Mittwoch, 22. Januar 2014

Mini-Schoko-Kaffee-Torte mit Himbeerfüllung

Dieses Rezept eignet sich für eine sehr sehr kleine Springform (ca. 10 cm.) Die Böden werden dann sehr dick, ich finde das aber nicht schlecht, weil man dann entweder noch mehr Lagen schneiden kann oder aber etwas Spiel hat, um die Böden zu begradigen. Ich wollte unbedingt Biskuit mit Kakao und Kaffee, die Idee für die Füllung geht zurück auf meine Freundin Anke.
Das Rezept für die Glasur ist genial. Auf diese Weise kriegt man einen spiegelnden, nicht zu harten Schokoladenüberzug hin. Die Glasur reicht auch für einen etwas größeren Kuchen, für eine normalgroße Torte 150 g Schokolade, 150 ml Sahne, 1 TL Honig und 1 Blatt Gelatine verwenden.
























Schoko-Kaffee-Torte mit Himbeerfüllung

Zutaten

für den Teig:
  • 2 Eier
  • 50 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • ca. 5 g Kakaopulver
  • 1/2 TL Instant-Espressopulver
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 1 Msp. Vanillemark
für die Füllung:
  • Himbeeren, frisch oder aufgetaut, ein ganz kleines Tässchen
  • Himbeergeist
  • ca. 1/2 Becher Mascarpone
für die Glasur:
  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 100 ml Schlagsahne
  • 2/3 Blatt Gelatine
  • 0,75 TL Honig
  • nach Belieben Goldstaub (essbar)


Zubereitung

Zunächst zwei Biskuitböden backen. Ich habe nur eine kleine Springform, daher habe ich beide nacheinander gemacht. Weil man den Biskuitteig nicht aufbewahren kann, muss man ihn ihn zwei Portionen anrühren - für den ersten Boden die oben angegebenen Zutaten also halbieren. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Form mit Butter einfetten und mehlen.

Das Ei in Schüssel geben und ca. 1 Minute auf höchster Stufe aufschlagen. Dann nach und nach Zucker mit Vanille einriesen lassen, dabei auf höchster Stufe weitere 2 Minuten schlagen. Die restlichen trockenen Zutaten vermischen und auf niedrigster Stufe kurz einrühren. Den Teig in die Form geben und backen.
Dass ein Biskuit fertig ist, erkennt man daran, dass die Delle sofort zuückgeht, wenn man mit dem Finger draufdrückt. Knistert es sehr stark und die Delle bleibt bestehen, muss der Biskuit noch backen.
Nach dem Backen den Boden aus der Form nehmen (bei diesen kleinen ging das sofort, größere sollte man wahrscheinlich besser erst abkühlen lassen) und das Prozedere wiederholen. Beide Böden abkühlen lassen.

Derweil die Himbeeren in etwas Himbeergeist tränken. Himbeeren mit Mascarpone und etwas Puderzucker vermixen. Wie viel Füllung man braucht, hängt davon ab, wie viele Schichten man machen will. Ich habe nur eine Schicht Füllung zwischen die beiden Böden gepackt. Den unteren Boden mit der Füllung bestreichen, den oberen aufsetzen. Alles kalt stellen.

Wenn die Füllung im Kühlschrank wieder etwas fester geworden ist, kann man den Kuchen mit der Glasur überziehen. Ich habe zunächst eine dünne Schicht heiße, glattgerührte Marmelade auf der ganzen Torte verteilt, aber dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig.
Für die Schokoglasur die Kuvertüre fein hacken. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne aufkochen, von der Platte nehmen, den Honig zugeben und die fein gehackte Kuvertüre darin auflösen. Die Gelatine ausdrücken und in der warmen Glasur verrühren. Die Glasur KURZ und OHNE Luftzufuhr mit dem Stabmixer aufmixen. (Mixstab bleibt während des Mixens untergetaucht).
Abkühlen lassen bis die Glasur dicklich wird und beim Rühren Schlieren zieht. Glasur dann sofort auf die Torte gießen und durch Schwenken und/oder Verstreichen verteilen. Nach Belieben mit Goldstaub und Kerze dekorieren.

Kommentare:

  1. Gelatine in der Glasur klingt ja spannend! Generell scheint die Torte genau nach meinem Geschmack zu sein. Ich liebe die Schoko-Himbeer-Kombi und mit Kaffee dann noch getoppt ist das wohl ein Träumchen! Also schnell schnell abgespeichert, der nächste Anlass kommt bestimmt!

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    1. :) Die Glasur ist echt super.

      Den Kaffee hat man leider nicht so recht rausgeschmeckt. Aus dem rohen Teig schon, aus dem gebackenen Biskuit dann fast gar nicht mehr. Ich würde beim nächsten Mal also etwas mehr Espressopulver nehmen.

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  2. Wow !
    Die Glasur ist dir sehr gut gelungen,vielleicht hast du auch einfach nur eine gute Kamera oder beides.
    Ich werde dein Rezept am kommenden Wochenende ausprobieren.
    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Christian

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