir die Eismaschine Annika auf unsern Wunschzettel schreiben.
















Dank des Sahneaufschäumgerätes, das der Freund besitzt, sahen wir uns dazu in der Lage, zu den Waffeln eine aromatisierte Sahne herzustellen. Dazu 200 ml Sahne, 1 EL Amaretto und 1/2 Portionspackung Instant-Espressopulver in den Schlagsahnebereiter (isi Easy Whip) füllen und losschäumen.

Apfel-Rosinen-Waffeln

Zutaten (für ca. 7 Waffeln)

  • 100 g Butter, zimmerwarm
  • 85 g Zucker
  • 3 Eier
  • 175 g Mehl
  • ca. 175 ml Milch
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Apfel
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 geh. EL Rumrosinen, etwas abgetropft*
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung

Weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterrühren. Das Mehl mit Salz und Backpulver in einer kleinen Schüssel vermischen. Nun abwechselnd Mehlmischung und Milch in die Buttermasse einrühren. Dabei so viel Milch zugeben, dass der Teig dickflüssig vom Löffel tropft. Den Apfel schälen und in Würfel schneiden, mit Zitonensaft beträufeln. Apfelstücke und Rumrosinen in den Teig rühren und die Waffeln im Waffeleisen ausbacken.

*Für die Rumrosinen einfach Rosinen in ein Weckglas geben und mit braunem Rum auffüllen. Die Rosinen können nach ein paar Stunden nach Bedarf eingesetzt werden - meines Erachtens nach gehören sie in praktisch alle Mehlspeisen und in viele gute Kuchen.

Donnerstag, 27. November 2014

Spaghetti mit Grünkohl

Nudeln und Kohl gehen in meinen Augen supergut zusammen. Daher hat mir dieses Rezept hier auf Anhieb gut gefallen, als ich letztens im Fernsehen gesehen habe, wie Tim Mälzer das zubereitet hat. Musste ich sofort am nächsten Tag ausprobieren und hab ich danach schon ein zweites Mal gekocht, weils so lecker ist. Falls einer Zweifel hat: Die Rosinen würde ich echt nicht weglassen, die schmecken super dazu. Und nach Möglichkeit nicht an Butter und Parmesan sparen.





















Spaghetti mit Grünkohl

Zutaten (für 2)
  • Spaghetti
  • ca. 400 g Grünkohl, geputzt und von den ganz groben Strünken befreit
  • 1/2 rote Chilischote (Menge nach Geschmack)
  • 1 große Knoblauchzehe
  • ca. 1 EL Butter
  • 1 handvoll Rosinen
  • ein paar Mandelstifte (im Original: Rauchmandeln)
  • 1 Stück Parmesan oder Pecorino, gerieben
  • Olivenöl
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und den Grünkohl kurz blanchieren. Derweil in eriner Pfanne ohne Fett die Mandelstifte anrösten. (Wer Rauchmandeln hat: Diese nicht anrösten, sondern in Scheibchen schneiden.) Knoblauch schälen und in feine Scheiben, Chili in feine Ringe schneiden. Grünkohl abgießen, mit eiskaltem Wasser abschrecken und gut ausdrücken.

Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln kochen. Derweil die Soße zubereiten. Dazu den ausgedrückten Grünkohl-Klotz in dicke Scheiben schneiden. In einer Pfanne 1 Stich Butter mit etwas Olivenöl erhitzen und Knoblauch mit Chili darin andünsten. Grünkohl zugeben, kurz mitbraten und dann ein paar Schöpfkellen vom Nudelwasser angießen. 1 TL Gemüsebrühpulver zugeben. Die Rosinen auf dem Kohl verteilen und mit Deckel ein paar Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln fast fertig und der Kohl gar geworden ist.

Herdplatte der Soße abschalten. 1 guten Stich Butter und die Hälfte des Parmesans unter den Kohl rühren, ggf. etwas salzen und pfeffern. Nudeln abgießen und mit der Soße vermengen. Mit dem restlichen Parmesan und den Mandelstiften/Rauchmandelblättchen bestreut servieren.

Freitag, 21. November 2014

Birnen-Amaretto-Kuchen mit Streuseln - zum Geburtstag!

Jemand liebes hatte Geburtstag und ich habe Kuchen gebacken. Ich finde es immer gut, wenn Leute im November oder Dezember Geburtstag haben, dann kann man in deren Kuchen nämlich ordentlich Weihnachtsgewürz reinpacken. Das Rezept hat sich als sehr gute Wahl rausgestellt. Der Kuchen ist superlecker und das sogar noch drei Tage später, wenn man ihn einfach offen rumstehen lässt: immer noch saftig, gewürzig, obstig, streuselig und die Sahne dazu, die braucht man eigentlich fast gar nicht, weil er, wie gesagt, überhaupt nicht trocken ist. Was man allerdings durchaus braucht, bei der Zubereitung: ungefähr alle Schüsseln, die man hat.




















Das Rezept stammt wohl aus einem der Ottolenghi-Kochbücher, ich bin aber bei Kirsten drauf gestoßen.

Birnen-Amaretto-Kuchen mit Streuseln

Zutaten (für 1 Kastenform)
  • 1 Stich Butter zum Einfetten der Form
  • 100 g geschälter Apfel (ca. 1 Stück)
  • 150 g geschälte Birne (ca. 1 Stück)
  • 30 g Walnusskerne, nur ganz grob gehackt
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Amaretto
  • 210 g Mehl + etwas zum ausmehlen der Form
  • 3/4 TL Backpulver
  • 3/4 TL gemahlener Zimt
  • 1/3 TL gemahlene Gewürznelken
  • 45g gemahlene Mandeln
  • 3 Eier
  • 180 ml Sonnenblumenöl
  • 230 g Zucker
  • 1/4 TL Salz
für die Streusel:
  • 100 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 60 g kalte Butter   

Zubereitung

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Die Kastenform mit Butter einfetten und mit Mehl ausstreuen.

Grob zerteilte Walnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Apfel und Birne schälen und würfeln. Obst, Walnüsse, Zitronenschale und Amaretto in einer kleinen Schüssel miteinander vermischen.
Mehl, Backpulver, Zimt, Nelken und Mandeln in einer anderen Schüssel verrühren.

Öl und Zucker in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät 1 Min. lang schaumig rühren. Zwei Eier trennen und die Eiweiße beiseitestellen. Die Eigelbe mit dem dritten Ei verquirlen.
Bei niedriger Geschwindigkeit langsam die mit dem Ei verquirlten Eigelbe zur Öl-Zucker-Mischung geben. Die Mehl-Mischung hinzugeben und unterrühren (hier mit dem Rühren nicht übertreiben), anschließend die Obstmischung unterheben.
Die Eiweiße mit dem Salz zu steifem Schnee schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
Kuchenteig in die Kastenform füllen.

Für die Streusel Mehl und Zucker in eine Schüssel geben und zusammen mit der kalten Butter (in kleinen Würfeln) mit den Fingern verkneten, bis sich Streusel formen. Die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 50 bis 60 Minuten backen (Stäbchenprobe - bei mir hat mal wieder alles viel länger gedauert, keine Ahnung wieso). Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

Montag, 13. Oktober 2014

Rheinischer Sauerbraten (mit Klößen und Rotkohl)

Eins meiner Lieblingsfleischgerichte, wenn nicht sogar mein Lieblingsfleischgericht, ist Sauerbraten. Dabei handelt es sich zudem um ein ziemlich unkompliziertes Essen, wenn man bei den Beilagen den einfachen Weg wählt: hier Fast-Fertig-Klöße aus der Packung (gepimpt mit in Butter angebratenen Zwiebeln) und Rotkohl aus dem Tiefkühlfach. Wer den einfachen Weg geht, kann den Sonntag Nachmittag auf dem Spielplatz vertrödeln und trotzdem noch vor dem Tatort essen. By the way, der war doch ganz gut gestern, oder nicht?





















Das folgende Rezept ist kaum ein Rezept, aber ich muss es mir trotzdem mal aufschreiben, um nichts zu vergessen.
Die Reste - Soße und Rotkohl - gab es gerade mit Salzkartoffeln. Immer noch super.

Sauerbraten (mit Klößen und Rotkohl)

Zutaten (für 3)

  • 1 Sauerbraten, fertig eingelegt (500 g, reicht für drei nicht so gierige Personen)
  • ca. 4 Scheiben Schwarzbrot oder ca. 6 Aachener Kräuterprinten (hier: halb und halb)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Hand voll Rosinen
  • 1 Becher Sahne
  • Butterschmalz
  • etwas Mehl
  • 1 Packung Kartoffeklöße halb und halb (6 Stück)
  • 1 Packung Apfelrotkohl, TK (450 g)

Zubereitung

Sauerbraten aus der Marinade nehmen, diese beiseite stellen. Braten trocken tupfen und von allen Seiten mit Mehl bestäuben. In einem Bräter oder großen Topf Butterschmalz erhitzen. Braten von allen Seiten darin anbraten. Mit der Marinade ablöschen und ggf. noch etwas Wasser angießen (Braten muss nicht ganz bedeckt sein.) Schwarzbrot oder Printen grob zerbröckeln und zusammen mit Lorbeerblatt und Rosinen zum Braten geben. Abdecken und bei geringer bis mittlerer Hitze 90 bis 120 Minuten schmoren (zu lange kann nicht schaden).
Etwa eine halbe Stunde vor Schluss nach Packungsanweisung die Klöße und den Rotkohl zubereiten.
Wenn der Braten fertig ist, aus dem Sud nehmen und auf einem Brett in Scheiben schneiden. Die Sahne in die Soße geben, ein Mal aufkochen und ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Braten zurück in die Soße geben und mit den Beilagen servieren.

Mittwoch, 10. September 2014

Quilten und Socken stricken

Es ist Nacht und ich stricke. Eigentlich wollte ich meinen Quilt fertig quilten und dann erst wieder was Neues anfangen, aber das Quilten macht mir diesmal nicht so richtig Spaß. Er ist so schwer und zu dick und es ist so schwer, die Nadel durchzustechen und so warm, wenn man druntersitzt. Außerdem werden beim Quilten die Hände immer so klebrig, brrrr.
Dabei finde ich, dass der Quilt wirklich, wirklich toll geworden ist. Ich hatte mir am Anfang gar nicht überlegt, wie er aussehen soll, sondern einfach einen Haufen "half square triangles" in verschiedenen Grüns ausgeschnitten und zusammengenäht. Dann kamen immer neue Stoffe dazu, die ich verwenden wollte, zum Beispiel stand am Spielplatz eine Tüte mit Stoffen drin, mit einem Zettel "zu verschenken", und da waren ein paar superhübsche Stoffe dabei, die mit den Quilt mussten. Jetzt, mit der rot-pink-lilanen Umrandung und diesen Blocks in den Ecken ist er irgendwie total schön. Schön wäre es auch, wenn er im Winter fertig wäre zum Drunterkuscheln, aber dann müsste ich einen Zahn zulegen (und nicht nur gucken, wie die Katze draufsitzt).
















Bis ich dazu ausreichend Lust habe, stricke ich einfach wieder Socken, was ich sowieso am allerliebsten tu. Zuerst ist ein zweites Paar für meinen kleinen Freund Emil entstanden, dieses Mal mit Ringeln, aus irgendwelchen Resten. Dann noch ein grünes Paar für einen größeren Freund und jetzt arbeite ich an einem etwas anspruchsvolleren Exemplar, nach einem Muster aus Knitting Vintage Socks, den "Child's French Socks". Das Muster ist irgendwie verrückt (irgendjemand schrieb bei Ravelry, die fertigen Socken sähen aus wie ein Krokodil), aber ich liebe die komische Farbe der Wolle und finde, im Herbst kann man (ich) so komischfarbene Lochmusterkrokodilsocken exzellent gebrauchen.


















 
















Und ein Paar Socken, wie man so sagt, "auf den Nadeln" zu haben, das nicht so langweilig ist zu stricken, ist auch deswegen gut: Am Wochenende fahre ich acht Stunden Bus und wenn mir nicht die ganze Zeit übel ist, was ich hoffe, dann bin ich mit den Krokodilsocken danach wahrscheinlich ein beträchtliches Stück weiter und muss mich im Bus nicht langweilen. Die Gefahr ist natürlich sowieso gering. Wer mich kennt, weiß, dass mir kaum was Schöneres passieren kann, als acht Stunden lang irgendwo zu sitzen, Hörspiele zu hören und Socken zu stricken. Tja.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Montag, 14. Oktober 2013

Sonntag, 6. Oktober 2013

051013




















Hooray.