Mit Shibori bin ich schon fast schon etwas spät dran. Egal! Batik fand ich schon immer ganz gut, vor allem wegen des aufregenden Moments, in dem man die Knoten löst und sich das Muster offenbart. Ich hatte mal ein T-Shirt gebatikt, in rot, das habe ich so viel getragen und so oft gewaschen, bis sich die Farbe wieder vollständig verabschiedet hat. Ich hoffe, das geht bei meinen neuen, selbstgefärbten Stoffen nicht so schnell.
Ich gaube, diese shibori-gefärbte Stoffe sind deswegen so schön, weil sie mich an
irgendwelche Sachen erinnern: alte Röntgenbilder, Blaupausen, Dias...
Als auch bei Designsponge vor ein paar Tagen eine Shibori-Anleitung erschien, hab ichs endlich gemacht. Natürlich nicht ohne vorher noch drei Tage lange zu googeln, nach möglichen Falt-, Binde-, Näh- und Knot-Techniken. (Spoiler: Am besten, am allerallerbesten gefällt mir der Stoff, den ich einfach zum Quadrat gefaltet und mit diesen...Clips - Binder Clips - zusammengeklipst habe.) Augenscheinlich gibt es unzählige Möglichkeiten - ein paar habe ich ausgetestet.
Von links, im Uhrzeigersinn: 1. zu Dreiecken gefaltet, Ecken mit Gummibändern fixiert, 2. zum Rechteck gefaltet, zwischen zwei Holzplatten gepresst, 3. zum Rechteck gefaltet, mit Binder Clips in verschiedenen Größen fixiert, 4. gefaltet und durch den gefalteten Stoff genäht.
Traditionellerweise wird beim Shibori mit Indigo gefärbt. Oder was weiß ich: jedenfalls scheint man das in Brooklyn so zu machen, und wenn man es in Brooklyn so macht, wird es wohl seine Richtigkeit haben, ne? An echten Indigofarbstoff bin ich so schnell aber nicht rangekommen, deswegen habe ich schnöde Batikfarbe (Marabu Easy Color, Farbe "ultramarin dunkel") gekauft, und der Farbton entspricht ziemlich genau dem leuchtenden Blau, das ich haben wollte. (Servicetipp: Gekauft bei Labbé, das immer günstiger ist als die andern Bastelgeschäfte, die ich kenne.)
Man braucht: Stoff - hier weiße Baumwolle, Meterware, und Baumwollbeutel aus dem Bastelbedarf, Batikfarbe (Marabu Easy Color ultramarin dunkel), Kochsalz (steht auf der Farbpackung), Fixiermittel.
Außerdem Binder Blips, Holzplatten oder -klötze, Nadel & Faden, Murmeln/Bohnen, Wolle...
Den Stoff bügeln und dann nach Lust und Laune falten (dabei die Falten ebenfalls umbügeln!), zwischen Holzklötze pressen, benähen, verschnüren oder was man mag. (Servicetipp: Wer hier googelt oder bei Instagram nach "shibori" sucht, findet unzählige Varianten.) In der angerührten Farbe 15 bis 20 Minuten färben, dabei gelegentlich drehen/rühren. Kurz mit kaltem Wasser auswaschen, auffalten, gründlich auswaschen, bis keine Farbe mehr austritt. Trocken lassen und mit Fixiermittel nach Packungsanweisung fixieren.
Und was mache ich jetzt mit dem selbstgefärbten Stoff? Jaaaaaaa....! Dazu später mehr!
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Sonntag, 25. Mai 2014
Dienstag, 9. April 2013
Drei Lieblingstiere jetzt an der Wand (selbstgebastelte Papprahmen)
Genug von den Tieren? Ich nicht. Deswegen hängen die drei Lieben (der Hund ist leider nicht dabei, der ist aber auch sehr lieb) jetzt auch bei mir an der Wand.
Die Kleine hier wurde dieses Jahr noch nicht gesichtet, sie setzt ihren Winterschlaf noch fort. Wer kann es ihr verdenken?
Um sie zu rahmen, einen Rahmen aus weißem Papier entsprechend der Größe des Fotos ausschneiden. Nach Belieben bemalen. Foto auf Pappe kleben, Rahmen oben drauf kleben. Pappe entlang des Rahmens ausschneiden, mit Stecknadeln an die Wand pinnen.
Die Kleine hier wurde dieses Jahr noch nicht gesichtet, sie setzt ihren Winterschlaf noch fort. Wer kann es ihr verdenken?
Um sie zu rahmen, einen Rahmen aus weißem Papier entsprechend der Größe des Fotos ausschneiden. Nach Belieben bemalen. Foto auf Pappe kleben, Rahmen oben drauf kleben. Pappe entlang des Rahmens ausschneiden, mit Stecknadeln an die Wand pinnen.
Mittwoch, 30. Januar 2013
Donnerstag, 22. November 2012
Einen Adventskranz selbst zu binden
ist, wie ich eben festgestellt habe, gar nicht so schwer.
Seit ich zu Hause ausgezogen bin, hatte ich keinen Adventskranz mehr (und das ist auch richtig so!), aber dieses Jahr dachte ich, kann man mal machen. Das liegt wahrscheinlich an dieser häuslichen Phase, die ich seit einiger Zeit habe. Wegen dieser häuslichen Phase oder auch aus irgendeinem anderen Grund dachte ich, wenn man die Bescheuertheit eines Adventskranzes (vor allem, wenn man an MINDESTENS einem der Adventssonntage sowieso nicht zu Hause ist - oder nehme ich ihn vielleicht mit nach Groningen?!) wenigstens ein bisschen vertuschen will, sollte man ihn wenigstens selbstmachen. Man könnte natürlich auch behaupten, dass selbstmachen alles noch schlimmer macht ("was du auch machst, macht es nicht selbst"). Letztlich habe ich keine endgültige Meinung dazu.
Beim Binden des Kranzes habe ich mich grob an dieser Anleitung orientiert. Dekorieren werde ich ihn nächste Woche auch noch ein bisschen, vielleicht werde ich dabei die Idee meiner Freundin Anke übernehmen. Das ist aber kein schlimmes Stehlen, denn wir nehmen ja nicht an einem Adventskranz-Wettbewerb teil oder so.
Zum Binden braucht man:
Zunächst schneidet man das Tannengrün jetzt in handliche Stücke. Dabei achtet man darauf, dass jedes Stück Grün auf einer der beiden Seite ein schönes Ende hat, das heißt, die Spitze eines Zweiges ist. Dabei bleiben naturgemäß ein paar nicht so schöne Stücke über, die legt man auf einen zweiten Haufen, vielleicht kann man sie noch als Füllmaterial verwenden.
Jetzt beginnt man, den Kranz zu binden. Dazu zunächst den Draht in die Unterseite des Kranzes stecken und zweimal drumwickeln, sodass er fest sitzt. Dann immer einen Streifen des Kranzes mit Tannenzweigen belegen und relativ weit oben fest mit dem Draht umwickeln. Wem das zu fummelig ist, der kann auch erst ganz außen das erste Stück legen, drumwickeln, dann eins neben das erste legen, wieder drumwickeln, und so weiter, bis ein Streifen des Kranzes ganz mit Grün umgeben ist. Jetzt legt man direkt unterhalb dieses Streifens, so hoch, dass der alte Draht gerade verdeckt ist, die zweite Lage an. Wer mehrere Sorten Grün hat, guckt, dass alles möglichst gleichmäßig verteilt ist. So verfährt man, bis der ganze Kranz grün ist. Das Ende ist ein bisschen fummelig, weil man Grün unter die erste Lage ganz vom Anfang schieben muss, aber das kriegt man hin - man kann an diese Stelle am Ende ja auch eine Kerze stecken.
Jetzt die vier Kerzenhalter reinstecken, Kerzen auf die Halter stecken und Äste, die zu weit rausstehen, abschneiden. Fertig!
Seit ich zu Hause ausgezogen bin, hatte ich keinen Adventskranz mehr (und das ist auch richtig so!), aber dieses Jahr dachte ich, kann man mal machen. Das liegt wahrscheinlich an dieser häuslichen Phase, die ich seit einiger Zeit habe. Wegen dieser häuslichen Phase oder auch aus irgendeinem anderen Grund dachte ich, wenn man die Bescheuertheit eines Adventskranzes (vor allem, wenn man an MINDESTENS einem der Adventssonntage sowieso nicht zu Hause ist - oder nehme ich ihn vielleicht mit nach Groningen?!) wenigstens ein bisschen vertuschen will, sollte man ihn wenigstens selbstmachen. Man könnte natürlich auch behaupten, dass selbstmachen alles noch schlimmer macht ("was du auch machst, macht es nicht selbst"). Letztlich habe ich keine endgültige Meinung dazu.
Beim Binden des Kranzes habe ich mich grob an dieser Anleitung orientiert. Dekorieren werde ich ihn nächste Woche auch noch ein bisschen, vielleicht werde ich dabei die Idee meiner Freundin Anke übernehmen. Das ist aber kein schlimmes Stehlen, denn wir nehmen ja nicht an einem Adventskranz-Wettbewerb teil oder so.
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| Ich habs erst mit diesem weißen Basteldraht versucht, das ging aber nicht. |
Zum Binden braucht man:
- 1 Kranzrohling, zum Beispiel aus Stroh (Bastelladen)
- 4 Halter für die Kerzen aus Metall (Bastelladen)
- dunkelgrünen Bindedraht (Bastelladen, Baumarkt)
- Tannengrün, je nach Kranzgröße 1 bis 2 Bund (Supermarkt)
- 4 Kerzen (irgendwoher)
- Schere oder Rosenschere (hat man daheim)
Zunächst schneidet man das Tannengrün jetzt in handliche Stücke. Dabei achtet man darauf, dass jedes Stück Grün auf einer der beiden Seite ein schönes Ende hat, das heißt, die Spitze eines Zweiges ist. Dabei bleiben naturgemäß ein paar nicht so schöne Stücke über, die legt man auf einen zweiten Haufen, vielleicht kann man sie noch als Füllmaterial verwenden.
Jetzt beginnt man, den Kranz zu binden. Dazu zunächst den Draht in die Unterseite des Kranzes stecken und zweimal drumwickeln, sodass er fest sitzt. Dann immer einen Streifen des Kranzes mit Tannenzweigen belegen und relativ weit oben fest mit dem Draht umwickeln. Wem das zu fummelig ist, der kann auch erst ganz außen das erste Stück legen, drumwickeln, dann eins neben das erste legen, wieder drumwickeln, und so weiter, bis ein Streifen des Kranzes ganz mit Grün umgeben ist. Jetzt legt man direkt unterhalb dieses Streifens, so hoch, dass der alte Draht gerade verdeckt ist, die zweite Lage an. Wer mehrere Sorten Grün hat, guckt, dass alles möglichst gleichmäßig verteilt ist. So verfährt man, bis der ganze Kranz grün ist. Das Ende ist ein bisschen fummelig, weil man Grün unter die erste Lage ganz vom Anfang schieben muss, aber das kriegt man hin - man kann an diese Stelle am Ende ja auch eine Kerze stecken.
Jetzt die vier Kerzenhalter reinstecken, Kerzen auf die Halter stecken und Äste, die zu weit rausstehen, abschneiden. Fertig!
Mittwoch, 26. September 2012
Stempeln mit Früchten (herbstliche Apfelkarten)
Stempeln mit Äpfeln, genauer gesagt. Ich habe mich dazu entschlossen, dieses Jahr an meinem Geburtstag ein paar Freunde einzuladen. Nicht, wie in den letzten Jahren, am Abend vorher in die Kneipe, sondern nach Hause, was mehr Arbeit, aber vielleicht ja auch mehr Spaß bedeutet - sicherlich jedenfalls in der Hinsicht, dass es Anlass bietet, zu basteln, zu kochen und zu backen; also in jedem Fall mehr Spaß für mich, würd ich sagen.
Zu diesem Zweck habe ich Einladungen gebastelt, ist ja klar. Äpfel sind hierfür ein gutes Motto. 1994 erschien in der Schülerzeitung einer Düsseldorfer Grundschule eine Liste mit Apfelsorten, zusammengestellt von "Marianne, 3a". Das war ich. Dieses journalistische Meisterstück beinhaltete Sorten von Äpfeln, die mir heutzutage völlig unbekannt sind: "James Grieve" zum Beispiel oder "Geheimrat Dr. Oldenburg". Bei Wikipedia steht: "Diese Apfelsorte wird kaum erwerbsmäßig angebaut, steht allerdings aufgrund ihres einzigartigen, fast exotisch wirkenden Geschmacks in vielen Liebhabergärten." Oh, ich hätte auch gerne einen Liebhabergarten! Und mal ehrlich, wieviel besser müssen Äpfel mit diesem Namen sowieso schmecken?
Äpfel waren auch schon mal das Motto eines meiner Kindergeburtstage. Leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern, was genau wir gemacht haben, weiß aber noch, dass jeder einen kleinen Holzanhänger in Apfelform bekommen hat und ich glaube, es gab auch Bratäpfel. (Meine Mama konnte sehr gute Kindergeburtstage veranstalten.) Ein Partykonzepzt, das man mit 26 gut wieder aufgreifen kann, oder? Die Einladung jedenfalls ist apfelesk: Ich hatte keine Lust, irgendwelche Materialien zu kaufen und habe mich deswegen mit dem begnügt, was sowieso da war: Stoffreste, Stofffarbe, Pappe, Papier. Und Äpfel.
Genaugenommen braucht man diese Materialien:
und diese Werkzeuge:
Zunächst mit der Zackenschere Rechtecke aus dem Stoff auschneiden, die etwas kleiner sind als die späteren Karten, in dem Fall etwas kleiner als Din A6. Aus Pappe Karten basteln, hier Din A4-Pappen in der Mitte halbiert und die Hälften wiederum in der Mitte gefaltet.
Jetzt stempeln: Dazu einen Apfel möglichst sauber und gerade in der Mitte halbieren, am Besten so, dass der Stiel an einer Hälfte dranbleibt (der, mit der gestempelt werden soll). Wer mag, schnitzt noch ein bisschen mit einem Messer daran herum, um die Silhouette zu perfektionieren: Ich habe in der Mitte noch ein bisschen vom Kerngehäuse weggeschnitten, hier helfen unter Umständen ein paar Probedrucke. Nun den Apfel mit einem Pinsel mit Stoffmalfarbe bemalen. Auf einem Probestück ausprobieren, wie viel Farbe der Apfel verträgt, hierbei auch den Stiel bepinseln. Dann jeweils einen Apfel auf die vorbereiteten Rechtecke stempeln. Hierbei ist es hilfreich, den Apfel nicht sofort wieder anzuheben, sobald man ihn auf den Stoff gedrückt hat. Stattdessen den Apfel samt Stoff hochheben und den Stoff von der Rückseite überall gegen den Apfel drücken, um sicherzugehen, dass sich die Farbe an allen Stellen auf den Stoff überträgt.
Apfelstoff trocknen lassen, dann auf die Klappkarten kleben.
Wer immer noch nicht genug hat, näht den Karten noch ein Innenleben. Dazu ein schönes Papier ausuchen und Klappkarten auschneiden, die etwas kleiner sind als die aus Pappe. Achtung: Die schöne Seite des Papieres sollte innen liegen. Die Karten ineinander legen und mit der Nähmaschine die kleineren Papierkarten in die Pappkarten hineinnähen (eine Naht im Falz), dazu ein farblich passendes Garn verwenden.

Beschriften. Eintüten. (Hier Recycling-Umschläge aus Zeitungspapier.) Losschicken. Freuen und hoffen, dass einer kommt.
Zu diesem Zweck habe ich Einladungen gebastelt, ist ja klar. Äpfel sind hierfür ein gutes Motto. 1994 erschien in der Schülerzeitung einer Düsseldorfer Grundschule eine Liste mit Apfelsorten, zusammengestellt von "Marianne, 3a". Das war ich. Dieses journalistische Meisterstück beinhaltete Sorten von Äpfeln, die mir heutzutage völlig unbekannt sind: "James Grieve" zum Beispiel oder "Geheimrat Dr. Oldenburg". Bei Wikipedia steht: "Diese Apfelsorte wird kaum erwerbsmäßig angebaut, steht allerdings aufgrund ihres einzigartigen, fast exotisch wirkenden Geschmacks in vielen Liebhabergärten." Oh, ich hätte auch gerne einen Liebhabergarten! Und mal ehrlich, wieviel besser müssen Äpfel mit diesem Namen sowieso schmecken?
Äpfel waren auch schon mal das Motto eines meiner Kindergeburtstage. Leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern, was genau wir gemacht haben, weiß aber noch, dass jeder einen kleinen Holzanhänger in Apfelform bekommen hat und ich glaube, es gab auch Bratäpfel. (Meine Mama konnte sehr gute Kindergeburtstage veranstalten.) Ein Partykonzepzt, das man mit 26 gut wieder aufgreifen kann, oder? Die Einladung jedenfalls ist apfelesk: Ich hatte keine Lust, irgendwelche Materialien zu kaufen und habe mich deswegen mit dem begnügt, was sowieso da war: Stoffreste, Stofffarbe, Pappe, Papier. Und Äpfel.
Genaugenommen braucht man diese Materialien:
- schöne Stoffreste
- olle Stoffreste zum Ausprobieren
- Textilfarbe
- Klebstift
- 1 Apfel
- Fotokarton für die Karten
- ggf. Papier fürs Karteninnere
- ggf. Nähgarn
und diese Werkzeuge:
- Zackenstoffschere
- Messer
- Pinsel
- ggf. Nähmaschine fürs Karteninnere
Zunächst mit der Zackenschere Rechtecke aus dem Stoff auschneiden, die etwas kleiner sind als die späteren Karten, in dem Fall etwas kleiner als Din A6. Aus Pappe Karten basteln, hier Din A4-Pappen in der Mitte halbiert und die Hälften wiederum in der Mitte gefaltet.
Jetzt stempeln: Dazu einen Apfel möglichst sauber und gerade in der Mitte halbieren, am Besten so, dass der Stiel an einer Hälfte dranbleibt (der, mit der gestempelt werden soll). Wer mag, schnitzt noch ein bisschen mit einem Messer daran herum, um die Silhouette zu perfektionieren: Ich habe in der Mitte noch ein bisschen vom Kerngehäuse weggeschnitten, hier helfen unter Umständen ein paar Probedrucke. Nun den Apfel mit einem Pinsel mit Stoffmalfarbe bemalen. Auf einem Probestück ausprobieren, wie viel Farbe der Apfel verträgt, hierbei auch den Stiel bepinseln. Dann jeweils einen Apfel auf die vorbereiteten Rechtecke stempeln. Hierbei ist es hilfreich, den Apfel nicht sofort wieder anzuheben, sobald man ihn auf den Stoff gedrückt hat. Stattdessen den Apfel samt Stoff hochheben und den Stoff von der Rückseite überall gegen den Apfel drücken, um sicherzugehen, dass sich die Farbe an allen Stellen auf den Stoff überträgt.
Apfelstoff trocknen lassen, dann auf die Klappkarten kleben.
Wer immer noch nicht genug hat, näht den Karten noch ein Innenleben. Dazu ein schönes Papier ausuchen und Klappkarten auschneiden, die etwas kleiner sind als die aus Pappe. Achtung: Die schöne Seite des Papieres sollte innen liegen. Die Karten ineinander legen und mit der Nähmaschine die kleineren Papierkarten in die Pappkarten hineinnähen (eine Naht im Falz), dazu ein farblich passendes Garn verwenden.

Beschriften. Eintüten. (Hier Recycling-Umschläge aus Zeitungspapier.) Losschicken. Freuen und hoffen, dass einer kommt.
Montag, 24. September 2012
Alte Gewürzregale neu lackiert
Ich habe in meiner Küche zwei alte Gewürzregale aus dunklem Holz, geerbt von meiner Oma, die
unbestreitbar praktisch sind - vor allem im Vergleich zu meiner Gewürzaufbewahrung vorher "irgendwo im Schrank". Bloß farblich haben mir die beiden bis vor Kurzem leider so gar nicht
gefallen. Seltsamerweise habe ich das erst bemerkt, als ich sie
schon aufgehängt hatte - holzfarbenes Holz finde ich eigentlich schön,
aber dieses Dunkelbraun sah irgendwie miefig und unfreundlich aus.
Deswegen habe ich mir einen kleinen Becher gelben Lack gekauft und die Regale erst abgeschliffen (dazu zählte auch, sie von einer etwa fünfzig Jahre alten, klebrigen Schmutzschicht zu befreien) und dann lackiert. Für drei Anstriche an den sichtbaren, zwei an den kaum sichtbaren Flächen (zum Beispiel den Regalböden von unten) hat die Farbe genau gereicht. Mit dem Ergebnis bin ich hochzufrieden. In Kombination mit der blauen Wand und der roten Lampe ist meine Küche jetzt angenehm fröhlich-bunt.
Deswegen habe ich mir einen kleinen Becher gelben Lack gekauft und die Regale erst abgeschliffen (dazu zählte auch, sie von einer etwa fünfzig Jahre alten, klebrigen Schmutzschicht zu befreien) und dann lackiert. Für drei Anstriche an den sichtbaren, zwei an den kaum sichtbaren Flächen (zum Beispiel den Regalböden von unten) hat die Farbe genau gereicht. Mit dem Ergebnis bin ich hochzufrieden. In Kombination mit der blauen Wand und der roten Lampe ist meine Küche jetzt angenehm fröhlich-bunt.
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Mittwoch, 29. August 2012
Neun Freunde
Gemalt auf Notizzettel beim Tatortgucken von meinem Freund, der ein großer Künstler ist.
Geklebt und gerahmt von mir (die ich ein großer Quatschkopf bin).
Samstag, 11. August 2012
Socken, die ich stricken soll
Im Uhrzeigersinn:
1. Ringelsocken.
2. normale Socken.
3. Socken für Leute mit Gipsfuß.
Mittwoch, 27. Juni 2012
Streifen-Tischsets
Als ich meine Küche gestrichen habe, war ich
in grundsätzlich farbenfroher Stimmung. Diese trieb mich dazu, nicht nur
die Wand, sondern auch zwei Tischsets zu bemalen. Hierfür habe ich
cremefarbene Tischsets, etwas Stoffmalfarbe in sonnengelb,
Krepp-Klebeband und einen Borstenpinsel gekauft. Mit dem Kreppband habe
ich Streifen auf das Tischset geklebt, (vor allem an den Rändern) gut
angedrückt und dann die freien Stellen mit der Stoffmalfarbe bemalt.
Anschließend gut trocknen gelassen, das Klebeband abgezogen und zum
Fixieren nach Angaben auf dem Farbgläschen drübergebügelt - so sollte es
zwar waschbar werden, mit Tomatensoße würde ich allerdings trotzdem
aufpassen.
Ein bisschen blöd ist, dass man wahnsinnig viel Farbe verbraucht - das erste Tischset hat mich ein ganzes kleines Gläschen voll gekostet. Aber hübsch ist es, finde ich. Und zur blauen Wand sieht es besonders nett aus. Andere Muster, zum Beispiel mit Zickzack-Streifen oder Quadraten, stelle ich mir auch schön vor.
Ein bisschen blöd ist, dass man wahnsinnig viel Farbe verbraucht - das erste Tischset hat mich ein ganzes kleines Gläschen voll gekostet. Aber hübsch ist es, finde ich. Und zur blauen Wand sieht es besonders nett aus. Andere Muster, zum Beispiel mit Zickzack-Streifen oder Quadraten, stelle ich mir auch schön vor.
Dienstag, 22. Mai 2012
Gardinen, tauchgefärbt
Seit ich dieses
T-Shirt gesehen habe, lebe ich mit dem ständigen Gedanken an
tauchgefärbte Textilien. Da ich kein weißes Shirt besitze, habe ich
meine Gardinen tauchgefärbt, denn die hingen so rum und fielen mir in
ihrem strahlendem Cremeweiß gleich ins Auge, als ich auf der Suche nach
was zu Färben meine Wohnung gescannt habe. Der Einfachheit halber hab
ich dunkelgrünes Farbpulver genommen, denn das hatte ich gerade da.
Außerdem passt dunkelgrün gut zum restlichen Kram in meiner Wohnung,
kurzum: es ist eine Farbe, die ich schätze.
Ich habe das Farbpulver mit relativ wenig Wasser angerührt, sodass das Ergebnis sehr intensiv geworden ist. Gut könnte ich mir auch in sehr wässrigem Blau oder grau gefärbte Gardinen vorstellen, bei denen die Farbe viel höher reicht.
Das Ergebnis gefällt mir aber auch sehr, insbesondere, wenn man die Knitteroptik, die sich beim Färben im Eimer automatisch einstellt, nicht rausbügelt. Von vier Gardinen finde ich nur eine nicht ganz perfekt, weil der Streifen etwas zu hoch geworden ist - eher 15 bis 20 als etwa 10 Zentimeter wie geplant. Trotzdem: Alles in allem ein sehr überzeugendes Ergebnis!
Ich habe das Farbpulver mit relativ wenig Wasser angerührt, sodass das Ergebnis sehr intensiv geworden ist. Gut könnte ich mir auch in sehr wässrigem Blau oder grau gefärbte Gardinen vorstellen, bei denen die Farbe viel höher reicht.
Das Ergebnis gefällt mir aber auch sehr, insbesondere, wenn man die Knitteroptik, die sich beim Färben im Eimer automatisch einstellt, nicht rausbügelt. Von vier Gardinen finde ich nur eine nicht ganz perfekt, weil der Streifen etwas zu hoch geworden ist - eher 15 bis 20 als etwa 10 Zentimeter wie geplant. Trotzdem: Alles in allem ein sehr überzeugendes Ergebnis!
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