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Samstag, 21. Januar 2017

Frühstücksmuffins mit Blaubeeren

Morgens brauche ich irgendwas, das man einfach schnell in die Tasche werfen kann, um es dann im Büro zu frühstücken. Sehr gut geeignet dafür und außerdem sehr lecker sind diese Frühstücksmuffins. Rezept ist, leicht abgewandelt, von hier.















Frühstücksmuffins mit Blaubeeren

Zutaten
  • 300 g Weizenvollkornmehl
  • 3 TL Backpulver
  • 100 g Rohrohrrzucker
  • 3 EL Haferflocken
  • 2 EL Chiasamen
  • 1/2 TL Zimt
  • 50 g grob gehackte Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln...)
  • 2 EL Honig
  • 1 Ei
  • 300 ml Buttermilch
  • 80 ml Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 200 g Heidelbeeren, frisch oder TK
  • 1 Banane, in Scheiben geschnitten

Zubereitung

In einer großen Schüssel Mehl mit Backpulver, Rohrzucker, Haferflocken, Zimt, Nüssen und Chiasamen vermischen. In einer zweiten Schüssel Honig mit Ei, Buttermilch, Öl und Vanillemark gut verrühren.
Die flüssigen zu den festen Zutaten geben und beides kurz vermengen. Blaubeeren und Bananenscheiben vorsichtig unterheben.
Die Masse auf die mit Papierbackförmchen ausgelegten Vertiefungen eines Muffinblechs verteilen. Bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.

Sonntag, 20. Januar 2013

Hallo, Ernst!




































Das ist Ernst, der Schneemann.
Sagt Hallo!


Montag, 14. Januar 2013

Montag, 10. September 2012

Entenbrust auf Kürbisgemüse & Wochenendquatsch

Obwohl das Wetter dieses Wochenende noch ziemlich sommerlich war, habe ich ein Herbstessen gekocht. Ist ja klar, es ist September, da muss man orange Sachen essen und Kürbisbutter-Schnecken backen und Feigenbrote frühstücken.

Bevor ich Details von der Ente berichte: Es gab noch viel mehr leckere Sachen dieses Wochenende. Spaghetti mit einer ausgezeichneten Tomatensoße zum Beispiel und eine Dose Jahrgangssardinen (von 2007). Ich ess' ja sonst Sardinen meist in Tomatensoße (dieshier waren Ölsardinen), deswegen hab ich keinen direkten Vergleich. Aber dass sie lecker waren, so viel kann ich sagen.

Vorher super Limonaden bei Brot & Butter; ich hatte Mandarine-Orange (gut!), die Freunde Bitterorange (gut!) und Rose (ausgezeichnet). Dann Frischkäse-Pralinen aus dem italienischen Supermarkt (Erdbeer-Frischkäse in weißer Schokolade). Anderntags Gemüse-Nudeln in der Pizzeria - wir waren viel unterwegs. Außer Essen gab es auch noch Gerangel mit kleinen Katzen und circa 1000 süße Fotos, aber ich will keinen überfordern.

Hier ein paar Ess-Impressionen:











































Ja, lecker das alles!
Die Ente jedoch bestach nicht nur durch Geschmack, sondern vor allem auch durch die Farbzusammenstellung der verschiedenen Komponenten.
Kürbis aus dem Ofen ist ein All-Time-Favourite. Kürbis aus dem Ofen mit Zimt und Zucker und Chili und Ingwer und Orange ist eine sehr gute Idee und Ente passt dazu ausgezeichnet. Eigentlich hab ich das Gericht um das Chutney herumkomponiert, das ich endlich einmal zusammen mit Fleisch probieren wollte. Erledigt (mit Erfolg)! Gibt's bestimmt noch mal dieses Jahr.
























Entenbrust mit Kürbisgemüse

Zutaten (für 2)
  • 1 Entenbrust
  • 1 kl. Hokkaido
  • Saft von 1 Orange
  • Zimt
  • 1/2 frische Chili
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1 Schluck Portwein
  • 1 Schluck Gemüsebrühe
  • dazu: Heidelbeerchutney

Zubereitung

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Kürbis waschen und würfeln. Chili und Ingwer fein hacken. Knoblauchzehen schälen und andrücken oder in Scheiben schneiden. Alles in einer großen Schüssel mischen mit der Hälfte des Orangensafts, dem Zucker, etwas Zimt, Salz und Pfeffer und etwas Olivenöl. Kürbis in eine große, flache Auflaufform oder auf ein Backblech geben und in den Ofen schieben.
Entenbrust von beiden Seiten salzen und pfeffern. Die Haut kreutweise einschneiden, dabei nicht ins Fleisch schneiden. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Ente ca. 4 Minuten von der Hautseite anbraten. Wenden und nochmals 3 Minuten braten. Entenbrust auf das Kürbisgemüse in den Ofen geben.





















Den Bratensatz mit dem restlichen Orangensaft, einem Schluck Portwein und einem Schluck Gemüsebrühe ablöschen. Ganz kurz einkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abscmecken und vom Herd nehmen.
Nach 12 bis 15 Minuten seit dem Reinschieben des Fleischs sollte der Kürbis gar und die Entenbrust durch sein. Ente aus dem Ofen nehmen und für 5 Minuten in Alufolie wickeln. Der Kürbis kann derweil noch im Ofen bleiben. Ente auspacken, in dünne Scheiben schneiden, auf Tellern anrichten und mit der Portwein-Orangen-Soße anrichten. Zusammen mit dem Kürbisgemüse und etwas Heidelbeerchutney servieren.

Montag, 20. August 2012

Wasser ist mein Lieblingselement

Im Blog gibt's offensichtlich eine kleine Sommerpause. Das hat einerseits mit der ganzen Arbeit zu tun, die gemacht werden muss; andererseits damit, dass man bei dem schönen Wetter (a) grillen, (b) ins Schwimmbad gehen, (c) am Rhein herumbummeln, (d) draußen Pizza essen oder (e) neue Eisdielen auskundschaften muss.
Wir haben ja jetzt auch einen Rollstuhl. Mit Rollstühlen machen Ausflüge erst richtig viel Spaß, vor allem, wenn man der ist, der drin sitzt und ein Wegbier hat. Wenn man nicht der ist der drin sitzt, kriegt man vorgelesen. Auch nicht übel. Jah, im Ernst, das mit dem Rollstuhl ist - vergleichsweise - wirklich cool. Wenn man im Rollstuhl sitzt, Bier trinkt und Pennern im Park zuprostet, feiern die einen auch ziemlich ab. Und das braucht man ja manchmal, wenn man einen superkompliziert gebrochenen Fuß hat.

In Bezug auf die Eisidielen hab ich auch noch einen (behindertenfreundlichen) Tipp: Die Eisdiele Géa in der Severinstraße 124. Man muss sich mit den Besitzern in einem Englisch-Italienisch-Deutsch-Kauderwelsch unterhalten, aber das macht man gern, weil man währenddessen kleine Löffel voll aufregenden Milcheis-Sorten wie Birne-Chardonnay, Gorgonzola-Nuss, Lakritz oder Erdbeer-Balsamico probieren darf, bevor man sich entscheidet. Für 50 Cent mehr bekommt man sein Eis in einer wunderschönen Eiswaffel, die ein bisschen aussieht wie ein gebackenes aufgerolltes Spitzendeckchen. Wer Lust hat auf Eis (oder selbstgebackene Torten und Cantuccini), sollte hier mal vorbeischauen.

Severinstraße 124, Achtung: Montag Ruhetag



Neben Eis ist Wasser (um einen rum) das einzige, das dieses Wetter als eigentlich ganz angenehm erscheinen lässt. Wasser ist mein Lieblingselement: Am besten zum drin schwimmen, im Notfall zum drin stehen oder zum trinken und allerschlimmstenfalls auf Bildern zum angucken, sofern sie so schön sind wie eins meiner Lieblingsfotos, das ich wahnsinnig gern als Fototapete hätte (sorry Mitch, falls ich damit deine Fotografenehre verletze!).

Ganz entspannt sieht ja auch Marilyn Monroe in einem Pool mit Cocktail 1955 aus.Wenn man selbst Cocktails in Pools trinken will ist guter Rat teuer - mit Hilfe von Google Maps kann man die Pools der Umgebung zwar ausfindig machen (insbesondere dieser hier sieht doch ganz attraktiv aus, oder nicht? - man beachte die großzügige Parkanlage), ich bin mir aber noch nicht ganz darüber im Klaren, mit welcher Begründung man sich beim Besitzer Einlass verschafft. "Hallo, wir sind ein Filmteam" (an dieser Stelle große Pappkartons, als Kameras bemalt, auspacken) "und würden in ihrem Pool gern ein paar Szenen abdrehen"? Weiß nicht.

Wegen Abwesenheit eines eigenen Schwimmbads und Unmöglichkeit einer Last-Minute-Reise ans Meer (To-Do für nächstes Frühjahr) habe ich gestern einen Spaziergang zum Rhein gemacht, in dem man freilich auch ein bisschen rumplanschen kann.
Der Rhein in Bayenthal und auf der gegenüberliegenden Deutzer Seite ist ja sehr schön. Überhaupt habe ich den Kölner Süden in den letzten zwei Jahren sehr liebgewonnen und insbesondere mag ich Bayenthal, das stellenweise ein bisschen verschlafen und verfallen aussieht.

Verwildertes Gelände in Bayenthal


Ach du lieber Fluss

Kieselstrand

Schon wieder die Füße im Wasser

Berge am Horizont (von der Südbrücke aus gesehen)









Danach bin ich mit einer Freundin ins Hallenbad gegangen (nicht so voll wie im Freibad!), um das Wassererlebnis abzurunden.
Ein paar Kochideen (nicht unbedingt von mir, aber egal) habe ich in der letzten Zeit aber doch umgesetzt, darunter zum Beispiel ein erstes Experiment aus der Molekularküche. Näheres dazu später. Jetzt muss ich erstmal ein bisschen arbeiten und dann vielleicht noch eine Runde schwimmen gehen.

Montag, 13. August 2012

Abendessen im Park

Achtung, Achtung, es ist immer noch Sommer. Schnell einen Picknickkorb mit Einweggrill, Nudelsalat und Radler packen und dann raus in den Park. So kann man auch ohne Balkon das Abendessen ganz leicht nach draußen verlagern.







Der Salat: Tortellini, Tomaten, Paprika, Frühlingszwiebeln, Rucola, Mozzarella, Kapern, getrocknete Aprikosen, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamico (hell).
Die niedlichen Pappschüsseln und -teller: Hema.