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Montag, 21. September 2020

Schokokuchen mit Roter Bete (milchfrei)

Eine Freundin von mir kann keine Michprodukte zu sich nehmen. Deswegen backe ich ab und zu milchfrei. So bin ich auch auf das Rezept für diesen Kuchen gestoßen, der superlecker und supersaftig ist. Mache ich definitiv wieder. Rezept ist, abgewandelt, von hier.

Ich habe den Kuchen in einer großen - 24 cm oder so - Form gebacken. Das geht gut, er wird dann recht flach. Man könnte auch gut die doppelte Menge Teig machen, wenn man mehr Kuchen haben will. Oder eine kleinere Form nehmen.

 
Schokokuchen mit Roter Bete

 
Zutaten (für 1 Springform)
  • 130 g Mehl
  • 180 g vorgegarte Rote Bete
  • 175 g Zucker
  • 60 g Kakaopulver
  • 1,5 TL Backpulver
  • 150 ml Olivenöl
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier
  • Prise Salz
  • 100 g Zartbitterschokolade

Zubereitung 

Backform mit Backpapier auslegen, Rand mit Olivenöl einfetten. Ofen auf 175 Grad vorheizen.

In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Salz, Zucker, Kakaopulver vermischen.

Rote Bete pürieren. Vanilleextrakt und Olivenöl zum Pürree geben, mit dem Schneebesen vermixen. Eier zugeben, ebenfalls untermixen.

Flüssige Zutaten zur Mehlmischung geben, kurz unterrühren. Teig in die Form füllen, je nach Höhe mind. 20 bis 30 Minuten backen. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Stäbchenprobe!
 
Wenn der Kuchen abgekühlt ist, Zartbitterschokolade im Wassebad schmelzen. Auf dem Kuchen verstreichen, fest werden lassen.

Mittwoch, 3. Juni 2020

Rhabarberkuchen, der beste

Mein liebster Rhabarberkuchen ist dieser hier. Das Rezept stammt von hier.


Rhabarberrührkuchen

Zutaten (für 1 Springform ca. 25 cm)
  • ca. 750 g Rhabarber
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 4 Eier
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 75g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Butter, Zucker, Vanillinzucker und Salz ca. 8 Minuten dickcremig aufschlagen. Eier einzeln jeweils ca. 1 Minute unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und kurz unter die Fett-Eiermasse rühren. Ca. 1/3 des Rhabarbers in den Teig rühren. Den Rührteig in die Springform geben und gleichmäßig glatt streichen. Restlichen Rhabarber darauf verteilen. Kuchen im vorgeheizten Backofen 50 bis 70 Minuten goldbraun backen (Stäbchenprobe). Auskühlen lassen und evtl. mit Puderzucker bestreuen.

Samstag, 30. Mai 2020

Philadelphiatorte mit Erdbeeren

Letztens habe ich Phildalephiatorte eine letzte Chance gegeben, und neuerdings finde ich sie nicht schlecht. Diese Version hier habe ich schon zweimal ge"backen". Für eine kleine Springform (20 cm) habe ich die Zutaten einfach halbiert, hat gut gepasst. Das Rezept kommt, etwas abgewandelt, von hier.



Philadelphiatorte mit Erdbeeren

Zutaten (für große Springform, 24-26 cm)
  • 200 g Butterkekse
  • 150 g Butter
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 525 g Frischkäse (Philadelphia)
  • 150 g Joghurt
  • 200 g Sahne
  • 3 Blatt Gelatine
  • 75 g Zucker
  • 500 bis 700 g Erdbeeren
  • Saft von 1/2 Zitrone

Zubereitung

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Butterkekse in einer Schüssel oder einem Gefrierbeutel grob zerbröseln. Butter schmelzen, in einer Schüssel mit den Keksbröseln vermischen. Auf dem Boden der Springform verteilen, etwas andrücken. Schokolade im Wasserbad schmelzen, bis sie sehr flüssig ist. Auf dem Keksboden verteilen, mit einem Löffel verstreichen. Erdbeeren putzen und halbieren. Erdbeeren dicht an dicht auf dem Boden verteilen, dieser sollte einmal vollständig belegt sein. Nach Geschmack können weitere Erdbeeren püriert oder in Stückchen zur Creme gegeben werden.

Für die Creme Gelatine in kaltem Wasser enweichen. Mit dem Schneebesen Frischkäse mit Joghurt, Zitronensaft und Puderzucker glattrühren. Gelatine auspressen und in einem kleinen Topf schmelzen. Nach und nach einige Löffel der Philadelphiacreme einrühren und zügig glattrühren. Dann die Gelatinemischung zur Creme geben, alles gut verrühren. Sahne steif schlagen und unterziehen, nach Belieben noch Erdbeeren zugeben. Creme auf dem Erdbeerboden verteilen. Kuchen mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit Erdbeeren und/oder bunten Streuseln dekorieren.

Montag, 14. Oktober 2019

Zitronen-Joghurt-Kuchen

In letzter Zeit habe ich häufig diesen einfachen Rührkuchen mit Zitrone und Joghurt gebacken, zum Beispiel zu jemandes 2. Geburtstag! Und auch zu jemandes 0. Geburtstag. Der ist einfach, geht schnell und schmeckt sehr sehr lecker.



Zitronen-Joghurt-Kuchen

Zutaten (für 1 Kastenform)
  • 250 g Joghurt
  • 275 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 3 EL Zitronensaft
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 200 g Zucker
  • 125 g weiche Butter, Zimmertemp.
  • 2 Eier (M)
  • 1 Prise Salz

Zubereitung 

Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.
Mit dem Handrührgerät Butter und Zucker schaumig mixen. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Salz und Backpulver mischen, unterrühren. Dann Joghurt, Zitronensaft und -schale kurz unterrühren.
Kastenform fetten/mit Backpapier auslegen und Teig einfüllen, glatt streichen. Ca. 55 bis 60 Min. backen, 15 Min. in der Form abkühlen lassen.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Einfachster Möhrenkuchen

Herbst ist Möhrenkuchenzeit. Hier mein Basisrezept, mal gefunden bei Chefkoch. Kann man gut abwandeln, letztes Mal habe ich z.B. gemahlene Walnüsse statt Mandeln genommen.



Einfachster Möhrenkuchen

Zutaten (für eine Springform 24-26 cm)
  • 375 g grob geraspelte Möhren
  • 250 g Mehl
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 4 Eier
  • 250 ml neutrales Pflanzenöl
  • 250 g Zucker
  • Fett für die Form

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, Rand fetten.

Öl, Eier, Zucker und Zimt mit dem Mixer verrühren. Geraspelte Möhren und Mandeln zugeben, ebenfalls vermixen. Mehl mit Backpulver mischen, mit einem Kochlöffel kurz unterheben. Teig in die Form füllen. Kuchen ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Mittwoch, 17. April 2019

Vollkorn-Bananenbrot ohne Zucker

Dieses Bananenbrot ohne Zucker schmeckt sehr gut, meinem Sohn vor allem dann, wenn reichlich Blaubeeren drin sind. Wer mag, ersetzt die Kokosflocken durch gehackte Nüsse, das mache ich nicht, wenn Kleinkinder mitessen. Schokosplits etc. sind natürlich auch super.

Originalrezept mit weiteren Vorschlägen zur Abwandlung (z.B. ohne Fett) von hier.



Vollkorn-Bananenbrot ohne Zucker

Zutaten (für 1 Kastenform)
  • 300 g sehr reife Bananen (ca. 3 Stück)
  • 60 ml neutrales Öl
  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 2 Eier
  • 50 g Kokosflocken 
  • 1 TL Zimt
  • Blaubeeren nach Belieben
  • Butter für die Backform

Zubereitung
 
Kleine Seiten der Kastenform mit Butter einfetten, den Rest mit einem breiten Streifen Backpapier auslegen. Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Bananen gründlich pürieren. Eier zugeben, schaumig schlagen. Öl hinzugeben, ebenfalls gründlich untermixen. Mehl, Backpulver und Zimt zugeben, kurz aber gründlich untermixen. Zum Schluss mit dem Kochlöffel Kokosflocken und Blaubeeren unterrühren.

In die Form füllen, ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Montag, 16. April 2018

Vollkornwaffeln ohne Zucker

Mein Baby isst gerne Waffeln. Ich backe sie mit Vollkornmehl und ohne Zucker im Teig, dafür aber mit Obstmus. Man kann das natürlich selber machen (Banane z.B. eignet sich dafür), ich nehme aber gerne einfach eins der großen Gläschen von dm bio, da sind 190 Gramm drin, passt also genau. Die bevorzugte Sorte ist Trockenpflaume im Apfel. Selbst mir schmecken die Waffeln ohne alles (und ich mag Zucker wirklich, wirklich sehr), aber es schadet natürlich auch nicht, sie noch in Ahornsirup zu dippen.



Vollkornwaffeln ohne Zucker

Zutaten (für 3 bis 4 Erwachsene)
  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 250 ml Milch
  • 3 Eier
  • 190 g Fruchtmus
  • etwas Vanille
  • 125 g weiche Butter

Zubereitung

Wenn die Butter aus dem Kühlschrank kommt, in einem kleinen Topf schmelzen. Sonst zimmerwarm verwenden. Alle Zutaten mit dem Rührgerät vermixen. Je ca. 3 große EL Teig im Waffeleisen zu knusprigen Waffeln ausbacken. Sofort essen.

Samstag, 4. November 2017

Zimtschnecken(-kuchen)

Zimtschnecken sind ein Klassiker. Gut sind die kleinen festen (s. Ikea), lecker sind aber auch die größeren, fluffigeren, die gerne noch mit einem dicken weißen Guss überzogen werden. Solcherart sind diese hier. Hier habe ich das tolle Rezept her (leicht abgewandelt); die Schnecken ähneln angeblich den amerikanischen "Cinnabon"-Schnecken. Dazu kann ich nichts sagen, aber sie sind wirklich außerordentlich zimtig-saftig-fluffig, trotz oder gerade wegen der merkwürdigen Herstellung des Hefeteigs.
Was ich aber empfehlen und beim nächsten Mal auch machen würde, ist die Schnecken nicht separat zu backen, sondern als Schneckenkuchen nebeneinander in einer Springform. Den Guss habe ich weggelassen. Klingt gut, aber auch extrem mächtig, und außerdem hatte ich die Zutaten nicht da.



Zimtschnecken(-kuchen)

Zutaten

für den Teig:
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 50 ml Wasser
  • 250 ml Milch
  • 2,5 EL Zucker
  • 60 g Butter
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 400 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
für die Füllung:
  • 80 g flüssige Butter
  • 130 g brauner Zucker
  • 2,5 TL Zimt
und für den Guss:
  • 60 g Puderzucker
  • 70 g Doppelrahmfrischkäse
  • 30 g Butter

Zubereitung

Milch aufkochen, Puddingpulver mit kaltem Wasser verrühren (mach ich gern mit dem Schüttelbecher) und in die kochende Milch einrühren, kurz kochen lassen bis der Pudding eingedickt ist, dabei ständig rühren. Vom Herd nehmen, Butter einrühren bis sie geschmolzen ist, Zucker und Eier einrühren. Wenn die Masse noch handwarm ist, die Trockenhefe unterrühren. Salz und Mehl vermischen, Puddingmasse hinzugeben und zu einem weichen, leicht klebrigen Teig verarbeiten (geht am besten mit den Knethaken eines Mixers, der Teig sollte auf jeden Fall feuchter als „normaler“ Hefeteig sein). Gehen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat (1-2 Stunden).

Den Teig auf einer gut bemehlten Fläche ausrollen, mit der flüssigen Butter bestreichen und mit Zimt und braunem Zucker bestreuen. Eng aufwickeln und in ca. 4 cm breite Stücke schneiden. Die Zimtschnecken mit Abstand zueinander (am besten seitlich versetzt) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und nochmals 30 Min. gehen lassen. Es ist wichtig, dass sie nicht zu dicht aneinander stehen, sich aber dennoch nach dem letzten Gehen ganz leicht berühren. Oder aber: Die Schnecken gleichmäßig in einer gefetteten Springform - ich würde ca. 26 cm Durchmesser nehmen - verteilen. Bei 200 Grad ca. 20 Min. backen, nicht zu dunkel werden lassen.

Für den Guss alle Zutaten zu einer cremigen Masse rühren und über die noch warmen Zimtschnecken streichen.

(Quelle)

Montag, 4. September 2017

Schnelle Pfirsichtarte

Noch gibt es Pfirsiche, es ist also noch Zeit, diese wirklich superleckere, schnelle Pfirsichtarte zu backen. Rezept von hier!

Schnelle Pfirsichtarte

Zutaten
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Puderzucker
  • 125 g kalte Butter, in Würfeln
  • 1 Ei
  • ca. 4 runde Pfirsiche
  • ca. 3 EL brauner Zucker
  • Puderzucker zum Servieren 

Zubereitung

Mehl, Zucker und Salz mischen. Eine Mulde formen, Ei und Butterwürfel hineingeben. Mit den Fingern rasch zu einem glatten Teig verkneten. Zur Kugel rollen, in Frischhaltefolie wickeln, für ca. 1 Std. in den Kühlschrank legen.

Pfirsiche in dünne Scheiben schneiden. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche rund ausrollen und auf Backpapier legen. Die Pfirsiche schuppenartig auf dem Teig verteilen, dabei den Rand freilassen. Rand ein wenig von außen über die Früchte klappen. Die Pirsiche mit dem braunen Zucker bestreuen. Bei 200 Grad 30 Minuten backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Samstag, 2. September 2017

Saftiger Marmorkuchen

Ich mag Marmorkuchen sehr. Aber nicht wenn er trocken und staubig ist, sodass man ihn wahlweise in Kaffee tunken oder mit Butter bestreichen muss. Nein, Marmorkuchen muss saftig sein, so wie dieser hier nach einem Rezept von Grain de Sel.




Saftiger Marmorkuchen

Zutaten (für 1 Gugelhupfform)

  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g Joghurt
  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 25 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 50 g Creme Fraiche
  • 2 EL Kakaopulver
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Eine Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.

50 g Zartbitterschokolade hacken, über einem Wasserbad schmelzen und zur Seite stellen. Die Butter zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel geben und schaumig schlagen. Die Eier einzeln nacheinander mit dem Mixer unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen. Die Mehlmischung und 100 g Joghurt abwechselnd unter die Butter-Eier-Masse rühren. Die Hälfte des Teigs in die Kuchenform füllen. Die geschmolzene Zartbitterschokolade, das Kakaopulver, die gehackte Schokolade sowie die Creme Fraiche zum übrigen Teig geben und kurz unterrühren. Den dunklen Teig ebenfalls in die Form füllen. Mit einer Gabel marmorieren. Die Teigoberfläche glatt streichen.

Den Kuchen bei 160 Grad (Umluft) für ca. 45 -50 Minuten backen (Kuchen soll weder zu matschig noch zu durchgebacken sein). Stäbchenprobe!

Den Kuchen 15 Min. in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Sonntag, 30. Juli 2017

Erdbeerkuchen mit Vanillecreme

Hier mal wieder ein sehr guter Erdbeerkuchen, wieder nach einem Rezept von Essen & Trinken. Ich musste absolut nichts modifizieren, das Rezept hat super funktioniert. "Tarte" erscheint mir aber ein bisschen die falsche Bezeichnung, es handelt sich wirklich eher um einen hohen Kuchen als um eine flache Tarte.

Um den Boden zu backen empfehle ich eine Tarteform mit Hebeboden, Durchmesser 28 cm.






Erdbeerkuchen mit Vanillecreme

Zutaten (für eine Tarteform Durchm. 28 cm)

für den Boden:
  • 250 g Mehl
  • 80 g gesalzene Macadamianüsse
  • 150 g Butter, kalt, klein gewürfelt + Butter für die Form
  • 1 Ei
  • 40 g Zucker 
für die Vanillecreme:
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 500 ml Milch
  • 4 Blatt weiße Gelatine
  • 1 Vanilleschote
  • 50 g Zucker
  • 250 g Creme Fraiche 
für den Belag:
  • ca. 1,2 kg Erdbeeren, geputzt
  • 80 g Gelierzucker 3:1
  • 1 EL Puderzucker, nach Belieben

Zubereitung

Für den Teig Nüsse hacken. Alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen zügig zu einem geschmeidigen Mürbeteig verkneten. Zu einer Scheibe formen, in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank 1 Std. ruhen lassen.

Tarteform mit Hebeboden mit Butter gut einfetten. Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 32 cm Durchmesser ausrollen, in die Form legen. Falls der Teig reißt, kann man die einzelnen Stücke auch in der Form zusammendrücken, hier hilft ein kleines Nudelholz, mit dem man auch gut die Rundung der Kanten nacharbeiten kann. Teig am Rand andrücken. Boden mehrmals mit der Gabel einstechen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad (Gas 2-3, Umluft 170 Grad - hier: Umluft) auf der untersten Schiene 18-20 Minuten backen. Boden in der Form auf einem Gitter abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form auf eine Tortenplatte heben.

Für die Vanillecreme Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 400 ml der Milch in einen Topf geben. Vanilleschote aufschneiden, Mark auskratzen. Mark und Schote in die Milch geben. Alles zum Kochen bringen. Restliche 100 ml Milch mit Zucker und Puddingpulver glatt rühren (das geht auch gut in einem Shaker für Salatsoße). Gelatine parallel ausdrücken und in einem kleinen Topf auf dem Herd bei niedriger Hitze auflösen. Vanilleschote aus der Milch entfernen, Puddingmischung unter Rühren zugeben, erneut aufkochen, 30 Sekunden kochen lassen, vom Herd nehmen. Gelatine zur Puddingmasse geben und gut verrühren. Crème fraîche unterrühren. Creme auf den abgekühlten Kuchenboden streichen und für mindestens 3 Stunden kalt stellen.

300 g der Erdbeeren fein pürieren, den Rest in Hälften oder Viertel schneiden. Ca. 2/3 der Erdbeeren auf der Vanillecreme verteilen. Das Erdbeerpüree zusammen mit dem Gelierzucker aufkochen und 3 Min. köcheln lassen. Ca. 2/3 vom Guss auf dem Erdbeerkuchen verteilen. Die restlichen Erdbeeren darauf verteilen, dann noch etwas Guss überträufeln. Wenn Guss übrig ist, in eine kleine Schüssel füllen und am nächsten Tag als Marmelade essen. Den Kuchen nochmals mind. 1 Std. kalt stellen. Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Dienstag, 20. Juni 2017

Zitronen-Biskuitrolle mit Basilikum

Weil die erste gut funktioniert hat, habe ich eine weitere Biskuitrollen-Variante getestet. Diesmal mit einer etwas aufwändigeren Füllung mit Sahne, Mascarpone, Zitrone, Basilikum und Pistazien. Die Mischung aus Sahne und Mascarpone finde ich deutlich besser als Sahne pur. Gut hätten hier auch noch ein paar Erdbeerschnitze gepasst, die würde ich beim nächsten Mal ergänzen. Außerdem habe ich gegenüber dem Originalrezept von „Lecker“ die Menge der Füllung reduziert und wieder mein erprobtes Teigrezept verwendet.




Zitronen-Biskuitrolle mit Basilikum

Zutaten 

für den Teig:
  • 3 Eier (getrennt, Klasse M)
  • Salz
  • 150 g Zucker, plus Zucker für das Tuch
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale (von den Zitronen für die Füllung abnehmen)
  • 100 g Mehl
  • 20 g Speisestärke
  • 0,5 TL Backpulver  

für die Füllung & Deko:
  • 1/2 kl. Bd. Basilikum 
  • 300 g Schlagsahne  
  • 1,5 Blatt weiße Gelatine  
  • 3 unbehandelte Zitronen 
  • 250 g Mascarpone  
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 40 g gehackte Pistazien
  • Puderzucker
  • 2 EL Zucker

Zubereitung 

Für die Füllung Basilikum waschen und trocken tupfen. Blätter abzupfen und in feine Streifen schneiden. 100 g Sahne und Basilikum in einem kleinen Topf erhitzen, ca. 5 Minuten köcheln. Abkühlen lassen. Basilikum-Sahne durch ein feines Sieb gießen, Sahne dabei auffangen. In den Kühlschrank stellen.

Zitronen gründlich mit heißem Wasser abspülen, Schale fein abreiben. 1-2 Zitronen halbieren, Saft auspressen.

Ein Blech (40 x 30 cm) mit Backpapier auslegen. Die Eiweiß mit 1 Prise Salz und 3 El kaltem Wasser mit den Quirlen des Handrührers steif schlagen. 120 g Zucker nach und nach unter Rühren einrieseln lassen und 3 Min. weiterschlagen. Zitronenschale und Eigelb kurz auf langsamer Stufe unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver darauf sieben und mit dem Schneebesen unterheben (dieser Schritt wird, wie das Aufrollen, auch im Video gezeigt).

Teig möglichst glatt auf das Blech streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 210 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft 7 Min. bei 190 Grad) - ich hab Ober- und Unterhitze verwendet, das hat gut geklappt! - auf der 2. Schiene von unten 8 Min. backen. Der Teig ist dann noch relativ hell, das muss so sein. Sofort auf ein dünn mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Das Papier mit etwas kaltem Wasser bepinseln und abziehen. Teigplatte mit Hilfe des gezuckerten Tuches aufrollen (dabei das Tuch mit einrollen), ca. 20 Min. abkühlen lassen.

Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen. Mascarpone, die Hälfte der Zitronenschale, die Hälfte des Zitronensafts, Basilikumsahne, 150 g Zucker und Vanillezucker verrühren. Gelatine ausdrücken, in einem kleinen Topf auf dem Herd auflösen und nach und nach 4 EL Mascarpone gründlich und zügig unterrühren. Dann die Gelatinemasse in die restliche Mascarpone rühren. Ca. 5 Minuten kalt stellen, bis die Masse zu gelieren beginnt. 200 g Sahne steif schlagen und mit den Pistazien unter die gelierende Mascarponemasse heben. Zitronigkeit prüfen, evt. noch etwas Saft zugeben.

Biskuit auseinander rollen, die Füllung auf die Platte streichen, dabei einen Rand frei lassen. Erneut mit Hilfe des Tuches aufrollen und vorsichtig auf die Kuchenplatte heben. Mind. 2 Stunden kalt stellen. Inzwischen restliche Zitronenschale mit ca. 2 EL Zucker mischen. Rolle mit Puderzucker bestäuben, Zitronenzucker darüberstreuen. Servieren.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Erdbeer-Biskuitrolle

Ich wollte unbedingt mal ein Biskuitrolle backen und kann jetzt sagen, dass das gar nicht so schwer ist. Das einzige, was man vielleicht haben sollte, ist eine ausreichend große Kuchenplatte, unsere war etwas knapp. Da hätte das halbe Rezept besser gepasst. Weil wir ein saisonales Rezept ausprobieren wollten, habe ich mit Erdbeeren gefüllt. Ganz bestimmt backe ich auch noch mal den Klassiker mit Zitrone oder im Sommer vielleicht eine Beeren-Rolle, allerdings werde ich mich auch an diesem Biskuitrezept orientieren.

Das wirklich präzise und tolle Rezept ist von hier, dort gibt es auch ein sehr hilfreiches Video zur Herstellung der Rolle. Die Füllung ist mit 500 ml Sahne für meinen Geschmack relativ großzügig bemessen, evt. kann man da ruhig eeetwas weniger nehmen. Ich finde nämlich, dass man den wahnsinnig leckeren Teig ruhig noch mehr rausschmecken darf.





Erdbeer-Biskuitrolle

Zutaten
  • 3 Eier, (Kl. M, getrennt)
  • Salz
  • 150 g Zucker, plus Zucker für das Tuch
  • 1 Tl abgeriebene Zitronenschal
  • 100 g Mehl
  • 20 g Speisestärke
  • 0.5 Tl Backpulver
  • 600 g Erdbeeren
  • 500 ml Schlagsahne
  • 2 Pk. Vanillezucker
  • 2 Pk. Sahnesteif 

Zubereitung 

Ein Blech (40 x 30 cm) mit Backpapier auslegen. Die Eiweiß mit 1 Prise Salz und 3 El kaltem Wasser mit den Quirlen des Handrührers steif schlagen. 120 g Zucker nach und nach unter Rühren einrieseln lassen und 3 Min. weiterschlagen. Zitronenschale und Eigelb kurz auf langsamer Stufe unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver darauf sieben und mit dem Schneebesen unterheben (dieser Schritt wird, wie das Aufrollen, auch im Video gezeigt).

Teig möglichst glatt auf das Blech streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 210 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft 7 Min. bei 190 Grad) - ich hab Ober- und Unterhitze verwendet, das hat gut geklappt! - auf der 2. Schiene von unten 8 Min. backen. Der Teig ist dann noch relativ hell, das muss so sein. Sofort auf ein dünn mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Das Papier mit etwas kaltem Wasser bepinseln und abziehen. Teigplatte mit Hilfe des gezuckerten Tuches aufrollen (dabei das Tuch mit einrollen), ca. 20 Min. abkühlen lassen.

Ca. 400 g Erdbeeren waschen, putzen und in dünne Spalten schneiden. Sahne, Vanillezucker, restlichen Zucker und Sahnesteif steif schlagen. Biskuit auseinander rollen, 2/3 der Sahne auf die Platte streichen, dabei einen kleinen Rand frei lassen. Dicht an dicht mit den Erdbeerspalten belegen, leicht in die Sahne drücken.

Erneut mit Hilfe des Tuches aufrollen und vorsichtig auf die Kuchenplatte heben. Mit übriger Sahne bestreichen. Restliche Erdbeeren putzen und halbieren. Mit den Erdbeeren garnieren.

Samstag, 21. Januar 2017

Frühstücksmuffins mit Blaubeeren

Morgens brauche ich irgendwas, das man einfach schnell in die Tasche werfen kann, um es dann im Büro zu frühstücken. Sehr gut geeignet dafür und außerdem sehr lecker sind diese Frühstücksmuffins. Rezept ist, leicht abgewandelt, von hier.















Frühstücksmuffins mit Blaubeeren

Zutaten
  • 300 g Weizenvollkornmehl
  • 3 TL Backpulver
  • 100 g Rohrohrrzucker
  • 3 EL Haferflocken
  • 2 EL Chiasamen
  • 1/2 TL Zimt
  • 50 g grob gehackte Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln...)
  • 2 EL Honig
  • 1 Ei
  • 300 ml Buttermilch
  • 80 ml Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 200 g Heidelbeeren, frisch oder TK
  • 1 Banane, in Scheiben geschnitten

Zubereitung

In einer großen Schüssel Mehl mit Backpulver, Rohrzucker, Haferflocken, Zimt, Nüssen und Chiasamen vermischen. In einer zweiten Schüssel Honig mit Ei, Buttermilch, Öl und Vanillemark gut verrühren.
Die flüssigen zu den festen Zutaten geben und beides kurz vermengen. Blaubeeren und Bananenscheiben vorsichtig unterheben.
Die Masse auf die mit Papierbackförmchen ausgelegten Vertiefungen eines Muffinblechs verteilen. Bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.

Montag, 17. Oktober 2016

Prasselkuchen

Ich hatte eine Rolle Blätterteig übrig und hab meinen Kolleginnen erzählt, dass ich damit Prasselkuchen backe. Keiner wusste, was das ist. Sehr eigenartig! Der Kuchen schmeckt prima und ist mit fertigem Blätterteig ganz schnell gemacht.

Rezept von hier.



Prasselkuchen

Zutaten (für 6 Stücke)

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • einige EL Aprikosenmarmelade
  • 125 Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 125 g Butter
  • 200 g Mehl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • etwas Puderzucker

Zubereitung 

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Streuselteig zubereiten:  Butter, Zucker, Vanillezucker und Mehl mit den Händen zu Streuseln kneten. Den Blätterteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech entrollen.Dünn mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Streusel auf dem Teig verteilen. Für 20 bis 25 Minuten backen, abkühlen lassen. Aus Zitronensaft und Puderzucker einen dickflüssigen Guss mischen und diesen über den Prasselkuchen tropfen. Fest werden lassen.

Sonntag, 10. April 2016

Pasteis de Nata

Leckere Blätterteigtörtchen mit Puddingfüllung.
















Pateis de Nata 

Zutaten (für 12 Stück)
  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal 
  • 300 ml Milch 
  • 200 ml Sahne 
  • 1 Vanilleschote 
  • 165 g Zucker 
  • 40 g Mehl, gesiebt 
  • 1 Prise Salz 
  • 1 Ei 
  • 5 Eigelb 
  • Butter zum Ausfetten der Förmchen 
  • nach Geschmack abgeriebene Zitronenschale 
  • Zimt oder Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung 

Backofen auf 250 Grad Umluft vorheizen. Muffinform einfetten.

Den Blätterteig in 12 gleichgroße Teile schneiden und die Muffinförmchen damit auskleiden. Die Ecken nach unten umklappen. Mehl, Zucker, Salz, Zitronenschalenabrieb in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel verrühren. In einer anderen kleinen Schüssel die Eigelbe und das Ei gut verrühren.

Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark rausschaben. Milch und Sahne zusammen mit der Schote und dem Mark zum Kochen bringen. Die Schote entfernen, kurz bevor die Mischung aufkocht. Sobald die Milch kocht, das Mehlgemisch dazugeben und kräftig rühren. Kurz aufkochen, dann vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen. Eimischung unter die Milch rühren - es entsteht goldgelber Pudding. Den warmen Pudding in die mit Blätterteig ausgelegten Förmchen mit Hilfe eines Saucenlöffels einfüllen. Im vorgeheizten Ofen bei 250 Grad ca. 10 Minuten backen. Nach 5 Minuten vor dem Ofen sitzen bleiben - die Küchlein sollten hoch aufgegangen sein und braune Stellen bekommen, sie dürfen aber nicht platzen.

Das Muffinblech rausnehmen, 5 Minuten abkühlen lassen und dann die Törtchen vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Wenn sie zu lange in der Muffinform bleiben, werden sie unten matschig.

Direkt vor dem Essen mit etwas Zimt und/oder Puderzucker bestreuen.

(Quelle)

Sonntag, 10. Januar 2016

Schokotorte mit Himbeer-Mascarpone-Creme

Vor zwei Jahren habe ich eine ähnliche Torte schon einmal gebacken, damals aber irgendwie improvisiert und viel kleiner. Dieses Mal habe ich ein richtig gutes Rezept verwendet, an dem ich überhaupt nichts ändern musste - alles war genau gut so wie von Marian empfohlen. Nur das Himbeermark habe ich nicht passiert, denn das hat gar nicht geklappt; und stattdessen noch ein wenig Himbeergeist zugefügt. Im Übrigen habe ich nur eine Springform und die beiden Böden daher nacheinander gebacken. Diese Torte gibt es ganz bestimmt noch ein weiteres Mal, denn sie war superleckerrrrr.




































Schokotorte mit Himbeer-Mascarpone-Creme

Zutaten (für zwei Springformen mit 20 cm Durchmesser)

für den Schokokuchen:
  • 8 Eier
  • 300 g Zucker
  • 85 g Kakaopulver
  • 150 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 2 Päckchen Vanillezucker 
für die Füllung:
  • 500 g Mascarpone, zimmerwarm
  • 100 g Puderzucker
  • 500 ml Sahne
  • 3 Blatt Gelatine
  • 300 g frische Himbeeren 
  • 400 g tiefgefrorene Himbeeren
  • 80 g Zucker
  • Schuss Himbeergeist (oder Wasser)

Zubereitung 

Zunächst die Schokoladenböden backen. Dazu 2 Springformen mit 20 cm Durchmesser gut einfetten. 125 g Butter auf dem Herd schmelzen und etwas abkühlen lassen. Dann Zucker, Vanillezucker und Eiweis seidig aufschlagen. Nach und nach das Eigelb zugeben, dabei weiter mixen. Kakaopulver mit Mehl vermischen, auf die Eimasse sieben und mit einem Holzlöffel unterheben. Vorsichtig rühren, dabei die flüssige Butter unterziehen. Den Teig auf die beiden Backformen aufteilen und alles bei 175° C Ober-/Unterhitze ca. 35 bis 40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, gut abkühlen lassen.

Für die Himbeersoße die tiefgekühlten Himbeeren mit 80 g Zucker aufkochen. Kurz köcheln lassen, dann Himbeergeist zugeben und alles gut pürieren.

Für die Mascarponecreme 500 g Mascarpone (Raumtemperatur) mit 100 g Puderzucker verrühren. 3 Blatt weiße Gelatine in kaltem Wasser quellen lassen. Ausdrüclen, dann die Blätter in einen kleinen Topf geben und ganz vorsichtig erwärmen, bis sich die Gelatine auflöst. Ca. 1/3 der Mascarponecreme löffelweise unter die Gelatine rühren bis sich alles klümpchenfrei aufgelöst und vermengt hat. Diese Creme zur restlichen Mascarpone-Zucker-Mischung geben und gut verrühren. 500 g Sahne aufschlagen und von Hand unterheben.

Zum Zusammensetzen die zwei Schokokuchen so halbieren, dass vier Böden entstehen. Dabei die Kuppeln begradigen. Drei der Böden großzügig mit Himbeersoße bestreichen und diese kurz einziehen lassen. Dann auf einem der Böden ebenso großzügig Mascarponecreme verteilen, den nächsten Boden darauf setzen, wieder mit Mascarponecreme bestreichen u.s.w. Auf dem Deckel der Torte aus der restlichen Creme eine Kuppel formen. Die frischen Himbeeren auf der Torte verteilen. Torte mind. 1 Std. kaltstellen. Vo dem Servieren mit Puderzucker bestäuben (hab ich vergessen).


(Quelle)

Freitag, 6. März 2015

Puddingschnitten (bekannt als "Magic Cake")

In anderen Blogs wird dieser Kuchen als "magisch" bezeichnet - weil sich angeblich aus einem einzigen Teig beim Backen drei verschiedene Schichten bilden. Ich habe nur zwei gezählt und kann die Magie auch sonst nicht ganz erkennen, daher benenne ich um in "Puddingschnitten". Diese sind aber superlecker, vor allem wenn man es schafft so lange zu warten, bis sie wirklich abgekühlt sind (ganz altes Problem).

















Der Kuchen ist auch lecker mit einer Prise Zimt im Teig; und auch Früchte kann ich mir sehr gut darin (oder dazu) vorstellen.

Puddingschnitten

Zutaten
  • 115 g Butter 
  • 480 ml Milch 
  • 4 Eier, Zimmertemperatur 
  • 150 g Puderzucker 
  • 1 EL Wasser 
  • 130 g Mehl

Zubereitung

Den Ofen auf 160°C vorheizen. Eine rechteckige, absolut dichte Back- oder Auflaufform (z.B. quadratisch 20 cm, ca. 7-8 cm hoch) fetten und den Boden mit Backpapier auslegen. Die Butter schmelzen lassen und beiseite stellen, damit sie etwas abkühlen kann. Milch lauwarm machen (nicht kochen!) und ebenfalls etwas abkühlen lassen.
Die Eier trennen und die Eiweiße schnittfest schlagen (Mixer und Rührschüssel müssen absolut sauber sein). Eigelbe und Puderzucker cremig mixen, dann die Butter und Wasser hinzufügen und zwei Minuten weitermixen. Mehl zum Eigelb geben. Die Milch vorsichtig und langsam nach und nach zugeben. Der Teig ist jetzt sehr flüssig.
Nun nach und nach das Eiweiß unterheben. Dabei einerseits vorsichtig, andererseits sehr gründlich arbeiten. Am Ende sollten so wenig Eiweißklümpchen wie möglich zu sehen sein, ca. 1 cm³ große Klümpchen lassen sich meiner Erfahrung nach jedoch nicht vermeiden. Den Teig jetzt sofort in die Form gießen und ca. 50 bis 60 Minuten lang backen. Der Kuchen sollte oben gebräunt sein und in der Mitte nicht mehr zu sehr wackeln (etwas weich ist er in der Mitte aber noch). Den Kuchen bei Zimmertemperatur leicht abkühlen lassen, dann bis zum Anschneiden in den Kühlschrank geben. In beliebig große Stücke schneiden und vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Apfel-Rosinen-Waffeln (mit Espresso-Amaretto-Sahne)

Zur Feier des ersten Advents habe ich Waffeln gebacken. Beziehungsweise: Ich habe den Teig gemacht, mein Freund hat gebacken. Das ist nämlich gar nicht so leicht mit einem echten Waffeleisen (aus Eisen!!!), das auf dem Gasherd verwendet werd. Der Freund hat einen Faible für Küchengeräte, die eine Tonne (oder mehr) wiegen. Machste nix. Es ist aber auch nicht nur das Gewicht - irgendwie brennen mir die Waffeln immer entweder an oder sind noch roh, ein dummes Problem. Letztlich sind dank seiner Expertise (und dank der Tatsache, dass wir ein Glas mit Rumrosinen im Kühlschrank lagern, für Momente wie diesen) aber doch gute Waffeln rausgekommen.
 Übrigens: Weil bald Weihnachten ist, gibts nicht nur Waffeln zum Kaffee - unser aller Lieblingsband schenkt uns auch dieses Jahr wieder ein schönes Weihnachtslied, das wir hören und uns freuen sollten, wenn wir die Eismaschine Annika auf unsern Wunschzettel schreiben.
















Dank des Sahneaufschäumgerätes, das der Freund besitzt, sahen wir uns dazu in der Lage, zu den Waffeln eine aromatisierte Sahne herzustellen. Dazu 200 ml Sahne, 1 EL Amaretto und 1/2 Portionspackung Instant-Espressopulver in den Schlagsahnebereiter (isi Easy Whip) füllen und losschäumen.

Apfel-Rosinen-Waffeln

Zutaten (für ca. 7 Waffeln)

  • 100 g Butter, zimmerwarm
  • 85 g Zucker
  • 3 Eier
  • 175 g Mehl
  • ca. 175 ml Milch
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Apfel
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 geh. EL Rumrosinen, etwas abgetropft*
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung

Weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterrühren. Das Mehl mit Salz und Backpulver in einer kleinen Schüssel vermischen. Nun abwechselnd Mehlmischung und Milch in die Buttermasse einrühren. Dabei so viel Milch zugeben, dass der Teig dickflüssig vom Löffel tropft. Den Apfel schälen und in Würfel schneiden, mit Zitonensaft beträufeln. Apfelstücke und Rumrosinen in den Teig rühren und die Waffeln im Waffeleisen ausbacken.

*Für die Rumrosinen einfach Rosinen in ein Weckglas geben und mit braunem Rum auffüllen. Die Rosinen können nach ein paar Stunden nach Bedarf eingesetzt werden - meines Erachtens nach gehören sie in praktisch alle Mehlspeisen und in viele gute Kuchen.

Freitag, 21. November 2014

Birnen-Amaretto-Kuchen mit Streuseln - zum Geburtstag!

Jemand liebes hatte Geburtstag und ich habe Kuchen gebacken. Ich finde es immer gut, wenn Leute im November oder Dezember Geburtstag haben, dann kann man in deren Kuchen nämlich ordentlich Weihnachtsgewürz reinpacken. Das Rezept hat sich als sehr gute Wahl rausgestellt. Der Kuchen ist superlecker und das sogar noch drei Tage später, wenn man ihn einfach offen rumstehen lässt: immer noch saftig, gewürzig, obstig, streuselig und die Sahne dazu, die braucht man eigentlich fast gar nicht, weil er, wie gesagt, überhaupt nicht trocken ist. Was man allerdings durchaus braucht, bei der Zubereitung: ungefähr alle Schüsseln, die man hat.




















Das Rezept stammt wohl aus einem der Ottolenghi-Kochbücher, ich bin aber bei Kirsten drauf gestoßen.

Birnen-Amaretto-Kuchen mit Streuseln

Zutaten (für 1 Kastenform)
  • 1 Stich Butter zum Einfetten der Form
  • 100 g geschälter Apfel (ca. 1 Stück)
  • 150 g geschälte Birne (ca. 1 Stück)
  • 30 g Walnusskerne, nur ganz grob gehackt
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Amaretto
  • 210 g Mehl + etwas zum ausmehlen der Form
  • 3/4 TL Backpulver
  • 3/4 TL gemahlener Zimt
  • 1/3 TL gemahlene Gewürznelken
  • 45g gemahlene Mandeln
  • 3 Eier
  • 180 ml Sonnenblumenöl
  • 230 g Zucker
  • 1/4 TL Salz
für die Streusel:
  • 100 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 60 g kalte Butter   

Zubereitung

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Die Kastenform mit Butter einfetten und mit Mehl ausstreuen.

Grob zerteilte Walnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Apfel und Birne schälen und würfeln. Obst, Walnüsse, Zitronenschale und Amaretto in einer kleinen Schüssel miteinander vermischen.
Mehl, Backpulver, Zimt, Nelken und Mandeln in einer anderen Schüssel verrühren.

Öl und Zucker in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät 1 Min. lang schaumig rühren. Zwei Eier trennen und die Eiweiße beiseitestellen. Die Eigelbe mit dem dritten Ei verquirlen.
Bei niedriger Geschwindigkeit langsam die mit dem Ei verquirlten Eigelbe zur Öl-Zucker-Mischung geben. Die Mehl-Mischung hinzugeben und unterrühren (hier mit dem Rühren nicht übertreiben), anschließend die Obstmischung unterheben.
Die Eiweiße mit dem Salz zu steifem Schnee schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
Kuchenteig in die Kastenform füllen.

Für die Streusel Mehl und Zucker in eine Schüssel geben und zusammen mit der kalten Butter (in kleinen Würfeln) mit den Fingern verkneten, bis sich Streusel formen. Die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 50 bis 60 Minuten backen (Stäbchenprobe - bei mir hat mal wieder alles viel länger gedauert, keine Ahnung wieso). Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und aus der Form nehmen.